TwoNotes Torpedo User Thread

  • Ersteller jaeger28
  • Erstellt am
Hi, ich bin am überlegen mir den Captor X zuzulegen und hab noch ein paar Fragen. Anwendungsbereich wäre Live und in Proben. Da wir jetzt auf inear umsteigen, würde ich den Captor X anstelle einer Box betreiben wollen. Meine Frage wäre: Geht das tatsächlich komplett ohne Box mit XLR Kabel ins pult? Bin da aus den Händlerbeschreibungen noch nicht so richtig schlau geworden.
Ich spiele einen 15 Watt amp (PRS MT15), habe gehört, dass der Captor X eher für 50-100 Watt amps ausgelegt ist. Hat da schon jemand Erfahrungen mit gemacht?
Kann man auf den Captor X auch IRs von anderen Anbietern, zb Ownhammer, aufspielen oder nur die aus dem Two Notes Shop?

Danke schonmal 😊
 
Hi, soweit ich weis spielt Watt zahl keine rolle, soweit es max. 100 Watt nicht überschreitet, da die Loadbox bis max. 100 Watt ausgelegt ist. Du kannst ruhig deinen MT15 anschließen. Da du ohne Box spielen willst fällt die Attenuation somit auch weg.
Und ja du kannst Ir's von Drittanbietern wie zb Ownhammer nutzen. Bist nicht auf den Shop angewiesen.
 
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Hi, soweit ich weis spielt Watt zahl keine rolle, soweit es max. 100 Watt nicht überschreitet, da die Loadbox bis max. 100 Watt ausgelegt ist. Du kannst ruhig deinen MT15 anschließen. Da du ohne Box spielen willst fällt die Attenuation somit auch weg.
Und ja du kannst Ir's von Drittanbietern wie zb Ownhammer nutzen. Bist nicht auf den Shop angewiesen.
OK, danke dir 👍. Das hilft auf jeden Fall 😊
 
Hat hier jemand tatsächlich liveErfahrung mit dem Teil? Ist der Sound genau so gut, als würd ich mein SM57 davor hängen?
Oder sind die Unterschiede hörbar, als würde man einen Modeller a la Kemper benutzen?
 
Die frage ist wohl weniger, ob es genauso klingt. Als eher schaffe ich das mikrofon so geil abzumischen das es sich wie im Studio anhört. Ich als Laie hatte mit mikros mit Nebengeräuschen zu kämpfen gehabt, und es war immer wieder so das man das Mikro paar 0,001 mm verschieben will um etwas besseren Voodoo sound zu bekommen.
Man denkt jedesmal es muss wohl besser gehen wenn ich es noch ein stück bewege.
Mit ner ir cabload box egal welche firma läuft es wesentlich entspannter.
IR's von drittanbieter wie Ownhammer, Bogren Digital usw bin ich von clean bis Metal sehr gut bedient. Sodass ich es nie mit einem oder mehreren Mikros als Laie schaffen würde.

Hab auch ne silent box von Grossmann, da höre ich leider auch ein leichtes delay oder feedback das vom Gehäuse kommt und auch rauschen.
 
Hat hier jemand tatsächlich liveErfahrung mit dem Teil? Ist der Sound genau so gut, als würd ich mein SM57 davor hängen?
Oder sind die Unterschiede hörbar, als würde man einen Modeller a la Kemper benutzen?

Ich nutzte 2009 als erster Nutzer in Deutschland das VB101 live, danach das Studio. Ich war/bin immer zufrieden mit dem Sound. Da ich aktuell keinen Amp besitze, spiele ich live mit dem Kemper.
Sollte ich mir wieder einen Amp zulegen, werden ich das Studio wieder nutzen.
 
Also ich spiele seit Jahren TwoNotes live (ursprünglich das VB101, jetzt das Captor-X).

Der Sound ist wesentlich besser als mit Mikro, weil "konstanter". Hab von meiner alten Marshallbox ein paar IRs gemacht, die ins Captor geladen und fertig. Normalerweise haben schon kleinste Änderung des Mikros einen großen Einfluss auf den Sound (und wer kennt das nicht, dass der Mikroständer verschoben wird oder ähnliches ...)

Kemper habe ich auch eine Zeit lang genutzt ... aber es fehlt mir das "Gefühl" eines echten Amps. Der Sound vom Kemper ist ja zu 98% dort ... aber mich stören halt die 2% ;-)

Mit dem Captor hast du den perfekten Bühnensound und das "echte" Amp-Feeling.
Das Ding lebt halt komplett von den verwendeten IRs (ich bin kein Freund der mitgelieferten Cabs oder der gekauften IRs - aber das ist alles Geschmacksache)
 
ich bin kein Freund der mitgelieferten Cabs oder der gekauften IRs - aber das ist alles Geschmacksache

Das geht mir ähnlich. Die TwoNotes DynIRs sind für mich immer viel zu dumpf und klingen synthetisch. Aber ich habe auch bei Weitem nicht alle durch. Hardware: Captor X

Ich habe das Mesa-Paket gekauft. Auch hier ist der Unterschied zu meiner Mesa 4x12 sehr start. SM57, virtuell komplett am Speaker in die Mitte gepackt müsste einem normalerweise vor Höhen die Ohren wegbraten. Bei den angesprochenen Cabs "leider" nicht.
Wobei ich zugeben muss, dass ich das "Mikrofonieren" und "Gitarre im Mix beurteilen" einfach nicht gewohnt bin ;)

Mittlerweile mache ich mir auch meine eigenen IRs (siehe Signatur) und bin damit jetzt sehr zufrieden.
 
Nach einiger Zeit mit dem CAB M+ hier nun einige subjektive weitere Eindrücke. Vllt hilft es ja jemandem...

1) Es ist definitiv keine Plug n Play Einheit, ich habe viele Stunden mit den Einstellungen gespielt, um einen guten Sound zu finden. Das ist was, was mich eigentlich immer von Modellern abhielt. Again what learned;)

2) ich werde mit dem integrierten bassmanartigen Preamp nicht warm. Hab verschiedene Boxen, Mikros, Mikropositionen, EQs ausprobiert, aber spätestens wenn ich Zerrpedale davor schalte, erhalte ich Kratzsounds. Falls da jemand bessere Ergebnisse erzielt hat, würden mich eure Settings interessieren.
Infolge dessen beziehen sich meine weiteren Eindrücke bzgl CAB M und Pedale alle samt auf einen deaktivierten internen Preamp.


3) Richtig gut klingt es zusammen mit meinem Amptweaker Big Rock Pro. Das ist das einzige meiner Pedale, welches dem Begriff „Preamp“ alle Ehre macht. Fetter, ausgewogener Sound ohne viel Nachbessern mit dem EQ, macht richtig Spaß zu spielen!

Simple Zerrer liefern meist eher bescheidene Resultate, die auch mit EQ etc nicht besonders zufriedenstellend behoben werden können.
Ausnahmen bilden in meinem Fall folgende Zerrer:
- Xotic SL Drive (Verliert beim Runterregeln übers Volume Poti an der Klampfe aber zu viel Höhen)
- Bogner Ecstasy Blue (Kann dann auch gut als Clean und Crunch Sound verwendet werden)
- Weehbo Hellfire (Ähnlich, aber nicht ganz so filigran wie der Bogner)

Mit der Verwendung mit cleanen Preamps in der < 200€ Klasse (in meinem Fall Sansamp Blonde und AMT F1) bin ich auch nicht glücklich geworden. Das F1 bietet zwar die Möglichkeit einen anderen Preamp in die Channel Switch Loop zu hängen und so mit einem Klick hin und her schalten zu können, aber der Sound an sich hat mich nicht vom Hocker gerissen. Insbesondere nicht mit einem Drive davor. Wahrscheinlich verhält es sich mit einem Kingsley oder Effectrode Preamp oä anders, aber überzeugend ist was anderes.

3) Inzwischen verwende ich immer nur ein einziges Mikro. Die zwei Mikros waren zu Beginn verlockend, aber ich tu mir leichter, einen guten Sound zu finden mit nur einem. Mein Favorit ist das Ribbon relativ nahe und mittig vor dem Speaker.
Meine Lieblingsbox ist die 412 „big beast“ mit v30ern.
Die Power Amp Sim kann dem Sound eine schöne Vollheit geben, neigt aber zu ziemlichem Verbiegen des Sounds. Das fällt mMn weniger drastisch aus, wenn man die Singe Ended Versionen der Röhrentypen wählt und den Power Amp im Triodenmodus arbeiten lässt.
EQ und Enhancer lädt zum Übertreiben ein, auch hier würde ich empfehlen, sehr dosiert zu beginnen, bzw. den Enhancer erstmal deaktiviert zu lassen.

Ich hoffe, damit einigen andern „Soundsuchern“ helfen zu können. VG und schönes Wochenende
 
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Hello,
gemäß SuFu habe ich nichts ganz passendes gefunden, deswegen frage ich mal hier in die User-Runde.
Und zwar habe ich seit heute einen Captor 8 Ohm. Verkabelung ist denkbar einfach: Gitarre -> Amp -> Captor -> Line Out -> Interface/DAW.
Jetzt habe ich das Problem, dass wenn ich bspw nichts spiele und nur mit der Hand ganz nah an den PU der Gitarre komme, ein ganz schrilles Pfeifen kommt. Dieses Pfeifen tritt ebenfalls auf, wenn ich mit einer Hand meinen PC berühre und die Gitarre gerade nicht gespielt wird (Volume Poti ist voll aufgedreht an der Gitarre). Das tritt bei jeder meiner Gitarren auf. Bei meiner LP ist es sogar so schlimm, dass es direkt pfeift, sobald nur für einen Bruchteil nichts gespielt wird. Berühre ich den Volume Poti an der Gitarre, wird es noch schlimmer.
Ich spiele dabei einen 5150 im 3. Kanal und mit gain auf etwas weniger als auf halb. In den anderen Kanälen tritt das Pfeifen aber auch auf.
Das Pfeifen verschwindet immer spätestens dann, wenn gespielt wird.

Hat jemand eine Idee woran es liegen könnte oder ähnliche Erfahrungen damit gemacht und das Problem lösen können?

Danke :)
 
Muss beim Captor X das Gerät für die Last eingeschaltet sein?

Ist es möglich das abgeschwächte Signal einfach an das Cabinet weiterzuleiten oder muss man immer eine Simulation verwenden?
 
Ok top danke sehr.

Ich habe gelesen dass der Captor X eine Begrenzung von -20dB hat. Ist das denn trotzdem noch zu laut für bedroom level? Oder kann ich damit auch ganz leise spielen?
 
Hallo zusammen.

Ich hab noch kein Two Notes und wollte erstmal einige Fragen vor dem Kauf klären.
Zur Situation, ich habe zuhause einige Röhrenamps und einen Kemper. Jetzt möchte ich gerne meine Amps profilen und dann mit guten IR‘s (die ich schon habe) veredeln.
Das Two Notes könnte dann Live der andere Gitarrist benutzen, da dieser noch Analog unterwegs ist.

Jetzt zu den Fragen.
Welches Torpedo wäre da am besten.
Two Notes Captor
Two Notes Captor X
Oder Two Notes Torpedo Live 1HE?

Hätte zusätzlich noch ein Mooer Radar, was man als IR Loader nach dem günstigen Captor hängen könnte.

Die Software zum bearbeiten der IR‘s, wäre bei allen Two Notes die gleiche, oder?
Sehe ich dies richtig das man auch Raumanteil, Positionierung vom Mikro und Mikrotyp bei IR‘s von Drittanbieter mit dieser Software verändern kann oder geht das nur bei den Two Note IR‘s?

Das Two Notes Torpedo Live hat keine Attenuator Funktion, wie die beiden anderen, wenn ich das richtig sehe? Es wäre nur als Loadbox bzw Thru zu gebrauchen. Da hätten die anderen beiden, samt „günstigerem“ Preis dann auch wieder die Nase vorne….

Gruß Denis
 
Moin,

das Torpedo Live würde ich ehrlich gesagt nicht mehr empfehlen, es sei denn du brauchst einen reinen IR-Loader mit Loadbox im Rack-Format. Das Live ist schon etliche Generationen alt und hat seit einiger Zeit keine Updates mehr bekommen. Daher fehlen da einige Features, die die anderen Geräte nun drin haben.

Die Software zum bearbeiten der IR‘s, wäre bei allen Two Notes die gleiche, oder?
Sehe ich dies richtig das man auch Raumanteil, Positionierung vom Mikro und Mikrotyp bei IR‘s von Drittanbieter mit dieser Software verändern kann oder geht das nur bei den Two Note IR‘s?

Genau. Das Two Notes Remote steuert alle Two Notes Geräte. Die ganzen spezifischen Einstellungen, wie Raum, verschiedene Mikros, Cabs usw. gehen nur mit Two Notes eigenen DynIRs. Die auch sehr cool sind, aber auch eingestellt werden wollen. 😅

Das Two Notes könnte dann Live der andere Gitarrist benutzen, da dieser noch Analog unterwegs ist.

Jetzt zu den Fragen.
Welches Torpedo wäre da am besten.
Two Notes Captor
Two Notes Captor X
Oder Two Notes Torpedo Live 1HE?

Die beiden Captor kenne ich leider nicht.

Wenn es nur darum geht, dass der andere Gitarrist seinen Amp zusätzlich über ein von dir erzeugtes/gekauftes IR spielt, sonst aber alles gleich bleibt, würde auch ein Cab M reichen. Es hat zwar keine Loadbox, aber du kannst ihn trotzdem zwischen Amp und Cab hängen. Er hat einen Cab Through (Cab muss zwingend dort angeschlossen werden).

Damit wird das Signal nach der Endstufe abgegriffen und einmal durch deine IR gesendet, was dann wiederum per symmetrischen XLR Ausgang auf das Pult kann (CabM ist auch DI-Box) und zusätzlich geht das Signal dann ganz normal weiter auf sein Cab.

Ich benutze das CabM ähnlich in unserer Band. Ich bin quasi wie euer andere Gitarrist und mein Spezi mit seinem Kemper wie du (vermutlich).

Hinter das CabM könnte man dann wieder einen Attenuator vor das Cab oder eine gute Loadbox hängen. Aber dann könnte man vermutlich gleich auf einen Captor gehen.

Edit:
Ah, das Captor X vereint quasi das die Funktionalität eines Captors mit einem CabM zu einem Gerät plus ein paar zusätzlichen Features, was ich so beim kurzen Überfliegen verstanden habe:

 
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Hallo zusammen.

Ich hab noch kein Two Notes und wollte erstmal einige Fragen vor dem Kauf klären.
Zur Situation, ich habe zuhause einige Röhrenamps und einen Kemper. Jetzt möchte ich gerne meine Amps profilen und dann mit guten IR‘s (die ich schon habe) veredeln.
Das Two Notes könnte dann Live der andere Gitarrist benutzen, da dieser noch Analog unterwegs ist.

Jetzt zu den Fragen.
Welches Torpedo wäre da am besten.
Two Notes Captor
Two Notes Captor X
Oder Two Notes Torpedo Live 1HE?

Hätte zusätzlich noch ein Mooer Radar, was man als IR Loader nach dem günstigen Captor hängen könnte.

Die Software zum bearbeiten der IR‘s, wäre bei allen Two Notes die gleiche, oder?
Sehe ich dies richtig das man auch Raumanteil, Positionierung vom Mikro und Mikrotyp bei IR‘s von Drittanbieter mit dieser Software verändern kann oder geht das nur bei den Two Note IR‘s?

Das Two Notes Torpedo Live hat keine Attenuator Funktion, wie die beiden anderen, wenn ich das richtig sehe? Es wäre nur als Loadbox bzw Thru zu gebrauchen. Da hätten die anderen beiden, samt „günstigerem“ Preis dann auch wieder die Nase vorne….

Gruß Denis
Ich war ja vor Jahren der erste Nutzer des VB1 in Deutschland, hatte das Live und bis heute das Studio und bin immer noch glücklich damit.
Wenn du ein Live für einen vernünftigen Kurs bekommst, dann reicht das vollkommen.
 
Habe nun das Two Notes Captor X.
Wollte mir grade die "Wall of Sound" Software downloaden, jetzt steht da aber, das ich eine DAW benötige, damit die Software läuft...
Geht das auch anders? Ich arbeite höchstens mit Audiacity um mal was zu bearbeiten. Ich meine es kann doch nicht sein, das ich eine kostenpflichtige DAW benötige, für eine Freeware:cautious:

Hab ich mir grade irgendwie anders vorgestellt...

Jemand ne Idee?
 
Wollte mir grade die "Wall of Sound" Software downloaden, jetzt steht da aber, das ich eine DAW benötige, damit die Software läuft...

Was willst du denn genau machen? Zum Einstellen der Two Notes Geräte nimmt man das Remote und die Wall Of Sound ist ein kostenloses VSTi Plugin, um deine Two Notes Cabs in einer DAW zu benutzen.
 

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