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PetePast
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Salopp zusammengefasst: Da hatte es nichts weiter als einen "frei denkenden Bastler vor dem Herrn!"
Ja das dachte ich dann auch zwischendurch aber dieser ganze Thread hier hat mir persönlich den Eindruck verliehen als hätte jemand verzweifelt versucht einen JTM45 zu bauen und als solchen auch zu verkaufen.
Derjenige der die Platine entworfen hat wollte aber offensichtlich dass damit ein JCM800 gebaut wird. Zumindest hat er es mal draufgeschrieben. Die Platine scheint auch selbstentworfen und handgeätzt zu sein. Sowas macht doch niemand der dann keine Inputs beschalten kann oder? Es waren auch einige Teile der Platine garnicht bestückt. Das Gehäuse ist meiner Meinung nach auch nicht gekauft. Da hat jemand 4mm Edelstahlplatten zusammengeschweißt. In irgendeiner Garage so wie es aussieht. Genauso wie das Gehäuse zumindest selbst mit Tolex bezogen wurde, wenn nicht sogar komplett selbst gebaut und ich muss sagen, dafür sieht es von außen wirklich stabil und wertig aus jetzt wo der aufgeklebte Streifen nicht mehr auf der Front ist.
Irgendwie passt das für mich auf jeden Fall alles nicht zusammen. Ich bin der Meinung, da waren zwei Personen am Werk oder aber eine ziemlich verrückte.. oder geniale?
Tut mir Leid wenn ich nur mehr Fragen als Antworten liefern kann aber so ist es nun mal.
Die Frage die ich mir aktuell stelle ist, wie oft mach ich den Amp jetzt noch auf und zu und passe Werte an bis ich mich zufrieden gebe.
Ich muss jedes mal diese blöde Platine lösen und alle Potis ausbauen wenn ich an ein Bauteil dran will, weil ich keine riesigen Leitungslängen im Tonestack rumbaumeln haben wollte.
Ich hatte den Amp jetzt auf jeden Fall mal im Proberaum im Einsatz und habe ihn ohne Powersoak durch die 412er gespielt.
Er schiebt unglaublich. Vorallem untenrum. Die Basswiedergabe ist auf 12 Uhr fast schon zu extrem. Man kann ja zum Glück seine Regler benutzen aber da muss ich an irgendeiner Stelle nochmal ran.
Ich glaub da werd ich als erstes mal die Koppelkondensatoren in der Vorstufe anfassen.
Außerdem verzerrt er, wenn man den gain hochdreht so ab 85% schon fast unangenehm. Fuzz artig. Hier habe ich die Röhren in Verdacht, die haben ja jetzt wirklich einiges mitgemacht. Ich muss aber auch nochmal nach allen Kathodenspannungen schauen und gegebenenfalls die Dropper Widerstände anpassen. Vielleicht bricht mir auch die B+ zusammen.
Ansonsten klingt er für mich einwandfrei. Wenn das Fuzz Poblem mit Röhren zu erklären ist scheinen der alte Netztrafo und die Netzelkos keinen negativen Einfluss auf den Sound zu haben. Grundlegend ist die B+ aber da und stabil sonst könnte er meines Erachtens im Bassbereich nicht so drücken. Das Fuzzige kommt eher aus dem Vorstufenbereich.
Ich habe aber ehrlich gesagt auch garkeine Vergleichsmöglichkeit. Ich hab noch nie nen vergleichbaren Marshall unter vergleichbaren Bedingungen gespielt. Vielleicht sind die ja auch so?
Ich spiele eigentlich, ich weiß wie kann ich nur, rein Digital ins Mischpult und ans in Ear.