Puh die erste Gibson strahlt für mich eine RIESIGE Anziehungskraft aus! Nach ausführlichem Testen aber erst in der gehobenen Preisklasse.
Hab mir vor einigen Monaten eine neue Paula angeschafft, im Preisbereich 1300€. Und da war es so das mich andere Marken viel mehr überzeugt haben. tatsächlich war das aber ein wochenlanger Prozess. Ich wollte unbedingt, das mir eine Studio, Faded o.Ä. Gibson gefällt. auf biegen und brechen, denn eine Gibson ist für mich bis heute einfach ein Mythos und das wär schon was gewesen. Aber irgendwann konnt ich mir beim testen nicht mehr selber einen vorlügen, und habe dann zu einer anderen Marke gegriffen, da diese mir mehr lag und von allen angetesteten Gitarren irgendwie mein Ding war. Dadurch haben die "günstigen Gibsons" in sachen LP auf mich ihre Anziehungskraft irgendwie verloren.
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Jedoch nicht die Marke an sich. Die SGs sind für mich (!) auch wieder ein ganz anderes Blatt.
Trotz dem, irgendwann mal eine Custom Shop Gibson LP - den Traum hab ich nach wie vor. Irgendwann wird das auch sicher mal was. Aber da ist man dann ja auch wieder in ganz anderen Sphären unterwegs
Übrigens: Das ganze Klimbim Rund um Min-ETune und 0-Bund. Also mich verschreckt das eher als das es mich anzieht. Der Mythos steckt für mich in den ganz klassischen Formen, also SG und LP, ohne viel Schnickschnack. Ich möchte, und das ist jetzt ganz Subjektiv und hat nichts mit Rationalität zu tun
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, einfach den "Vibe" der Gibson Les Paul aufsaugen. Da will ich keine Innovation
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Aber ohne Frage: Die Marke "Gibson" lebt natürlich auch vom Vibe, vom Voodoo, von den damit eingespielten Songs und den Künstlern. Und auch sowas nicht messbares, unterbewusstes kann ein Produkt ausmachen. Warum auch nicht. Und jeder Gitarrist der daraus Freude, Kreativität und ein gutes Feeling zieht, den kann ich nur zu einem tollen und für ihn passenden Instrument beglückwünschen.
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