
Telefunky
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wohl eher eine der Möglichkeiten... oder ihrer realen Seite......
Erzeuge ich den Sound durch einen Algorithmus, dann kann ich beliebig alle Eigenschaften kombinieren.
Alles eine Frage der Programmierkünste und Rechenleistung...
Das Eingangssignal wird schlicht durch einen Algorithmus verändert und dann ausgegeben.
aus den Anfangstagen der Bildkompression gibt's eine Abhandlung über fraktale Algorithmen zu diesem Zweck
sinngemäss heisst es da, das der 'Algorithmus' für eine beliebig genaue Wiedergabe jeder beliebigen visuellen Szene auf etwa 30 Seiten Text passt. Das Problem sind ausschliesslich die 5000 Koeffizienten, von denen jeder einen 24stelligen Wertebereich hat, bei dem jede Stelle relevant ist...
im Klartext heisst das, eine (hypothetische) Aufnahme mit einer Seitenlänge von 100k pixeln passt in 32kByte Daten... super effizient
ist mathematisch abgesichert (bitte keine Details...) aber Lichtjahre von jeder Realität entfernt.
Amp Modelle sind zwar nicht ganz so komplex, aber es greift ein ähnliches Prinzip
Kemper zB holt sich seine 'Koeffizienten' mit Hilfe eines Messprogramms aus realen Vorlagen
der normale 'Schrauber' hat da nur die Chance eines Lottospielers... deswegen schmeissen viele das Handtuch
die Aufgabe ist alles andere als trivial - und (imho) weniger an Rechenleistung als an Strategien gekoppelt.
andererseits stellt sich die Frage nach dem Sinn solcher Möglichkeiten
ich hab das mal bei modernen 'Alleskönner-Bässen' erlebt - heute spiel ich (mit viel mehr Begeisterung) Preci

der bewegt genau das, was ein Bass imo bewegen sollte...
ich finde auch, dass es Grenzen geben sollte, die einen fordern - den Ueberamp auf dem Tablett serviert, der jede Situation meistert ? nein, danke... für mich bitte keinen.
ich spiele übrigens Modeller und bin auch der erste, der hier bei Aufnahmen-Fragen schreibt: nimm kein Mikro, spiel's direkt in den Rechner (bei schmalem Budget)
cheers, Tom