Bitte doch Deine Bekannten um ein Bild ;) , das Du dann hier posten kannst. So schön die Beschreibung einer Grafik auch sein mag, wird man doch nicht richtig schlau daraus.
 
auf der Kopfplatte ein ovales Logo (ähnlich wie Stagg) hat mit dem Schriftzug "studio"....Kennt jemand dieses Logo und kann was dazu sagen?
Manchmal kommt man auf die einfachsten Sachen nicht:rolleyes:

studio.jpg
 
Grund: Layout / Bezug via Zitat
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Ah, jetzt versteh ich auch den Vergleich mit Stagg

1742243079686.png


wobei die Ellipse mit "studio" flacher ist.

Aber, nein, als Markenkennzeichnung ist mir dieses Logo (auch in der google Bildersuche) noch nie untergekommen. Ob das eine "Hausmarke" eines Instrumentengeschäfts oder einen Fantasiebezeichnung eines Eigenbaus (der Hals sieht mir wie aus dem Aftermarket-Bereich aus, könnte aber auch zu einem Bausatz gehören) ist, wird sich vermutlich nicht klären lassen.
 
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@KlampfenTom : So, wie die Gitarre aussieht, ist es eine dieser Massenstrats im untersten Preissegment, die unter allen möglichen Fantasienamen als Eigenmarken verkauft werden, unter deren Namen idR keine eigene Firma existiert. Modellname ist auch keiner drauf, wozu auch, wenn eh keine eigene Identität aufgebaut werden soll. Sowohl die grobe Maserung des Holzes als auch die Hardware sind dafür ganz typisch, und nicht zuletzt die ungeniert verwendete Fender-Kopfplatte - wenn die Rechtinhaber keinen Verantwortlichen finden, können sie auch niemanden verklagen.

Dass Du bei Google keine entsprechende Marke gefunden hast (ich auch nicht, übrigens), dürfte also schlicht daran liegen, dass sich hier irgendein (Online?)händler eine Charge Strat-Kopien bestellt und irgendwas ausgedruckt und draufgeklebt hat, damit die Kopfplatte nicht leer ist.

Tatsächlich muss das aber nicht heißen, dass die Gitarre nicht brauchbar ist. Die Maschinen arbeiten heute so präzise, dass selbst die Bundierung heute nicht mehr hakeln muss, und selbst in diesem Segment werden die Bodies nicht mehr aus Sperrholz gefräst, sondern aus Linde, Pappel oder sogar Erle wie bei einer "Collins", die ich mal in einem Laden für 140 Euro mitgenommen habe. Am ehesten fehlts an guter Hardware, die ist nach wie vor auch im Einkauf nicht ganz billig. Aber wenn man noch ein paar ganz ordentliche Sachen in der Bastelschublade hat, weil man seiner Lieblings-Mittelklassegitarre was besseres gegönnt hat, kann man diese Dinger oft ganz günstig zu einer tauglichen Zweitgitarre aufrüsten. Meine Collins wartet auch gerade drauf, dass ich endlich die Zeit finde, für sie die Bastelschublade ein bisschen zu erleichtern :coffee:.

Gruß, bagotrix
 
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Gut, dann war ich diesmal doch nicht zu blöd die Möglichkeiten von Gugel zu nutzen.
Eure Erkenntnisse decken sich mit meinen Vermutungen.
Auch ich nehme an, dass es China Massenware ist und schließe mich auch @bagotrix an, dass das nicht unbedingt schlecht sein muss.
Manchmal stößt man allerdings durch Zufall auf seltene Customware. So habe ich mal für 150DM eine Gitarre in Les-Paul ähnlicher Form gekauft, die wohl ein längst vergessener kleiner Gitarrenbauer aus Süddeutschland gebaut hat, ohne auch nur die geringsten Herstellerbezeichnungen zu hinterlassen. Das Teil ist komplett aus Ahorn und daher verhätnismäßig schwer, und hat die komplette Hardware von Schaller.
So hat zum Beispiel mal Hardline Music in Wuppertal eine eigene Stratserie mit sehr leichtem Eschenkorpus aufgelegt (natürlich auch in China gebaut), und in Haan (zwischen Wuppertal und Düsseldorf), gab es mal eine Firma Weinberger, von denen man immer wieder mal eine Gitarre in die Finger bekommt.

Hätte mich einfach interessiert ob sich hier auch eine Herkunft bestimmen ließe.

Der Bekannte hat sie übrigens auch schon gebraucht gekauft, weshalb auch kein Händler bekannt ist.
 
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Weiß eventuell jemand wer der Hersteller der Gitarre ist, die Cluseo da auf dem Plakat zur aktuellen Tour im Arm hält? Scheint eine klassische Telecaster zu sein, aber der Kopf hat eine ungewöhnliche Form und die Lackierung scheint es bei Fender auch nicht zu geben.

Screenshot 2025-03-23 at 18.39.35.png
 
Weiß eventuell jemand wer der Hersteller der Gitarre ist,
Das ist eine 199*er Starfield Altair ALL 420.

Starfield war ein Label von Hoshino Gakki (Ibanez), unter dem man eher klassisch anmutende Instrumente herausbrachte, die scheinbar nicht in die zu der Zeit eher Metal-lastige Ibanez Marke passten.
Mit Fender hat die Gitarre nichts zu tun, von einer Tele ist sie auch ein gutes Stück entfernt.
 
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Unrealistische Preisvorstellungen außen vor gelassen ja. Aber die ALL420 dürfte am Markt sehr selten sein, da braucht es Glück und/oder einen langen Atem.
 
Ich kann Clueso ja mal ne Mail schreiben, vielleicht will er sie los werden :LOL:
 
S
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StageSix
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Weiß jemand, was das für ein Gitarrenmodell ist?
 

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Hallo,

Ich habe einen scalloped Fender Stratocaster Standard Hals gekauft, "Made in California", also USA.
Auf der Rückseite des Halses steht außerdem "70th Anniversary Stratocaster."
Dazu die Fragen:
1. Kann man anhand des Aufdrucks das Baujahr bestimmen oder geht das nicht?
2. Gibt es generell scalloped Hälse Standard USA oder ist das ein Sondermodell nur aus diesem Jubiläumsjahr?

Außerdem habe ich einen Fender Bass, aus dem ich auch nicht schlau werde, ob das ein Standard Modell ist oder ein Sondermodell.
Bei dem Bass steht auf der Halsplatte 60th Anniversary 9/12

Danke Gruß
 
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Gut, dann war ich diesmal doch nicht zu blöd die Möglichkeiten von Gugel zu nutzen.
Eure Erkenntnisse decken sich mit meinen Vermutungen.
Auch ich nehme an, dass es China Massenware ist und schließe mich auch @bagotrix an, dass das nicht unbedingt schlecht sein muss.
Manchmal stößt man allerdings durch Zufall auf seltene Customware. So habe ich mal für 150DM eine Gitarre in Les-Paul ähnlicher Form gekauft, die wohl ein längst vergessener kleiner Gitarrenbauer aus Süddeutschland gebaut hat, ohne auch nur die geringsten Herstellerbezeichnungen zu hinterlassen. Das Teil ist komplett aus Ahorn und daher verhätnismäßig schwer, und hat die komplette Hardware von Schaller.
So hat zum Beispiel mal Hardline Music in Wuppertal eine eigene Stratserie mit sehr leichtem Eschenkorpus aufgelegt (natürlich auch in China gebaut), und in Haan (zwischen Wuppertal und Düsseldorf), gab es mal eine Firma Weinberger, von denen man immer wieder mal eine Gitarre in die Finger bekommt.

Hätte mich einfach interessiert ob sich hier auch eine Herkunft bestimmen ließe.

Der Bekannte hat sie übrigens auch schon gebraucht gekauft, weshalb auch kein Händler bekannt ist.
Ich dachte die genannte "Weinberger Strat" wäre mal bei ALDI im Angebot gewesen .
Witzigerweise habe ich auch eine W- Strat in Sunburst, und die klingt richtig gut. Kann ich erst nächste Woche fotografieren, steht im zweiten Zuhause.
 
Ich habe einen scalloped Fender Stratocaster Standard Hals gekauft, "Made in California", also USA.
Auf der Rückseite des Halses steht außerdem "70th Anniversary Stratocaster."
Dazu die Fragen:
1. Kann man anhand des Aufdrucks das Baujahr bestimmen oder geht das nicht?
2. Gibt es generell scalloped Hälse Standard USA oder ist das ein Sondermodell nur aus diesem Jubiläumsjahr?
Das ist alles leider recht ungenau. Wo genau standen die einzelnen Zeilen? Das 70th Anniversary könnte sich tatsächlich auf die Strat beziehen, dann hätten wir hier tatsächlich einen Hals aus 2024. Aber scalloped waren ab Werk mWn nur die Malmsteen- und die Blackmore-Strat, nur sind mir von denen keine Anniversary-Modelle bekannt. Von daher vermute ich als wahrscheinlichste Variante eine der standardmäßigen 2024er Strats mit einer nachträglichen Modifikation. Denn in Jubiläumsjahren werden bei Fender meist sowohl jeweils spezielle Modellvarianten in den verschiedenen Linien von Squier über Mexico bis zu American Pro und Custim Shop produziert, aber auch alle Instrumente des Jahrgangs mit einem Zusatzlogo auf der Kopfplatte, einer speziellen Gravur auf der Halsplatte oder einem kleinen Gimmick versehen, wie einer Metallplakette oder (vor vielen Jahren) mal mit so einer Art kleiner Sternschnuppe in US-Farben.

Erschwert wird das Ganze dadurch, dass Fender auch verschiedene Anlässe für Anniversary-Modelle nutzt - den Geburtstag der Strat, bestimmter Bässe oder Amps etwa, aber eben auch Jubiläen der Firma insgesamt. Es kann also durchaus mehrere Jahrgänge mit 70th Anniversary-Strats geben.

Die Bezeichung "Made In California" ist mir auch nicht geläufig; mag sein, dass es mir mal untergekommen ist, aber sehr viel häufíger liest man "Made In USA", "Corona, California" oder "Ensenada, California".

Beim Bass stehe ich vor einem Rätsel. 9/12 lässt vermuten, dass es eine Kleinauflage, also der 9. von 12 Stück war, aber mir ist kein Bass geläufig, bei dem so eine winzige Auflage einzeln durchnummeriert worden wäre. Auch hier wäre die Frage, wie das Ganze genau aussieht. 60th Anniversary-Bässe gab es auf jeden Fall schon zum Fender-Jubiläum, zum Jazz Bass-Jubiläum und zum 60sten des Precision Bass.

Nochmal: Gerade in dieser Rubrik hier sind halbwegs ordentliche Bilder eigentlich Pflicht (soweit man Zugang zur fraglichen Gitarre hat), denn darüber kann man am ehesten ein konkretes Modell bestimmen. Wäre also gut, die entscheidenden Teile hier mal als Foto einzustellen.
Viele Grüße, bagotrix
 
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Das 70th Anniversary könnte sich tatsächlich auf die Strat beziehen, dann hätten wir hier tatsächlich einen Hals aus 2024.

Wenn da steht "70th Anniversary Stratocaster" wird sich das schon auf eine Strat beziehen und nicht auf ein anderes Modell oder Jubiläum.
Mal kurz Google bemüht, findet man u.a. solche Kopfplatten von 2024 er Modellen:
1743749457672.png


Sollte allerdings tatsächlich "Made in California" draufstehen, anstatt "Corona, California", dann ist hier irgendwas faul.

Hälse mit "Scalloping" und 70th Anniversary Logo gibts auch, zumindest einzeln
 
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Wow, man lernt nie aus - war mir ganz entgangen, dass es die Pro II-Hälse jetzt auch in dieser doch ziemlich exotischen Ausführung gibt. Zumindest ist mir kein Modell der Serie bekannt, das ab Werk scalloped wäre. Anscheinend will Fender den Markt für Einzelteile jetzt zunehmend selber mitnehmen, eben auch für den Eigenbau und "Bastelcasters". Dafür sprechen auch die Roasted Maple Necks, obwohl da auch vereinzelt fertige Strats zu finden sind. Ich erinnere mich an Zeiten, in denen die Hälse nur als Austauschteil über Händler zu kriegen waren, bei denen man selber ein beschädigtes Original vorweisen musste.

Aber back to topic: Ich sehe das auch so, dass ein "Made in California" eher auf einen Fake hindeuten könnte, vermute aber fast, dass es sich in der Anfrage um einen Flüchtigkeitsfehler handelte. Dass jemand das Anniversary-Decal mitfälscht, habe ich noch nicht gesehen, denn das haben ja auch die ganz normalen Modelle des Jahrgangs bekommmen. Wenn schon ein anderes Decal, dann wird doch meist einer draufgelegt und der "Custom Shop" als angebliche Herkunft bemüht...
 
Das ist ja wieder geballtes Fachwissen - THX Bros :prost:

Ich glaube, aber, dass es einfach dringend erforderlich ist, dass @fretless bassist nun dringend Fotos postet, wie es sich bei solchen Fragen gehört, weil man sich mit Vermutungen die Finger wund schreiben kann und doch keine klaren Aussagen möglich sind. So viel sollte ein Fragesteller schon aufwenden, zumal heutzutage, wo man schnell mal mit dem Handy 3 - 4 Fotos von Kopfplatte und Hals vorne und hinten machen und posten kann!
 
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