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Auf jeden Fall. Ich habe mich damit angefreundet und es ist eingetlich eine Bereicherung.
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ich sach nur: Chick Corea, Herbie Hancock, Keith Jarret usw.und der "Klassik"Bereich ist auch für den Jazzer eine super Fundgrube
Das finde ich auch immer. Sein Walking Bass ist legendär.Und Bach ist ein oller Jazzer! Müsst Ihr nur mal genauer hinhören.
Ich auchFänd ich ausgesprochen spannend, mal zu hören!
jetzt sind 12 Jahre vergangen…
…was ist draus geworden?
Fänd ich ausgesprochen spannend, mal zu hören!
Solche Geschichten habe ich auch schon mehrfach gehört und weiß nicht so recht, was ich davon halten soll.ich müsse bedenken, es würden sich auch allerlei Studenten aus asiatischen Ländern bewerben, unter denen dann auch die deutschen Studenten konkurrieren würden, denn die deutschen Musikhochschulen stellen für die eine Art Eldorado dar und man kenne ja die asiatische Leistungsmentalität... Die würden da teilweise 20h am Tag nichts anderes machen
Ist halt die Frage, ob Du wirklich ein komplettes Studium willst oder brauchst.Über ein nachträgliches Musikstudium habe ich immer mal wieder nachgedacht
Ist halt die Frage, ob Du wirklich ein komplettes Studium willst oder brauchst.
Einen Abschluss brauchst Du ja für viele Sachen gar nicht.
Musik kann man bis zu einem gewissen Level sehr gut neben dem Beruf machen. Als Lehrer verdienst Du auch gut genug, um Dir privat Unterricht leisten zu können. Man kann da durchaus die Dozenten von den Hochschulen fragen.
Die Herausforderung ist imo eher, neben Familie und Beruf genügend Zeit zum Üben und für Projekte (Band/Ensemble/Konzerte/Recording) zu finden.
Du kannst Dich ja erstmal erkundigen an den Musikhochschulen, bevor Du den Kopf hängen lässt.So langsam habe ich das Gefühl, der Zug wird allmählich einfach abgefahren sein...
Kann ich verstehen - aber andererseits was heißt "richtig"?Also wenn, dann möchte ich es auch richtig machen.
Willst Du denn einfach musikalisch viel lernen - oder ist Dein Traum wirklich, das als Beruf zu machen?
... was eigentlich nicht der Sinn einer Hochschulbildung istAlso an für sich würde ich auch einfach nur so gerne ein Musikstudium absolvieren, einfach für mich selber
... was eigentlich nicht der Sinn einer Hochschulbildung ist
Dass man kostenlos alles mögliche studieren kann, ist bei uns ein unglaublicher Vorteil, den man schon als selbstverständlich hinnimmt.
Die paar hundert Euro pro Semester tragen aber bei weitem nicht die realen Kosten, schon gar nicht bei Einzelunterricht.fallen dann auch hierfür Studiengebühren an.
Dafür sollte die Allgemeinheit aber nicht zahlen.Studieren des Studieren wegens, sozusagen
Die paar hundert Euro pro Semester tragen aber bei weitem nicht die realen Kosten, schon gar nicht bei Einzelunterricht.
Dafür sollte die Allgemeinheit aber nicht zahlen.
Das weiß ich. Das ist aber bei Weitem nicht kostendeckend, sondern eher symbolisch.Das ist der reguläre Studiengebührensatz, wie er auch sonst vor Einführung des Erlasses der Studiengebühren üblich war bzw. im Übrigen auch nach wie vor immer noch für nicht-EU-ausländische Studierende üblich ist.
Persönlich kann ich Deine Motivation 100% nachvollziehen! Das geht mir genauso. Ich könnte das ganze Leben lang studieren, Psychologie, Medizin, Energietechnik, Sprachen, Jura, Physik - würde mich alles interessieren und noch einiges mehr.Wenn's nach mir ginge, könnte ich alle 5-10 Jahre mal wieder "was Neues" ausprobieren.
Die Kosten eines Musikstudiums dürften ein Vielfaches davon betragen. Ich hatte zB grob gerechnet 6 Stunden Einzelunterricht pro Woche, Stundensatz eines Professors vielleicht 100 Euro, den Rest kannst Du Dir selbst ausrechnen. Die anderen Vorlesungen / Seminare kommen noch dazu. Und da sind noch keine Raumkosten, Instrumente, Verwaltung der Hochschule und ähnliches dabei.
Die Studiengebühren in US geben einen anderen, vielleicht realistischeren Eindruck (so 8000 - 20000 pro Semester).
Aber dazu gehört gesellschaftlich gedacht auch ein Zurückgeben des Gelernten.
Aber deshalb muss man ja nicht unbedingt in jedem Fach ein Hochschulstudium absolvieren. Man kann im Selbststudium, mit Privatunterricht und als Gasthörer vieles machen. Und wenn ich an mein Studium denke, ist auch vieles dabei, was man im Nachhinein nicht braucht, wenn man zielgerichtet herangeht. Es gibt x Leute, die im Bereich Informatik arbeiten und sich das selbst angeeignet haben.
Auch im Bereich BWL, Steuern, Recht usw. haben sich viele Leute sehr gut weitergebildet und wissen sehr viel, ohne das hauptberuflich zu machen, wenn sie den Abschluss nicht brauchen
Vollkommen richtig. Du schriebst aber oben von studieren aus Interesse.Sobald man sich aber auch gewisse berufliche bzw. karrieretechnische Türen in einem Fachbereich offen halten möchte, da führt leider fast kein Weg dran vorbei an der regulären, institutionellen Aus- bzw. Weiterbildung samt Urkunde/Zeugnis.
Die Aussage dieses Profs kann ich nur unter der Rubrik "Stuss" abheften. Es gibt zwar diese asiatische "Konkurrenz" der quasi-Dauer-Über, die gab es auch schon zu Zeiten meines Studiums in den 80-ern des letzten Jahrhunderts. Aber dass die sich um einen Studienplatz im Fachbereich "Lehramtsstudium" gekloppt hätten, davon habe ich nie gehört. Es betraf immer und ausnahmslos nur die künstlerisch orientierten Studiengänge, also Orchestermusiker oder Solist (seinerzeit "Konzertexamen". Selbst Musikschul-/Instrumentallehrer-Studeingänge wurden von den asiatischen Musikstudenten praktisch nie frequentiert.Nach einer persönlichen Rücksprache mit einem, meinem Empfinden nach, ziemlich überheblichen und arroganten Professor an der Musikhochschule, den ich um eine persönliche Einschätzung bat, ob er denn glaube, dass ich mit meinem bisherigen musikalischen Werdegang für die Aufnahmeprüfung eine realistische Chance haben könnte, war ich sehr entmutigt. Die Quintessenz von ihm war: ich müsse bedenken, es würden sich auch allerlei Studenten aus asiatischen Ländern bewerben, unter denen dann auch die deutschen Studenten konkurrieren würden, denn die deutschen Musikhochschulen stellen für die eine Art Eldorado dar und man kenne ja die asiatische Leistungsmentalität... Die würden da teilweise 20h am Tag nichts anderes machen, als ihr(e) Instrument(e) zu üben und da solle ich mit meinem bisherigen Background mal ehrlich zu mir selber sein und in mich gehen und fragen, ob ich da auf ein vergleichbares Leistungsniveau käme mit meinem dann doch eher gelegentlichen Hobby-Klavierspiel, das zudem seit dem Abitur dann auch erheblich nachgelassen hat (seitdem hatte ich auch keinen regelmäßigen Klavierunterricht mehr) und schon immer eigentlich weniger auf Klassik ausgerichtet war, als auf Romantik bzw. auch viel U-Musik (Rock/Pop).
Für jemanden, der unterrichtet, sei es an einer Musikschule, aber fast noch mehr an einer allgemeinbildenden Schule sehe ich das nicht unbedingt als ideale Einstellung an. Damit will ich aber auf keinen Fall die "Klassik" auf irgendein Podest heben, das wäre Unsinn und allen anderen Musikepochen und -Stilen gegenüber auch unangemessen. Aber wer unterrichtet sollte meiner Meinung nah einen möglichst breiten Horizont haben, um seiner Schülerschaft ein möglichst umfassendes Wissen vermitteln zu können.Und selbst in der Musik wäre es ähnlich, weswegen ich ja auch damals schon gehadert hatte, ob ein Musikstudium - ein klassisches Musikstudium - wirklich meine eigentlichen Interessen abdecken würde, denn obwohl ich gerne musiziere, auch "komponiere" (wenn man das überhaupt komponieren nennen kann), ein gutes musikalisches Gehör habe und damals ja auch den Leistungskurs Musik im Abitur gewählt hatte, so konnte ich mit der rein klassischen Musik wie Barock oder Wiener Klassik auch nur mäßig etwas anfangen und auch hier konsumiere in in meiner Freizeit nicht Mozart, Bach oder Schubert.
Die Pfenningfuchser und Krämerseelen über die Bildung und deren Finanzierung entscheiden zu lassen halte ich für schlimm und absolut ablehnenswert.Die Kosten eines Musikstudiums dürften ein Vielfaches davon betragen. Ich hatte zB grob gerechnet 6 Stunden Einzelunterricht pro Woche, Stundensatz eines Professors vielleicht 100 Euro, den Rest kannst Du Dir selbst ausrechnen. Die anderen Vorlesungen / Seminare kommen noch dazu. Und da sind noch keine Raumkosten, Instrumente, Verwaltung der Hochschule und ähnliches dabei.
Die Studiengebühren in US geben einen anderen, vielleicht realistischeren Eindruck (so 8000 - 20000 pro Semester).
Ist ja völlig in Ordnung, dass die Allgemeinheit für die Bildung aufkommt. Aber dazu gehört gesellschaftlich gedacht auch ein Zurückgeben des Gelernten.
Du hast mich da völlig falsch verstanden.Die Pfenningfuchser und Krämerseelen über die Bildung und deren Finanzierung entscheiden zu lassen halte ich für schlimm und absolut ablehnenswert.
Wenn man 45 ist, ist es dann auch irgendwie ok, wenn die Hochschule einen nicht mehr nimmt.