Kemper in 2024 - zeitgemäße Anschaffung?

  • Ersteller Northernguitars
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Ich liebe meinen Kemper, obwohl ich live nicht mitreden kann, da ich ihn nur im Studio verwende.

KemperRack.jpg
 
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Das beantwortet alle Fragen des TE ausführlich.
 
Er hat sich doch schon entschieden. Sei nicht so streng ;)
 
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alleine deshalb würde ich dann nicht gleich einen der grösseren Kemper ausschliessen, den der kleine Kemper Player, hat keine SPDIF Schnittstelle, beim Grossen Kemper hast du die SPDIF Schnittstelle und kannst direkt digital das Amp Mono Signal und das DI Signal in deine DAW bringen, und zusätzlich auch später digital via SPDIF reampen, vorrausgesetzt dein Audio Interface hat auch SPDIF.(y)
SPDIF hat mein Interface, das sollte also kein Problem darstellen (y)


Ich habe mir einige Videos auf Youtube angeschaut bzw. angehört und ich finde dieses Pedal kommt dem Rectifier Sound ganz nahe. Jetzt gibt es noch das Konkurrenz Pedal Dual Wreck welches auch nicht schlecht ist. Heute habe ich dann auch noch von diesem Preamp gehört Synergy DRECT
Da ich dich für sehr erfahren und kompetent halte, wollte ich mal fragen ob du eventuell Erfahrung mit den drei Produkten hast und etwas dazu sagen kannst ? Ich müsste mir alle drei Produkte bestellen (und da ist der Kemper noch nichtmal mit inbegriffen) und mir wirklich ein Bild vom Sound zu machen. Was denkst du kommt dem Rec am nächsten ?

Mal angenommen es würde sich herauskristallisieren, dass ein Kemper am nächsten dem Rectifier kommt, dann würde ich mir einen holen, habe beim Kemper jedoch den Eindruck, dass es für meinen Zweck zu überdimensioniert ist mit seinen ganzen Funktionen aber vielleicht ist liege ich falsch mit meinem subjektives empfinden.
 
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Daher kann ich jetzt nur sagen... Ja, der Kemper ist eine zeitgemäße Anschaffung
das wichtigste ist eh ob man nen guten Sound rausbekommt, es sind nach wie vor Leute mit TC electronics GMajor + rackendstufe und Rackpreamp unterwegs, da hätte mir auch nie was am Sound gefehlt und da G-Major ist uralt, ich glaub das kam vor 20 jahren oder noch früher raus.
Für mich wars halt am Ende Das Quad cortex (Tonex ist bei mit Zweitgerät) aber das lag an der Bedienung und der 4Track möglichkeit. Das hatte weniger mit sound zu tun
 
Ich habe mir einige Videos auf Youtube angeschaut bzw. angehört und ich finde dieses Pedal kommt dem Rectifier Sound ganz nahe. Jetzt gibt es noch das Konkurrenz Pedal Dual Wreck welches auch nicht schlecht ist. Heute habe ich dann auch noch von diesem Preamp gehört Synergy DRECT
Da ich dich für sehr erfahren und kompetent halte, wollte ich mal fragen ob du eventuell Erfahrung mit den drei Produkten hast und etwas dazu sagen kannst ? Ich müsste mir alle drei Produkte bestellen (und da ist der Kemper noch nichtmal mit inbegriffen) und mir wirklich ein Bild vom Sound zu machen. Was denkst du kommt dem Rec am nächsten ?
Danke für deine lieben Worte, das freut mich sehr zu lesen :)
Leider habe ich selber noch keine Erfahrung mit diesen 3 Produkten, wobei der Knuckles und der Anti schon gerne auf meiner haben wollen Liste stehen, aber weder Recti noch 5150 sind meine Kernsounds, bin wieder mehr der Marshallesquen Ecke zuguwendet, daher warte ich ab auf die Pluginveröffentlichung und hole sie mir dann für kleines Geld (für die letzten UAFX Plugins habe ich 34€ je Plugin bezahlt, für die UAFX Hardware Pedale je über 400€ bezahlt.. das muß einem schon wert und lieb sein)

Bezüglich Rectifier Sound und Kemper hingegen, du hattest ja die STL Tones bereits erwähnt, und gibts einige sehr gute Rectifier Sounds in diversen Paketen, besonders schätze ich diese von Lasse Lammert, Kris Krummet und Andrew Wade.
Aber auch viele andere Pakete haben auch den Dual Rec mit dabei wie Machine, Mark Lewis, usw letzendlich klingen aber alle unterschiedlich da jeder Produzent seinen Sound und KnowHow in das Profil miteinfliessen lässt, was wiederum ja den Reiz dieser Pakete ausmacht.
Dann gibts auch noch von STL ein eigenes Dual Rec Paket und von ReampZone gibts auch ein Dual Rec Rev. F Paket welche ich positiv in Erinnerung habe.. du merkst schon, die Qual der Wahl
 
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Deine Beiträge haben mir in der Vergangenheit öfters geholfen und dafür möchte ich mich herzlich bei dir bedanken!

Bezüglich dem Rectifier will ich es mal mit dem Knuckles Pedal probieren, bevor ich für anderes Equipment tiefer in die Tasche greife.
In manchen Demos vom Knuckles die angeblich "raw" sind gefällt mir der Sound gut und in anderen Beispielen wiederum nicht ganz.

Ich weiß nicht ob der Rectifier Sound schwer zu emulieren ist aber mir fällt immer wieder bei Plugins auf, dass der Sound im vergleich zum echten Amp so klingt, als ob ein "Schleier" oder ein "Vorhang" davor hängt. Der Sound ist nie so knackigklar klar wie beim echten Amp.
Vielleicht übertreibe ich damit und viele sprechen auch davon die Simulation im Mix nicht zu hören. Wenn jedoch Songs mit Gitarren ohne Drums und Bass anfangen, würde es mich persönlich stören wenn der Gitarrenklang nicht so authentisch klingt.

Wollte jetzt eigentlich gar nicht soweit ausholen aber weißt du wie man das Pedal optimal mit einer Reamping Box verkabeln müsste , um bereits roh aufgenommene Gitarrensignale (Di) durch das Pedal zu jagen und die Zerre als neue Spur in meine DAW bekommen ? Sowas würde doch bestimmt auch funktionieren.


Bezüglich Rectifier Sound und Kemper hingegen, du hattest ja die STL Tones bereits erwähnt, und gibts einige sehr gute Rectifier Sounds in diversen Paketen, besonders schätze ich diese von Lasse Lammert, Kris Krummet und Andrew Wade.
Aber auch viele andere Pakete haben auch den Dual Rec mit dabei wie Machine, Mark Lewis, usw letzendlich klingen aber alle unterschiedlich da jeder Produzent seinen Sound und KnowHow in das Profil miteinfliessen lässt, was wiederum ja den Reiz dieser Pakete ausmacht.
Dann gibts auch noch von STL ein eigenes Dual Rec Paket und von ReampZone gibts auch ein Dual Rec Rev. F Paket welche ich positiv in Erinnerung habe.. du merkst schon, die Qual der Wahl
Mega! Vielen Dank für die Tipps, darunter sind auch Produkte die ich noch nicht kannte! Werde ich in Ruhe checken.
 
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Ich kann übrigens auch Vollzug melden. Habe mir gebraucht einen Kemper PowerRack mit Remote und Expression Pedal... Mit völliger Unwissenheit die erste Probe gestern gemeistert, nur weil ich wissen wollte, ob mein Ansatz der richtige ist... und das ist es zu 100%. Jetzt muss ich schauen, wie ich mir das Teil zu eigen machen kann... :)

Es wird noch viel Schweiß fließen... :D
 
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Wollte jetzt eigentlich gar nicht soweit ausholen aber weißt du wie man das Pedal optimal mit einer Reamping Box verkabeln müsste , um bereits roh aufgenommene Gitarrensignale (Di) durch das Pedal zu jagen und die Zerre als neue Spur in meine DAW bekommen ? Sowas würde doch bestimmt auch funktionieren.
Also, ich habs bei mir Dream 65 und Lion 68 Pedale so angesteckt:
ich gehe mit der Gitarre zb direkt ins Audiointerface (HI-Z) Eingang:

Dream hängt am Audiointerface Ausgang 5 und Eingang 5
Lion hängt am Ausgang 6 und Eingang 6
ich betreibe beide Pedale in Mono, nicht Stereo, wenn man sie in Stereo betreiben will dann resp mehr Ein und Ausgänge, aber da bei mir Gitarrensounds grundsätzlich Mono gehalten sind, halte ich mich da auch strikt an einen Mono Signalfluss (stereo effekte kommen wenn, dann später in der DAW, und Dual Amp/Cab geschichten welche man in Stereo fährt mache ich eigentlich so gut wie gar nicht)

Wenn ich über die Pedale spielen und/oder aufnehmen möchte, dann schicke ich in der Routing Matrix meines Audio Interfaces den Eingang wo die Gitarre anliegt, zb Eingang 1, zum Ausgang 5 oder 6

in der DAW zeichne ich dann beim recorden 2 Spuren auf, einmal den DI Eingang und einmal den Eingang 5 bzw 6

wenn ich reampen möchte, schicke ich einfach von der DAW aus die DI Spur an den Ausgang 5 bzw 6 und nehme das Eingangssignal von Eingang 5 bzw 6 dazu auf

eigentlich ziemlich geradlinig, es war nur ein wenig tüftelei notwendig das ich das Gainstaging genau so hinbekomme, als wie wenn ich die Gitarre direkt ins Pedal stecke
Ich schaue natürlich darauf, das das DI Signal ziemlich gut ausgepegelt ist, dh es ist eigentlich viel zu laut fürs Pedal, dh wenn ich es dann vom Audio Interface ins Pedal schicke muß ich es erst um ein paar db leiser machen damit es genau gleich klingt als würde ich mit der Gitarre direkt angesteckt spielen.

bei meinen eigenen DI Spuren weiss ich wie ich ungefähr das auspegle das das passt, weil ich nehme diese seit Jahren immer gleich aus, dh ich hab eine konsistent gleiche Einstellung und damit ist es reproduzierbar, wenn ich jetzt von jemand anderes DI Spuren bekomme und ich müsste die reampen, müsste ich raten und ausprobieren das ich da ein passendes Signallevel zurück ins Pedal hinbekomme.

Beitrag automatisch zusammengefügt:

Deine Beiträge haben mir in der Vergangenheit öfters geholfen und dafür möchte ich mich herzlich bei dir bedanken!
herzlichen dank für deine netten Worte
 
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ausholen aber weißt du wie man das Pedal optimal mit einer Reamping Box verkabeln müsste
Steht bei Reampingboxen normalerweise in der Anleitung

Bin aber selber auch der Meinung dass das ohne box auch passen kann, mit Quad cortex haben wir das Beim Album auch auf reampboxen verzichtet und wenn wir ohne zweite Gitarre proben hau ich beim Tonex auch einfach nur line signal vom Sampler bzw. Split out drauf und es passt.

Hab auch ne reampbox zu hause, mit der klingts eigentlich gleich, wobei man bei nem 1:1 Vergleich sicher Unteschiede hört, obs am Ende relevant ist steht auf nem anderen Blatt papier.
 
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Moin @Northernguitars , hast Du Dir jetzt einen Kemper gekauft? Hier eine kleine Entscheidungshilfe, einen Kemper nicht zu kaufen:


View: https://www.youtube.com/watch?v=pPkoVIeI1ZI

Ich spiele jetzt schon ~2 Jahre ein Fractal Audio FM9 Floorboard. Aber vielleicht würde Dir ja auch das FM3 reichen - fürs Studio auf alle Fälle mehr als ausreichend. Alleine das Re-Ampen mit den Teilen ist der Oberhammer.

Fractal Audio bekommst Du nicht über Händler, die haben einen Direktvertrieb.
 
Hier eine kleine Entscheidungshilfe, einen Kemper nicht zu kaufen:

Was bitte soll daran eine Entscheidungshilfe sein?

Über die Möglichkeit den Kemper aufzurüsten und das Video von B. Kiltz gibt's schon etliche Beiträge.

Den Kemper gibt's in einer Basisausführung, die wird für viele Nutzer ausreichend sein. Zudem ist das Format interessant. Nicht jeder braucht ein Floorboard, nicht jeder will Profiles erstellen, und, und, und.

Wer mehr benötigt kann ohne ein anderes Gerät zu kaufen, recht simpel durch Software-Erweiterung (Upgrade) weitere Funktionen hinzufügen. Genauso wie es beim Auto, Motorrad, beim Küchenstudio einen Katalog mit (aufpreispflichtigen) Extras gibt.

Und wem der Preis nicht gefällt, naja, der kann ja etwas anderes kaufen, niemand wird gezwungen, und der Markt ist groß.

Zudem sollte man bei einem Vergleich um Objektivität bemüht sein. Schließlich handelt es sich um unterschiedliche Konzepte und einen enormen Preisunterschied.
 
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Moin!

Ich hatte in der Zwischenzeit einen Kemper und einen HX Stomp. Damit hab ich „digital“ eine Chance gegeben…

Der Kemper war für mich Overkill, klang aber okay für „mal über Monitore leise spielen“… für mich bleiben es aber meine Amps und „in the Room“ Klang
 
Deswegen beides, einen Kemper zum aufnehmen und einen Fireball mit 2x12 Hesu auf 1 Watt mit Aktivbox worüber ich z.B. ne Drummachine laufen lassen kann, falls ich mal das Bedürfniss habe etwas lauter zu sein. Muss aber zugeben, daß ich am Kemper noch ne Palmer Endstufe mit einer umgebaute Marshall Box mit FRFR Speakern hab. Wird auch ab und an benutzt, wenns mal in den Fingern kribbelt und schnell gehen muss.
 
Also was das feeling angeht fand ich den Kempee Toaster weitaus besser als das HX Stomp das ich hier hatte.

Für mich wäre der Toaster tatsächlich in naher Zukunft wieder interessant um lautlos zu spielen. Ich mag nicht immer die Amps hoch fahren…

Was ich allerdings spannend finde ist wie wertstabil die Kempers noch immer sind!
 

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