Der Fender Telecaster-User-Thread

Wäre natürlich Understatement pur bei so einer Maserung!

Und Verschwendung. ;)

Ich denke, dass Sieben-Ender mit Farbe wohl eher gemeint haben wird, welche Beize verwendet werden soll. Ich würde da jedenfalls nur Klarlack oder Hartöl draufgeben lassen. ;)

Und das mit dem Schlagbrett war natürlich auch nur ein Witz, das geht bei einem solchen Finish IMHO auch nicht. ;)
 
Ne; nicht ganz ...

Fender hat in seiner Geschichte mehrfach Farben und Farbnamen gewechselt ...
"Vintage White" ist im Grunde eine neue Farbe. Klar; weil Vintage White eine nachgedunkelte / verschossene Originalfarbe darstellt (z.B. ein verschossenes Olympic White).

"Blonde" ist eine alte Farbbezeichnung.
Es gab sie sowohl bei Fender (1950 bis 1965) als auch bei Fender CBS (1966 bis 1985).
Zuerst war "Blonde" eine transparente bzw. transluzente (durchschimmern lassende) Farbe. Es gab "Blonde" und das "rötere" Butterscotch Blonde.
In den ersten CBS Jahren behielten die alten Fender Farben ihre Namen (die sehr oft 100% Autolack mit einer Nitro-Klarlackschicht waren). Ende der 1960er Jahre führte Fender CBS dann neue Farbbezeichnungen und neue Lacke ein, die nicht mehr so speziell auf Autofarben hindeuteten.
Oft hießen die Farben nur noch Red, Blue, Black oder White. Das White war dann auch "echtes Weiß", das an Olypmic White erinnert.
Der Telecaster Bass bekam 1968 aber nicht die Farbe White, sondern "Blonde". Das war keine transluzente Farbe mehr wie zu Leos Zeiten, sondern ein deckendes Blonde, wie nachgealterter weißer Acryl-Lack mit Nitro-Schickt. Der Telecaster Bass war ja der allererste Fender Selbstnachbau (Precision 1951). Die Farbe "Blonde" wurde dann auch für einige Gitarren übernommen und war bi Mitte der 1970er eine beliebte Farbe.

Ich schlage vor, die Gitarre nach dem ursprünglichen "weißen Blonde" der 1950er Jahre transluzent zu lackieren.

Hoffe, das war nicht zu kompliziert bzw. gut genug erklärt. :)
Andreas
 
rooooaaarrr das ist ne Farbe! :D
Ich sehe keine Farbe, sieht aus wie die Tischplatte meines Schreibtisches. :D
Diese Farbe kommt ja letztlich auch aus dem Möbelbau. Fender hat sich an den damals gängigen Möbeln orientiert.

Ich habe sogar noch Möbel in dieser Farbe, die teilweise nicht mehr intakt sind. Da bietet es sich geradezu an, einen Nachttisch in einen Verstärker umzubauen. :eek: :D Eigentlich wäre das dann sogar der einzig wahre Fender-Verstärker, denn die echten Fender-Verstärker waren nie in blonder Holz-Optik erhältlich.
 
Ich dachte immer, die Fenderfarben seien von der Autoindustrie entliehen? :confused:
 
Die "custom colours" (seafoam green, daphne blue, shoreline gold, usw.) waren tatsächlich Autolacke - aber ich würd mal vermuten, die transparenten "blonde"-Lacke wären zum Autolackieren nicht ideal gewesen (weiß es aber nicht mit Sicherheit...)
 
Zuletzt bearbeitet:
Woher die Farbe Blonde tatsächlich stammte, ist nicht dokumentiert (zumindest habe ich in meiner reichhaltigen Auswahl nichts dazu gefunden). Sicher ist aber, dass die ersten Gitarren, die zur Auslieferung kamen (Equire, noch im Prototypenstadium) weitestgehend schwarz waren und auch die ersten Produktfotos schwarze Gitarren abbildeten. Ganz fendermässig konnte dafür einfach schlechteres Holz mit Fehlern verwedet werden. Vorproduziert wurde aber auch Blonde, was aber nur für die hochwertigeren Eschehölzer verwendet wurde (die ersten Prototypen waren aus Kiefer und bis auf die allererste, die weiss lackiert war, schwarz). Später wurde für die Serie trotz der Mehrkosten allerdings nur noch "fehlerfreie" Esche in Blonde verwendet, weil Leo Fender die Farbe besser gefiel.

Die eigentlichen Customcolours kamen erst Mitte/Ende der 50er Jahre wirklich auf und das waren Autofarben.
 
Moin,

diese Farbe finde ich lecker! Sie war deckend lackiert und schon etwas angegilbt :redface: War 'ne '68er.

Gruß Jens
 

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Da ihr gerade bei Farben seit, hier die Auffrischung zum Thema Olympic White: https://www.musiker-board.de/vb/bastelecke/303420-fender-farbton-olympic-white-2.html#post4111393
Heute habe ich ein tolles "Nacktfoto" eines Jazz Bass gefunden, in dem man die helle Haut sehr schön sieht, wo die Badehose saß ... ;)

In den 50er und 60er Jahren waren fast alle deckenden Lacke Autofarben; aber nicht alle!
Meines Wissens war Candy Apple Red keine Autofarbe.

Ich habe auch mal gelesen, dass die Farben für Fender im örtlichen Lackgeschäft gemischt bzw. gekauft wurden. Die Autofarben wurden vermutlich einfach nach der Duco-/Lucite-Nr. in Dosen bestellt. Klarlacke, Beizen, Black und eigene Farben dürften aber "nach Rezept" im Laden gemischt worden sein.

Neben den Standard Colours und den Custom Colours gab es natürlich noch Spezialfarben für Messen und Ausstellungen (ie in Serie nie verwirklicht wurden). Die Messemodelle wurden dann "normal verkauft". War wohl billiger als überlackieren ...
Viel zu schlechte Sunburst Modelle wurden allerdings in den 50er un 60er Jahren schwarz lackiert und dann als schwarz verkauft! Also nicht wundern, wenn die Halstasche einer schwarzen Strat Sunburst ist!

Zudem gab es noch die Sonderanfertigungen in anderen Farben außer den Custom Colours. Vieles was als ablsolute Sonderfarbe über ebay angeboten wird ist nur eine verschossene Nitro-Lackierung. Es gab aber durchaus ganz wenige echte Sonderfarben.

Gruß
Andreas
 
Hallo,
ich lese nun schon eine ganze Weile mit und melde mich nun erst mit einem Anliegen.

Ich habe vor zu meinem 50. Geburtstag (in 2010) mit dem E-Gitarrespielen anzufangen.
Habe nicht vor "professionell" zu werden oder gar mal in einer Band zu spielen - simple playalongs nach Tabs reichen mir da völlig aus.
Nun schaue ich schon seit Mitte 2008 im Netz, hier im Forum und bei der E-Bucht herum.
Habe mich in den Formfaktor "Telecaster" verliebt, also Kopfplatte, Korpusform, string_thru_body, cleane Rückseite, skunkstripe und "wenn möglich maple neck".
Auch das "ge-relic-te" Finish gefällt mir sehr (bin ja selbst schon reichlich relic)

Mein Musikgeschmack ist als Kind der 70er dann mehr die härtere Gangart, also Country und Clean ist sogar nicht mein Ding.
Habe seinerzeit mehr Deep Purple, Thin Lizzy ect. gehört - Später AC/DC, Accept, Scorpions........

Anfang diesen Jahres habe ich Ozzy neu für mich entdeckt (schon damals war Paranoid sehr geil... )

Höre aktuell THE PRODIGY, war aber auch vom Maffay-Konzert am vergangenen Sonntag sehr angetan.
Da spielte der liebe Peter eine wahnsinnig geile Trussard Steelcaster^^, und auch sonst ware da diverse Teles am Start.


Das mal vorausgeschickt, nun zur Frage:
Welche Tele kann man als "Basis" kaufen und dann bei möglicherweise sich einstellenden "Mehrbedarf" noch mit vertretbaren Kosten "aufrüsten".
Habe da die SQUIER JOHN5 im Auge da die ja bereits einen Erlekorpus hat und die PU's sich ja ggfs. auch später gegen splitbare austauschen liessen.
Oder doch lieber eine DELUXE?

Möchte beim "Einstieg" lieber ein ordentliches Korpusholz und einen vernünftigen Hals haben, denke das man den Rest dann halt, bei Fortschritt des Spielvermögens dann den sich dann einstellenden Bedürfnissen entsprechend austauschen könnte.
Eben kann ich noch nicht einschätzen wo die Reise hingeht.

Sind halt so meine, für Euch vielleicht laienhaften, Gedanken.

Was meint Ihr dazu?

Beste Grüße

Klaus
 
Habe da die SQUIER JOHN5 im Auge da die ja bereits einen Erlekorpus hat und die PU's sich ja ggfs. auch später gegen splitbare austauschen liessen.
Oder doch lieber eine DELUXE?

Hallo Klaus
also diese John5 finde ich sehr interessant;)
da die Gitarre relativ neu auf dem Markt ist
und eben etwas speziell (Tele mit 2 normalen Humbuckern)
wird es schwierig sein schon irgendwelche Userkommentare oder Klangbeispiele im Netz zu finden

:gruebel:........aber selber Anspielen ist eigentlich Pficht
was nützt dir die tollste Gitarre wenn die Ergonomie nicht passt z.B sich ein schlanker Wizzardhals in "Bärenpranken" anfühlt wie ein Streichholz oder ein fetter Baseballschläger von einer kleine Hand kaum zu umfassen ist
oder Schlagarm oder Brustbereich schmerzen weil eine Kante drückt.........

bei den "höherpreisigen" Squier ist die Verarbeitungs/Klangqualität durchaus auch gut
das passt dann schon;)

um die Deluxe würde ich mir erstmal keine Gedanken machen, sondern das gesparte Geld lieber in einen anständigen Amp inverstieren
(bei deinen Musikrichtungen )könnte ich mir z.B. vorstellen

http://www.musik-service.de/hughes-kettner-edition-tube-25th-anniversary-prx395767850de.aspx
http://www.musik-service.de/vox-ac-15-cc1-1x12-prx395753582de.aspx
 
Habe unter https://www.musiker-board.de/vb/gitarre/325193-squier-fender-j-5-telecaster-4.html noch was zur J5 gefunden.
Wenn da noch der skunk stripe dabei wäre, würde ich nicht mehr zögern.........

@fbx: Als Amp (wenn man das so sagen darf) habe ich zum diesjährigen Geburtstag einen Line6 15Watt bekommen.


Sample --> http://www.youtube.com/watch?v=_8qaXM-DS5o&feature=related
Wie schätzt Ihr das Potential der J5 ein?, ich bin noch zu unerfahren um mir darüber eine Meinung bilden zu können.
 
Ich kenn die John5 von Fender (die mit dem furchtbar hässlichen Headstock..) - und ich muss sagen, daß die Gitarre sauschwer ist - die macht auf Dauer keinen Spaß, wirklich nicht. Ob das Squier-Modell genau so schwer ist weiß ich nicht.
 
Noch mal zurück zu den Farben, ist "Artic White"
a) deckend
b) so strahlend weiß oder eher so ein gealtertes weiß
 
Danke,
irgendwie kann ich mich nicht zwischen butterscotch blonde oder artic white entscheiden:eek:
 

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