Welches Low-Budget IEM?

  • Ersteller StringBreaker
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Umgekehrt gibt es auch größere Veranstaltungen ohne Frequenzmanagement. So am vergangenen Wochenende das große Lokalfestival bei uns in der Stadthalle.

19 Bands von 15 Uhr bis Mitternacht auf 3 Bühnen wechselseitig bespielt. Auf meine schriftliche Nachfrage zu einem Frequenzmanagement (oder überhaupt zu unserem Tech Rider) habe ich gar kein Feedback bekommen.

Vor Ort an der Bühne extra nochmal nachgefragt: “Frequenzmanagement? Hamwa nich, die anderen Funken sollen halt einfach ausbleiben, während ihr spielt”.

Hat dann auch ohne Probleme funktioniert, aber professionell ist eigentlich was anderes (wie du schon richtig ausgeführt hast).

Der Punkt ist ja, wie du sagst: in ein ordentliches Frequenzmanagement kann man auch die “Billigfunken” einbinden, sofern es eines gibt.
 
Viel Spaß!

Abschließend von mir nochmals der Tipp, hier nicht zu sparen. Kauft billige DIs, kauft billige Kabel, kauft Behringer Splitter und Mixer, aber spart nicht beim Funk.
 
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Okay es sollte auf jeden Fall über Funk laufen, für Kabel lauf ich viel zu viel auf der Bühne rum 😅
Ich erinnere noch mal an den Beitrag #8: Der Einsatz von In-Ear fängt im Proberaum an. Wer bei In-Ear einsteigt, sollte das im Proberaum zum laufen bekommen und sich wohlfühlen, bevor man es auf der Bühne einsetzt, und im Proberaum sollte kabelgebunden kein Problem sein. Und ich erinnere nochmal an die Sache mit dem Hörer, den ich persönlich wichtiger finde als die Funkstrecke. Wenn der Sound nicht passt, wird man nie auf In-Ear umsteigen, und dafür braucht man nun mal nen halbwegs vernünftigen Hörer.
Das hat nämlich genau wie die anderen Billigfunken von LD Systems und co. weder einen Netzwerkanschluss zur Einbindung in ein Frequenzmanagement ...
Netzwerkanschluss am Sender wäre für mich keine Voraussetzung für den Kaufentscheid. Selbst wenn da eine Firma mit Frequenzmanagement vor Ort ist, wird sie ihre Geräte dort eingebunden haben, sich aber nicht die Mühe machen, kurzfristig weitere Geräte, die sie nicht kennen, per Netzwerkanschluss einzubinden. Sie werden dir lediglich ein paar mögliche Frequenzbereiche oder Frequenzen mitteilen, die du mit deiner Funke nehmen kannst ohne ihr System zu stören.
 
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Das stimmt absolut. Stellt sich dann ja auch die Frage, ob die überhaupt mit dem gleichen System arbeiten.
 
Um zum eigentlichen Thema "welches Low-Budget IEM" zurückzukommen: Im MB-Schwesterforum bassic.de gibt's einen interessanten Thread (mittlerweile über 20 Seiten) über die Billig-Funken von Debra, welche es in einer analogen Mono-Variante und einer digitalen Stereo-Variante (beide im UHF-Bereich funkend) gibt.

Die Leute dort scheinen generell sehr zufrieden mit den Dingern zu sein: https://www.bassic.de/threads/debra-iem-langzeittest-guenstiges-gutes-wireless-iem.14936842/
 
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..., Vor Ort an der Bühne extra nochmal nachgefragt: “Frequenzmanagement? Hamwa nich, die anderen Funken sollen halt einfach ausbleiben, während ihr spielt”...

"Funken aus" IST Frequenzmanagement. Und im Amateurbereich so ziemlich das beste :D
 
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"Aber ich wollte doch nur gerade mal stimmen..."

!§)(/%R)(!Z"§B§$NO CARRIER
 
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Und auf was für Bühnen spielst du so? :)
Sorry für die späte Antwort erstmal 😅
Und auf was für Bühnen spielst du so? :)
Größtenteils alle möglichen Sorten Clubgig-Bühnen und 2-3 mal im Jahr durchschnittliche Festival Bühne (zb Reload und PartySan...)
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Du verwendest demnach auch für die Gitarre ein Funksystem? Welches?
Ich hab das Line6 relay g30 und als Backup oder gelegentlich bei kleineren Clubgigs das Yuer TR-U2...

Nachträglich sollte ich evtl noch erwähnen, dass ich bislang auch/sogar "nur" mit Bühnensound und Gehörschutz-Stöpseln gut klargekommen bin... Allerdings stell ich es mir dezent entspannter vor wenn man sich selbst (in einem einfachen Gesamt-Mix Kontext) genauer/besser hört 😅 deshalb wollte ich erstmal was einfaches, günstiges haben einfach zum ausprobieren, evtl mit besseren in ear Kopfhörern zusätzlich... sollte mir das ganze dann so gut gefallen, dass ich es nicht mehr missen möchte, kann ich mir dann ja ein hochwertiges system zulegen und das erste als Backup oder so verwenden 🤔
 
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Lies mal diesen Thread durch, dann weisst Du mehr:


Das digitale Debra ST-102 ist von der Soundqualität spitze, keinerlei Rauschen oder Rauschfahnen etc. wie die LD usw. für Sänger ev. nicht so geeignet, da es ca. 7ms Latenz hat. Mich hat das als Bassist nicht gestört, muss man aber probieren.

Da kauft man einmal, wenn Inear nichts für einen ist, zweimal, wenn man auf Inear umsteigen will. Denn mechanisch ist das nicht so dolle, zum Ausprobieren und für den Proberaum aber toll und sehr günstig.
 
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Nice, das guck ist mir gleich mal an!
 

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