Vollröhrenamp zu basslastig - Abhilfe?

  • Ersteller Boedefeldt
  • Erstellt am
Die Umschaltung zwischen Dioden- und Röhrengleichrichtung bringt für meine Ohren jetzt nicht so den großen Unterschied.
Die Gleichrichtung der Versorgung? In der Tat schon etwas skurril an diesem Ampkonzept, da sich die Unterschiede erst in deren Sättigung etwas bemerkbar machen.
 
Adrenochrome
  • Gelöscht von DirkS
  • Grund: Userwunsch
Ist doch bei den Mesa Dual Rectifiers das gleiche Prinzip, oder? Das war für mich aber ohnehin egal.
 
Die Umschaltung zwischen Dioden- und Röhrengleichrichtung bringt für meine Ohren jetzt nicht so den großen Unterschied.
Wer spricht denn davon?
Ich rede von Schutzdioden, die den AÜ sprich Ausgangstransformator schützen sollen
mehr nicht. Das hat bei laufendem amp richtig verkabelt, keine Funktion
Aber falls irgendwelche Lautsprecher Kabel nicht angeschlossen oder defekt sind stirbt unweigerlich der ausgangsübertrager, der ohne Last durch negative Spannung sich selbst zerstört .
Die Schutzdioden verhindern dass, indem sie die negativen Spannungen direkt gegen Masse schaltet.
Ich hatte schon das Vergnügen :cry:
Nur weil ich stur keine Halbleitertechnik im amp wollte.


Ich würde mich nicht erdreisten den Gleichrichter zu verändern, der ist doch an der nostalgischen Maschine das Edle

Die die klangunterschide an der Versorgungsspannung ist , das die Röhren-Gleirichtung bei voller Lautstärke und zerre einen ducking Effekt erzeugt. Das schont auch einwenig die Endstufen Röhren.
Mit Diode ist der Effekt geringer, und Grillt dadurch die Röhre etwas mehr.
 
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Ist doch bei den Mesa Dual Rectifiers das gleiche Prinzip, oder?
Ja genau. Ein merklicher Unterschied setzt dort wohl auch erst ein, wenn die Spannungsversorgung massiv in die Knie geht.
Der Amp Ikone Rectifier gebührt alle Ehre der 90er, die sie bekommen hat, aber das namensgebende Feature war wohl nicht wirklich der Ausschlag dafür :)
 
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...Auch wenns zur Bassabsenkung nichts beiträgt:

Der Plan in #7 mit der negativen. Bias-Schaltung kann ja nicht ernst gemeint sein.
Die 220k -Widerstände auf Masse ( anstelle maximal -Ub): ist das der Zerstörschalter für die Endröhren?
Dynacord umschalten da einen Widerstand. Aber niemals die neg Bias unkontrolliert in der Luft hängen lassen.

Soviel zum Wahrheitsgehalt von Schaltplänen.
Und falls der Schalter Kontaktprobleme hat, gehen die Endröhren gleich ganz durch.
Schön gezeichnet. In der Praxis nach meinem Verständnis höchst problematisch.

Nur meine Meinung

Norbert
 
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Nicht nur deine Meinung!

Wir waren inzwischen schon bei sinnvollen mods, wie z.B. Änderungen der Gegenkopplung , Koppelkondensatoren verkleinern und Kathoden Elko der Vorstufen

Dass das mit fixt - auf Auto bias umschalten nicht betriebssicher ist, dürfte jedem jetzt Klar sein :prost:
Ich bevorzuge fixt bias, weil man notfalls auch nicht selektierte Röhren verheizen kann
Gegebenen Falls nachregeln kann
Und nicht jedesmal beim Röhren Tausch die Luft anhalten muss.
Und man keine Kontrolle hat was mir der Röhrenverkäufer da wohl für grenzwertige Matches geschickt hat.
Auch die Abwärme des Kathodenwiderstandes ist damit eingespart.
 
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Umschalten kann man zwischen class a und class ab. Hat das denn was mit fixed bias und autobias zu tun?
 
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Ja. Ohne Auto bias nur fixiert,:
in den negativen Kreis der Spannungseinstellungen für jede Röhre einzeln wird dazu gemeinsam gegen Masse ein Poti eingebaut , das wenns ganz zu auf A und ganz auf auf B Betrieb regelt.
Das hab ich schon oft gemacht

Wenn ich dann die Röhren wechsel , drehe ich auf A, tausche die Röhren, und drehe dann vorsichtig auf B.
So kann ich dann gleich sehen ob die neuen tatsächlich stärker sind, und ich nachregeln oder zurück tauschen sollte.

Das Poti genau ein gestellt, kann man mit Schalter überbrücken
Das mach ich zur Zeit nur beim EL95 AMP zum testen., wechseln zwischen A und B, um den Gleichlauf zu ermitteln.
Ich stellte mein bias Dann auf 90%, und Regel dann nach Gehör soweit wider zu rück bis es hörbar dünner wird dann einfach einwenig mehr.
So selektiere ich meinen Röhren Bestand
Ich bin jetzt sogar am planen das ganze als Universal Endstufen Röhrentester von El 84 bis KT88 zu konzipieren.
Wenn ich endlich mal dazu komme
 
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Ok, habe ich mittlerweile auch nachgelesen, war mir nicht klar. Aber es funktioniert ja beides… Ich denke, ich muss den Amp mal aus dem Proberaum holen und reingucken, was die da wirklich gemacht haben…der Schaltplan wirft offenbar mehr Fragen auf, als er Antworten bietet…
 
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Ja, ich meine solange das nicht im eingeschalteten Zustand umgeschaltet wird,
Und vor dem schalten die Spannungen weg sind, kann das ne Zeit lang auch gut gehen .
Nur bin ich der Ansicht das man sich entscheiden sollte und die Vorteile kar beim fixbias liegen
Allein der Kontrollverlust beim Röhren wechsel, lässt mich darüber nachdenken auch meinen 6V6 AMP umzurüsten, der hat zwar einen kleinen Trimmer zwischen den Kathoden und Widerstand aber ich habe keine Ahnung was ich da wirklich einstellen kann, hierzu müssten mess Widerstände und mess Drähte rein gebastelt werden .

Der vermeintliche Vorteil der ist nur das man am Kathodenwiderstand den Kondensator kleiner machen kann, da das aber in der Vorstufen Schaltung viel besser und effektiver ist, würde ich das bevorzugen.
Der andere Vorteil, das man beim Röhren wechsel nichts einstellen muss , sehe ich eher als ein nicht kann!
 
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