Sammelthread - Pickup Identifikation/Wertschätzung

Hmm…. Bin nicht so der Fachmann, aber 498t wohl eher nicht.
Mit der Pat.Nr. wohl ein PAF Replik.
Die 498 und 490 haben ja in der Regel das Gibsonlogo.
Der andere ohne Logo und ohne irgendeine Signature wird wohl schwierig. Die Schrauben sehen mir beim Hals-Pu etwas seltsam aus. Weiß nicht, ob das überhaupt ein Gibson Pu ist.

Habe auch noch was mit Ratefaktor:
Eindeutig wohl ein Fender Custom Shop Broadcaster Pu von Josefina von 04/2015.
ABER: Mit Tortoise Kappe auf dem Bobbin.
Frage: Weiß jemand, in welche Gitarre das eingebaut wurde? Bobbin mit Tortoise
IMG_2323.jpeg
IMG_2324.jpeg
 
Hmm…. Bin nicht so der Fachmann, aber 498t wohl eher nicht.
Mit der Pat.Nr. wohl ein PAF Replik.
Die 498 und 490 haben ja in der Regel das Gibsonlogo.
Der andere ohne Logo und ohne irgendeine Signature wird wohl schwierig. Die Schrauben sehen mir beim Hals-Pu etwas seltsam aus. Weiß nicht, ob das überhaupt ein Gibson Pu ist.

aweh d.h. nur eine Kopie?! :(

kann ich damit zu einem Gitarren bauer gehen das er mir diese "erkennt"? (evtl. wirklich ne blöde frage)
Aber ich denke die haben erfahrung mit PU´s etc.
 
Habe diese PU´s, meine 498t? hat 8K Ohm bridge, Ohne Gibson LOGO, aber mit PAT NO 2.737.342 eingestantzt.
Die beiden Spulen hab ich gemessen, je ca 4 k Ohm, also gehe davon aus das keine Spule defekt ist!
Jedoch scheint es defintiv keine 498t zu sein, welche dann?
Ich denke nicht, dass das eine Kopie ist, das sind alles Teile, wie man sie bei Gibson schon gesehen hat. Ein 498T ist es allerdings definitiv nicht, der müsste in der Tat mindestens 12-13 KOhm haben. Vielleicht ein Trost, wenn Du ihn unbedingt mal probieren willst: den gibts immer noch, neu schon unter 100 €, wenn man die Kappe selber drauf macht, das ist ja jetzt auch kein prohibitiver Preis.

In der "Modern Humbucker"-Serie gibts neben 500T und 498T aber noch einen BridgeHB mit weiterem Spacing, und zwar den 490T. Er hat einen Gleichstromwiderstand im PAF-Bereich, 8 KOhm kommen durchaus hin. Heute wird er meistens eher bei 8,5 landen, aber in den früheren Jahren gabs teils ziemliche Ausreißer. Die Nummer 490 ist mWn intern bei Gibson schon seit PAF-Tagen verwendet worden, anfangs glaube ich sogar in der Form "P-490" in Abgrenzung zum P-90.

Das hier ist auch nach der Grundplatte eine frühe Ausführung, denn Anfang der 90er wurde noch die Patentnummer statt dem "Gibson USA"-Logo verwendet. Eine falsche Nummer übrigens, unter der Nummer findet sich die Trapez-Bridge der ersten Les Paul. Was die Befestigungsschrauben angeht, so sind auch die bei frühen Modellen der T-Version anders gewesen, sprich eine Eisenlegierung statt Messing, und die etwas dickeren Schraubenköpfe passen auch. Eher ungewöhnlich ist tatsächlich das 4-adrige Kabel, aber wenn Gibson das damals verbaut hat, passt auch der graue Mantel dazu. 4-adrige 490T kenne ich aber tatsächlich nicht aus einer 93er Studio - zufällig habe ich eine aus genau dem Jahr, und die Prospekte waren damals unsere Bibel. Der 490T wurde mWn damals nicht in der LP Studio verbaut, sondern in der SG.

Der NeckPU ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein früher 490R. Die '57 Classic wurden damals nach meiner Erinnerung nur in den Pre-CS Reissues verbaut, und viel mehr gabs damals gar nicht.

Die Kappen weisen allerdings darauf hin, dass sie entweder erst später aufgesetzt oder mal abgenommen wurden. Beim linken PU würde ich eher auf ersteres tippen, denn die Lötstelle sieht schwer danach aus, dass der Kolben zu kalt war bzw. nicht genug Power hatte. Das passiert ab Werk eigentlich eher nicht. Gaanz gewagt geraten: das Jahr kommt hin, aber wirklich passen würde die Paarung 490T/490R ohne Kappen eigentlich eher zu einer SG Special aus der Zeit. Ich will dem Verkäufer auch gar nichts unterstellen, aber ich habe auch ein paar PUs in der Schublade, bei denen ich mir 30 Jahre später vielleicht nicht mehr so sicher sein kann, on ich die zugehörige Gitarre richtig in Erinnerung habe.

Gruß, bagotrix
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ja, dies. Das U heißt soweit bekannt "unpackaged", also ohne Einzelverpackung und Zubehör als OEM Ware an Gitarrenherrsteller zum Verbau geliefert.

Nachtrag zum "U" beim weiter oben genannten DiMarzio DP103CRU:
Ich habe beim heutigen Saitenwechsel nochmal unter meinen DP103 geschaut, weil ich unsicher war, ob mein Gedächtnis mich täuscht. Tatsächlich steht da "DP103BKU" drunter, obwohl es originalverpackte Neuware von Thomann war.
 
Hey DU :)

Du bist sehr bewandert mit der Hardware?! :) Respekt!

Also ja die kappen sind neu! die alten waren in Gold und sehr korridiert. das hast du vollkommen Richtig erkannt, mittlerweile hab ich die neuen Covers draufgelötet.
Ja wollte immer schon eine Gibson mit 498T Pickup am steg, wird wohl vorerst (noch) nichts :D

Dummerweise rauscht der mist jetzt mit dem 490R/500T kombi, fehlersuche in den nächsten Tagen.


Danke für eure/Deine Ausführlichen Antworten. Ich bin dankbar das ihr euch die Zeit nehmt.
Hast mir wieder mal sehr geholfen! :)
 
Ich habe hier zwei Tonabnehmer aus einer Les Paul Kopie liegen.
Weiß einer genau was ich hier liehen habe?
IMG_20250205_224109.jpg

IMG_20250205_224036.jpg
 
Ich fürchte, da wird man nicht viel sagen können, denn diese Grundplatten sind typische China-Ware und werden in der Form für zig verschiedene Marken (oder besser Markennamen) verwendet, und das in Varianten im Gibson-Standard, mit zwei Reihen fester Polepieces oder Polschrauben mit Schlitzen, kleinem Inbus oder Invader-mäßigen dicken Inbusköpfen.

Es handelt sich vorwiegend um OEM-Produkte, die nach Spezifikation des Gitarrenherstellers gefertigt werden, man bekommt sie aber auch beim großen A oder in diversen anderen Portalen für kleines Geld. Wenn Du sie verkaufen willst, würde ich sie einfach mal ausprobieren und durchmessen, damit Du selbst was zum Soundcharakter un den DC-Widerständen sowie dem Spacing schreiben kannst. Der Magnet scheint zwischen den Spulen durchzublitzen, da kannst du mal vielleicht selber ein bisschen genauer hinschauen. Ist er aus hellem Metall, ist es irgendein Alnico, vermutlich der übliche A5, dunkelgrau und etwas matter sind Ceramic-Magnete.

Ist die LP-Kopie von einer Dir bekannten (Handels-)Marke, würde ich deren Namen nennen, weil man ihn sowieso eher kennen wird als den PU-Hersteller.

Gruß, bagotrix
 
Moin zusammen.
Ich habe gerade einen einfachen Strat-Nachbau zur Aufarbeitung in die Finger bekommen.
Was es genau ist/war, lässt sich wohl nicht mehr sagen, nennen wir es deshalb einfach mal Partscaster.
Zu meiner Verwunderung sind darin Singlecoils mit je 6 gestaggerten Einzelmagneten verbaut. Lässt mich vermuten, dass es nicht die normalerweise verbauten Billigheimer sind.
Es ist ein Set mit 3 aufeinander abgestimmten PUs, die alle die gleiche Nummer in der Grundplatte haben: 016730
Kann die jemand identifizieren?
Anbei noch 2 Fotos.
IMG_4916.JPG
IMG_4917.JPG
 
Ahnung habe ich davon nicht, aber google spuckt jede Menge Ergebnisse für "016730 single coil" aus. Es scheinen demnach originale Fender Pickups zu sein; Info von https://www.fuzzfaced.net/pickup-stratocaster.html:

"The pickups with the 1-piece black plastic bobbin used from 1980 by Fender were no longer dated, but they only featured the code “016730” on the bottom plate, which was only the Fender part number for the molded plastic bobbin and it was used on many pickups Fender have made over the years."
 
Vielen Dank!
Aus irgendeinem Grund bekam ich nur einen Treffer bei google, was an meinen Einstellungen liegen mag. Dieser Treffer wies auch auf Fender hin.
Habe das aber nicht wahrhaben wollen, originale Fender SCs in so einer Klampfe zu finden.
Die Werte meiner SCs sind:

N - 6,54 kOhm weißes Kabel
M - 6,63 kOhm rotes Kabel
B - 7,46 kOhm gelbes Kabel

Für genauere Bestimmung muss man wohl Detektivarbeit leisten
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist nicht gerade wenig fur stagged PUs, die sind also nicht Vintage orientiert.
 
Ja, das scheint mir auch so
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben