Harmoniegesang und mehrstimmiger Gesang out – warum?

  • Ersteller klaus111
  • Erstellt am
Ich bin der Meinung dass es dieses Instrument nicht mehr gibt.
... damit wäre die Situation früher und heute immer noch nicht vergleichbar.
Begründe deine Meinung. Etwas Mangelhaftes durch gar nichts zu ersetzten gleicht einer Kapitulation und hat etwas Destruktives.
Von Venetian Snare Zumindest für mich ist das mal etwas Komplettes. Gerade die rhytmische Komplexität und Durchdachtheit ist etwas was ich in den ganzen alten Rock, Pop und sonstigen Sachen einfach vermisse.
llein dass Schlaginstrumente durch ihren Retrigger Einsatz eine fließenden Übergang zur Tonalität bilden ist der absolute Wahnsinn.
Also ich finde es langweilig: Die ständigen Wiederholungen, dann der unmotivierte, hypernervöse Rhythmuseinsatz...
Keine Ahnung was der Ersteller dabei durchdacht hat, durchfühlt scheint da nicht viel zu sein. Es bleibt in meinen Augen Stückwerk, keine durchstrukturierte Gestalt.

Demgegenüber erscheinen Werke der frühen seriellen Musik ja geradezu als interessant, annehmbar und durchstrukturiert, z.B.

Kontakte (1958-60) Wikipedia
Artikulation (1958) kein Wikipedia

Ich denke, die von dir zitierten Schallereignisse bewegen sich in ein Abseits und werden keine größere Popularität gewinnen. Ich favorisiere ein Musikideal, das Bodenhaftung bewahrt, eine Form, die der musikalisch Ungebildete und der Gebildete bzw. Aufnahmefähige gleichermaßen nachvollziehen, nachfühlen und vielleicht auch verstehen kann.

Deshalb interessieren mich auch die Veränderungen in der Rezeption der populären Musik und deren Gründe. In unserem Fall eben der Sinn für anspruchsvollere mehrstimmige Gesänge.

Gruß
Klaus
 
Begründe deine Meinung. Etwas Mangelhaftes durch gar nichts zu ersetzten gleicht einer Kapitulation und hat etwas Destruktives.
Uns fehlt nur eine Möglichkeit statistische Daten zu erheben. Das ist ja jetzt nicht so als würde damit die Welt untergehen.

Ich sehe daran jetzt erstmal nichts schlimmes. Soll doch jeder hören was er will. Das ist ein Effekt der Dezentralisierung und Auffächerung. Das wird imo durch die vielen positiven Effekte wieder aufgehoben.

Also ich finde es langweilig: Die ständigen Wiederholungen, dann der unmotivierte, hypernervöse Rhythmuseinsatz...
Keine Ahnung was der Ersteller dabei durchdacht hat, durchfühlt scheint da nicht viel zu sein. Es bleibt in meinen Augen Stückwerk, keine durchstrukturierte Gestalt.
Ging mir anfangs ähnlich, mittlerweile höre ich so etwas gerne, erkenne auch die Struktur. Das ist wohl wie so vieles Gewöhnung und auch Geschmack.
Nebei ist das eine Eigenart des Genres Breakcore, das hat erstmal auch nichts mit Sampeln an sich zu tun, andere Künstler und auch dieser auf anderen Werken synthetisieren solche Strukturen selber.

Nur weil du diese Strukturen nicht erkennen magst oder es dir einfach nicht gefällt heißt das ja nicht dass es objektiv schlecht ist.
Demgegenüber erscheinen Werke der frühen seriellen Musik ja geradezu als interessant, annehmbar und durchstrukturiert

Ich denke, die von dir zitierten Schallereignisse bewegen sich in ein Abseits und werden keine größere Popularität gewinnen.
Vielleicht gelten die festen Strukturen der modernen, experimentellen Klassik nicht mehr. ;)

Interessant ist aber dass diese Art von Musik auf gar keinen Fall elitär ist sondern eine Menge Menschen erreicht und gehört wird. Andere Musiker dieses Genres wie Aphex Twin hat man oft in den Charts gefunden (wenn sie denn jetzt den Maßstab darsteleln soll ;)) und auch dieser hier hat ansehnliche Verkaufszahlen erreicht.
Es gibt viele Hörer die das gerne hören. Es ist populär und alles andere als Abseits. Klar, es ist eine Nische, aber eine sehr lebendige.
Ich hab solche Songs schon öfter in der Disco gehört.
Ich favorisiere ein Musikideal, das Bodenhaftung bewahrt, eine Form, die der musikalisch Ungebildete und der Gebildete bzw. Aufnahmefähige gleichermaßen nachvollziehen, nachfühlen und vielleicht auch verstehen kann.
Ich denke allein Ideal zu suchen ist schon falsch.
Warum sollte man das tun? Ich höre wenn ich simplere Musik hören will die Beatles oder eine der vielen anderen großartigen Rockbands, ich kann mir Popsachen Laura Veirs oder Kajiuka Yuri nebenbei anstellen wenn ich einfach nur Unterhaltung will, ich kann mir Drum n Base oder Deathmetal anstellen wenn ich etwas Deftigeres will, höre mir Klassik an und Hiphop. Warum einen Kompromiss aus all dem?
Warum darf Musik nicht mal strunzsimpel sein und ein anderes mal komplex?

Deine Gedankengänge würden perfekt Sinn ergeben wenn du den Allgemeingültigkeitsanspruch raus lassen würdest. Es kann keinen allgemeines Ideal geben.
 
Deshalb kann auch die Argumentation von antipasti nicht hinreichend greifen, der Niedergang eines anspruchsvolleren mehrstimmigen Gesangs in der populären Musik wäre produktionstechnisch zu begründen.

Bitte verdreh meine Aussagen nicht. Es war keine Argumentation, sondern ein Gedanke, eine Eventualität. Den faktischen Niedergang hat ja bislang noch niemand bestätigt. Auch widerspricht der Gedanke deinen Ausführungen nicht. Er behandelt lediglich einen bestimmten Aspekt, der gar nicht den Anspruch einer hinreichenden Erklärung erfüllen soll, aber dennoch nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Eine Popband in den 60er Jahren musste eben alles selbst machen, da wurden selten Leute dazugekauft, zumindest am Anfang der Karriere - da Popmusik auch damals schon ein Produkt war, was möglichst günstig und mit optimaler Gewinnausschüttung produziert werden musste. Deswegen mussten viele Bands eben auch Chöre singen können - sofern sie es konnten. Auch heute versuchen "eigenständige" Bands, ihre Songs ohne zusätzliche Musiker zu produzieren, um ihren indiviuduellen Sound zu bewahren. Falls es dort chormäßig weniger zur Sache geht, mag das am Erbe der etwas minimalistischen 80er Jahre liegen oder ben einfach nur daran, dass sie es eben nicht können - was es ja in den 60ern auch schon gab (zB Rolling Stones).. Aber Popmusik besteht ja fraglos nicht nur aus Pop/Rockbands.

Und - ich wiederhole es gern nochmal - es ist zudem genreabhängig. In der Swingmusk a la Sinatra wurde kaum auf Chöre gesetzt.

Wobei ich noch einen weiteren Aspekt ins Spiel bringen möchte: ist es vielleicht sogar ein falscher Ansatz, von "früher" und "heute" zu sprechen?. Ist es nicht eventuell eher so, dass es einen Unterschied zwischen amerikanischem und europäischem, inbesondere englischem Pop-Selbstverständnis gibt? Bitte dies nicht als Argument mißverstehen - es ist lediglich ein Gedanke. Intuitiv würde ich aber glauben, dass der Solointerpret, der auch im Zentrum der Produktion steht, eher ein amerkanisches Ideal ist, während die "Bandidee" mit mehreren kreativen und zumindest scheinbar demokratisch agierenden (also auch singenden) Mitgliedern eher eine europäische Idee ist.


Deshalb interessieren mich auch die Veränderungen in der Rezeption der populären Musik und deren Gründe. In unserem Fall eben der Sinn für anspruchsvollere mehrstimmige Gesänge.

Aaah - back to topic.

Wie gesagt: ich glaube nicht an eine bestimmte Rezeption der Popmusik. Ganz im Gegenteil ist sie noch viel versatiler geworden, da ständig neue Popmusik-Generationen (Konsumenten) hinzuwachsen. Popmusik ist keine reine Jugendkultur mehr. Vielleicht ist es sogar eher so, dass das von Dir gesuchte Qualitätsmerkmal durch die ungeheure Unübersichlichkeit der Pop- Genres nur nicht mehr sofort ins Auge springt. "Den Trend" oder die Band, den Künstler, der über Jahre maßgeblich das gesamte Popgeschehen bestimmt und eben auch die Trends setzt, gibt es heute nicht mehr so wie früher. Dass die Charts keine Aussagekraft mehr haben, wurde ja bereits erwähnt.

Das heisst, um die Frage überhaupt weiter verfolgen zu können, müsste man eigntlich erst klären: was ist überhaupt Popmusik? DJ Ötzi? Robbie Williams? Metallica? Andrea Bocelli? Colplay? White Stripes ? Westernhagen? Jamie Cullum? Boyzone? Sportfreunde Stiller? Roger Cicero? 50 Cent? Semino Rossi? Beyoncee?

Alles aktuelle Künstler, die man schon als recht populär bezeichnen kann - aber eine eindeutige Rezeption ist nicht unbedingt zu erkennen. Was eben daran liegt, dass "die Masse", also die Konsumenten, eben nicht mehr so homogen ist, wie sie es vielleicht einmal war.

...
 
Zuletzt bearbeitet:
Gegenbeispiele aus den 60ern und 70ern: Jimi Jendrix, Stones, Led Zeppelin waren wohl kaum "harmoniegesangslastig"... also könnte eher eine andere These gestellt werden: je "härter" das Genre, umso weniger Harmoniegesang wird eingesetzt. Das würde schon eher greifen.
Was ich eigentlich sehr schade finde.
Das würde ich als Selbstverständlich bezeichnen, nicht als These.
Harmonie hat nun mal eher etwas mit Schönheit zu tun und weniger mit Härte und Aggressivität.
Das muss sich ja nicht ausschließen. Ich nenne jetzt einfach mal Savatage. Z.B.
http://www.youtube.com/watch?v=kn2yN9F3_TE
http://www.youtube.com/watch?v=qkdQc4rTE5Y
Letzteres haben sich wohl auch schon andere Genres vorgeknöpft: http://www.youtube.com/watch?v=_NCMsjzQ0MI

Keine Frage, es gibt heutzutage immer noch herrvorragenden mehrstimmigen Gesang. Aber in der Rockmusik ist das heutzutage eher weniger verbreitet. Ich spreche jetzt insbesondere von der Rockmusik, da im Startpost auf hauptsächlich rockige Sachen angeführt waren. Ich denke in diesem Genre ist in den letzten Jahren schon eine Tendenz zu beobachten, die Rhythmik mehr in den Vordergrund und Harmonie mehr in de Hintergrund stellt.
Finde ich persönlich sehr schade, da ich Rockmusik liebe, aber auch in einem klassischem Chor singe. Ich finde, das mehrstimmiger Gesang auch in der Rock- und Popmusik viele Arrangements /Songs unglaublich bereichert. Die Rembrandts fand ich da z.B. auch großartig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich spreche jetzt insbesondere von der Rockmusik, da im Startpost auf hauptsächlich rockige Sachen angeführt waren..

Womit nochmal ausgeprochen wird, dass es sich im Wesentlichen um eine Genre-Frage handelt , aber es ein Genre "Pop-Musik", welches an bestimmten Parametern gemessen und identifiziert werden kann, nicht gibt. Von Verkaufszahlen abgesehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich freue mich, daß wieder zur Ausgangsfrage zurückgefunden wurde:

Warum spielt heute in der populären Musik ein anspruchsvollerer mehrstimmiger Gesang eine deutlich geringere Rolle als z.B. vor rund 40 Jahren?

Die Frage müsste doch besonders die Sänger interessieren, die eher an Singen als an Sprechen oder Schreien interessiert sind und die gerne mit anderen zusammen singen. Damit sollen nicht die anderen tollen Möglichkeiten der Musik herabgesetzt werden. Wer schätzt nicht die Vielfalt? Und natürlich gibt es auch tolle Einzelsänger, Rapper und originelle Schreie.

Gerne kann man auch die Prämisse in der obigen Frage überprüfen. Man sollte aber nicht einfach Möglichkeiten einer Objektivierung völlig abstreiten. Ich denke, es ist für die Beantwortung der Frage zunächst durchaus ausreichend, die in Wikipedia veröffentlichte Liste der Nummer-1-Hits zu verwenden. In begründbaren Einzelfällen kann man ja davon abweichen. Daß das Marktforschungsunternehmen Media Control lauter Quatsch produzieren soll, erscheint mir nicht plausibel.

Wir brauchen hier auch keine Dissertation über das Thema zu erstellen. Eine Reihe von Beispielen vorzuführen, vielleicht auch gegenüberzustellen, kann auch überzeugend sein. Ich freue mich über den Nachweis eines jeden anspruchsvolleren mehrstimmigen Gesangs, der in den letzten Jahren Erfolg hatte!

Wie schon öfter ausgeführt, sind mehrstimmige Gesänge gemeint, bei denen die einzelnen Stimmen gut erkennbar sind, wo sich die Intervalle auch verändern, die Stimmen vielleicht sogar manchmal gegenläufig sind. Auch mehrstimmige Gesänge, die mit Vierklängen oder Dissonanzen arbeiten würde ich als "anspruchsvoller" bezeichnen.

Natürlich darf Musik auch "strunzsimpel" sein, wie MatthiasT anmerkte. Doch die soll hier nicht das Thema sein. Die Rolling Stones wurden als Beispiel dafür aufgeführt, daß sie eben keinen Chor singen könnten. Zum einen soll es hier nicht um Gruppen gehen, die das nicht können, sondern es sollen Gruppen identifiziert werden, die es können. Zum anderen würde der mehrstimmige Gesang in ihrem Song She's Like a Rainbow schon genügen: Wunderbar mehrstimmig und nicht nur Stimmen, die parallel laufen!

Wer könnte eine Genreabhängigkeit des mehrstimmigen Gesangs leugnen? Darum geht es nicht, sondern ganz genreunabhängig darum, ob er so beliebt ist, daß er es in die Spitzenregion schafft.

Dann wurde der "Gedanke" geäußert, daß der Solointerpret, eher ein amerkanisches Ideal ist, während die "Bandidee" mit mehreren kreativen und zumindest scheinbar demokratisch agierenden (also auch singenden) Mitgliedern eher eine europäische Idee ist. Ich denke nicht, das das wesentlich zur Beantwortung der Thread-Frage beiträgt, gibt es doch eine Vielzahl von amerikanischen Bands, welche in den Hitparaden waren:

Canned Heat, Creedence Clearwater Revival, The Turtles, The Monkees, The Temptations, The Osmonds, The Jackson 5, The Supremes, Earth, Wind and Fire, The Doors, The Beach Boys, Allman Brothers, Chicago, The Jimi Hendrix Experience, Janis Joplin

Und hier stoßen wir auch wieder auf einen anspruchsvollen mehrstimmigen Gesang, den ich heute, auch in anderer Art, nicht in den Hitparaden finde:

Simon & Garfunkel

Die Intervalle zwischen den Stimmen ändern sich, sogar gegenläufige Stimmen tauchen auf (bei 0:38, within the SOUND of silence). Auch Peter, Paul and Mary mit einem wunderbaren mehrstimmigen Gesang.

Damit dem auch wieder eine typische "Band" gegenübergestellt wird, sollen die Kinks angeführt werden, die Urvätern von Punk und Britpop, mit einem Gesang, der der o.g. Definition genügt, in wundervoller Weise:
Waterloo Sunset

Mag ja sein, daß die Konsumenten, nicht mehr so homogen sind, wie sie es vielleicht einmal waren. Doch es gibt immer Titel, die am beliebtesten sind. Wer findet Beispiele aus den letzten Jahren, die für diesen Thread interessant sind?

Cikl ist zuzustimmen, daß mehrstimmiger Gesang auch in der Rock- und Popmusik viele Arrangements /Songs unglaublich bereichert hat. Und danke für den Hinweis auf die Rembrandts, mit interessanten mehrstimmigem Gesang, doch leider kommt die Mehrstimmigkeit durch den betonten Rhythmus und dem verzerrten Sound wenig zur Geltung, z.B. hier.

Immerhin, man hat viel Spaß, die Rembrandts a capella zu singen.

Viele Grüße
Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum spielt heute in der populären Musik ein anspruchsvollerer mehrstimmiger Gesang eine deutlich geringere Rolle als z.B. vor rund 40 Jahren?

Die Frage müsste doch besonders die Sänger interessieren, die eher an Singen als an Sprechen oder Schreien interessiert sind und die gerne mit anderen zusammen singen.
Ne. Die singen im Chor/Ensemble und/oder hoeren/singen Klassik und/oder Gospel etc ;)
Wir brauchen hier auch keine Dissertation über das Thema zu erstellen. Eine Reihe von Beispielen vorzuführen, vielleicht auch gegenüberzustellen, kann auch überzeugend sein. Ich freue mich über den Nachweis eines jeden anspruchsvolleren mehrstimmigen Gesangs, der in den letzten Jahren Erfolg hatte!
Voilà, z.B.:
http://www.themagnets.com/index.htm
Die hab ich als erstes im Fernsehen, schon was groesseres, gesehen. Oder was definierst Du als Erfolg?
Es gibt mit Sicherheit einiges an Gruppen, die nicht dem derzeitigen Massengeschmack entsprechen, aber dennoch Erfolge haben. Die sind halt nicht so im Focus der Oeffentlichkeit.
 
Ne. Die singen im Chor/Ensemble und/oder hoeren/singen Klassik und/oder Gospel etc ;)
Heute offenbar schon. Wie die obigen Beispielen zeigen, hatten sie vor ca. 40 Jahren auch in Bands ein Betätigungsfeld.
Voilà, z.B.:
http://www.themagnets.com/index.htm
Die hab ich als erstes im Fernsehen, schon was groesseres, gesehen. Oder was definierst Du als Erfolg?
"The Magnets" waren immerhin mit Tom Johnes unterwegs. Doch selbst ihr erfolgreichstes Album aus dem Jahr 2004 taucht in ihrer Heimat (UK) nicht in der Hitliste auf.
... Die sind halt nicht so im Focus der Oeffentlichkeit.
Das ist es ja eben. Und es soll ja genau um die gehen, die im Focus der Öffentlichkeit stehen.

Grüße
Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
ok. ewig drumrum reden macht nu ooch kein' sinn.
das ziel für klaus ist gesteckt, und nun geht es eher darum dem zu folgen, als den sinn zu hinterfragen.
explizit ist also eher eine bitte, an die interessierten, zu sehen, ob vielleicht in der hitparade von 2008 ein stück zu finden ist, das besagten kriterien entspricht. entsprechend sollte man noch ein vergleichsjahr herauspicken, und entsprechend durchforsten. aufgrund der angesprochenen 40 jahre, nehmen wir einfach explizit das jahr 68?
ich find die sache interessant, und werde mal in den nächsten tagen, wo ich zeit finde mal guggn und durchhören, soweit möglich.
wenn wir uns als quelle einfach auf die wikipedia-listen der nummer 1 hits verlassen, fallen mir im jahre 2008 ein paar leider auf, in denen mehrer stimmen sind, weiß aber nichtmehr genau, inwiefern das den kriterien genügen könnte.

also los gehts. ich geh musik hören :) - macht doch einfach mit, ist bestimmt interessant. zu erforschen, ob die chorischen pop-/rockstücke nur in eine andere öffentlichkeit gerutscht sind, oder gar ganz abgelöst wurden können wir ja noch andermal erkunden :)
 
also los gehts. ich geh musik hören :) - macht doch einfach mit, ist bestimmt interessant. zu erforschen, ob die chorischen pop-/rockstücke nur in eine andere öffentlichkeit gerutscht sind, oder gar ganz abgelöst wurden können wir ja noch andermal erkunden :)
Freut mich, daß es vielleicht doch noch ein Stück voran geht! Wir können aber durchaus einen Zeitraum von mehreren Jahren vergleichen, damit wir mehr Material haben.

Noch eine Anmerkung zu moniaqua und anderen, die a capella-Gruppen aus der heutigen Zeit angeführt haben. Wie früher zitiert, hat eine der Gruppen erfreulicherweise Hallen-Rekorde gebrochen. In der Hitparade habe ich bisher leider keine a capella-Gruppe gefunden.

Mir fiel inzwischen eine a capella-Gruppe ein, die es in den 60er-Jahren gab. Es waren die Swingle-Singers, die es noch heute gibt, in veränderter Form.

Was ist hier festzustellen? Siehe Wikipedia:

Die erste Platte der Gruppe, Bach's Greatest Hits (1963), war in Frankreich kein großer Erfolg, wurde aber in den USA zu einem Verkaufsschlager. Neben einiger Zeit in den Top-Ten hielt sich die LP über eineinhalb Jahre in den Top Hundert.

Ein typischer Unterschied zur heutigen Zeit?

Grüße
Klaus
 
Na gut - dann eben doch Beispiele:

.
In der Hitparade habe ich bisher leider keine a capella-Gruppe gefunden.

Ich dafür innerhalb von 4 Minuten. Biddeschööön:

Wise Guys Alben

Frei (2008) : Platz 2 (DE - GOLD).

Radio (2006) : Platz 3 (DE)

Wo der Pfeffer wächst (2004): Platz 13 (DE)

Klartext (2003): Platz 10 (DE)

Weitere Platzierungen in Österreich. Auch die 2 Vorgänger-CDs hatten Chartsplatzierungen - allerdings nicht in den Top 20. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wise_Guys

Hörbeispiel:

http://www.youtube.com/watch?v=8TkqDzp58Zw&feature=related

----------------

Und hier was ganz schönes (USA):

Take 6:
Bitte bis zum Schluss hören:
http://www.youtube.com/watch?v=2qZe8aB7plU

http://www.youtube.com/watch?v=LnHdKAXBZfs&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=Pvun8DywT-o&feature=related

Die Band wurde zw 1988 bis 2002 mit 8 Grammys ausgezeichnet. Sie arbeiteten u.a. mit Quincy Jones, Ella Fitzgerald, Bobby McFerrin und Stevie Wonder zsammen. Ihr letztes Album erschien 2008. Die genauen Chartsplatzierungen des kompletten Werkes findest Du hier:
http://en.wikipedia.org/wiki/Take_6

Zwar kein Nr. 1-Hit dabei, sondern "nur" Nr. 2. . Aber genügend Platzierungen, um festzustellen, dass es in den Hitparaden von Satzgesang nur so wimmelt, wenn man genau hinschaut. Und teilweise meiner Ansicht nach durchaus anpruchvoller als Kings, M&P usw zusammen.


Ich denke, da wird auch wieder klarer, was schon öfter gesagt wurde: die Wahrnehmung dessen, was momantan im Musikgeschehen passiert, ist geprägt von dem, was man mitkriegt oder sogar mitkriegen möchte. Das ist aber ein Trugschluss. 4 Top 20 Platzierungen in einem Zeitraum von 6 Jahren oder 8 Grammys für ein Vocal-Ensemble hätten doch sonst eigentlich irgendwie auffallen müssen, wenn man sich ernsthaft mit dem aktuellen Musikgeschehen auseinandersetzt... In den 60ern war das natürlich viel einfacher zu überblicken: die Beatles haben praktisch fast 10 Jahre die ersten Plätze dominiert.

-------------

Hier noch bißchen was anderes nach Kurzrecherche

Boysz 2 man: yesterday

http://www.youtube.com/watch?v=i2KZpBxTw5M&feature=related

Klar: ein alter Beatles-Song (im Original übrigens einstimmig), aber hier durchaus anspruchsvoll intoniert. Die Band singt sonst nicht ausschließlich a capella, aber gerne mehrstimmig.

Die gesamten Chartsplatzierungen der BAnd findest du hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Boyz_II_Men

---------

Bobby McFerrin: don't worry, be happy.

Ein simpler Song zwar, aber auch durchaus anspruchsvoll arrangiert und eeeeewig Platz eins

http://www.dailymotion.com/video/x1xuvd_bobby-mcferrin-dont-worry-be-happy_music

-------------

Atomic Kitten: Eternal Flame

Kein A capella, nicht allzu anspruchsvoll und Gegenläufigkeit kann ich nicht nachweisen, aber die Phrasierung der Backings finde ich an manchen Stellen so gelungen, dass ich es dennoch mal poste:

http://www.youtube.com/watch?v=vAOMZw37CHg&feature=PlayList&p=AC31B89E3EE02FC3&index=0

Warum spielt heute in der populären Musik ein anspruchsvollerer mehrstimmiger Gesang eine deutlich geringere Rolle als z.B. vor rund 40 Jahren?.

Die oben genannten Beipiel-Ensembles inkl. Charts-Platzierungen geben einen Hinweis darauf, dass anspruchsvoller, mehrstimmiger Gesang in den 80er, 90er Jahren und auch heute noch eine sehr große - wenn nicht sogar größere Rolle spielt als noch vor 40 Jahren. Denn heutzutage existieren weitaus mehr erfolgreiche, reine Vocal-Ensembles als noch vor 40 Jahren...

Am ehesten ließe sich ein vermutlicher Rückgang des ansruchsvollen, harmonischen Gesangs noch auf Anfang bis Mitte der 80er anwenden. Diese Zeit war zumindest in West-Europa gesellschaftlich geprägt vom Individualisierungsgedanken, der sich auch auf die Pop-Musik auswirkte. Sehr sparsame, oft industriell-mechanische Arrangements mit monotonem Einzelgesang waren zu der Zeit nicht sooo selten (Soft Cell, OMD, DAF usw). Das "Ausprobieren" neuer synthetischer Klänge mit Sequenzern trug wohl auch einen Teil dazu bei.


.
Daß das Marktforschungsunternehmen Media Control lauter Quatsch produzieren soll, erscheint mir nicht plausibel.

Quatsch ist es nicht: sie zählt die verkauften Tonträger, sonst nix. Und die sind so dramatisch zurückgegangen, dass man den Erfolg eines Künstlers kaum noch daran messen kann. Die größte Konsumentengruppe von heute kauft sich nicht unbedingt ein oder mehrere Alben eines Künstlers, er lädt sich einzelne Songs runter und stellt sich sein eigenes Repertoire zusammen. Ob er dies legal bei den offiziellen Download-Portalen tut oder ob er es sich bei einem Freund abkupfert, ist eine andere Frage.

Obwohl ich über 40 bin und mit Vinyl-Schallplatten aufgewachsen, kann ich diesen Trend für mich bestätigen.In den letzten 10 JAhren hab ich vielleicht 2 neue CDs eines Künstlers zugelegt.

Umsatz und Erfolg wird heute wieder mit Live-Musik gemacht, bzw daran gemessen. Noch nie in der Popgeschichte wurden so viele Karten verkauft wie heutzutage - obwohl sie teurer sind denn je. So holt sich die Musikindustrie ihr Geld eben wieder zurück, was sie mit Tonträgern nicht mehr verdient.

Wenn Du also wirklich wissen willst, wer Erfolg hat, musst Du nach verkauften Eintrittskarten suchen, nicht nach verkauften CDs.

Das oben genannte Beispiel der Wise Guys bestätigt dies. Nur die letzte Platte bekam Gold (also über 100.000 verkaufte Teile). Was zeigt, wie wenig Tonträger man verkaufen muss, um eine gute Chartsplatzierung zu bekommen. Aber die Konzerte sind oft ausverkauft.

Zitat Wiki:
Am 31. Mai 2008 hatten die Wise Guys im Kölner Tanzbrunnen ein Konzert vor 14.000 Menschen - das bisher größte Konzert einer A-capella-Gruppe, dessen Eintritt nicht kostenfrei war
 
Zuletzt bearbeitet:
Und danke für den Hinweis auf die Rembrandts, mit interessanten mehrstimmigem Gesang, doch leider kommt die Mehrstimmigkeit durch den betonten Rhythmus und dem verzerrten Sound wenig zur Geltung, z.B. hier.
Das ist nicht das genannte Lied und nicht von den Rembrandts. Da hat irgendein Witzbold nen Song von Evanescence zum Video von den Rembrandts hinterlegt...
Hab nur ne Live-Unplugged Version von "Just the Way it is Baby" gefunden. Die ist aber auch sehr gut: http://www.youtube.com/watch?v=wjF8qJM0ZZQ Cool ist auch: http://www.youtube.com/watch?v=QUWRnSpBqb8
Vergessen sollte man da natürlich auch nicht Crowded House: http://www.youtube.com/watch?v=b99vu9bH2Zc, http://www.youtube.com/watch?v=zI5enumLMcY
Beide find ich von den Harmonien toll und recht beatlesk.
 
Zunächst einmal danke für die weiterführenden Beispiele!

Schön, daß die auch Vergleichsmethode inzwischen einigermaßen akzeptiert ist.
Die guten Gründe hierfür sollen zunächst noch weiter untermauert werden.
... die Wahrnehmung dessen, was vermeintlich erfolgreich ist, ist geprägt von dem, was man mitkriegt oder sogar mitkriegen möchte. Das ist aber ein Trugschluss.
Deshalb wollen wir ja hauptsächlich die Chartplazierungen betrachten. Subjektive Faktoren, wie im Zitat angesprochen (oder: Ich habe in den letzten 10 Jahren 2 CDs gekauft.) sollen dadurch zurückgedrängt werden.

Bezüglich Media-Control wurde gesagt:
Quatsch ist es nicht: sie zählt die verkauften Tonträger, sonst nix.
Das klingt wenig differenziert und ist nicht ganz korrekt. Die Media-Control bemüht sich für ihren Tätigkeitsbereich möchlichst valide Daten zu erheben. Hier eine differenziertere Darstellung dessen, wie die Methoden der Entwicklung des Marktes angepaßt und ausgeweitet wurden:
Wurden 1977 nur 50 Chartplätze ermittelt, so waren es bald 100. Dabei wurde von 1989 bis 2001 für die Plätze 51 bis 100 nicht nur der Verkauf der Tonträger, sondern auch der Radio-Einsatz der Titel herangezogen. Anfang 1997 wurde zudem eine Sperrklausel eingeführt, die in der unteren Hälfte der TOP 100 nur eine begrenzte Aufenthaltszeit für die Chart-Titel ermöglicht. Seit Januar 2001 werden Verkäufe von Online-CD-Händlern wie Amazon.de und ab Juli 2002 werden auch Musikvideos (DVD, VHS) in die Berechnung der Single- und Album-Top-100 mit einberechnet. Seit September 2004 werden außerdem die digitalen Downloads von Download-Shops wie zum Beispiel iTunes in die Wertung der Singles Charts mit einbezogen und für die Ermittlung der neu eingeführten Download-Charts benutzt. Seit dem 13. Juli 2007 (VÖ 27. Juli) werden für die Single-Charts auch sogenannte Digital-Only-Releases erfasst, also reine Online-Veröffentlichungen.

Die am Chartpanel teilnehmenden Musikgeschäfte müssen bestimmte Kriterien erfüllen, zum Beispiel eine repräsentative Breite des Repertoires führen. Um mögliche Manipulationen zu verhindern, gibt es einen Kontrollmechanismus, der auffällige Verkaufszahlen meldet.

Für die Chartplazierung ist nicht mehr wie bisher die Anzahl verkaufter Tonträger bzw. Downloads ausschlaggebend, sondern der von einem Produkt erzielte Umsatz (Wert).

Von mir zusammgestellt aus Wikipedia.
Dei Umstellung auf Umsatz geht m.E. vollkommen in Ordnung, denn in Zeiten von CD-Billigangeboten, billigen bzw. kostenlosen Downloads, geschweigen denn von kostenlosen Raubkopien, kann als Maß für die Beliebtheit nicht mehr die Anzahl der verkauften oder verbreiteten Tonträger dienen. Über den Preis geht ein, inwiefern die Leute bereit sind, die Musik finanziell zu honorieren.

Auf diese aufwendig erhobenen Daten kann bei unserer Betrachtung nicht verzichtet werden, obwohl der Gesamtumsatz des Tonträgermarktes drastisch zurückgegangen ist: Von 2,548 Mrd. auf 1,575 Mrd. Euro (in D von 1999-2008).
Wenn Du also wirklich wissen willst, wer Erfolg hat, musst Du nach verkauften Eintrittskarten suchen, nicht nach verkauften CDs.
Es ist zwar richtig, daß heute die Labels mit Hochdruck daran arbeiten, die Abhängigkeit vom klassischen Geschäft mit dem Musikverkauf zu verringern (Merchandising, Ticketing, Werbeerlöse). Dieses Geschäft läßt sich nicht raubkopieren. Gerade einmal jeder vierte Musikdownload im Internet ist legal, berichtet DER SPIEGEL (laut mm).

Doch die oben vorgeschlagene Methode kann schlicht deshalb nicht angewandt werden, weil die Daten heute noch nicht in der Umsatzstatistik erfasst sind.
Umsatz und Erfolg wird heute wieder mit Live-Musik gemacht, bzw daran gemessen. Noch nie in der Popgeschichte wurden so viele Karten verkauft wie heutzutage - obwohl sie teurer sind denn je. So holt sich die Musikindustrie ihr Geld eben wieder zurück, was sie mit Tonträgern nicht mehr verdient.

Von wegen! Der Schein trügt. Auch die Live-Musik wird die Popbranche nicht retten können. Der Umsatz ist zwischen den Jahren 2003 und 2007 nur sehr moderat von 2,7 Milliarden Euro auf 2,88 Milliarden Euro angestiegen.
Zwar geben die Deutschen fast doppelt so viel Geld für Konzerttickets aus wie für CDs. Verantwortlich sind dafür aber vor allem die rapide gestiegenen Ticketpreise, die auch das Umsatzwachstum beim Ticketverkauf vorantreiben. Um die Verluste bei den CD-Einnahmen wettzumachen, fordern die Künstler höhere Gagen. Dadurch haben sich Konzertkarten in den vergangenen fünf Jahren um rund ein Drittel verteuert. Die teuersten Tickets (bis 450 Euro) immer am schnellsten verkauft. Teure Konzerte sind oft ein Jahr im Voraus ausverkauft. Die Zuschauer wollen nur die Topstars sehen, keine Durchschnittsware. Sie überlegten sich sehr genau, welche Künstler sie erleben wollen. Bleiben die Topkünstler aus, bricht das Geschäft mit dem Live-Erlebnis umgehend ein. So ging 2007 in den USA die Zahl der Konzertgänger um satte um 20 Prozent zurück, trotz der Erfolge von Madonna und Police.
Bleiben die kleinen und mittleren Konzerthallen, in denen so viele Bands live spielen, dass sie sich vor den Clubs gegenseitig auf die Füße treten. Konzerte sind für diese Gruppen tatsächlich die einzige Chance, Geld zu verdienen. Allein es zeigt sich schon jetzt: Es gibt nicht genug Publikum.
In den Tourneejahreszeiten Frühling und Herbst spielen in Städten wie München oder Hamburg jeden Tag mindestens fünf bekannte Bands. Die Zahl der Zuschauer bleibt oft hinter den Erwartungen zurück: Statt 3000 Zuschauer erschienen z.B. bei den Kaiser Chiefs in München kaum die Hälfte. Ähnliche Enttäuschungen waren bei Konzerten von Bands wie Malajube aus Montreal oder Caribou aus der Nähe von Toronto zu erleben.
Durch rasende Trendwechsel ist es für Veranstalter schwieriger geworden, die Zugkraft einer Band einzuschätzen. Zum Konzert der jungen, bislang nur im Netz publizierenden Pariser Sängerin SoKo in Berlin kurz vor Weihnachten kamen aus dem Nichts mehr als 500 Zuschauer. Künstler wie Jens Friebe, dessen Platten im Herbst 2007 hoch gelobt wurden, spielen vor nicht einmal hundert Fans. Zu Rooney aus Kalifornien, deren Single "When Did Your Heart Go Missing" ein beachtlicher Independent-Hit war und sogar im Mainstream-Radio lief, kamen statt der erwarteten 800 mitunter kaum 400 Zuschauer.

Deutsche Erfolgsbands wie Wir sind Helden oder der Reggaekünstler Gentleman sind keine Selbstläufer mehr. Statt der durchschnittlich 6000 Zuschauer, die bei den Vorgänger-Tourneen in München in die Konzerte strömten, kam 2007 nur die Hälfte.
Zusammenfassung eines dreiseitigen Artikels der Süddeutschen.
Ich denke es ist klar geworden, daß Konzerte, mangels Daten und Genauigkeit sowie wegen hoher Volatilität, keine Basis sein kann, um den Erfolg von mehrstimmigen Musiktiteln zu beurteilen.

Im nächsten Post werden ich auf die zitierten Titel und Gruppen eingehen.

Viele Grüße
Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
OK .... da mag ich nicht widersprechen. Da wir eh nichts anderes haben außer den Charts, bleibt und ja auch nichts anderes übrig, als darauf zurückzugreifen, auch wenn sich das Musikbusiness in den letzten 20 Jahren stark verändert hat.
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben