
Sinisterium9591
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Zwei Jahre vor der Pause, ein Jahr nach der Pause.Zähl doch mal auf, was Du alles spielen kannst. Wenn Du nicht unbedingt der Virtuose vor dem Herren bist, sollten es verdammt viele Songs sein, die Du nicht spielen kannst. Und lass dir gesagt sein, Du bist da nicht alleine. Evtl einfach mal die eigenen Ziele oder Ansprüche runterschrauben. Wie lange spielst Du nochmal?
Was ich spielen kann, ist massiv tagesformabhängig.
Es gibt Tage, da gelingt mir I want it all, es gibt Tage, da ist das 'ne Katastrophe. I want it all gehört zu den Soli, die mir gelingen, die ich aber tunlichst keinen einzigen Tag liegen lassen kann, sonst gehen sie direkt den Bach runter, aber es lässt sich verhältnismäßig "komfortabel" spielen, tatsächlich fällt es mir leichter, als vieles von AC/DC (und das nicht nur, weil ich AC/DC einfach nicht mehr hören kann). Ich habe versucht, diese Grenze auszudehnen, dazu waren ja Final Countdown oder Rock you like a Hurricane da, ich musste allerdings bei beiden einsehen, es ist too much.
Poison von Alice Cooper, hier allerdings sind die Soli tagesformabhängig und markieren auch irgendwo eine gewisse Grenze.
Ganz gut klappt meistens Still Loving You.
Generell will ich auch eher genau DA bleiben, was das Tempo und so betrifft weil es einfach entspannter zu spielen ist.
Vor der Pause habe ich u. A. Nothing Else Matters, Knocking on Heaven's Door, etc. das ganze Standardgedöns, was ich einfach nicht mehr hören kann, gespielt.
Übrig geblieben sind davon Hells Bells (das Riff, theoretisch auch das Solo, aber ich hasse es) und Nothing Else Matters (das Solo).
Ich habe in Stairway to Heaven nicht mehr ganz reingefunden, das Solo ist möglich, aber nicht in vollem Tempo, allerdings gehört auch das halt zu dem Zeug, das ich einfach nicht mehr hören kann, es mag nicht die beste Motivation sein. Selbiges gilt für Knocking on Heaven's Door, das ich, wegen Halbherzigkeit schnell zur Seite gelegt habe, weil ich realisiert habe, dass ich darauf so gar keinen Bock habe.
Living on a Prayer ist, vom Tempo her, kein Problem, aber da ich Pinches erst seit kurzem spiele, kann ich sie nicht immer zielsicher treffen.
Bei der Rhythmusgitarre habe ich auch, an sehr guten Tagen an Sacrilegious Scorn oder Ritaulist von Dimmu Borgir oder an Venaratio Diaboli von Belphegor kratzen können (ich würde es aber nicht "spielen können" nennen, auch, wenn es an guten Tagen möglich ist, denn dafür ist es zu unbeständig. ES gibt Tage, da kann ich, insbesondere den Belphegor Song, locker zu Youtube mitspielen und es gibt Tage, da geht gar nichts).
In the Shadows und Last Resort waren da mein Wiedereinstieg, den ich auch innerhalb sehr kurzer Zeit auch recht solide mitspielen konnte (und danach vernachlässigt habe). Einen kleinen Fehler hatte ich bei In the Shadows drin, das war aber ein einziger Ton und der ist auch mir erst sehr viel später aufgefallen, als ich mir den Tab nochmal genauer angesehen hatte.
Die meisten Sachen im Tremolo-Picking, die ich möglichst gut hinbekomme, sind Dark Funeral Songs. Und hier vor allem die, die auf "tragende" Chord Progressions setzen, also Atrum Regina, My Funeral, Leviathan (hier gibt's allerdings Abzüge in der B-Note, ich neige dazu, etwas unsauber zu werden), sowas in der Art. Es trifft meist ein relativ komfortables Tempo für mich, zumindest im Hinblick auf diese Technik. Es liegt in erster Linie aber daran, weil sich die Sachen extrem ähnlich in den Grundlagen sind. Kurzum, im Tremolo Picking habe ich erreicht, was ich will - einen stabilen Progress, der hält.
Nail them to the Cross geht auch und, geradeso mit ach und krach (es ist anstrengend zu spielen), 666 Voices Inside. Letzteren habe ich aber fallen gelassen, weil er nicht so mein Geschmack ist und gegen Temple of Ahriman ersetzt, welchen ich, aufgrund des jungen Zeitraums, noch nicht so gut spielen kann, ABER ich kann ca 2/3 davon mit Youtube mitspielen, solange ich den Tab nebenher als Orientierung offen lasse (es gibt allerdings ein paar Stellen, wo ich noch nicht genug Routine habe).
Bei Heart of Ice machen mir die zu großen Abstände bei den schnellen Tonwechseln zu schaffen, bei Arrival of Satans Empire dagegen ist es der Rhythmus selbst, der mich raushaut... also nicht das Tremolo Picking, sondern das, was davor kommt. Generell komme ich mit Tremolo Picking verhältnismäßig gut zurecht.
I am the Black Wizards von Emperor habe ich auch mal versucht. Die meisten Emperor Songs sind mir too much, der ging geradeso.
Wie gesagt, Restart sehe ich vor allem bei Soli, bei der Rhythmusgitarre ist eher die Frage, sollte/kann ich Techniken erweitern oder einfach bei dem bleiben, wo ich mich einigermaßen einrichten konnte?
Auch ist hier das größere Problem zum einen, ich habe Zeug, das geht, aber keins, das mich entspannt oder bei dem ich abschalten kann.
Es ist mir nur mit großer Konzentration möglich, zum anderen habe ich viele, viele, viele andere Techniken für Rhythmus eben nicht drauf.
Und generell fällt es mir aktuell wahnsinnig schwer, mir mehr draufzuschaffen.
Also jetzt übergreifend.
Ich habe dafür nicht wirklich eine Erklärung, aber ich würde mich derzeit auch nicht an einen Dark Funeral Song setzen wollen, der neu ist.
Zeit, um tagtäglich Gitarre zu spielen und das viel... habe ich.Ich höre auch gerne Slipknot, muss aber nicht jeden Song rauf und runter spielen können. Und man muss auch mal für sich klarstellen können, dass Musik die man hört, vielleicht von professionellen Musikern gespielt wird, die das auf diesem Level bereits seit 20 Jahren machen. Jeder der da nach ein paar Monaten, ein paar Jahren hin will, muss eine unglaubliche Portion Talent mitbringen oder täglich nichts anderes machen, als Gitarre zu spielen (im Idealfall trifft sogar beides zu).
Aber es ist tatsächlich nicht mal mein Anspruch, genauso gut zu werden, wie die, ich möchte aber irgendwo entweder mich selbst übertreffen und voll in dem aufgehen, worauf ich Bock habe... oder... etwas anderes finden, auf das ich Bock habe, wo ich mir dann aber leichter tun möchte.
Kleinere Schritte kann ich derzeit kaum machen... ich steigere die neuen Sachen bei Ultimate Guitar um 1 %. Wörtlich.Besorg dir eine Leiter, kneif den Hintern zusammen, klettere aus deinem Loch und mach einfach in kleinen Schritten weiter. Ich werde das Gefühl nicht los, dass Du in kurzer Zeit zu viel erreichen willst.
Zum Beispiel Nattkrönt von Night Crowned.Machen wir es konkret, nenne mir ein Lied, dass du können möchtest. Egal wie schwer oder leicht es sein mag.
Cruor Cultum hat auch einiges interessantes, was ich mir aber nicht als Tab heraussuchen konnte.
Was ich könnten möchte gibt es aber auch außerhalb davon vieles, sehr, sehr vieles.
Aber es ist dann meist aus anderen Gründen, für mich extrem unkomfortabel oder sogar nicht machbar zu spielen.
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