Der Fender Telecaster-User-Thread

Hab grad Besuch von einem Musikerfreund, Bobbo Byrnes von der großartigen kalifornischen Country-Rock-Band The Fallen Stars http://www.thefallenstars.com/home.cfm Hier sein aus verschiedensten Teilen zusammengestöpseltes Arbeitspferd:
bobbotele652.jpg


Das erste Mal, das ich eine Tele mit Joe Barden-Pickups probieren konnte - mein Fazit: interessant, aber nicht mein Ding... Der Steg-Pickup ist sehr klar und bissig, allerdings nicht übermäßig Tele-twangig, der Hals-Pickup ist für meinen Geschmack etwas nichtssagend - weder schön Strat-artig brilliant-hohl-nasal wei moderne Tele-Neck-PUs, noch dunkel-jazzig-warm wie Vintage-Tele-Neck-PUs. Am besten gefiel mir noch die Mittelposition (per Push-Pull-Poti abrufbar, ansonsten sind die 3 PUs wie eine Strat verschaltet), die klingt nach "normaler" Tele. Splitten ließen sich die beiden auch, aber da klang's mir etwas zu dünn.
Bobbo holt allerdings tolle Sounds raus...
 
Schon einige Tage her, und keine neuen Bilder? Dann mal wieder eine "normale" Tele. Aus Sumpfesche, mit Vogelaugenahorn Hals. Klarlackiert, mit Häussel Special PU's Tele Set: (Zwischen Rock und Blues). Pur Natur!
 

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Sehr schöner Body, murle1, ich steh auf Pur Natur.

Ich überlege, ob ich bei meiner 'reasonable priced' Tele von Samick auch den Lack abschleife, um sie ein wenig zu veredeln. Auch wenn sie orignal schon recht gut nach Natur pur aussieht, die (Klarlack-)Lackierung sieht irgendwie billig aus..

Hier ein Link auf die Samick (nicht meine, aber genau so eine ist es):
http://www.guitar-museum.com/guitar-12063-Samick-Valley-Arts-Tele-Guitar

Da ich sowieso in Kürze Hand anlegen werde, um ein Set Tonerider Hot Classics einzubauen, könnte ich ja gleich ganze Sache machen und mir den Body mal zur Brust nehmen. Allerdings bin ich kein Lackierer, hmmm, wäre das evtl. was für dich ? Oder ist eine Samick unter deinem Niveau ? ;)
 
Hi, ich habe gerade hier im thread rumgestöbert und mir aufgefallen dass die mexica standart tele oft mehr empfohlen wird als die American standart. Gilt das gleiche auch für die american deluxe? Also ist da ide mex standart bzw. die mex deluxe version auch mindestens gleich gut bis empfehlenswerter?

uuuuund gilt das auch für die Statmodelle? um es mal so unschön auszudrücken: Americ. standart strat vs. mex. standart strat
und
americ. deluxe strat vs mex. deluxe strat (jaja falscher thread, wollte aber kein doppelposting mache)
 
Zuletzt bearbeitet:
mexica standart tele
Gibt es nicht, du meinst vermutlich die Fender Standard Telecaster made in Mexico.

Liegt wohl daran, dass die Gitarren aus Mexico schon sehr gut sind und bei Bezahlung des doppelten Betrages nicht unbedingt einen Gewinn in Sachen Qualtät bedeutet und schon gar nicht die doppelte. ;)

Ich spiele jedenfalls bei den Proben eine Standard Tele (aus Mexiko) und kann nichts Schlechtes über sie sagen, im Gegenteil. Zum Vergleich habe ich meine Highway 1 und meine ASATs.

Über die DeLuxe-Modelle weiß ich nichts und Stratocaster sind hier schlicht Off-Topic. ;)
 
Liebe Tele-Kenner,
ich hab von nem Kumpel ne Squier Tele 20th Anniversary überlassen bekommen, allerdings ist die Brücke in der Top-Load-Ausführung. Würde es sich lohnen, für 25€ eine String-Through-Body-Brücke einzubauen, oder ist der Sustain-Gewinn zu vernachlässigen? Zumindest das Saitenwechseln stell ich mir dann komfortabler vor... ;-)

Danke schon mal!
 
...oder ausschau nach einem Bigsby-Clone halten und montiern -> hat auch was.
Grüße
 
Ja, aber sicher nix von "Sustain Gewinn"......
 
Das wäre dann zu vernachlässigen :D
 
@ codix:Ho, ho.... Du hast aber ein schlechtes Bild von mir! Was mir nicht auf den Tisch kommt, sind HK Gitarren!!
Aber im Ernst: Ich habe KEINE eigene Lackiererei, dafür baue ich zu wenige, das würde sich nicht bezahlt machen. Ich lasse bei einem der besten Gitarrenlackierer arbeiten: Benthaus Guitarfinishing. Solltest Du Interese haben, melden. murle1
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe Tele-Kenner,
ich hab von nem Kumpel ne Squier Tele 20th Anniversary überlassen bekommen, allerdings ist die Brücke in der Top-Load-Ausführung. Würde es sich lohnen, für 25€ eine String-Through-Body-Brücke einzubauen, oder ist der Sustain-Gewinn zu vernachlässigen? Zumindest das Saitenwechseln stell ich mir dann komfortabler vor... ;-)

Danke schon mal!

Ich bin überzeugt nun einigen Gegenwind zu bekommen: Da ich schon sehr viel Telemodelle mit fast allen Brückenkonstruktionen gebaut habe (ca. 180), behaupte ich noch keinen nennenswerten Unterschied gehört zu haben zwischen den Top Load und String Through Body Typen!? Außerdem ist es nicht mit den 25€ getan - Du mußt die Löcher noch bohren. Und das in einer Reihe mit gleichem Abstand ist nicht einfach! Die Bohrer verlaufen sehr gerne. Selbst ich tue mich da schwer. murle1
 
murle1 schrieb:
@ codix:Ho, ho.... Du hast aber ein schlechtes Bild von mir! Was mir nicht auf den Tisch kommt, sind HK Gitarren!!
ok, 'bin halt noch neu hier ... Danke für den Tip, ich melde mich ggf.

Zum Thema Topload/Stringtrhu ist gerade die Samick-Tele ein gutes Bespiel: Das Teil hat trotz Topload richtig guten Sustain, da vemisse ich Stringthru null&niente. Wenn dann ist das wohl eher eine Sache des Stils und ein wenig Vodoo scheint da auch im Spiel zu sein...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hi kodix,
da du ohnehin keine deckende Lackierung, sondern ein Naturfinish anstrebst, würd ich mir mal das Wachs-Set vom Rockinger ansehen, kann man selber machen und sieht um einiges besser aus als die Zuckerlversiegelung.
Grüße
n
 
@Kodix: bitte die Zitat-Funktion des Boards für Zitate nutzen, ansonsten ist in den Posts nicht erkennbar, was Zitat und was dein eigener Text ist! thx :)
 
Hi kodix,
da du ohnehin keine deckende Lackierung, sondern ein Naturfinish anstrebst, würd ich mir mal das Wachs-Set vom Rockinger ansehen, kann man selber machen und sieht um einiges besser aus als die Zuckerlversiegelung.
Grüße
n
Hallo, im Grunde hast Du Recht - nur... bei einer schon lackierten Gitarre bleiben die Poren nach dem Abschleifen (Mordsarbeit, besonders an den "Zargen" und in den Cutaways!) noch verschlossen durch Grundierung und Lackreste. Da kann das Wachsen problematisch werden (fleckig). Danach eine neue Lackierung dann auch wieder durch das Wachsen.
Als Korpusöl/wachs gibt es besseres (und günstiger). Entweder Auro Hartwachs, oder Osmocolor (Nur in Bahr Baumärkten).
Gruß, murle1
 
Ich bin überzeugt nun einigen Gegenwind zu bekommen: Da ich schon sehr viel Telemodelle mit fast allen Brückenkonstruktionen gebaut habe (ca. 180), behaupte ich noch keinen nennenswerten Unterschied gehört zu haben zwischen den Top Load und String Through Body Typen!? Außerdem ist es nicht mit den 25€ getan - Du mußt die Löcher noch bohren. Und das in einer Reihe mit gleichem Abstand ist nicht einfach! Die Bohrer verlaufen sehr gerne. Selbst ich tue mich da schwer. murle1
Ach, ist das tatsächlich so aufwendig? Ich dachte einfach, ich leg die neue Brücke auf den Korpus, zeichne die Löcher an und bohre dann mit ner Standbohrmaschine durch den Korpus, zuerst natürlich mit einem dünnen Bohrer. Doch nicht so leicht? Dann muss ich mal schauen, wenn's ja scheinbar eh nicht soviel bringt... aber dankeschön!

Gruß
 
So geht's:

Du machst eine Schablone mit den 6 Löchern im richtigen Abstand und auf gerader Linie; diese Schabloe befestigst Du mit doppelseitigem Klebeband auf der Korpusvorderseite. Dann bohrst Du die beiden äußersten Löcher durch den Korpus durch; die 4 mittleren Löcher bohrst Du nur bis knapp über die Mitte der Korpusdicke.
Jetzt nimmst Du die Schablone wieder runter, und drehst den Korpus rum; nun kannst Du die Schablone auf der Rückseite des Korpus befestigen, die beiden durchgebohrten Löcher nimmst Du als Hilfe zum Ausrichten der Schablone; nun brauchst Du nur noch die 4 mittleren Löcher von der Rückseite ebenfalls bis knapp über die Mitte der Korpusdicke bohren - und voilà, schon hast Du 6 Löcher, die sowohl auf der Vorder- als auch Rückseite in einer geraden Linie liegen.

Bohrst Du nämlich alle 6 Löcher gleich von einer Seite durch den Korpus, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass der Bohrer im Holz wandert, und die Löcher auf der Rückseite nicht auf einer Linie liegen - so wurde es bei Fender in den 50ern gemacht, und die nicht ganz gleichmäßig angeordneten "Ferrules" auf der Rückseite sind ein Erkennungszeichen von Teles aud ser Zeit...
 
So geht's:

Du machst eine Schablone mit den 6 Löchern im richtigen Abstand und auf gerader Linie; diese Schabloe befestigst Du mit doppelseitigem Klebeband auf der Korpusvorderseite. Dann bohrst Du die beiden äußersten Löcher durch den Korpus durch; die 4 mittleren Löcher bohrst Du nur bis knapp über die Mitte der Korpusdicke.
Jetzt nimmst Du die Schablone wieder runter, und drehst den Korpus rum; nun kannst Du die Schablone auf der Rückseite des Korpus befestigen, die beiden durchgebohrten Löcher nimmst Du als Hilfe zum Ausrichten der Schablone; nun brauchst Du nur noch die 4 mittleren Löcher von der Rückseite ebenfalls bis knapp über die Mitte der Korpusdicke bohren - und voilà, schon hast Du 6 Löcher, die sowohl auf der Vorder- als auch Rückseite in einer geraden Linie liegen.

Bohrst Du nämlich alle 6 Löcher gleich von einer Seite durch den Korpus, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass der Bohrer im Holz wandert, und die Löcher auf der Rückseite nicht auf einer Linie liegen - so wurde es bei Fender in den 50ern gemacht, und die nicht ganz gleichmäßig angeordneten "Ferrules" auf der Rückseite sind ein Erkennungszeichen von Teles aud ser Zeit...

Du hat es ihm so beschrieben, wie ich es auch mache! Dazu kommt, die wenigsten Standbohrmaschinen haben einen "Ausleger" der weit genug ist. Und bei ca. 45mm Hartholz wandert der Bohrer 100%tig. murle1
 
Hat hier jemand einen kleinen Tipp für mich für eine Teleschaltung Hals, Hals/Steg Parallel und Steg, 2x Volume mit Treble Bleed? Bei Seymour Duncan habe ich die passende Schaltung leider nicht :)

Danke schonmal!
 

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