Ich kenne die üblichen Hinweise zur empfohlenen Position von Buffern
Auch schon mal was darüber gehört, dass Buffer durchaus verschiedene Qualitäten aufweisen hinsichtlich der Signalqualität? Wenn dich das Thema interessiert unterhalte dich mal mit Frank von
www.loopersparadise.de und schildere ihm mal dein Problem. Er verkauft nicht nur Gear sondern misst auch diese durch und kann dir da schon qualifizierte Auskunft geben. Das könnte dir sehr helfen bei der Suche nach der verlorenen Dynamik.
Habe selber lange nur den Buffer vom Polytune genutzt. Dennoch merkte ich immer einen Unterschied ob ich mit der Gitarre direkt in den Amp gehe oder über das relativ kleine Pedalboard. Seit ich einen gescheiten Looper/Switcher habe, merke ich nix mehr davon und bin glücklich (dabei habe ich den Looper nicht deswegen angeschafft sondern eigentlich um meinen Midi-Amp zu steuern). Vorsicht, Looper bekommst du z.B. beim großem T auch eine Menge aber nur sehr wenige haben eine gescheite Signalqualität, lasse dich da nicht blenden.
Bei mir tut dieser hier Dienst:
http://musicomlab.com/efx-mkvi.htm
Hier gekauft:
https://www.loopersparadise.de/de/index.php?p=3419
Hat 11 Mono-Loops und der 12. ist Stereo. Man kann aber auch die Mono-Loops für Stereo nutzen wenn man immer zwei Loops verwendet. Es hat einen Eingans- und einen Ausgangs-Buffer. Ein dritter Buffer ist einem festen Loop zugeordnet, meist vor einem Volumepedal oder zum FX-Loop hin. Allerdings kann man die Loop-Rheinfolge nach belieben bestimmen. Ein Lehle-Switcher ist quasi auch mitintegriert, mit getrennten Ausgängen. Ja, es muss m.E. kein Gigrig sein (außer man will die Lautstärke jedes Loops einzeln bestimmen, der Musicomlab bietet das nur für die Ausgänge). Geiles Teil und sehr gute Bedienung. Ich steure damit auch mein Ironball SE und weitere Pedale über Midi.
Natürlich muss man zum Thema Looper etwas dazu lernen. Wir sind es gewohnt, massig Geld für Pedale und manche auch viel für Kabel (da kann ich garnicht mitreden und hatte bisher auch kein Bedarf) zu lassen aber beim Thema Switcher werden wir knausrig und Ignorant. Wenn man aber bedenkt, dass ein Switcher den Rahmen bildet, mit dem man alles schalten und auch die Signalqualität bewahren kann, ist so ein Gerät durchaus ein Gedanke wert. Dann macht das Pedal-Experimentieren auch wieder Spass!
Ach so, ja, bei mir ist die Signalkette komplett analog. Bei digitalen Pedalen findet allerdings zwei mal eine Umwandlung statt und das hat meist auch folgen auf die Signalqualität - Strymon hin oder her - was z.B. durchaus auch zu Dynamikverluste führen kann. Mit einem Switcher wird das allerdings alles erträglicher, da man alles was man gerade nicht nutzt, aus dem Signalweg räumen kann.
Ein ganz anderer Ansatzpunkt den man auch betrachten könnte, wenn es um verwaschen Sound durch Pedale geht, ist dieser hier (den habe ich (noch?) nicht):
https://www.loopersparadise.de/de/index.php?p=2994
Damit kann man sich das ursprüngliche Dry-Signal durch die ganze Signalkette erhalten.
Noch ein Aspekt: Wie gut ist dein Amp-FX-Loop? In diesem Punkt schwächeln viele Gitarrenverstärker! Die einzige Lösungen die mir dazu einfallen: Alles vor dem Amp spielen, dann mit weniger Effekt oder eine den Amp durch eine Fryette Power Station jagen, die hat nämlich einen eigenen Effektloop. Funktioniert also auch mit Amps die kein FX-Loop haben.
Hoffe ich konnte dir ein paar Anhaltspunkte bieten.
