100 Watt für den Hausgebrauch zu viel?
Voll aufgedreht: zu laut für zu Hause, zu laut für die meisten Bühnen und Proberäume.
Mit Einsatz der Volumeregler (inkl. Mastervolume): vermutlich kein Problem. Das Problem ist eher die 4x12, die will nämlich i.d.R. ein paar Watt um halbwegs zu klingen. Und ein paar Watt sind schon höllisch laut bei einem Gitarrenamp.
Lange rede kurzer Sinn: einfach vor Kauf testen. Dann siehste es selber wie er bei Zimmerlautstärke klingt.
PS: solche und ähnliche Fragen kommen hier drei mal täglich ... warum nur?
Der Gitarristen-Trieb - ordentlich laut abzurocken - setzt sich wenn man so ein Monster besitzt immer auf kurz oder lang durch.
Das halte ich für Unsinn.
Nachbarschaftsfeindliche Lautstärken bringt auch ein 10-Watt-Röhrenamp.
Ein Gitarrist der so doof ist immer laut aufzudrehen, der muss eh irgendwann zwangsläufig laut spielen, denn der wird irgendwann taub. Und schwerhörig sein ist nicht lustig, auch für Nichtmusiker nicht.
Abrrocken geht auch bei gehobener Zimmerlautstärke (vorausgesetzt man beherrscht sein Instrument halbwegs).
100W sind mehr als zu viel für den Heimgebrauch! Du wirst auch noch mit 50W gut gehört.
Und noch mal: 100 Watt sind kaum lauter als 50 Watt.
Wer das nicht begriffen hat, hat die Basics nicht begriffen.
Wenn bei dem Amp im Augenwinkel der Volumeregler wie bei meinem Fender funktioniert, dann ist zwischen Zimmerlautstärke und mir fallen die Ohren ab, ungefähr 2 Milimeter Drehweg
Fender ist da zum Glück kein Maßstab, und 2 Millimeter sind bei einem bending auch oft zwischen zu hoch und zu niedrig. Ein Gitarrist sollte Finger haben, die feinfühlig genug sind, einen suboptimal ausgelegten Lautstärkeregler zu bedienen. Geht es beim besten Willen nicht, die Wunschlautstärke einzustellen, ist der Amp fehlkonstruiert.
O.k., bei so viel Märchen und Halbwahrem ist mir auch klar, weshalb solche Fragen drei mal täglich kommen ...
band-o-lero