
opa_albin
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Kennst Du die Untersuchung zur 30-Mio-Wörter-Lücke?der Schulerfolg muss vom Status der Eltern unabhängig sein.
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Kennst Du die Untersuchung zur 30-Mio-Wörter-Lücke?der Schulerfolg muss vom Status der Eltern unabhängig sein.
Und in der einen Schule die Schüler dann individuell oder in kleinen Gruppen differenziert unterrichten. Das ist nur eine Frage der Organisation und der Ressourcen.
Bild-Zeitung lässt grüßen. Jeder Boomer-Gymnasiallehrer dem beim Wort Differenzierung vor Schreck der Stift aus der Hand fällt, will mehr Einheitsbrei als in einer inklusiven Schule zu finden ist.an dem grün-linken Konzept des Einheitsbreis
In Anbetracht dieser Tatsache stellt sich mir die zynische Frage, warum der Primarbereich nicht eine Besoldungsstufe höher angesetzt wird.Wir Gymnasiallehrer sind alleine schon vom im Studium vermittelten Handwerkszeug her NICHT darauf ausgebildet worden, uns adäquat um ein Schülerklientel kümmern zu sollen, das normalerweise eine ganz eigene, speziell auf deren Bedürfnisse ausgerichtete und ausgebildete Fachkraft braucht.
Da kann ich zustimmen. Nicht umsonst fordern Bildungswissenschaftler Team-Teaching als Standard. Es mangelt halt an der Umsetzung.Die einzig denkbare Lösung, um so einem Modell nachkommen zu können, wäre, dass dann zusätzlich zur Hauptlehrkraft parallel noch eine eigens dafür ausgebildete Sonderschulpädagogik-Lehrkraft mit im Raum ist, die sich parallel dann um ihr jeweiliges Klientel kümmern könnte.
Mir scheint hier ein antiquiertes Bild von Unterricht zu Grunde zu liegen. Natürlich kann man inklusiven Unterricht nicht wie Frontalunterricht vor 40 Jahren fahren. Da braucht es neue Wege der Raum- und Materialnutzung. Kinder können tatsächlich auch außerhalb des Klassenzimmers lernen.Von der Qualität und Produktivität bzw. Durchführbarkeit des eigentlichen Unterrichts, wenn dann plötzlich 2 oder mehr Lehrkräfte in einem Raum rumrennen und gleichzeitig mehrere Schülergruppen "bearbeiten", ganz zu schweigen.
Das ist das eigentliche Problem, alle Lehrer müssen eine fundierte! pädagogische Ausbildung bekommen.Wir Gymnasiallehrer sind alleine schon vom im Studium vermittelten Handwerkszeug her NICHT darauf ausgebildet worden,
Die Frage kann jeder für sich selbst beantworten.Die Lehrer sind doch jetzt schon knapp, woher willst Du Lehrer für Einzelunterricht nehmen ... und wovon bezahlen?
Bild-Zeitung lässt grüßen. Jeder Boomer-Gymnasiallehrer dem beim Wort Differenzierung vor Schreck der Stift aus der Hand fällt, will mehr Einheitsbrei als in einer inklusiven Schule zu finden ist.
In Anbetracht dieser Tatsache stellt sich mir die zynische Frage, warum der Primarbereich nicht eine Besoldungsstufe höher angesetzt wird.
Nicht umsonst fordern Bildungswissenschaftler Team-Teaching als Standard.
Das sind keine Modelle, denn niemand hat ein Recht, andere Menschen auszusondern oder (egal wie wortgewandt) von „niederen Schularten“ zu reden.Nicht umsonst sind diese inklusiven Modelle höchst umstritten
Das sind keine Modelle
von „niederen Schularten“ zu reden
niemand hat ein Recht, andere Menschen auszusondern
So kannst du es natürlich nennen; letztlich sind es Unterrichts-Konzepte, die die Abwesenheit von Ausgrenzung konzipieren und damit jahrzehntelange (speziell in D) Ungerechtigkeiten beenden sollen.Doch, das sind wissenschaftliche Unterrichtsmodelle.
Dafür ja mein Buch-Hinweis auf Herwig Blankertz, „Bildung im Zeitalter der großen Industrie“.Mir deucht, du hast nicht verstanden, um was es bei den verschiedenen Schulmodellen überhaupt geht.
So kannst du es natürlich nennen; letztlich sind es Unterrichts-Konzepte, die die Abwesenheit von Ausgrenzung konzipieren
Ich muss jetzt etwas polemisch werden, denn „ihrer eigenen Facon gemäß“ klingt mir stark nach „Jedem das Seine“ - und wo das mal stand, wirst Du hoffentlich wissen. Auch wenn Du nicht Geschichtslehrer bist."Ausgrenzung" nennst du es, wenn man Schüler bestmöglich ihrer eigenen Facon gemäß mittels eigens darauf ausgebildeten Pädagogen unterrichten möchte
Genau da wäre das empfohlene Buch hilfreich, denn worum geht es in unserem Bildungssystem?sodass sie am Ende denselben gesellschaftlichen Bildungsstand
Deshalb ja auch die (gewerkschaftliche) Forderung „Eine Schule für alle“).die meisten, die sich tagtäglich in Schulen abrackern, kurz vor oder schon im Burnout stehen deswegen, hätten eine ziemlich klare Haltung darüber, wenn man ihnen vorwürfen würde, ihr Schuldienst fuße im Grunde auf einer diskriminierenden/menschenverachtenden Selektierung von Schülergruppen.
Das ist doch ein Witz! Für die allgemeine Hochschulreife braucht man doch keine "fachliche Tiefe"! Ich erwarte eigentlich von Gymnasiallehrern, daß sie sich das bisschen, was man fürs Abi braucht, in allen Fächern in relativ kurzer Zeit draufschaffen können, außer vielleicht in den Fächern, in denen man nicht nur etwas WISSEN, sondern auch etwas KÖNNEN muß (Musik, Kunst, Sport, Werken etc.). Fachliche Tiefe kommt erst nach dem Abi. An pädagogischer Bildung und Fähigkeit fehlt es dagegen allenthalben.Wir haben dagegen mehr fachliche/wissenschaftliche Tiefe als die Realschul- & Grundschullehrer. Wir bereiten am Ende halt auch auf die allg. Hochschulreife vor. Da sollte dementsprechende fachliche Tiefe halt auch vorhanden sein.
Ich muss jetzt etwas polemisch werden, denn „ihrer eigenen Facon gemäß“ klingt mir stark nach „Jedem das Seine“ - und wo das mal stand, wirst Du hoffentlich wissen. Auch wenn Du nicht Geschichtslehrer bist.
"[...] wo man Schülerinnen & Schüler bestmöglich gemäß ihrer eigenen individuellen Fähigkeiten & Lernvoraussetzungen mittels eigens darauf ausgebildeten Pädagogen unterrichten möchte [...]"
Das ist doch ein Witz! Für die allgemeine Hochschulreife braucht man doch keine "fachliche Tiefe"! Ich erwarte eigentlich von Gymnasiallehrern, daß sie sich das bisschen, was man fürs Abi braucht, in allen Fächern in relativ kurzer Zeit draufschaffen können