Vox AC30 vs. AC15 vs. AC10 (Lautstärke Proberaum)

Auch Dir ein erfreutes Hallooo, Bluesfreak,

menno, bin immer wieder platt, was Ihr so alles wisst!!!
Ja, viele echte Fachleute hier im Forum
Und falls einer was verpeilt, vergisst , übersieht kann der andere ein bisschen weiter helfen.
:prost:
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Was bei den Dallas AC30 dringend zu checken ist, ist der 22R Kokelwiderstand in der B+ Leitung, der sitzte auf dem kleinen TagStrip bei den Endröhren (um das zu sehen muss das Chassis gezogen und die Holzplatte abgeschraubt werden) weil der brennt sich gern mal frei und dann gibts da unten einen sauberen Lichtbogen der schon manchen AC30 angezündet hat.
Wenn er den kokelwiderstand nennt ist's wohl der selbige Widerstand der auch den Hinweis geben wird.
Optisch stark verfärbt oder schon locker vor sich hin gebrutzelt

Hallo bluesfreak
Vermute dass das mit dem Widerstand auch als Sicherung der Schaltung gedacht ist?!
Oder darf man da nachbessern?
Z.B. mit Silberlot ?



Die Diode kann in den jeweiligen Röhren Buchsen platziert werden, meistens werden 2. St in Reihe geschaltet, damit sie auch noch 1500V und 2000V Spitzen überstehn.
An der normalen Funktion des Verstärkers ändert sich nichts.
Die Diode hat nichts zu tun , und dämmert sinnlos vor sich hin.

Lediglich die benannten Fehler , wie Lautsprecher defekt und kabellos können so den Transformator nicht mehr durch die negativen Impulse , die ohne Last endstehen, für Selbstzerstörung sorgen lassen.
Die überschüssige Energie mit negativer Polung wird einfach über die Diode abgeleitet.
Ähnlich einem Netzteilkillendenverpolungsschutz in der Tretmiene.
So kann nichts mehr passieren.(Im Gegensatz zu der Tretmiene :evil: )

(Wer weiß wie viele Röhrenamps unbemerkt mit defekten AÜ laufen , die werden nicht immer völlig still, manchmal nur etwas leiser :cry: )
 
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auf ein kleineres Modell zu wechseln, AC15. Aber der soll ja auch schon tierisch laut sein, so lese ich!
Das kann ich so nicht sagen. Spiele einen AC15C1 seit vielen Jahren. Der kommt leise schon sehr gut, im Top Boost Kanal. Wenn ich von "untenraus" bischen mehr Druck brauche, hänge ich noch ne Laney 2x12 dran. Das macht ihn geringfügig lauter, aber bei moderaten Lautstärken auch ne Nummer fetter.
ER ist auch geil für kleine Clubgigs, wenn du ohne Micabnahme frei in den Raum spielst.

Hab lange und viel mit Amps experimentiert. Von einem Freund(er ist Sammler) könnte ich viele geile Amps haben für unsere Gigs haben. Mach ich aber nicht. Mein AC15 ist mir heilig geworden weil er sehr unkompliziert in vielen Millieus super Sounds bringt. Deine Begeisterung für den AC30 teile ich! Aber wie du sagst, bis der anfängt zu zeigen was er kann fliegen einem die Ohren weg. Als Recordingamp im Aufnahmeraum und für Open Air Bühnen ist der 30er aber sehr cool. ALs Recordingamp liebe ich auch den AC15, Auf Open Air Bühnen gehts nicht ohne ihn auch ins Monitorsystem der PA einzuspeisen. Das klingt meistens nicht so doll(Aufgrund der Monitore). Da ist der 30er cooler. Den 10er finde ich für Zuhause gut. Auch im Praum ist er laut genug(Bluesband), der AC15 klingt aber besser und hat noch das Vibrato das dem 10er fehlt. Auch klingt der Reverb vom 15er viel besser. Das kann man aber auch jammern auf hohem Niveau nennen. Die digitale Nachbildung des echten AC Reverbs klingt schon sehr nah dran, aber im A/B Vergleich knickt es dann doch ein, gegenüber dem 15er/30er Reverb
 
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der AC15 klingt aber besser, so empfinde ich es zumindest
Klar, der ist am selben Lautsprecher nur 3db leiser und geht dabei genauso gut und kostet weniger Röhren
Ich selbst habe mir eine 12,5W Version gebastelt die auch mit billigeren Russen funktioniert und unselektierte akzeptiert
Der hatte auch den AÜ Tausch benötigt, weil ich zu blöd war
Der Versuch einen mit 15W zu machen hat am mangelhaften Matching und meinerseits Unerfahrenheit nur Röhren gefressen , deshalb habe ich der 12,5W Version ein fixbias gegönnt
Der high cut ist umschaltbar auf kleineres C
Klingt vielleicht nicht ganz so gut wie Original , aber ich kann nach Belieben billige Röhren verbrutzeln oder schonen
Und damit sogar die Röhren selber selektieren.

Ich bin gerade dabei sowas wie einen AC8 , der mit EL95 bestückt ist am entwickeln
Die ersten Tests waren vielversprechend
Und dank einem 8"Solton Lautsprecher auch ziemlich laut, und benötigt einen Powersoak
 
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Ich bin gerade dabei sowas wie einem AC8 , der mit EL95 bestückt ist am entwickeln
wow! Ich bin eine echte Technikleiche;O) In einem Amp rumbasteln käme bei mir einem Selbstmord gleich :)
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@HIFI-KILLER
"mp3 und Piezolautsprecher, sind mir ein graus"

weißte was ich da eben zuerst "gelesen" habe????

mp3 und POLIZEI lautsprecher, sind mir ein graus :giggle:
 
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Ja, Ich habe schon Glück gehabt, bei einem faylon amp, war ganz original,ein ULTRA LINEAR Trafo verbaut der nicht im Schaltplan vorgesehen war
Ich untersuchte die Lautsprecherbuchse uund Hui 600V
Ich weiß nicht wie lang ich blöde auf den Trafo starrte
Ich hab mich auch gefreut, so'n Trafo ist was wert, der andere im Plan eher nicht
So als erster Gedanke
Und es ging auch nicht übers Herz 💓
Nur über die Hand, eintritts Brandpunkt und Austritt waren klar erkennbar
Trotzdem hat es noch ne Minute so fast erfrischend im ganzen Körper gegribbelt
Der Wackelkontakt war immer noch, aber dem ungenutzten linear Kontakt hab ich erstmal ein Mützchen verpasst
Also selbst mit Ausbildung Sicherheitskleidung und Schaltplan bleibt das Lebensgefahr!
 
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Und nun habe ich das Baujahr noch etwas genauer eingrenzen können:

Auf voxshowroom.com wird dargelegt, dass die bei mir verbaute Spannungswahlschalter/Sicherungsbuchsen-Kombination so ab 1975 verbaut wurde, und dass die handverdrahtete Version bis 1977 gebaut wurde, danach Platine.

Screenshot 2025-03-13 160304.png
 
Grund: Bild eingebunden
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Ich versuche noch einmal zusammen zu fassen:
- Das Kernproblem ist gelöst, der AC30 darf übersetzt bleiben, inklusive der, hm, extravaganten Lautsprecherbestückung.
- Ein Attenuator regelt die Ausgangslautstärke ausreichend und nicht zu teuer.
- der Rangemaster kann jetzt seiner Bestimmung folgen und den AC so richtig schön anblasen, dass die Engelchen singen

-> dafür muss der Rangemaster aber direkt hinter die Gitarre, was dazu führt, dass alle nachfolgenden Effekte hart überfahren werden, clippen & shice klingen.

Kann man mit leben, wäre aber anders schöner.
Sollen wir noch das Nebenproblem mit den Effekten gleich mit diskutieren, wenn wir schon dabei sind?

Falls ja: um welche weiteren Effekte/Pedale handelt es sich denn?
 
*edit*
Hallo zwiefldraader,

hello again,

Effekte wie auf dem Foto, im Wesentlichen alles Boss (ich mag die Lösung zum Fußschalter, auch wenn ich keine Batterien nutze, aber die Wippe ist schön groß und alles solide, gefällt mir), dazu jetzt noch ein Power Stack, wollte das mal ausprobieren und auch neu ein Tremolo TR-?. Übrigens eine schöne Zusammenfassung, danke!

Dass der Range direkt hinter die Gitarre muss hatte ich schon in diversen Beiträgen mitgenommen (sogar Gemini weiß das!) und macht ja auch Sinn. Hab's trotzdem mal anders ausprobiert und es war erwartungsgemäß fürchterlich.

Auf dem Foto auch zu sehen: BigMuff. Danach noch CryBaby, nicht auf dem Foto und grad an unseren Bassisten verliehen, aber ich glaub, das ist das geringste Problem (das CB am Range, nicht, dass ich es verliehen hab ;o). Dass es hier mit den Pedalen eine Hürde geben wird, hatte ich schon befürchtet. Ist ja ein ganz anderer Ansatz: vorher war ich am Vox clean, Brilliant-Eingang, alles Gezerre aus den Pedalen. Jetzt gibt es schon Power, Distortion und Obertöne direkt nach der Gitarre und die Röhren arbeiten auch in einem ganz anderen Bereich, Normal-Eingang.

Bisherige Erfahrung mit den Verzerrern: musste da bei allen die Lautstärke extrem hoch setzen, damit es beim Einschalten nicht leiser wird, da der Range wohl schon extrem bläst. Hab dann Gain bzw. Distortion nur ganz wenig aufgedreht, da ich dachte, so kann man dann die Klangfarbe des Geräts in den Range-Sound rüber bringen. Klappte so leidlich. Es kommt recht schnell zum Übersteuern, Rückkoppeln, Pfeifen, was auch immer. Die Equalizer am Metal Zone sind da natürlich auch Fluch und Segen. Ich bin ja eher ein Freund von wenig Knöppen. Ganz schlimm ist das Echo, Das matscht wirklich nur rum. Hab's auch mal ganz nach vorne vor den Range gesetzt, was gar nicht so verkehrt klang, aber eigentlich gehört es da ja meiner Meinung nach nicht hin. Was zählt ist ja aber das Ergebnis. Mal schau'n.

Dann dachte ich, den Vox doch von 12 wieder etwas auf 10 Uhr zurück zu nehmen, dafür den Bugera etwas aufdrehen.

Mit auf dem Foto drauf ist übrigens auch ein Stück meiner Gibson Les Paul 60s Tribute. Zurzeit meistgespielt. Ansonsten hab ich noch eine alte Rickenbacker, eine Gretsch Electromatic und eine alte Aztec Tele-Kopie. Ach ja, Squier Jaguar, aber ganz billige. Das ist das komplette Set-up.

Wenn Du da Erfahrung hast und Tipps, wie es geht mit den Pedalen am Range, danke ich Dir schon mal im Voraus ganz dolle!

LG

Totti
 
Grund: edit by C_Lenny -> Vollzitat Vorpost
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hi Totti,
so ganz trivial erscheint mir die Sache nicht zu lösen.
Du benutzt offenbar eine verwirrend große Anzahl an Verzerrern (wenn ich mich nicht verzählt habe 2 Fuzz, 1 Overdrive und min. 2 oder drei Distortion), die Alle vor der ersten Röhre im Amp sitzen wollen. Alle, Dank Boss (nichts gegen den Sound, Boss sind Klassiker) gepuffert.
Dein Rangemaster möchte aber gerne mit Gitarre und Eingangsröhre sprechen.

Bläst Du irgendwelche dieser Zerren mit dem RM an, oder wäre es nicht klug, diese "alternativ" zu nutzen? Mir würde auch nur das Big Muff einfallen, bei dem ich vermuten würde, dass es vom RM abgeblasen besser klingen KÖNNTE.

Ich würde versuchen, das zu trennen und mindestens in zwei, eher drei Treue-Bypass Loops zu setzen, um eine wechselseitige Beeinflussung zu vermeiden (Loop 1 Rangemaster, Loop 2 Overdrive, Distortion, Loop 3 Cry Baby, Big Muff).
Von dort in den Amp (Normalkanal bei Dir, oder?).
Dann Kabelführung, als würdest Du Normal und Brilliantkanal patchen - also Normal Hi rein, Normal Lo raus und damit zu Phaser, Tremolo, Chorus, dem ganzen Raum- und zeitbasierten Zeug. Mit denen in den Brilliantkanal Hi rein.

Jetzt liegen die ganzen Modulationseffeke etc. quasi parallel an und können durch die Lautstärke des Brilliantkanals in ihrer Effektstärke gesteuert werden. Mit ein bisschen Glück reicht das parallel anliegende Signal aus, dass diese nicht mehr vom RM überfahren werden.
 

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