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Zähl doch mal auf, was Du alles spielen kannst. Wenn Du nicht unbedingt der Virtuose vor dem Herren bist, sollten es verdammt viele Songs sein, die Du nicht spielen kannst. Und lass dir gesagt sein, Du bist da nicht alleine. Evtl einfach mal die eigenen Ziele oder Ansprüche runterschrauben. Wie lange spielst Du nochmal?
Zwei Jahre vor der Pause, ein Jahr nach der Pause.

Was ich spielen kann, ist massiv tagesformabhängig.

Es gibt Tage, da gelingt mir I want it all, es gibt Tage, da ist das 'ne Katastrophe. I want it all gehört zu den Soli, die mir gelingen, die ich aber tunlichst keinen einzigen Tag liegen lassen kann, sonst gehen sie direkt den Bach runter, aber es lässt sich verhältnismäßig "komfortabel" spielen, tatsächlich fällt es mir leichter, als vieles von AC/DC (und das nicht nur, weil ich AC/DC einfach nicht mehr hören kann). Ich habe versucht, diese Grenze auszudehnen, dazu waren ja Final Countdown oder Rock you like a Hurricane da, ich musste allerdings bei beiden einsehen, es ist too much.

Poison von Alice Cooper, hier allerdings sind die Soli tagesformabhängig und markieren auch irgendwo eine gewisse Grenze.

Ganz gut klappt meistens Still Loving You.
Generell will ich auch eher genau DA bleiben, was das Tempo und so betrifft weil es einfach entspannter zu spielen ist.

Vor der Pause habe ich u. A. Nothing Else Matters, Knocking on Heaven's Door, etc. das ganze Standardgedöns, was ich einfach nicht mehr hören kann, gespielt.
Übrig geblieben sind davon Hells Bells (das Riff, theoretisch auch das Solo, aber ich hasse es) und Nothing Else Matters (das Solo).

Ich habe in Stairway to Heaven nicht mehr ganz reingefunden, das Solo ist möglich, aber nicht in vollem Tempo, allerdings gehört auch das halt zu dem Zeug, das ich einfach nicht mehr hören kann, es mag nicht die beste Motivation sein. Selbiges gilt für Knocking on Heaven's Door, das ich, wegen Halbherzigkeit schnell zur Seite gelegt habe, weil ich realisiert habe, dass ich darauf so gar keinen Bock habe.

Living on a Prayer ist, vom Tempo her, kein Problem, aber da ich Pinches erst seit kurzem spiele, kann ich sie nicht immer zielsicher treffen.

Bei der Rhythmusgitarre habe ich auch, an sehr guten Tagen an Sacrilegious Scorn oder Ritaulist von Dimmu Borgir oder an Venaratio Diaboli von Belphegor kratzen können (ich würde es aber nicht "spielen können" nennen, auch, wenn es an guten Tagen möglich ist, denn dafür ist es zu unbeständig. ES gibt Tage, da kann ich, insbesondere den Belphegor Song, locker zu Youtube mitspielen und es gibt Tage, da geht gar nichts).

In the Shadows und Last Resort waren da mein Wiedereinstieg, den ich auch innerhalb sehr kurzer Zeit auch recht solide mitspielen konnte (und danach vernachlässigt habe). Einen kleinen Fehler hatte ich bei In the Shadows drin, das war aber ein einziger Ton und der ist auch mir erst sehr viel später aufgefallen, als ich mir den Tab nochmal genauer angesehen hatte.

Die meisten Sachen im Tremolo-Picking, die ich möglichst gut hinbekomme, sind Dark Funeral Songs. Und hier vor allem die, die auf "tragende" Chord Progressions setzen, also Atrum Regina, My Funeral, Leviathan (hier gibt's allerdings Abzüge in der B-Note, ich neige dazu, etwas unsauber zu werden), sowas in der Art. Es trifft meist ein relativ komfortables Tempo für mich, zumindest im Hinblick auf diese Technik. Es liegt in erster Linie aber daran, weil sich die Sachen extrem ähnlich in den Grundlagen sind. Kurzum, im Tremolo Picking habe ich erreicht, was ich will - einen stabilen Progress, der hält.

Nail them to the Cross geht auch und, geradeso mit ach und krach (es ist anstrengend zu spielen), 666 Voices Inside. Letzteren habe ich aber fallen gelassen, weil er nicht so mein Geschmack ist und gegen Temple of Ahriman ersetzt, welchen ich, aufgrund des jungen Zeitraums, noch nicht so gut spielen kann, ABER ich kann ca 2/3 davon mit Youtube mitspielen, solange ich den Tab nebenher als Orientierung offen lasse (es gibt allerdings ein paar Stellen, wo ich noch nicht genug Routine habe).

Bei Heart of Ice machen mir die zu großen Abstände bei den schnellen Tonwechseln zu schaffen, bei Arrival of Satans Empire dagegen ist es der Rhythmus selbst, der mich raushaut... also nicht das Tremolo Picking, sondern das, was davor kommt. Generell komme ich mit Tremolo Picking verhältnismäßig gut zurecht.

I am the Black Wizards von Emperor habe ich auch mal versucht. Die meisten Emperor Songs sind mir too much, der ging geradeso.

Wie gesagt, Restart sehe ich vor allem bei Soli, bei der Rhythmusgitarre ist eher die Frage, sollte/kann ich Techniken erweitern oder einfach bei dem bleiben, wo ich mich einigermaßen einrichten konnte?

Auch ist hier das größere Problem zum einen, ich habe Zeug, das geht, aber keins, das mich entspannt oder bei dem ich abschalten kann.
Es ist mir nur mit großer Konzentration möglich, zum anderen habe ich viele, viele, viele andere Techniken für Rhythmus eben nicht drauf.

Und generell fällt es mir aktuell wahnsinnig schwer, mir mehr draufzuschaffen.
Also jetzt übergreifend.
Ich habe dafür nicht wirklich eine Erklärung, aber ich würde mich derzeit auch nicht an einen Dark Funeral Song setzen wollen, der neu ist.

Ich höre auch gerne Slipknot, muss aber nicht jeden Song rauf und runter spielen können. Und man muss auch mal für sich klarstellen können, dass Musik die man hört, vielleicht von professionellen Musikern gespielt wird, die das auf diesem Level bereits seit 20 Jahren machen. Jeder der da nach ein paar Monaten, ein paar Jahren hin will, muss eine unglaubliche Portion Talent mitbringen oder täglich nichts anderes machen, als Gitarre zu spielen (im Idealfall trifft sogar beides zu).
Zeit, um tagtäglich Gitarre zu spielen und das viel... habe ich.

Aber es ist tatsächlich nicht mal mein Anspruch, genauso gut zu werden, wie die, ich möchte aber irgendwo entweder mich selbst übertreffen und voll in dem aufgehen, worauf ich Bock habe... oder... etwas anderes finden, auf das ich Bock habe, wo ich mir dann aber leichter tun möchte.
Besorg dir eine Leiter, kneif den Hintern zusammen, klettere aus deinem Loch und mach einfach in kleinen Schritten weiter. Ich werde das Gefühl nicht los, dass Du in kurzer Zeit zu viel erreichen willst.
Kleinere Schritte kann ich derzeit kaum machen... ich steigere die neuen Sachen bei Ultimate Guitar um 1 %. Wörtlich.
Machen wir es konkret, nenne mir ein Lied, dass du können möchtest. Egal wie schwer oder leicht es sein mag.
Zum Beispiel Nattkrönt von Night Crowned.
Cruor Cultum hat auch einiges interessantes, was ich mir aber nicht als Tab heraussuchen konnte.

Was ich könnten möchte gibt es aber auch außerhalb davon vieles, sehr, sehr vieles.
Aber es ist dann meist aus anderen Gründen, für mich extrem unkomfortabel oder sogar nicht machbar zu spielen.
 
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Wenn das alles zu schnell ist, spielst eben langsamere Stücke. Triptycon z.B., wie hier


View: https://www.youtube.com/watch?v=NmyWeOvF_Sg

Das meiste Zeugs was du verlinkt hast, ist ja relativ flott. Ich kann mir wie gesagt schlecht vorstellen, dass die Erarbeitung eines sehr schnellen Stücks ohne entsprechende Grundlagen gut funktioniert.
Mit Grundlagen ist hier die Motorik hinsichtlich schneller Anschläge bzw. Anschlagtechniken gemeint (natürlich in Verbindung mit Greifen).

Keine Ahnung wie es damit steht; Wenn man nur am fertigen Stück übt, kommt ja außer der Konzentration aufs schnelle Spielen auch noch das Stück selbst dazu, inkl. diverser Frickeleien. Kurz gesagt: Das kann dann durchaus zuviel werden und letztlich klappt dann wenig. Ist aber wie gesagt nur meine Meinung, andere sehen das anders.
Ich kenne wie gesagt jemanden, der wollte auch gleich mit Slipknot anfangen....gübt wie ein Verrückter und nix kam bei raus.
 
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Das meiste Zeugs was du verlinkt hast, ist ja relativ flott.
Der Punkt ist, dass nur die rechte Hand sehr flott ist.
Die linke muss bei den meisten Sachen gar nicht mal so schnell sein bzw. nur Chords greifen.

Geübt habe ich diverse Dark Funeral Sachen, indem ich erstmal das Tremolo Picking ganz weggelassen und nur das Zeug gegriffen und dann nachträglich das Tremolo Picking eingefügt habe.

Deswegen habe ich zum Beispiel mit Heart of Ice schon größere Probleme, denn da müssen beide Hände flott sein.
Generell wird es problematisch, wenn beide Hände gleichzeitig flott sein müssen bzw. wenn sie auf eine andere Weise flott sein müssen.

Sweeping ist zum Beispiel noch weniger mein Fall, als Shredding.

Generell sind 90 % meiner Probleme entweder mit Soli verbunden oder damit, dass ich zwar Tremolo Picking schnell umsetzen kann... aber halt auch NUR das.

Und dann ist massiv vieles tagesformabhängig.
Es gibt Phasen, da lerne ich extrem gut und es gibt Phasen, da verhaue ich einfachste Sachen.

Und Doom Metal ist tatsächlich eher weniger mein Fall - und das nicht nur, weil ich nicht unbedingt 'ne Gitarre habe, die drauf ausgelegt ist, auf B Standard oder Dropped B gestimmt zu sein ^^
 
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Der Punkt ist, dass nur die rechte Hand sehr flott ist.
Die linke muss bei den meisten Sachen gar nicht mal so schnell sein bzw. nur Chords greifen.

Na Gott sei Dank. Ich bin nämlich mit links auch nicht mehr so flink (wohl altersbedingt:ROFLMAO:)

Bis zu welchem Tempo schaffst du denn sichere 16tel im Wechselschlag, mit nicht zu viel Gegreife und nicht über zu viele Saiten?
Ich weiß ja, dass die Frage relativ bekloppt ist - gibt ja schwere Sachen in langsamem Tempo und leichte Sachen mit hoher Geschwindigkeit.
Aber vielleicht hilft das ja, um sich ein besseres Bild machen zu können?
 
Bis zu welchem Tempo schaffst du denn sichere 16tel im Wechselschlag, mit nicht zu viel Gegreife und nicht über zu viele Saiten?
Schwer zu sagen, da ich nach Ultimate Guitar gegangen bin.
Bisher habe ich, wenn mich was aus dem Tremolo Picking geschmissen hat, NUR das zu viele Umgegreife oder zu viele verschiedene Saiten rausgehauen.

Heart of Ice ist zum Beispiel vom Tempo her vollkommen in Ordnung, aber ich kann es nicht vernünftig greifen und es klingt unsauber as f*ck bzw es haut mich aus dem Takt, weil ich plötzlich zu viel auf einmal zu tun habe.
Arrival of Satans Empire ist grenzwertig, aber auch aus anderen Gründen, da ist es vor allem der Einstieg, der mich raushaut.

Je schneller es wird, desto weniger kann ich gleichzeitig machen.
Je mehr ich machen muss, desto schlechter kann ich es schnell spielen.

Am besten funktioniert sowas, wie My Funeral oder Leviathan.
Oder etwas langsameres, zum Beispiel hat Veneratio Diaboli so 'ne schöne Chordprogression, wo es dann auf einmal sehr melodisch wird.

Andere Techniken im Rhythmus kann ich nicht wirklich einschätzen, ich habe sie sträflich vernachlässigt.
Ich habe als Übung 'nen Iced Earth Song, weil da einfach sehr vieles drin ist. Von "Yay, schaffe ich schon auf 90 %" bishin zu "F*ck, ich gehe meine Gitarre verschenken" ist da alles drin.
 
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Ein Teil der Stücke ist ja in moderatem Tempo - dass heißt nicht, dass sie leicht sind. Aber viele davon sind eben zwischen 125 oder 135, wenn ich mich nicht irre.
Funeral von Dope, denke ich, mit dem hübschen Solo am Ende? Aber egal. Das ist ja was ich mit "handwerklichen" Grundlagen meine. Vielleicht fehlt ja das Gefühl für die höheren Geschwindigkeiten noch ein wenig?

Z.B. wenn dein Drummer (oder Drumcomputer) irgendwas mit 180 dahinklöttert und zu dir sagt, "spiel doch mal ein paar 16tel dazu; irgendwat ob auf einer Saite oder als Powerchord o.ä. Einfach nur um wegen Fingerfertigkeit zu gucken.

Es geht ja nicht darum, mit aller Gewalt eine "Hamsterpfote" zu mimen, aber die anderen Metal-Soundbeispiele beinhalten nunmal schnellere Passagen, die auch noch recht lange dauern - also Lockerheit voraussetzen (um nicht zu verkrampfen). Wenn diese Lockerheit sitzt, kann man sich viel besser darauf konzentrieren, was gespielt werden muss und kann sich das dann erarbeiten. Ist jedenfalls meine Meinung
 
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@Sinisterium9591
So wie ich das sehe willst du viel zu viel und wenn es darum geht die Lieder gut spielen zu können, dann kannst du sie dir nicht mehr anhören...
Ich komme wieder zu dem Punkt zurück: du misst dir klar machen was du willst. Willst du die Lieder 100% nachspielen können? Dann musst du sie monatelang üben und rauf und runter hören (ab einem gewissen Niveau der Lieder).
Willst du möglichst viele Lieder spielen können? Dann verabschiede dich davon sie auf 100% zu spielen. Da musst du dann Abstriche machen, sei es beim Tempo, dem Rhythmus oder beim Solo,...
 
Es macht auch nicht unbedingt Sinn, die Songs direkt auf normaler Geschwindigkeit zu probieren. Jeder Lehrer wird dir raten, Dinge ganz langsam zu üben um dann nach einer Weile langsam schneller zu werden. Aber langsam, nicht schon nach zehn Sekunden. Hast Du das schon gemacht? Das geht auch prima mit dem Metronom.
 
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Es macht auch nicht unbedingt Sinn, die Songs direkt auf normaler Geschwindigkeit zu probieren.
Ich habe nirgends gesagt, dass ich sie direkt auf voller Geschwindigkeit probiere.

Dann musst du sie monatelang üben und rauf und runter hören (ab einem gewissen Niveau der Lieder).
Was in Ordnung ist, wenn ich am Ende auch 'ne Verbesserung mitnehme. Wenn ich diese nicht mitnehme, fange ich halt an, mich zu fragen "Hat das so einen Sinn?".

oder beim Solo,...
Die Abstriche wären bei entsprechenden Soli das komplette Solo, weil gerade Soli fange ich extrem langsam an. Wenn mir das dann nach Monaten dauernd zerbröselt, dann ja, f*ckt es mich irgendwann ab.

du misst dir klar machen was du willst.
Ich möchte das Gefühl haben, einen sinnvollen Progress zu haben und das Spielen entspannt genießen können.

Und wenn ich dafür aus meinem Genre aussteigen muss.
 
Wenn du tatsächlich langsam übst, ausreichend oft wiederholst, und dir nicht zu viel aufeinmal vornimmst, dann muss sich eine Verbesserung einstellen! Und wenn nicht dann musst du irgendwo nachjustieren...
 
Ich finde man muss seine "Kompfortzone" ziemlich oft verlassen und auch 'n büsch'n kämpfen. Sinnvoll üben heißt für mich jedenfalls, dass ich etwas gerade nicht kann - in absehbarer Zeit aber schon. Wenn man z.B. keine 16-tel bei Tempo 120 schafft, wird das Üben einen komplizierten Metal-Stücks bei Tempo 180 wohl kaum Sinn machen. Bei zu hohen Zielen fehlt das was dazwischen ist (für die Nachhaltigkeit).

Das Stück kann man sich später erarbeiten, wenn die Fingerfertigkeit es zulässt. Aber egal, ist sicher bei jedem anders.
Ich kenne es jedenfalls, dass sich jemand ewig lange an einem Stück von Slipknot abgerackert hat und dachte, dass er den Rest dann automatisch kann.
Also der ganz schnelle Weg. Aber nein...:D.
 
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Und wenn nicht dann musst du irgendwo nachjustieren...
Und das ist das Problem.
Ich habe keine Ahnung, wo.
Mir gehen da langsam wirklich die Ideen aus.

Ich weiß, was nicht klappt, ich habe aber keine Lösungen, um das loszuwerden.
 
Ich weiß, was nicht klappt, ich habe aber keine Lösungen, um das loszuwerden.

Vielleicht wäre eine Lösung, das was nicht klappt zu üben?:D

Ich weiß ja aus deinen anderen Threads zum gleichen Thema, dass du die absolute Anfängerphase schon längst hinter dir hast.

Kann man sehen wie man will, aber es gibt über 300 Beiträge in deinen Threads zum Thema, mit Vorschlägen hinsichtlich:
Übematerial, Methodik, Band, Lehrer, Bücher/Videos, Spielpraxis, eigenen Erfahrungen, wie man die Sache angehen kann, Zeiträumen usw.

In diesen vielen Beiträgen (übrigens etliche von Profis und Lehrern) kam bestimmt alles vor was es gibt. Ich fürchte, wirklich neue Ansätze zu deiner Frage im Zitat werden nicht mehr kommen.
 
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Wenn du z.B. ein Solo übst, übe Taktweise und zwar so langsam, dass du es fehlerfrei spielen kannst und dann wiederholst du es 7x ohne das Tempo zu ändern. Dann machst du mit dem nächsten Takt das gleiche.
Und dann eine ausreichend lange Pause.
Wenn der Rhythmus nicht klappt, mitzählen!

Es kann natürlich sein, dass sich über Tage oder Wochen kein Fortschritt einstellt, aber irgendwann geht es wenn man konsequent dran bleibt.

Wenn mehrere Takte klappen, kannst du sie dann auch verknüpfen und gemeinsam üben. Hier gilt dann grundsätzlich wieder das gleiche.
 
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Hallo @Sinisterium9591,
auch auf die Gefahr hin, dass du das nicht hören willst: Backe erstmal kleinere Brötchen.
Es lässt sich leider nicht alles antrainieren was man gerne will.
 
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Backe erstmal kleinere Brötchen.
Es lässt sich leider nicht alles antrainieren was man gerne will.
Das ist richtig.
Ich will lediglich die passenden Brötchen finden und ja, bis zu einem gewissen Grad bin ich bereit, dafür auch mein Wunschgenre (teilweise) zur Seite zu legen.

Wichtig ist halt, dass die Alternativen für mich auch Spaß machen und mir zu spielen/können gefallen würden. Das darf auch meinetwegen nach dem Rezept "Einfach, aber effektiv" gebacken sein, es sollte halt aber dann trotzdem noch nach was klingen und Spaß machen bzw die Stärken fördern, bei denen ich nicht das Gefühl habe, gegen 'ne Wand zu rennen.

Auch habe ich derzeit das Problem: Ich habe quasi keine Komfortzone.

Aktuell ist es so, dass die meisten Sachen, die ich gerne spiele, nie entspannt für mich wurden, die meisten Sachen, die entspannt sind, spiele ich jedoch nicht gerne.
auch auf die Gefahr hin, dass du das nicht hören willst
Will ich tatsächlich nicht, aber ich bin Realist und weiß, dass du Recht hast... und ich will noch weniger ein "Weiter so" auf Kosten des Spaßes.

Und ja, ich denke, Spaß haben ist wichtiger, als etwas komplexes zu haben, denn letzteres bringt nicht viel, wenn es in 90 % der Fälle in einer Sackgasse endet.
 
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Wenn du z.B. ein Solo übst, übe Taktweise und zwar so langsam, dass du es fehlerfrei spielen kannst und dann wiederholst du es 7x ohne das Tempo zu ändern. Dann machst du mit dem nächsten Takt das gleiche.
Und dann eine ausreichend lange Pause.
Wenn der Rhythmus nicht klappt, mitzählen!

Mit Ausnahme des Mitzählens (ich benutze lieber Metronom, weil mich selber zu zählen leider immer rausbringt) habe ich genau das immer wieder gemacht.

Das Problem ist auch nicht im Einstieg, sondern im Später. Klar kann ich das Zeug dann super langsam anspielen, aber es gelingt mir einfach nicht die Vollendung bzw ab einem gewissen Punkt ist dann die Luft raus.

Irgendwann erreiche ich ab einer gewissen Geschwindigkeit einfach nichts mehr und ich bekomme das dann weder präziser, noch schneller.

Bei einigen Sachen stürze ich nach einiger Zeit auch wieder ab und komme danach auch nicht wieder oder nur sehr schwer wieder hoch.

Für mich fühlt sich das dann immer mehr wie Kampf gegen mich selbst an. DAS fängt dann an, mich zu frustrieren.

Es ist nicht der Punkt, dass ich Dinge langsam anfangen muss, sondern sich irgendwann ein Gefühl der Sinnlosigkeit einstellt. Insbesondere bei Soli.
 
Man sollte einfach akzeptieren, dass es Songs gibt, die ein extrem hohes technisches Niveau erfordern – so hoch, dass vielleicht nur einer von hundert Gitarristen sie wirklich meistern kann.

Gerade einige der hier vorgeschlagenen Stücke, zum Beispiel von Death, sind technisch und spielerisch so anspruchsvoll, dass tägliches Üben dafür absolute Voraussetzung ist. Und dabei spreche ich nicht einmal von den Soli – allein die Rhythmusgitarre ist bereits enorm fordernd. 16tel-Noten bei 180-220 BPM, zwischendurch auch noch Triolen – das ist eine Herausforderung, außer Frage.

Bevor man Tipps gibt, wäre es sinnvoll, sich die Musik der der TE machen möchte anzuhören und zu versuchen, sie zu spielen. Sonst bleiben viele Ratschläge eher oberflächlich.

Ich habe mir einige seiner Soundbeispiele angehört – und ganz ehrlich: Ein Großteil der Leute hier würde Schwierigkeiten haben, das auf seinem Level zu spielen.

Und mit, fang langsam an und irgendwann klappt es: JA, das stimmt wenn man "normale" Geschwindigkeiten Songs spielt, das bekommen auch ein Großteil hin - Aber schneller Thrash/Death Metal, gehört nun mal aufgrund der Geschwindigkeit mit zu den anspruchsvollsten Techniken die es auf der Gitarre gibt.

Das bedeutet, verdammt viel Zeit zu investieren und sich über verschiedene Songs in dem Genre nach vorne zu arbeiten.

Deshalb auch die Slayer Tipps Dead Skin Mask und Seasons In The Abyss - Die haben sich bei mir beim Unterricht bewährt - So Songs lernen bei mir Metal Anfänger im ersten halben Jahr!

Wenn die sitzen und bühnentauglich gespielt werden können, dann einen Level Up mit Songs die ca. 20 Bpm schneller sind......
 
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Man sollte einfach akzeptieren, dass es Songs gibt, die ein extrem hohes technisches Niveau erfordern – so hoch, dass vielleicht nur einer von hundert Gitarristen sie wirklich meistern kann.
Das ist auch mein Gedanke.
Wie gesagt, ich renne oft genug gegen eine Wand, da denke ich mir, vlt. sollte ich damit aufhören, gegen die Wand zu laufen und halt versuchen, zu machen, was geht und was nicht geht, das bleibt halt weg. Das wären dann in meinem Fall eben viele Soli, weil ich mich damit spielerisch gar nicht wohl fühle, bzw. kaum in diese hineinkomme.
Ich habe mir einige seiner Soundbeispiele angehört – und ganz ehrlich: Ein Großteil der Leute hier würde Schwierigkeiten haben, das auf seinem Level zu spielen.
Welche genau?
Weil einige davon liegen mir tatsächlich relativ gut in der Hand, andere dafür natürlich weniger.

Deshalb auch die Slayer Tipps Dead Skin Mask und Seasons In The Abyss - Die haben sich bei mir beim Unterricht bewährt - So Songs lernen bei mir Metal Anfänger im ersten halben Jahr!
Seasons In The Abyss werde ich mir zu Gemüte führen (nur die Rhythmusgitarre allerdings).
Dead Skin Mask dann direkt als nächstes.

Eine ähnliche Zwischenlösung bräuchte ich auch bei Soli, bzw. WENN Soli für mich dahingehend Sinn machen.

Momentan bin ich wirklich tendenziell immer mehr dazu neigend, Soli, zumindest genretypische, vorerst komplett niederzulegen (es ist mir einfach zu stressig) und mich stattdessen voll auf den rhythmischen Aspekt konzentrieren zu wollen, weil ich zwar z. B. "My Funeral" durchhalten kann, der Rhythmus ist aber auch entsprechend monoton aufgebaut, ich würde auch interessantere Rhythmen ergreifen wollen.

Ich bin auch immer mehr dazu geneigt, ein zweites (einfacheres) Ausweich-Genre zu wollen, weil abspannen kann ich spielerisch nicht. Und das muss sich definitiv auch ändern.
 
Aktuell ist es so, dass die meisten Sachen, die ich gerne spiele, nie entspannt für mich wurden, die meisten Sachen, die entspannt sind, spiele ich jedoch nicht gerne.

Ich bin auch immer mehr dazu geneigt, ein zweites (einfacheres) Ausweich-Genre zu wollen, weil abspannen kann ich spielerisch nicht. Und das muss sich definitiv auch ändern.

Vielleicht liegt dein Problem einfach in deiner Erwartungshaltung hinsichtlich abspannen bzw. Emotionen beim Spiel?
Das Wort "abspannen" bzw. wie du dich beim Spielen fühlst, steht ja oft in deinen Beiträgen.

Bei mir war das früher so, dass ich mich freute meinen Part zu können, dass ich dachte mein eigenes Spiel genießen zu können und z.B. bei Konzerten die Atmosphäre im Vordergrund steht oder die Zuschauer. Aber nix mit Abspannen; ich war hinterher fix und fertig und froh, dass alles so halbwegs geklappt hat und meine Nachbarin mehr Fehler machte als ich:ROFLMAO:

Ein großer Teil der Spielfreude kommt ja dadurch, seinen Part zu können, seinen Beitrag zum Zusammenspiel zu leisten und dass man überhaupt dieses ganze anspruchsvolle Zeug kann.

Natürlich ist ein Stück mit 3 Minuten Sechszehnteil auf drei oder 4 verschiedenen Tönen langweilig, aber im Gesamtmix dann wieder interessant. Selbst The Kiss von Cure mit quasi 80 Prozent einem Gitarrenton ist als fertiges Stück wieder spannend. Nur als Beispiel.

Die Gitarrenspur von Dope s Funeral ist für sich genommen ja die eine Sache; die Wirkung bzw. das Fetzige entfaltet sie aber auch erst im fertigen Stück
 
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