
HD600
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Kann ich für Rockshop Karlsruhe bestätigen und auch für Schlaile.
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… in den 80ern zum ersten Mal eine Ibanez (weiße Roadstar) in den Händen gehalten.Bei Schlaile (in Offenburg) habe ich
Ich hab ja erst vor ca. 13 Jahren mit Gitarre spielen angefangen, aber so kenn ich das auch heute noch.In den 80ern:
Die Musikläden haben sich spezialisiert, werden häufig von jüngeren Leuten, die selbst begeisterte Rockmusiker sind, geführt. Die großen Versender gibt es zwar auch, aber nur in wenigen großen Städten. Es ist zwar lästig, dass die Großen wie damals Beyer in den Fachzeitschriften ganzseitig inserieren (Fachblatt, Musiker Magazin usw.) und niedrigere Preise anbieten, aber die Konkurrenz hält sich in Grenzen. Es gibt ja noch kein Internet.
Die Kunden lassen sich gern beraten, man duzt sich, alles darf ausprobiert werden. Die Verkäufer kennen die Materie besser, als die Kunden. Man nimmt sich Zeit für den Kunden.
Hier wäre das so abgelaufen:
Kunde: "Ich suche Saiten für meine Gitarre."
Verkäufer: " Okay, erzähl mal: Weißt du, was du bisher aufgezogen hattest und bist du zufrieden damit?
Kunde: "Ähm, irgendwas mit 10?, Ich hab so einen Les Paul-Nachbau."
Verkäufer: Erläutert geduldig Unterschiede von Saitenstärken, dann schlägt er einen bestimmten Satz vor.
Der zufriedene Kunde: "Kann man noch was am Preis machen?"
Verkäufer: "Eigentlich nicht, aber okay, ich kenne deinen Basser, also okay, runden wir ab."
Dann rauchen die beiden noch Selbstgedrehte oder trinken einen Kaffee und quatschen über lokale Bands.
Same. Bin erst 1975 mit meinen Eltern nach Frankfurt gezogen.meine Geburtsstadt
Schon möglich.Wobei sich auch in den Musikgeschäften viel verändert hat.
Hmmm. Hmmm. Also, ich mache andere Erfahrungen damit. Ich war in den letzten Wochen in diversen Musik-Läden und wurde praktisch überall zuvorkommend bedient. Dass sich aus der Du-Kultur ein etwas anderes Verhalten entwickelt, ist nicht unbedingt schlecht, auch wenn das für ältere Semester anfangs ungewohnt sein mag.Heute:
Es gibt nicht mehr viele Läden, die meisten sind längst geschlossen. Die Inhaber müssen als Verkäufer kriegen, wen man bekommt. Viele davon haben kein großes Interesse an Instrumenten, sie würden genau so (un-)gern Autos oder PCs verkaufen.
Außerdem sind die Läden unterbesetzt.
Erinnert mich daran, wie ich bei PPC in Hannover (noch im alten Laden in der Theaterstraße) mit einer China Strat in den Ampraum kam und neben mir Matthias Jabs auf einer Explorer losshreddete...und dann musste ich zum anspielen an einen Amp... ach du große Kacke. Und ich war NICHT ALLEIN, denn in dem Laden wimmelte es nur von extrem professionell aussehenden hippieesken Musikern...
Exklusiv und teuer wird bei No 1 gut bedient. Billigeres gibt es da auch, aber afaik nicht (mehr) in der ganz großen Auswahl. Für die Akustiker ist Schalloch das MustGo. Die großen Lädem mit ganz viel Auswahl gibt es aber nicht mehr, seitdem der Bunker (der das auch nicht mehr geliefert hat, was er mal war) zu ist. Aber es gibt noch ein paar spezialisierte, gute Läden, nur nicht mehr der großen Auswahl..Hamburg