Suche Song- und Lernideen

Du brauchst Hilfe. Grundsätzlich: Wer aufhört, das Falsche zu tun, wählt das Richtige.
Verzichte einfach mal eine Woche auf Üben! Nimm die Gitarre wieder in die Hand. Wenn du Stolz und Freude empfindest: dann nutze es! Ist dein "Niveau" abgesunken, gehe 3 Schritte tiefer. Ich gehe oft bis zur ersten Seite im ersten Lehrbuch zurück. Für ein paar Sekunden. Dein Talent liegt im Formulieren von Selbstzweifeln.
Tipp am Rande: Mich hatte mal das Erlernen von Fingerpicking mit Metallpicks aus einer Plateau-Sackgasse befreit.
 
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Besorg dir die alten Sachen von Dark Tranquillity (z.B. das Album Projektor). Man kann den Balance Regler prima von links nach rechts drehen und so in Ruhe beide Gitarren üben.
 
Dein Talent liegt im Formulieren von Selbstzweifeln.
Lieber @Sinisterium9591
Das sind zwar harte Worte, aber irgendwie die Zusammenfassung des jetzigen Threads, und das von zuvor. Ich hatte heute überlegt, wie ich das formulieren soll, da ich den gleichen/selben Gedankengang hatte. Irgendwie hast Du immer eine passende Antwort, um die guten Tips hier, ins Weltall zu schießen.

Wenn Du wirklich Spaß an der Gitarre hast, wirst Du deine Ziele verwirklichen. Dein Problem ist aber offensichtlich, dass Du glaubst, es in einem Motat zu schaffen, oder in einem Jahr. Man kann in solchen Zeiträumen Fortschritte machen. Man kann aber in solchen Zeiträumen nicht Alles sofort erreichen. Das kostet seine Zeit, Energie, die man aufbringen muss, aber auch diesen Willen, der dazu befähigt, an der Sache zu bleiben.

Es ist auch gar nicht nötig, sich Songs zu suchen, um sie perfekt zu spielen. Auch nicht, das Solo, das darin vorkommt, perfekt auf den Punkt wieder zu geben. Das ist ein Weg, den Viele gehen, der auch legitim ist. Dahin kommt man aber nicht von Heute auf Morgen.

Die vorgeschlagenen Songs erfordern die Technik, die man sich über die Jahre draufgeschafft hat. Wenn man sich im Metal bewegt, hat man über Jahre Songs gehört, mitgespielt, sich die Riffs angeeignet. Das kann Jahre dauern. In diesen Jahren hat man Frust, Rückschläge, auch mal Null Bock. Alles total normal. Das ist nur ein Ausschnitt dessen, wie es sein kann.

Von mir kann ich aus Erfahrung schreiben, dass ich auch viel Frust hatte, wenn ich Gitarristen gehört/gesehen habe, die an dem Punkt waren, wohin ich wollte.

Aber, mit dem Frust, habe ich nie wirklich den Spass verloren, bzw den Willen, das zu können, was ich eigentlich können möchte. Daran habe ich mich über die Jahre gehalten, weiter geübt, gespielt. Weil ich es wollte. Da hilft kein Jammern. Entweder Du willst es, oder nicht.

Darum geht es eigentlich. Das zu können, was man möchte. Das bedeutet kein perfektes Abbild eines Songs, oder eines Solos.

Entscheidend ist, wenn man begriffen hat, welche Akkorde/Riffs gespielt werden, auf welchem Modus sich das Solo bewegt. Man muss es nicht exakt so spielen können, nur wissen, was gemacht wird.

Mit diesem Wissen, kann man sich gemütlich zurücklehnen, mal einfach andere Voicings spielen, ohne Druck, ohne Barikaden, die man erklimmen muss. Spass haben.

Diesen Punkt habe ich persönlich für mich erreicht. Ich habe mich über Jahre mit Akkorden beschäftigt, parallel dazu, mich mit Scalen und Pentas beschäftigt. Wenn man die Akkorde kennt, lernt man die Scales/Pentas, die darüber passen. Das ist alles, mehr muss man nicht wissen. Abgesehen von den üblichen Techniken, wie Hammer On, Bending, weiß der Teufel.

Das geht nicht in einem halben Jahr. Das ist eine fortwährende Entwicklung. Es gibt einen Punkt, den man überschreiten muss. Je länger man spielt (ich sage bewusst Spielen), desto öfter hat man das Gefühl, neue Stücke schon mal gehört, gespielt zu haben. Es sind die Inhalte, die man über Jahre gelernt hat, die man in anderen Stücken (Songs) abrufen kann.

Metal ist ein forderndes Genre, da sind oft vertrakte Rhythmen, schnelle Soli, ein perfektes Feld, daran technisch zu wachsen. Wenn Du dahin willst, musst du das einfach exerzieren, immer wieder, so lange, bis Du die Technik beherrscht. Das kann Jahre dauern, da musst Du durch. Das hat man auch in anderen Genres, da hilft kein Jammern. Manches geht einfacher, manches eben nicht.

Ich habe für mich den "Schlüssel" gefunden, indem ich mich, wie schon oben gesagt, mich mit Akkorden beschäftigt habe, mich mit Scales und Pentas beschäftigt habe, über Jahre. Dazu gehört auch die ganze Rhythmik. Das ist meine Basis.

Alles andere ist stupides Üben (wieder einmal), wenn man einen Song sicher beherrschen, spielen möchte, den man covern will.

Du könntest Dein Wissen aber auch für eigene Songs anwenden, indem Du eigene Riffs erfindest, darüber Deine eigenen Soli spielst. Das macht auch immens Spass, dann bist Du frei von dem Zwang, Rekorde in Geschwindigkeit erreichen zu müssen, die andere vorgelegt haben. So hat man sehr viel Spaß an der Gitarre, gucken was andere so machen, aber daraus sein eigenes Ding zu machen.
 
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Darüber muss ich wieder nachdenken.
Ich WAR mir im Klaren, aber aktuell ist meine Motivation etwas zerbrochen, ich weiß momentan nicht mehr, was für mich "Sinn" macht, weswegen ich überhaupt erst einmal wieder Motivation aufbauen will.
An dem Punkt würde ich als erstes ansetzen. Leg die Gitarre mal beiseite und mach den Kopf frei. Wenn dein Kopf frei ist, lass die letzte Zeit Revue passieren und denke an das, was dir Spaß gemacht hat und auch warum es dir Spaß gemacht hat.
Dann stecke dir ein Ziel (was willst du wann erreicht haben? Achte darauf, dass das Ziel realistisch ist!).
Jetzt musst du (oder dein Gitarrenlehrer) herausfinden, was dir zur Erreichung deines Zieles fehlt.
Und das übst du! Aber zu Beginn nicht zu lange. Eine Übung 10-15 Minuten. Dann mach eine kurze Pause (5min).
War die Übung für diese Zeit anstrengend? Dann mach eine längere Pause bis es für dich passt und dann machst du maximal eine zweite Übung für wieder 10-15min.

Und das kann über Wochen so gehen bis es sitzt. Aber dafür kannst du es dann, und es bleibt dir über sehr lange Zeit erhalten!

Wenn du merkst, dass dich das Üben generell nicht mehr so anstrengt, dann kannst du auch länger oder mehrere Übungen / kürzere Pausen machen.

Blicke immer wieder zurück, was geht, was vor ein, zwei Wochen noch nicht gegangen ist.

Wichtig ist aus meiner Sicht auch, einfach etwas zu spielen was Spaß macht. Ganz egal wie gut oder schlecht es geht bzw. wie viele Fehler man dabei macht.

Und wenn es dir hilft, ich hab ca 10 Jahre durch einen schlechten Lehrer verloren (vom Geld will ich gar nicht reden). Lerne seit ca. einem halben Jahr wo welcher Ton am Griffbrett ist und werde vermutlich noch ein paar Monate brauchen, bis es aus dem FF sitzt... für manche Lieder habe ich viele Monate gebraucht, bis ich sie (nahezu) perfekt spielen konnte.
 
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Auch wenn Metal absolut nicht mein Genre ist, es geht ja um Üben, Fortschritt, Motivation, Didaktik
Ich muss etwas Wasser in den Wein gießen: Es gibt Sachen, die lernt man nie. Sachen, für die man zu alt geworden ist.
Es gibt auch einen Tag im Leben, da rennt man die 100m in einer Zeit, die man nie mehr unterschreitet, egal was und wie oft und wie gut man weiter trainiert. Der Zenith wird überschritten.
Der Gedanke "es war alles vergeblich, es ist alles sinnlos", deutet auf eine sogenannte Midlife-Krise hin. Die hat man zum Glück nur 1x im Leben.
Unrealistische musikalische Ziele und Wünsche können an sich auch schon Teil einer Selbstsabotage sein, da sie den Focus auf das wirklich Wesentliche des Notwendigen vernebeln.
"Es ist alles vergeblich. Es ist alles sinnlos. Ich sehe es nun ein! Und morgen wird es nicht anders sein". Habe ich schon vor 53 Jahren ohne jede Mühe getextet.👍
 
Dann stecke dir ein Ziel (was willst du wann erreicht haben? Achte darauf, dass das Ziel realistisch ist!).
Ich weiß einfach gerade nicht, was realistisch ist, zumindest nicht, wenn's irgendwas mit Steigerung des Vorhandenen zu tun hat.
Ich habe bereits viele kleine Ziele versucht und bin halt mit allen nach und nach gegen eine Wand gerannt. Wieder und wieder und wieder.

Jetzt musst du (oder dein Gitarrenlehrer) herausfinden, was dir zur Erreichung deines Zieles fehlt.
Und das übst du! Aber zu Beginn nicht zu lange. Eine Übung 10-15 Minuten. Dann mach eine kurze Pause (5min).
Meiner Meinung nach kann ich ALLES niederreißen.

Ich habe sonst keine wirkliche Erklärung mehr, weil ich weiß, wie Hammer-ons, Pull-offs, usw. funktionieren, ich kriege das Zeug aber halt alles ums Verrecken nicht in anspruchsvolleren Sachen umgesetzt und bei weniger anspruchsvollen Sachen schaffe ich es leider auch gut, mich selbst zu sabotieren.

Ich bin ja gerne für isolierte Übungen offen und dergleichen, davon braucht es sowieso dringend mehr, aber ich sehe bei den meisten Songs einfach keine Chance bzw. es gibt sicher einfachere Songs, aber ich kenne sie entweder nicht oder kann sie einfach nicht mehr hören...
Wichtig ist aus meiner Sicht auch, einfach etwas zu spielen was Spaß macht. Ganz egal wie gut oder schlecht es geht bzw. wie viele Fehler man dabei macht.
99 % der Songs, die mir gefallen könnten, sind alle irgendwie über meinem Niveau oder sie sind es geradeso nicht und ich sabotiere mich wieder selbst.
Mein jetziges Spielen macht mir einfach keinen Spaß. Und da ist auch nicht viel da, was mir Spaß machen könnte.

Ich MÖCHTE ja genau deswegen zu einfacheren Sachen gehen, damit ich überhaupt wieder wenigstens mit Spaß spielen kann, wenn auch zur Not ohne mein bevorzugtes Genre.

Es gibt Sachen, die lernt man nie. Sachen, für die man zu alt geworden ist.
Ob ich zu alt geworden bin, weiß ich nicht, aber ja, ich glaube auch einfach bei einigen Sachen, dass ich dafür nicht das Zeug (und den Nerv) habe.
Also ja, auch deswegen will ich einfacheres Zeug.
Ich möchte ausspannen und viele Ziele, die ich davor hatte, einfach an den Nagel hängen, denn sie frustrieren mich nur.
Wenn Du wirklich Spaß an der Gitarre hast, wirst Du deine Ziele verwirklichen. Dein Problem ist aber offensichtlich, dass Du glaubst, es in einem Motat zu schaffen, oder in einem Jahr. Man kann in solchen Zeiträumen Fortschritte machen.
Ja, um genau diese Fortschritte geht es mir... ich habe sie eben NICHT gemacht. Ich habe bei zwei Sachen Fortschritte gemacht, die hatte ich innerhalb von zwei Monaten gemacht und danach war alles, und ich meine damit in Worten ALLES, nahezu restlos für die Katz'. Und DAS frustriert mich.
Metal ist ein forderndes Genre, da sind oft vertrakte Rhythmen, schnelle Soli, ein perfektes Feld, daran technisch zu wachsen. Wenn Du dahin willst, musst du das einfach exerzieren, immer wieder, so lange, bis Du die Technik beherrscht.
Ich sehe keine Chance im Metal. Nicht mehr. Ich weiß nicht, wohin ich genau will, aber meine Motivation in diese Richtung ist zerstört. Restlos.
Aber, mit dem Frust, habe ich nie wirklich den Spass verloren, bzw den Willen, das zu können, was ich eigentlich können möchte. Daran habe ich mich über die Jahre gehalten, weiter geübt, gespielt. Weil ich es wollte. Da hilft kein Jammern. Entweder Du willst es, oder nicht.
Ich will es, aber ich habe keinen Nerv mehr dafür.
Ich will es, aber ich habe vollkommen sinnlos meine Zeit investiert, um nichts zu erreichen.
Ich will es, aber ich brauche, und das DRINGEND, eine komplett neue Perspektive, die alte ist 'ne Sackgasse.
Du könntest Dein Wissen aber auch für eigene Songs anwenden, indem Du eigene Riffs erfindest, darüber Deine eigenen Soli spielst. Das macht auch immens Spass, dann bist Du frei von dem Zwang, Rekorde in Geschwindigkeit erreichen zu müssen, die andere vorgelegt haben. So hat man sehr viel Spaß an der Gitarre, gucken was andere so machen, aber daraus sein eigenes Ding zu machen.
Ist denkbar, aber ich brauche isolierte Übungen, denn ich würde sonst vom jetzigen Standpunkt aus überwiegend nach den Skalen klingen, bzw. kann ich rudimentär improvisieren, aber nicht in der Art und Weise, dass ich eigene Songs schreiben könnte. Vor allem brauche ich das Zeug im Bestfall in Tab Form und visuell auf den Punkt. Wirklich, Notenlesen hab ich versucht, es ist überhaupt nicht meins.
 
Also Plan A wäre, einfach alles anzuzünden und Plan B, geh mal entspannt an die Sache ran. Du machst dir viel zu viel Stress und stehst dir damit komplett selber im Weg (wenn ich deine Beschreibung lese, bekomme ich Schweißausbrüche).

Welches Ziel verfolgst Du nochmal? In sechs Monaten Wacken Mainstage spielen oder darf es auch ein wenig realistischer sein? Gut, als Wunderkind klappt es auch mit Wacken.

Klingt für mich absolut, als hättest Du den Blues, also setz dich hin und spiel ihn auch. Der Rest kommt dann von ganz alleine.

Edit: Was ist eigentlich aus dem Thread hier geworden? Geht doch ums selbe Thema oder?
 
Welches Ziel verfolgst Du nochmal?
Bis vor kurzem überhaupt einfach mal das, was ich erreicht hatte, mal beibehalten zu können, aber stattdessen ging es mir halt einfach mehr und mehr verloren und ich fing an, mich zu fragen, warum ich das überhaupt mache.

Klingt für mich absolut, als hättest Du den Blues, also setz dich hin und spiel ihn auch. Der Rest kommt dann von ganz alleine.
Es ist halt so gar nicht mein Geschmack :/
Und momentan bin ich sogar gar nicht in Stimmung, überhaupt irgendwas zu spielen.


In sechs Monaten Wacken Mainstage spielen oder darf es auch ein wenig realistischer sein?
Ich verfolge nicht mal das Ziel, in 'ner Band zu spielen.
Das halte ich für absolut unrealistisch, wenn ich nicht mal imstande bin, einen sinnvoll stabilen Progress aufzubauen.

Aber es wäre halt schön gewesen, wenn ich mich nicht nach Monaten hinsetze und merke: Wow, unter'm Strich hab ich eigentlich nichts erreicht und ich hätte es gleich sein lassen können, weil ich die selben Resultate habe, wie vlt 3 Wochen nach meinem Wiedereinstieg.

Ich denke, ich übe komplett falsch und wahlweise ist etwas in meinem Fundament im Ar***, in meinem Üben oder einfach in beidem.

Was Ziele betrifft, muss ich erstmal neue finden, nachdem nahezu alles, was ich an alten Zielen hatte, mir zerbröselt ist.
Eigentlich denke ich, dass das einzige Ziel, das noch übrig ist, beinhaltet, IRGENDWAS zu spielen, das mir zu spielen wirklich Freude bereitet, akzeptierend, dass es halt nicht anspruchsvoll ist, dass es nicht technisch versiert ist, sondern, dass es einfach da ist.

Vielleicht verweile ich dann da sogar, weil einfache Sachen gut zu spielen immer noch besser ist, als gegen 'ne Wand zu rennen.

Meinetwegen bleibe ich dann "ewiger Anfänger" oder sowas in der Art, aber ich will 'n Repertoire, das mir einen Grund gibt, das Ding in die Hand nehmen zu wollen.
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Edit: Was ist eigentlich aus dem Thread hier geworden? Geht doch ums selbe Thema oder?
Nein.
Das dort genannte Solo habe ich schon lange zur Seite gelegt. Ich habe nach diese Thread hier noch eine Weile weiter versucht und probiert, verschiedene Ansätze getestet bzw. noch kleinere Schritte in Angriff genommen, aber ich bin damit einfach nicht wirklich zu einem sinnvollen Ergebnis gekommen.

Und die Frage, ob ich mein Spielen überdenken sollte oder nicht, existiert auch nicht mehr. Die Antwort ist: Ja.
Die einzige Frage, die sich mir stellt, ist, wie ich es neu orientieren will und mit was.
 
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Ich vertrete die Ansicht, dass man seinen eigenen Erkenntnissen folgen sollte. Wenn man feststellt, dass man in einer Sackgasse steckt, ist es damit ja nicht getan! Man muss zusätzlich zur "verlorenen" Zeit wieder den Weg zurück laufen, bis man zur Kreuzung kommt, wo man falsch abgebogen ist. Es kann aber auch der nächste Weg eine Sackgasse sein, da man eigentlich 2 Fehlentscheidungen hätte korrigieren müssen.
Wenn man auf dem Instrument nicht weiter kommt, fehlt nach meiner Erfahrung eine fundamentale Grundübung, die man schlicht niemals hinreichend gelernt hat, manchmal aus kindlicher Arroganz. Sinnbildlich: in diesem Text tauchte bislang nie ein "x" auf. Oder ein "Y". Man hat an dem Tag in der Schule gefehlt, als das Alphabet behandelt wurde. Ohne "alle" Buchstaben liest man schlecht.
Eine sogenannte "Schlüsselübung" fällt extrem schwer, ist aber total simpel, wenn man sie erlernt hat.
Vielleicht ist also nicht nur das Genre falsch gewählt, sondern erst recht das Instrument?? Bluesharp könnte es gewesen sein! Schwimmen statt Fußball in der Jugend!
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Und eben stoße ich auf den Begriff "Wiedereinstieg". Den würde ich mal intensiv analysieren. Wenn das Resultat "Jammer und Klagen" ist.
 
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Vielleicht ist also nicht nur das Genre falsch gewählt, sondern erst recht das Instrument??
Ich würde definitiv nicht mit einem anderen Instrument anfangen wollen.
Ich mag meine Gitarre und es ist das einzige Instrument, was mich je wirklich angesprochen hat.

Im Worst Case, also wenn ich feststellen würde, dass Gitarre gar nichts wäre, würde ich mir das Ding dekorativ ins Zimmer stellen und gar kein anderes Instrument mehr anfangen.
Aber das glaube ich nicht mal, denn DIESES Instrument zu lernen, war seit meiner Kindheit ein jahrelanger Wunsch. Es bedeutet mir was, sonst würde es mich nicht so sehr frustrieren und ich nicht nach alternativen Lösungen suchen.

Das falsche Instrument war zum Beispiel Piano. Das war nach drei Monaten instant wieder verkauft, weil es mich genervt hat und mir nichts gegeben hat, was den Wunsch in mir weckte, es weiter spielen zu wollen.

Wenn man auf dem Instrument nicht weiter kommt, fehlt nach meiner Erfahrung eine fundamentale Grundübung, die man schlicht niemals hinreichend gelernt hat, manchmal aus kindlicher Arroganz. Sinnbildlich: in diesem Text tauchte bislang nie ein "x" auf. Oder ein "Y". Man hat an dem Tag in der Schule gefehlt, als das Alphabet behandelt wurde. Ohne "alle" Buchstaben liest man schlecht.
Das kann ich mir sehr gut vorstellen, aber die Frage ist halt, welche.
Mir fällt an sich nicht viel ein bzw. das, was mir einfällt, würde mein Problem nicht lösen, weil es mich eher von anderen Dingen abhält, die ich aber noch gar nicht in Angriff genommen habe.

Ich lese keine Noten, ich habe aber auch nie Notenlesen gebraucht bei Tabs, es würde also mein Problem nicht beheben, weil es bei dem, was ich tue, 0,0 % zur Anwendung kommt. Tatsächlich konnte ich Noten lesen und habe es wegen des mangelnden Einsatzes schlicht- und ergreifend wieder verlernt, weil sich Gitarre mit Tabs so unendlich viel komfortabler spielen lässt.

Allerdings kann ich mir sehr gut vorstellen, dass das Fundament im Eimer ist, weil ich dieses nie in der Weise erhalten hätte (oder erhalten kann), in der ich es bräuchte.

Was das betrifft, bräuchte ich meiner Meinung nach intensiven, auf den Punkt gebrachten und dennoch auf das Nötige vereinfachten praktischen Unterricht, der mich auch schnell ins Tun bringt. Mir fehlen dafür aber die finanziellen Mittel, zumindest, um ihn lange aufrechterhalten zu können. Und ja, wahrscheinlich würde ich in diesem Unterricht sogar komplett von 0 anfangen, also einschließlich der richtigen Plektrumhaltung und dergleichen, weil mir schlichtweg die Ideen ausgehen, was ich sonst noch kontrollieren kann.

Und selbst bei Techniken, die mir gar nicht gut liegen, weiß ich (meistens) prinzipiell, wie sie aufgebaut sind und funktionieren, ich bin nur gefühlt außerstande, mich in diesen Techniken zu steigern.

Andere Techniken, wie Legato, Hammer-on, Pull-off, Slides, PMs, Pinches, etc. kann ich isoliert umsetzen, aber ich kann sie bei schnelleren Angelegenheiten oder bei entsprechenden Tempospitzen nicht mehr zielführend einsetzen, weil ich dann selbst beim Alternative Picking meine Probleme bekomme (und ja, mir ist sehr bewusst, dass, wenn man Zeit sparen will, das ganze sehr langsam angeht, damit man zum Beispiel auch mit der richtigen Anschlagsrichtung auf der nächstbesten gewünschten benachbarten Saite landen kann).

Ich kann auch nach Gehör (gut, ich kann die Töne nicht einzeln benennen, aber Skalen rauf und runtergespielt habe ich natürlich auch) relativ zuverlässig Starttöne finden, bei langsameren Soli (z. B. Nothing Else Matters) kann ich bis zu einem gewissen Grad über diese drüber improvisieren.

Ich kann mich natürlich gerne auch an andere Skalen setzen und das alles, meinetwegen auch nur eine halbe Stunde am Tag spielen und mich erst darauf wieder konzentrieren. Es ist alles besser, als Stagnation und ich muss eh erst wieder drüber nachdenken, was nun stattdessen neue Ziele sind bzw. so ich eine Chance sehe. Da kann ich ja auch währenddessen was sinnvolles tun.
 
Mein abschließender Tipp wäre: Die Göttin der Musik ist ein schönes Weib. Egal, absolut egal, total egal, was du tust, wie du bettelst, was du opferst für sie: Du kannst ihre Liebe weder erzwingen noch erkaufen. Im Gegenteil: sie ist spöttisch, launisch und hat sogar Lust, dich auszuquetschen.
Und wie akzeptierst du ihr "Nein!"?
Aber, wenn sie dich küsst, bist du auf ewig verliebt. 😍
 
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Und wie akzeptierst du ihr "Nein!"?

Im Falle des jetzigen Zustands eben werde ich es mit einem Genrewechsel versuchen.
Ich werde es versuchen, indem ich mich einfach auf leichte Sachen setze, ich muss nur welche finden, die mir gefallen könnten und nicht schon totgespielt sind.

Ja, ggf. bleibe ich dann für immer dort. Für immer "Anfänger".

Sollte mir auch das verwehrt bleiben, ist Gitarre für mich Dekoration.
Ich würde sie in Ehren halten. Dann bin ich halt Sammler und das, was ich sammle, ist nicht mal besonders teuer, nur sehr schwer zu finden.

Und die eine teure, die ich habe, die würde ich dann wahrscheinlich verkaufen, auch, wenn es schweren Herzens wäre, ich könnte aber vor mir selbst nicht rechtfertigen, sie zu behalten.
 
Sollte es jemals einen Oskar für Menschen geben, die sich erfolgreich selber fertig machen, Du würdest einen bekommen!

Ich schließe mich der Meinung oben an, egal was man dir vorschlägt, Du drehst es ins Negative. Schade eigentlich.
 
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Ich werde es versuchen, indem ich mich einfach auf leichte Sachen setze, ich muss nur welche finden, die mir gefallen könnten und nicht schon totgespielt sind......a, ggf. bleibe ich dann für immer dort. Für immer "Anfänger".

Na und? Ich hab früher Tanzmusik gemacht - den Leuten hat es gefallen, war gut bezahlt, viel Allohol gabs auch und hat riesigen Spaß gemacht(y).
Und für immer Anfänger bleiben - kommt doch drauf an mit wem man sich vergleicht. Mit den Leuten aus unserem Fortgeschrittenenthread würde ich mich auch nicht unbedingt messen wollen, aber das mindert doch meinen Spielspaß in keinster Weise. Dann spielt man eben das was einem liegt (oder man ist fleißiger als ich):ROFLMAO:

Ich will nun nicht auch noch Mut machen, habe ich in den anderen Threads zur Genüge getan, glaub ich.
Manchmal ist Gitarre spielen eben nicht das richtige Hobby. Leichte Stücke finden ist ja auch kein Problem. Das Internet ist voll davon und es gibt tolle Lehrbücher (wie in dem anderen Thread auch schon besprochen)

Das ist jetzt mindestens der dritte Thread zum gleichen Thema. Kann sein dass noch zusammengefügt wird o.ä.; einfach deshalb, damit die User hinsichtlich ihrer eigenen Beiträge den Überblick behalten. Sollte der nächste Thread zu dieser Problematik kommen, bitte gleich in den vorhandenen posten. Danke🤘
 
Du drehst es ins Negative
Weil ich halt gefühlt 99 % davon bereits erfolglos getan habe oder mir die Mittel fehlen, es zu tun <.<

Leichte Stücke finden ist ja auch kein Problem
Naja, doch.
Zumindest, wenn man ausfiltern möchte, was nicht schon tot gespielt ist, weil man's einfach nicht mehr hören kann.

Auch deswegen sind mir Vorschläge recht gewesen.

Das ist jetzt mindestens der dritte Thread zum gleichen Thema. Kann sein dass noch zusammengefügt wird o.ä.; einfach deshalb, damit die User hinsichtlich ihrer eigenen Beiträge den Überblick behalten. Sollte der nächste Thread zu dieser Problematik kommen, bitte gleich in den vorhandenen posten. Danke🤘
Es wird keinen weiteren geben, wahrscheinlich. Und meinetwegen haut dir vorherigen Threads oder auch diesen wieder raus...

Ich komme mir nach spätestens zwei, drei guten Antworten in den meisten Fällen ohnehin nicht verstanden vor.

Und...

Manchmal ist Gitarre spielen eben nicht das richtige Hobby.
...vielleicht läuft es darauf hinaus.
In dem Fall hätte es ja dann eh keinen Sinn, im Forum zu bleiben?

Oder gibt's hier Leute, die zwar Gitarren haben wollen, aber das Resümee ziehen, sie nicht zu benutzen? Ich bezweifle es.
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aber das mindert doch meinen Spielspaß in keinster Weise. Dann spielt man eben das was einem liegt (oder man ist fleißiger als ich):ROFLMAO:
Ja, aber was liegt mir?
Weißt du, mir ist mein komplettes Konzept zerbröselt.

Klar kann ich Musik nennen, die mir gefallen wird - und 99 % davon kann ich nicht spielen (und werde es vermutlich auch nie, wenn ich diese Probleme nicht überwinden kann).

Scheitern und Konzept- und Orientierungslosigkeit machen keinen Spaß.

Nur präzise festzustellen, was KEINEN Spaß macht, eben auch nicht 🫣
 
Und momentan bin ich sogar gar nicht in Stimmung, überhaupt irgendwas zu spielen.
Dann lass es einfach. Und zwar so lange, bis Du wieder in Stimmung bist:thumb_twiddle:. Im Zweifel halt nie mehr, aber das ist dann halt so:nix:.


Ich mag meine Gitarre und es ist das einzige Instrument, was mich je wirklich angesprochen hat.
Ja, ... versteh' das jetzt nicht falsch, aber wann immer ich von Dir lese, drängt sich der Song "I Like Drugs" von Steel Panther bei mir auf. Der Chorus geht wie folgt:

I Like Drugs
But They Don't Like Me!

Vielleicht bist Du einfach ins "Wollen" verliebt. Es besteht immer auch die Möglichkeit, dass man zwar eine Sache liebt, aber die Sache einfach nicht die richtige ist. Wenn man - ich überspitze Deine aussagen leicht - so gar nichts zurückbekommt und jede Sekunde, die man nicht spielt, umgehend dazu führt, dass man 99% des "Gelernten" wieder vergisst bzw. nicht mehr kann, dann sollte man eventuell überlegen, ob das Pferd, das man da reitet, nicht schon lange tot ist und man besser absteigt.
 
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dann sollte man eventuell überlegen, ob das Pferd, das man da reitet, nicht schon lange tot ist und man besser absteigt.
Ja, auch in dem Fall wäre dann das Zeug einfacher und simpler zu halten.
Es ist ja nicht so, dass ich überhaupt nichts mit 'ner Gitarre anfangen kann.

Aber das, was ich kann, reicht halt nicht für das, was ich gerne machen möchte.

Wie gesagt, ich bin cool damit, wenn ich "ewiger Anfänger" bin, ich bin cool damit, wenn ich auf Metal verzichten muss, aber ich brauche dann halt Zeug, das mir trotzdem irgendwie noch zu spielen Spaß macht.
Es ist dann halt nur Nachspielen und es ist auf keinem hohen Niveau, aber es würde mir mehr geben, als der jetzige Zustand.
Ja, ... versteh' das jetzt nicht falsch, aber wann immer ich von Dir lese, drängt sich der Song "I Like Drugs" von Steel Panther bei mir auf.
Überhaupt nicht... es ist im Gegenteil - leider - sehr treffend das, wie ich mich aktuell fühle.
 
Zähl doch mal auf, was Du alles spielen kannst. Wenn Du nicht unbedingt der Virtuose vor dem Herren bist, sollten es verdammt viele Songs sein, die Du nicht spielen kannst. Und lass dir gesagt sein, Du bist da nicht alleine. Evtl einfach mal die eigenen Ziele oder Ansprüche runterschrauben. Wie lange spielst Du nochmal?

Ich höre auch gerne Slipknot, muss aber nicht jeden Song rauf und runter spielen können. Und man muss auch mal für sich klarstellen können, dass Musik die man hört, vielleicht von professionellen Musikern gespielt wird, die das auf diesem Level bereits seit 20 Jahren machen. Jeder der da nach ein paar Monaten, ein paar Jahren hin will, muss eine unglaubliche Portion Talent mitbringen oder täglich nichts anderes machen, als Gitarre zu spielen (im Idealfall trifft sogar beides zu).

Besorg dir eine Leiter, kneif den Hintern zusammen, klettere aus deinem Loch und mach einfach in kleinen Schritten weiter. Ich werde das Gefühl nicht los, dass Du in kurzer Zeit zu viel erreichen willst.
 
@Sinisterium9591
Sorry, ich hab jetzt nicht alles durchgelesen.
Machen wir es konkret, nenne mir ein Lied, dass du können möchtest. Egal wie schwer oder leicht es sein mag.
 
@Sinisterium9591
Nach dem Durchlesen deiner ganzen Infos scheint es so, als würden die Songs, die du spielen möchtest, oft zu schnell sein und eine fortgeschrittene Technik erfordern. An deiner Stelle würde ich mit Songs aus dem Mid-Tempo-Bereich beginnen. Slayer – Dead Skin Mask oder Slayer – Seasons in the Abyss wären Titel, die ich als Gitarrenlehrer empfehlen würde, um zu sehen, wie du mit ihnen klarkommst.

Wenn du diese Songs im „Live-Modus“ nachspielen kannst – also fehlerfrei durchspielen – dann hast du ein wichtiges Ziel erreicht.

Dabei würde ich mich ausschließlich auf die Rhythmusgitarre konzentrieren.


View: https://www.youtube.com/watch?v=DECp8LKurKs


View: https://www.youtube.com/watch?v=Zp_ntrq_K40
 
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