Hi,
ja, ich habe viel mit Perkussion gemacht. Alles ohne Noten. Gespielt haben wir in der Gruppe. Dadurch war der Unterricht günstiger und ich musste keine Noten kaufen. Eigentlich konnte man recht schnell mitspielen. Nur schwierigere Rhythmen und ein hohes Tempo brauchte wirklich mehr Übung. Sicher, ein grundsätzliches Takt- und Rhythmusgefühl muss man schon haben, aber es ist einfach anders, während des Spielens und Hörens zu lernen und die Musik in sich drin zu haben, als wenn man sich erst an einem Notenblatt entlang hangeln und versuchen muss, rauszufinden, was da steht (bzw. dass man es dann so spielt, wie es sein soll).
Perkussionsinstrumente konnte man auch leihen, aber selbst wenn Du Dir nur eine Trommel kaufst, bist Du (z.B. bei ner Djembe) mit 250-350 DM (derzeitigen Europreis weiß ich nicht) dabei gewesen. ...und der Unterrichtsstundenpreis lag zwischen (Ich rechne jetzt mal auf ne 3/4-Std. um. Wir haben meist zwischen 1,5 und 2,5 Std. gespielt, meist 14-tägig, manchmal wöchentlich. Je nach Kurs) 3,50€ und 7,50€ (Europreis stimmt in dem Fall).
Das kannst Du als Erwachsene beim Flötenunterricht vergessen!!! Du bist bei der Perkussion auch viel schneller im Spielen drin, bekommst was "anständiges" raus, als bei der Flöte, wobei es auch schon so ist, dass man da richtig gut drin werden kann,...aber...Du bist halt auch recht schnell im Spiel drin.
Bei Kindern in Flötengruppen mag das nochmal anders sein...was den Preis angeht. Dabei sind all das Instrumente. Ob es nun zum "Schlagen" oder zum "Pusten" ist.
Ich kenne es so, dass es beim f im untersten Zwischenraum losgeht. In meinen Schott-Heften ist es auch bei mehrstimmigem Satz so gemacht. Aber im Grunde ist das doch Wurscht, oder verstehe ich hier was nicht??
Für mich macht es schon einen Unterschied. Für mich ist das wie neulernen. Ich lerne also nicht nur die neue Zuordnung von Tönen und Griffen auf der Altflöte, sondern auch noch die Variante, wenn die Notation eine Oktave höher oder tiefer da steht. Ich muss einfach mehr denken. Das würde es mir im Moment schwerer machen, weil ich mich ja erstmal generell mit der Altflöte beschäftigen will. Ich habe es jetzt auch schon versucht. Es ging ganz gut, auch wenn ich noch mehr am Rechnen bin. ...und es war auch schön, anschließend, wenn ich wieder die C-Flöte nahm, zu merken, wie schnell und selbstverständlich ich auf der Sopranflöte geworden bin. Sicher habe ich noch Probleme beim Erkennen, was ich da nun spielen soll, wenn ich rein vom Blatt abspielen soll. aber grundsätzlich wissen meine
Finger, was sie tun soll, wenn ich diesen oder jenen Punkt auf der Notenlinie sehe! (Tonhöhen).
Wie gesagt, für mich wäre es leichter, wenn grundsätzlich gleich notiert wäre. Entweder in der einen Oktave oder in der anderen. Sonst fange ich spätestens in den Hilfslinien (ober- oder unterhalb von einer) wieder an zu überlegen, wie denn nun der Ton heißt und wie dann der Griff gehen könnte.
Was heißt denn bei Dir zusammenpassen? Flöte ist halt ein Melodie-Instrument. Kann man super mit Gitarre oder Klavier zusammen spielen, wenn diese die Akkorde spielen, z.B. Die Akkorde stehen oft dabei. Oder einer macht Rhytmus mit Percussions und Du spielst dazu. Meine Lehrerin spielt auf dem Klavier immer die Akkorde mit und improvisiert eine Basismelodie für den Rhythmus wenn ich Flöte, so kann ich super den Takt hören und halten. ?
Das ist gut. ...und mitzusammenpassen meinte ich eben, dass es sich nicht schräg anhört, weil z.B. die Grundstimmung des einen Instrumentes nicht zu der des anderen passt.
Die Frage wäre, wer genau soll denn zusammenspielen?
Das weiß ich ja auch noch nicht.
Beim letzten Unterricht haben wir zusammen "Für Elise" gespielt. Ich auf der Flöte, sie auf dem Klavier. Das wäre schön, wenn sowas mal mehr gehen würde. Es war wie beim Trommeln: Wenn man beginnt, das Gesamtpaket zu hören, mitbekommt, wie die einzelnen Instrumente und Rhythmen zusammen gehören, ineinander greifen, kann man sich besser orientieren und „seinen Platz“ in dem Ganzen finden. Als meine Dozentin angefangen hat zu spielen, wusste ich noch nicht, wo mein Platz in der Melodie des Klaviers war. …aber es war schön und hat bei mir den Gedanken aufkeimen lassen, dass es ja doch ganz schön wäre, mit jemanden zusammen zu spielen. Was auch immer da am Ende dann rauskommt. (Wobei dann die Frage ist, ob ein Klavier auch irgendwie gestimmt ist, auf einen bestimmten Grundton oder ob man mit einem Klavier auf Grund seiner Ton- und Tastenvielfalt eigentlich alle Instrumente begleiten kann).
Klar. Das machen wir im Chor öfter. Blockflöte, Querflöte, was halt grad hergeht und sinnvoll ist.
Okay. ...und dann nutzen Block- und Querflöte Noten aus ein und dem selben Heft, also wo die Notationen schon dafür gedacht sind, dass Block- und Querflöte zusammen passen? Ich meine, Block- und Querflöte sind doch nicht beides auf C oder F gestimmt, oder?
Ich habe mal mit Leuten am Lagerfeuer gesungen. Eine Frau hatte eine Querflöte dabei. Die konnte echt bei jedem Lied irgendwie einsetzen (ohne Noten). Dahin komme ich wohl nie (bei ner Trommel gelänge mir das eher, und wenn es nur Grundpattern sind).
Gitarre ist fein, Klavier geht gut, Trommel sowieso.
Ich habe beim letzten Besuch im Musikladen jemanden auf der Gitarre spielen können. Das hat mich so mitgezogen, dass ich mich gar nicht mehr auf die Notenhefte konzentrieren konnte. Ich habe immernoch keine instrumentale Gitarren-CD gefunden. Hat vielleicht jemand eine Idee? Instrumentale Gitarrenstücke auf CD zum Wegschmelzen?
Das hängt ganz davon ab... Eine Sonate dauert länger als ein Picture von Hellbach. Letztere liegen so im Bereich von ca. einer Minute, eine Sonate kann auch schon mal fünf Minuten dauern.
Okay. Dann ist es also normal, dass ich mit den Liedern immer so schnell fertig bin.