Gitarren, Amps, Effekte, Kabel, Plektren, Saiten, Pick-ups... der Mashup Userthread

  • Ersteller Amnesic Aphasia
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soll ich noch schnell 3 kaufen? :D
 
Nicht nötig, Aphasia hats erledigt. :D
 
Ich bin mittlerweile auch so weit zu sagen, dass ich meine Kabel in Zukunft selber löte.
Wie sieht es den mit den Sommer XXL aus bezüglich der "Biegsamkeit" auf dem Board? Ich überlege gerade, ob ich komplett neue Patchkabel löten werde, oder meine vorhandenen Cordial-Kabel auf die Hicon-Stecker umlöte.

Wie geschrieben sind die XXL etwas steifer.
Nichtsdestotrotz bekommt man gute, kurze Patchkabel damit gebogen.
 
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Gestern Abend/Nacht habe ich mich an meinen ersten Humbucker-Wechsel gemacht und dabei gleich erfolgreich das erste Mal gelötet! Ca. 23:30 Uhr habe ich angefangen, fertig - also komplett mit Neubesaitung und Stimmen - war ich gegen 01:30 Uhr. :)

IMG_0660.jpg IMG_0664.jpg :D


Und das war mein Ergebnis: Sicher nicht die schönste Lötstelle auf dieser Welt, aber sie ist fest, sicher und hält. :)

IMG_0667.jpg

Und das ist das Ergebnis:

IMG_0663.jpg



Angespielt habe ich heute Mittag erst ein bisschen. Bisher gefallen sie mir schon sehr gut, ich muss aber noch ein wenig weiter spielen. Demnächst mache ich dann auch die Nachheraufnamen für meinen großen Vergleich. :)
 
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Denke mit der Zeit liegst du absolut überm guten Durchschnitt!

Gegen welche Pickups hast du die alten getauscht?
 
Das waren vorher immer noch die Epiphone-Humbucker, die standardmäßig verbaut waren. Da ich ja mit der SG Special, das damals günstigste Modell gekauft hatte, waren das sicher auch die simpelsten PUs von Epiphone. ;)

Die verbrauchte Zeit ist gut? :redface: Ich hatte wohl aber auch Glück mit der ganz einfachen Schaltung (s. meinen Thread in der "Pickup-Beratung").
 
Man hört es :)

Die Richtung in die die Schrift läuft.
absolut.. habe mir letztens wieder ein neues Kabel zusammengelötet (gerade Klinke AmpSeitig, Winkelklinke Gitarrenseitig), und total vergessen auf die Laufrichtung zu achten.. steck das Kabel ein.. dreh das Volume Poti auf..denke mir, hmm, klingt aber komisch, also nochmal alle Lötstellen nachgeprüft, seltsam, alles in Ordnung, Test Nr#2, klingt wieder komisch, anderes Kabel ausprobiert, klingt gut, also an der Gitarre un dem Amp liegts nicht.. dann schiesst mir.. die verdammte Laufrichtung.. also selbstgelötetes Kabel mal anders rum angesteckt.. gewohnter Sound.
 
Angestachelt durch eure Erfahrungsberichte bzgl. der Lufrichtung habe ich mir grad meine Paula geschnappt, sie ohne Effekte dazwischen an den (cleanen) Amp angesteckt, Bridge-PU und auf geht`s.
Kabel umgedreht --> das gleiche Spiel nochmal

Und was soll ich sagen? --> Ich hör nix! :weird:

Tante Edith sagt: Sie kann sich auch nicht wirklich erklären woher dieser "Effekt" kommen sollte...
 
Hawk: hast ein gutes Kabel?
 
Physikalisch ändert sich bei der Änderung der Laufrichtung garnix.
Voodoo- und placebomäßig eine ganze Menge, was?

Wohlgemerkt bei Laufrichtung: handelt sich hier um Wechselspannung.

Und außerdem: bei Stom fließt nix. Garnix! Es sind nur die angestoßenen Elektronen im Leiter, deren Schwingungen sich nacheinander ähnlich einem Fluß fortbewegen.
Die Elektronen bleiben aber auf der Stelle.

Wenn man einen Klang konserviert, grafisch darstellt (Oszilloscop) und einfriert, und dabei zwei Kurvenverläufe mit unterschiedlicher Laufrichtung des Signalkabels übereinanderlegt.
Was sieht man? Richtig, nur einen Kurvenverlauf. Weil die deckungsgleich sind.
 
Also meine Kabel (Monster Cable Studio Pro 1000) haben auch eine Laufrichtungsanzeige in Form eines Pfeils! Und wenn ich das richtig kapiert habe, dann ist der Hintergrund folgender:

Die Abschirmung des Kabels ist nur an einer Seite mit Masse verbunden! Sinn der Geschichte, einen möglichst widerstandsarmen Signalfluss hinzubekommen und gleichzeitig Störfrequenzen über den Schirm möglichst schnell gen Masse abzuleiten. Daher ist die Schirmung an der niederohmigen Seite des Kabels. Die niederohmige Seite ist die signalgebende Seite, also die Gitarre! Weil wir es fast immer mit einer sogenannten "Spannungsanpassung" zu tun haben (zwischen Geber und Nehmer fließen keine Ströme, es gibt nur Potentialunterschiede (Spannungen)), muss die Geberseite niederohmig und die Nehmerseite hochohmig sein. Deswegen kommt die Masseseite des Kabels immer an die Quelle! Deswegen gibt es Kabel mit Laufrichtungsanzeigen!

Edit: Okay... ich brauchte etwas länger! Burki? Habe ich das so in etwa korrekt ausgedrückt?!
 
Die Masseverbindung ist durchgehend von den Potis der Gitarre bis zum Chassi des Amps.

Es gibt allerdings einige Kabel, die eine weitere Masse als Abschirmung um die eigentlichen Signalleitungen haben.
Das verhindert aber nur atmosphärische Einstreuungen zu den Pickups durch die Kabel selber und macht in dieser Ausrichtung auch Sinn.
Hat aber keine eigentliche Auswirkung auf den Klang, soweit diese atmosphärischen Störungen nicht das Tonsignal überlagern.
In Europa sind es überwiegend 50 Hz Frequenzen, die als Atmosphärische Störungen aufgefangen werden.
Störsignale im Bereich von 2 - 4 kHz sind nicht zu erwarten, außer den 50 Hz sind weitere Störsignale viel hochfrequenter und spielen für uns keine Rolle mehr.

Aber gerade bei Gitten mit unkompensierten Singlecoils machen solche Kabel mit Zusatzschirm schon Sinn und dann sollte man die "Laufrichtung" schon beachten.
 
... ich habe es nur den Angaben bei T-Männeken entnommen! :cool:
Finde die aber irgendwie nicht so wirklich erklärend ... von daher bin ich froh, dass das Thema mal aufgegriffen wird - ich suche nämlich immer noch nach einem gescheiten Kabel für meine LPs = von Winkelklinke auf Klinke. Und wenn man der T-Männeken Hilfe glaubt, gibt es da so gut wie keine 'passenden' Kabel!
Cheers.
 
hier mal 2 kurze Soundsamples.. einmal das Kabel in Laufrichtung und einmal gegen die Laufrichtung:



mein subjektiver Eindruck davon:
In Laufrichtung: klingt direkter und hat mehr Präsenz, der Amp ist kurz vorm übersteuern
Gegen Laufrichtig: klingt eine spure dumpfer, die Direktheit fehlt und klingt gemässigter

jetzt gehts nicht darum welcher Klang "besser" ist, aber ich denke den Unterschied kann man schon hören wenn man genau hinhört.
Und ich höre den Unterschied bei mir hier sowohl auf den Studiomonitoren wie auch am Kopfhörer SEHR deutlich.. allerdings sind es auch nur Nuancen, wenn man sich diesen nicht bewusst ist, wird einem nie im Gesamtklang was fehlen.

mir ist der Unterschied allerdings sofort aufgefallen, warum? weil ich mit dem Kabel die letzten 2 Jahre gespielt habe, und ich gewohnt war wie es klingt (in unterschiedliche Setups zuhause), als ich es falsch herum gelötet habe und ausprobiert ist es mir also sofort aufgefallen das da was nicht stimmt.
Hätte ich dieses Kabel an zb einem anderen Vestärker oder in einem anderen Setup verwendet, wäre mir der Unterschied sicher nicht aufgefallen.

so, und hier noch 2 Praxisnahe Hi-gain Soundsamples mit massig Gain, Delays und Reverb, hört ihr einen Unterschied? ich nicht.



lg
Chris
 
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Ich höre nur, dass da jemand zweimal unterschiedlich spielt, mehr nicht.
 
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