Dual Recti vs. Powerball vs. Cobra

Ich lese immer sowas wie: " Mit dem und dem Amp spiele ich den und den an die Wand", sagt mal habt ihr ein Wettbewerb bei den jeweiligen Bands laufen welcher Amp der Bessere ist, im oben genannten Post geht es um einen Knuckelhead und einen DSL 100 und wahrscheinlich sagt der DSL User an einer anderen Stelle das er den Rivera an die Wand spielt!

Es kommt in einer Band auf den gesamt Sound an, ich spiele in einer mehr oder weniger zusammen gewürfelten Band einen Marshall MG 15 über die PA (mein TSL steht zuhause ) und hab keine Durchsetzungsprobleme, achja ich bin der Lead Gitarrist! Versucht wirklich erstmal an den Einstellungen zu arbeiten!

Hi! Das weiß ich selbst, damit meinte ich nur, dass er mit dem Rivera sicherlich absolut keine Probleme mehr mit der Durchsetzungsfähigkeit hätte :) Nein es gibt keinen Wettbewerb, er liebt seinen DSL und ich meinen Knucklehead und alle sind zufrieden :great:
Der Bandsound ist auch fett genug, da der Marshallspieler wirklich ein Bassfetischist ist ;)
Er hat wirklich mehr Bässe Sound als der Bassist, worüber sich dieser natürlich aufregt!
Grüße!
 
also von ich weiß nich wieso der recti immer runtergemacht wird. klar, viele bands die ihn spielen haben eher weniger vorteilhaft badewannen eq. da klingt aber dann jeder amp nic so. der recti is einfach nur ein hammergeiler amp. meine nummer 2 der favs hinter dem rockerverb den ich selber habe. der rockerverb klingt halt einfach wärmer, und fetter, was ich in der band mehr mag als den kalten harten sound des rectis.
 
Starfucker schrieb:
Hi! Das weiß ich selbst, damit meinte ich nur, dass er mit dem Rivera sicherlich absolut keine Probleme mehr mit der Durchsetzungsfähigkeit hätte :) Nein es gibt keinen Wettbewerb, er liebt seinen DSL und ich meinen Knucklehead und alle sind zufrieden :great:
Der Bandsound ist auch fett genug, da der Marshallspieler wirklich ein Bassfetischist ist ;)
Er hat wirklich mehr Bässe Sound als der Bassist, worüber sich dieser natürlich aufregt!
Grüße!

Achja, die Bassisten auch ein komisches Völkchen, ich kenne das, wenn ich meinen Amp mal mit zur Probe nehme und dann Deep drücke (mehr Bass) dann beschwert sich der Bassist jedes mal das ich mit meinem Gitarren Amp mehr Bass hab als er mit seinem Bass Amp, man kann sie aber auch wirklich leicht reitzen!

@ Hoss: Räusper, hüstel, ich spiele am 15 Juli beim Battle of the Bands, räusper, hüstel. Ich glaube zu wissen wie ich meinen Amp einstellen muss damit er gut klingt!

@ Threadersteller: geh wirklich in einen Laden und teste die verschiedensten Amps und wenn dir einer gefällt kannst du ja mal fragen ob du ihn mitnehmen kannst um ihn mit der Band zu testen oder bei dem großen T bestellen, da hat man ja 2 oder 3 Wochen rückgaberecht!
 
SG Rocker schrieb:
@ Hoss: Räusper, hüstel, ich spiele am 15 Juli beim Battle of the Bands
Ach, das gibt es wirklich? Ich hab das einfach mal als Beispielname für so Nachwuchsabende genommen. :D
 
Hi Gnu...

kenne dein Problem. Eine Frage: Du sagst es gibt nur das Topteil, weil kein Geld mehr für die Box da ist...

Der Recti kostet 2400 €, die Cobra "nur" 1500 € ... da wäre dann ja noch spielraum von 900 € für ne SevenT5 von HoS.... (übrigens sehr gute wahl)....

Also Grundsätzlich sind alle von dir genannten Verstärker eine Gute Wahl für deine Musik....

der Rivera ist halt Ultra Dynamisch und man muss richtig gut spielen können, damit es gut klingt... zumindest empfinde ich das so... Ob es dein Sound ist weiß ich nicht, er geht eigentlich in eine andere richtung als Cobra und Recti....

Ich hatte neulich das Vergnügen eine Cobra in verbindung mit HoS anzuspielen und der Sound war Megamäßig geil, und vor allem hatte man ihn schnell.
Wenn ich nur noch Metal machen würde, wäre die Cobra die erste Wahl.... weil billiger als Rectifier, und du brauchst nicht mehr als Clean, Rythm, und evtl Solo (empfehlung: Das Brett aus dem "Crunch" kanal holen... der klingt deutlich offener und aggressiver als der Lead kanal).

Zusammen mit der HoS wärste dann auf 2400 € etwa...

was ich noch fragen wollte: Evtl. Matscht ja auch deine Gitarre... was spielst du denn?
 
SG Rocker schrieb:
Achja, die Bassisten auch ein komisches Völkchen, ich kenne das, wenn ich meinen Amp mal mit zur Probe nehme und dann Deep drücke (mehr Bass) dann beschwert sich der Bassist jedes mal das ich mit meinem Gitarren Amp mehr Bass hab als er mit seinem Bass Amp, man kann sie aber auch wirklich leicht reitzen!

was auch noch dazu kommt ist das die bassisten meistens eben keine equipment fetischisten sind und in den meisten bands versuchen mit einer 1x15er combo gegen zwei 100watt halfstacks anzukommen

naja wen wunderts das er nicht zu hören ist
 
@Dunkellef
Ich kann den Recti halt günstiger bekommen und da ist die Entscheidung halt schon schwerer.
Das mit der Box ist so eine Sache. Was soll ich damit, wenn sie nur im Proberaum steht? Man nimmt sie ja eh nie mit.
Dann freue ich mich über den guten Proberaumsound und live heul ich dann rum? Neenee. Die hol ich mir erst, wenn ich das Geld mal "übrig" hab. Im Jahre 2010 also.
 
Ach ja. Ich spiel normalerweise ne Ibanez S2020.
Aktive PU's hat sie nicht.

Der andere Gitarrist Epiphone ZakkWylde mit EMG81 + versch. Bentons.
 
@Gnu
Und was für eine Box nimmt "man" immer mit?
2x12", 1x12"?
Dann hol dir doch die, von der du ausgehst, dass du sie immer mitnimmst.

Proberaum und Live sind doch 2 ganz unterschiedliche Paar Schuhe.
Im Proberaum hast du nicht nur alle Zeit der Welt den Sound des Verstärkers durch drehen der Regler deinen Bedürfnissen anzupassen, sondern auch mit der Aufstellung der Amps und/oder mit der Aufstellung der einzelnen Bandmitglieder innerhalb des Proberaums solange zu variiren bis alle zufrieden sind.

Live geht es in erster Linie mal nicht darum dir deinen Traumsound bescheren, sondern dem Publikum den bestmöglichen Klang zu liefern. Dazu gehört es mit dem Mischer zusammen zu arbeiten und auch mal auf die herausragende Klangperformace deines Verstärkers zugunsten eines harmonischeren Bandsounds zu verzichten.
Hauptsache man hört sich, die Band und kann spielen.
 
Wie schon von einigen gesagt hock die in den Musikladen deines Vertrauens und nehm dir die 3 Amps vor. Hock dich am Besten n paar Stunden in die Kammer,auch wenn die Leute die draußen in der Schlange stehen rumjammern, und befass dich mit dem Amp. Spiele sie im direkten Vergleich an und pöbel an der EQ Einstellung so lange dran rum bis sie dir passt und vergleich es alles wieder.

Zur HoS sevenT5 kann ich nur sagen,dass es die beste Box ist die ich je getestet hab...gut mag jetzt subjektiv klingen,aber die holt dir aus deinem Amp noch den letzten Schliff raus und wummst echt schön. Mit der wirste sicher gut bedient sein mit deinem Problem!

Grüße, Markus
 
UncleReaper schrieb:
Im Vergleich dann gerade wegen seines Preises. ;)

Korrekt. :D
Wenn man etwas offenes brutales möchte, möchte man zumindest keinen Powerball. ;)


Kann ich nicht bestätigen - im A/B-Vergleich mit dem Cobra fand ich den PB definitiv offen und brutal - und nicht so kratzig wie der Cobra - mann!!! muss mit dem Ding umgehen können!! Ich hab den PB jetzt ungefähr n halbes Jahr, find den todgeil und der kann auch nen superweiten Bereich abdecken - iss nich nur voll auffe Fresse.... verabschiedet euch mal langsam von eurer Pauschalisierung - wenn ihr im Geschäft mal so auf die schnelle irgendetwas antestet, habt ihr eh verloren, da auch n super-mega-toll-teuer-amp im Laden aufgrund Umgebungsbedingungen seltsam klingen tut.. bis man seinen Sound gefunden hat, brauchste Zeit und Erfahrung, und die Band dazu...
 
jesses schrieb:
Kann ich nicht bestätigen - im A/B-Vergleich mit dem Cobra fand ich den PB definitiv offen und brutal - und nicht so kratzig wie der Cobra - mann!!! muss mit dem Ding umgehen können!! Ich hab den PB jetzt ungefähr n halbes Jahr, find den todgeil und der kann auch nen superweiten Bereich abdecken - iss nich nur voll auffe Fresse.... verabschiedet euch mal langsam von eurer Pauschalisierung - wenn ihr im Geschäft mal so auf die schnelle irgendetwas antestet, habt ihr eh verloren, da auch n super-mega-toll-teuer-amp im Laden aufgrund Umgebungsbedingungen seltsam klingen tut.. bis man seinen Sound gefunden hat, brauchste Zeit und Erfahrung, und die Band dazu...

Gerade der letzte Punkt ist entscheidend, da erst im Bandkontext zu Tage tritt, wie viel Mitten oder Gain man wirklich braucht, um sich harmonisch einzufügen. Mich würde mal interessieren, wie die namhaften Hersteller diesen Faktor bei der Entwicklung ihrer AMPs berücksichtigen.
 
Hallo Mädels,

ich hab mir vor ein paar Monaten mal die Arbeit gemacht und hab´ alles zusammengerechnet was ich bisher in knapp 20 Jahren Gitarre spielen so für Equipement ausgegeben hab´ und bin auf so etwa 30T Euro gekommen. Und dann hab´ ich mal überlegt welchen Geräten ich nachtrauere und welchen nicht. Und dem einzigsten Equipement welchem ich nachtrauere ist mein Boogie Rack (TriAxis; Lexicon PCM 81; 2:90) Bei allen anderen Greäten gab´ es irgendwas was ich bemängelt hab´ und was mir irgendwann auf den Geist gegangen ist. Natürlich nicht beim Kauf sondern erst nach einiger Zeit, denn erst dann kennt man die Greäte erst so richtig. Also waren alle Verkäufe bis auf mein jetztiges Equipement und das Boogie Rack irgendwie gerechtfertigt. Ich bin der Meinung dass 30T Euro ein sehr hoher Preis ist für das was am Ende bleibt, nämlich für die Erkenntnis das zumindest für meinen Geschmack ein Mesa am besten ist. Das bedeuetet nicht dass das für alle anderen auf dieser Welt auch gilt aber das bedeutet auch das nicht alle anderen auf dieser Welt den selben Fehler wie ich machen müssen und sich diese Antworten für 30T Euro erkaufen müssen.

-Das ist die einzigste Motivation meine Zeit hier in Beiträge zu stecken-

Also man kann sich der Frage ja natürlich auf zwei verschiedene Arten nähern.
1.) Preisleistungsverhältnis:
auch in Bezug auf die eingene Musikkarriere, brauch´ ich einen 5000 Euro Amp um zu Hause einmal die Woche bischen rum zu jammen. Und vorallem wird das so bleiben oder spiele ich demnächst in der Jazzband, oder werd´ ich immer Metal machen usw.....Wenn Musik mein Leben ist dann kann ich auch 5000 Euro investieren weil ich weiß das es eine Anschaffung für´s Leben ist. Wenn ich mir nicht sicher bin ob ich in zwei Jahren nicht lieber Mountainbike fahre anstatt Gitarre zu spielen, dann währe es eine große Fehlinvestition.

2.) Sound
ohne Kompromisse, also egal was es kostet will ich einfach das Beste haben. Da ist es wichtig zu verstehen das alle Geräte ihren eigenen Sound haben und fast keins dieser Geräte diesen "Eigencharakter" ablegen kann und einen anderen annehmen kann. Soll heißen ein Mesa kann warscheinlich sehr gut einen Marshall imitieren aber er wird nie so wie ein Marshall klingen. Und so ist es auch mit allen anderen Sachen auch. Welchen Soundgeschmack letztlich wem gefällt lässt sich nur durch austesten herausfinden, dennoch sollte man sich dabei noch ein paar mehr Gedanken mehr machen wie z.B. Flexibilität (wenn erforderlich, wer weiß vielleicht mach´ in zwei Jahren wirklich Jazz- ich weiß es nicht) Qualität, Aufrüstmöglichkeiten, Bandsound usw..... Und dies alles ohne Beeinflussung durch Interwies, Werbung und das was andere (auch ich über Geräte sagen oder schreiben) Die eigene Meinung und der eigene Geschmack ist also gerfragt.

Unter dem Gesichtspunkt Nr.1 würde ich sagen: ja Peavey 6505 (ich sag´ immer 0815 zu dieser Baureihe) ist wohl einer der geilsten Rockamp´s die es gibt hab´ selbst 5 Jahre 5150 gespielt. Auch die Engl sind ziemlich gut für das was sie kosten. Mir persönlich etwas zu kratzig. Mir gefällt die Savage Serie besser. Auch die Überlegung einen PSA 1.1 zu kaufen ist ne gute das ist ein geiler Preamp aber dann würde ich mir vielleicht noch ne Röhrenendstufe zulegen. Oder den Marshall JMP1 find´ ich einen der besten Preamps. TriAxis sowieso ist aber ne andere Liga. Pod & Co. sowie alle Rocktron Preamps find´ ich ziemlich schlecht.

Unter dem Gesichtspunkt Nr.2 würde ich sagen: hat ein 2600 Euro teueres Handbuild in USA Topteil nix- aber auch garnix mit den vorrangegangenen Geräten zu tun. Das ist einfach eine andere Liga und lässt sich so einfach nicht vergleichen. Ich kann´s verstehen wenn man einen Recti mit einem Diezel vergleicht das ist die selbe Liga. Also mein Dual drückt definitiv mehr als jeder 6505 ich hab´ wie bereits erwähnt zumindest den 5150 und den Dual einige Zeit zusammen benutzt. Ein Dual hat 3 völlig unabhängige Kanäle mit insgesamt 8 Modes. Auf der Rückseite sind alleine 5 (!!!) seperate Buchsen zum umschalten der drei Kanäle, eine über alle Kanäle gehende Soloanhebung, und um den Effektweg ein und ausschalten. Der Effektweg ist parallel und lässt sich sowohl im Mix als auch im Level regeln. Die bereits erwähnte Silicon/Vacum Tube (Rectifier) Schaltung die den kompleten Amp völlig andere Soundvarianten verleiht. Zudem ein Lineout der ebenfalls Regelbar ist, 2x4 Ohm, 2x8 Ohm und 1x16 Ohm Speakeranschlüsse und die Möglichkeit den Amp in der Leistung von 100 Watt zu reduzieren (Spongy/Bold).

Wenn man im Studio mal eben ein paar andere Grundsounds braucht weiß man diese Flexibilität zu schätzen. Tut mir Leid aber da hält kein Powerball, Fireball oder 6505 mit.

Ok. Sound: Ich glaube Mesa hat als erst Fa. diesen Nu-Metaltrend für sich entdeckt und mit dem Rectifier definitiv Geschichte geschrieben. Auf diesen Trend sind ziemlich viele Hersteller nachträglich aufgesprungen und haben entweder versucht den Rectisound nachzueffen und für weniger Geld anzubieten (typisches Beispiel Peavey XXX) oder eben Ihren einegen Sound in diesem Sektor zu platzieren (z.B. Engl) Bei allen Herstellern ist aber der Preis für einen Rectie die Messlatte. Wenn ich also meine Amp´s in diesem Soundspektrum an den Mann bringen will muss ich billiger sein wie ein Rectiefier denn ansonsten kann ich mir auch gleich "das Original" kaufen. Wenn ich aber einen Amp wie den 6505 für 1100 Euro anbieten will dann kann ich den nicht von Hand fertigen lassen und auch keine hochwertigen Bauteile benutzen. Und das hört man auch letztendlich. Mein 5150 hat z.B. gerauscht wie die Hölle. Der Amp drückt richtig geil so lange man die Bässe reingedreht hat nimmt man die raus ist die Qualität entscheidend ob der Amp noch durch die Bauteile in der Endstufe Schalldruck produziert oder eben nicht. Und da kann der 6505 einpacken wäre auch für das Geld nicht machbar. Ich kenne übrigens auch kein Topteil im "unteren Preissegment" welches bei extrem runtergestimmten Gitarren noch so sauber bleibt wie der Rectiefier.

Und wenn ich mir jetzt überlege das man einen Single Rectifier, oder einen gebrauchten für etwa das selbe Geld bekommt wie einen neuen Engl ist für mich die Entscheidung völlig klar.

Ob man das alles braucht und haben muss ist jedermann´s Sache, ich brauch´s nicht nur sondern ich weiß es auch zu schätzen.

Hoffe ein paar Denkanstäße gegeben zu haben

Gruß Mike
 
Mike1 schrieb:
Hallo Mädels,

1.) Preisleistungsverhältnis:
auch in Bezug auf die eingene Musikkarriere, brauch´ ich einen 5000 Euro Amp um zu Hause einmal die Woche bischen rum zu jammen. Und vorallem wird das so bleiben oder spiele ich demnächst in der Jazzband, oder werd´ ich immer Metal machen usw.....Wenn Musik mein Leben ist dann kann ich auch 5000 Euro investieren weil ich weiß das es eine Anschaffung für´s Leben ist. Wenn ich mir nicht sicher bin ob ich in zwei Jahren nicht lieber Mountainbike fahre anstatt Gitarre zu spielen, dann währe es eine große Fehlinvestition.

2.) Sound
ohne Kompromisse, also egal was es kostet will ich einfach das Beste haben. Da ist es wichtig zu verstehen das alle Geräte ihren eigenen Sound haben und fast keins dieser Geräte diesen "Eigencharakter" ablegen kann und einen anderen annehmen kann. Soll heißen ein Mesa kann warscheinlich sehr gut einen Marshall imitieren aber er wird nie so wie ein Marshall klingen. Und so ist es auch mit allen anderen Sachen auch. Welchen Soundgeschmack letztlich wem gefällt lässt sich nur durch austesten herausfinden, dennoch sollte man sich dabei noch ein paar mehr Gedanken mehr machen wie z.B. Flexibilität (wenn erforderlich, wer weiß vielleicht mach´ in zwei Jahren wirklich Jazz- ich weiß es nicht) Qualität, Aufrüstmöglichkeiten, Bandsound usw..... Und dies alles ohne Beeinflussung durch Interwies, Werbung und das was andere (auch ich über Geräte sagen oder schreiben) Die eigene Meinung und der eigene Geschmack ist also gerfragt.

Unter dem Gesichtspunkt Nr.1 würde ich sagen: ja Peavey 6505 (ich sag´ immer 0815 zu dieser Baureihe) ist wohl einer der geilsten Rockamp´s die es gibt hab´ selbst 5 Jahre 5150 gespielt. Auch die Engl sind ziemlich gut für das was sie kosten. Mir persönlich etwas zu kratzig. Mir gefällt die Savage Serie besser. Auch die Überlegung einen PSA 1.1 zu kaufen ist ne gute das ist ein geiler Preamp aber dann würde ich mir vielleicht noch ne Röhrenendstufe zulegen. Oder den Marshall JMP1 find´ ich einen der besten Preamps. TriAxis sowieso ist aber ne andere Liga. Pod & Co. sowie alle Rocktron Preamps find´ ich ziemlich schlecht.

Unter dem Gesichtspunkt Nr.2 würde ich sagen: hat ein 2600 Euro teueres Handbuild in USA Topteil nix- aber auch garnix mit den vorrangegangenen Geräten zu tun. Das ist einfach eine andere Liga und lässt sich so einfach nicht vergleichen. Ich kann´s verstehen wenn man einen Recti mit einem Diezel vergleicht das ist die selbe Liga. Also mein Dual drückt definitiv mehr als jeder 6505 ich hab´ wie bereits erwähnt zumindest den 5150 und den Dual einige Zeit zusammen benutzt. Ein Dual hat 3 völlig unabhängige Kanäle mit insgesamt 8 Modes. Auf der Rückseite sind alleine 5 (!!!) seperate Buchsen zum umschalten der drei Kanäle, eine über alle Kanäle gehende Soloanhebung, und um den Effektweg ein und ausschalten. Der Effektweg ist parallel und lässt sich sowohl im Mix als auch im Level regeln. Die bereits erwähnte Silicon/Vacum Tube (Rectifier) Schaltung die den kompleten Amp völlig andere Soundvarianten verleiht. Zudem ein Lineout der ebenfalls Regelbar ist, 2x4 Ohm, 2x8 Ohm und 1x16 Ohm Speakeranschlüsse und die Möglichkeit den Amp in der Leistung von 100 Watt zu reduzieren (Spongy/Bold).

Wenn man im Studio mal eben ein paar andere Grundsounds braucht weiß man diese Flexibilität zu schätzen. Tut mir Leid aber da hält kein Powerball, Fireball oder 6505 mit.

Ok. Sound: Ich glaube Mesa hat als erst Fa. diesen Nu-Metaltrend für sich entdeckt und mit dem Rectifier definitiv Geschichte geschrieben. Auf diesen Trend sind ziemlich viele Hersteller nachträglich aufgesprungen und haben entweder versucht den Rectisound nachzueffen und für weniger Geld anzubieten (typisches Beispiel Peavey XXX) oder eben Ihren einegen Sound in diesem Sektor zu platzieren (z.B. Engl) Bei allen Herstellern ist aber der Preis für einen Rectie die Messlatte. Wenn ich also meine Amp´s in diesem Soundspektrum an den Mann bringen will muss ich billiger sein wie ein Rectiefier denn ansonsten kann ich mir auch gleich "das Original" kaufen. Wenn ich aber einen Amp wie den 6505 für 1100 Euro anbieten will dann kann ich den nicht von Hand fertigen lassen und auch keine hochwertigen Bauteile benutzen. Und das hört man auch letztendlich. Mein 5150 hat z.B. gerauscht wie die Hölle. Der Amp drückt richtig geil so lange man die Bässe reingedreht hat nimmt man die raus ist die Qualität entscheidend ob der Amp noch durch die Bauteile in der Endstufe Schalldruck produziert oder eben nicht. Und da kann der 6505 einpacken wäre auch für das Geld nicht machbar. Ich kenne übrigens auch kein Topteil im "unteren Preissegment" welches bei extrem runtergestimmten Gitarren noch so sauber bleibt wie der Rectiefier.

Und wenn ich mir jetzt überlege das man einen Single Rectifier, oder einen gebrauchten für etwa das selbe Geld bekommt wie einen neuen Engl ist für mich die Entscheidung völlig klar.

Ob man das alles braucht und haben muss ist jedermann´s Sache, ich brauch´s nicht nur sondern ich weiß es auch zu schätzen.

Hoffe ein paar Denkanstäße gegeben zu haben

Gruß Mike

AMEN!

Matze
 
jesses schrieb:
mann!!! muss mit dem Ding umgehen können!! Ich hab den PB jetzt ungefähr n halbes Jahr, find den todgeil und der kann auch nen superweiten Bereich abdecken - iss nich nur voll auffe Fresse.... verabschiedet euch mal langsam von eurer Pauschalisierung - wenn ihr im Geschäft mal so auf die schnelle irgendetwas antestet, habt ihr eh verloren, da auch n super-mega-toll-teuer-amp im Laden aufgrund Umgebungsbedingungen seltsam klingen tut.. bis man seinen Sound gefunden hat, brauchste Zeit und Erfahrung, und die Band dazu...
Junge Junge Junge. Mann!!! sollte auch mal einen Amp gespielt haben der einfach alles das wiedergibt was man reingibt.
Dieses ständige rumgeheule der Powerball-Spieler geht mir ja mal sowas von auf den Keks.

In der ganzen Erfahrung die ich mit den ENGL Kisten machen konnte, muss ich sagen dass ein ENGL im Vergleich immer etwas mehr komprimiert als die Konkurrenz.
Der Powerball ist eindeutig dessen Gipfel. Ist deswegen kein schlechter Amp, ist nunmal Geschmackssache.

Mag ja sein dass er eben nicht "nur auf die Fresse" kann, aber das was er sonst noch so kann, das können meiner Meinung nach andere Amps nunmal auch,
aber nicht selten "besser" oder für meine Verhältnisse zumindest "ehrlicher".
Und hier rede ich nicht von 'ner 10 Watt Einsteigernudel, meine Vergleichsmodelle sind nunmal ganz woanders angesiedelt.

Ich habe meine Erfahrungen schon zu hauf sammeln können und das beschränkt sich beileibe nicht nur auf das Anspielen in irgendwelchen Läden.
Der Powerball ist nicht mein Amp, da ich einfach auf transparenz, offenheit und eine ehrliche wiedergabe stehe.
Ich will nicht haben dass mein Sound glatt gebügelt wird, egal wie toll es sich anhört.
Ich will Spielfehler direkt an den Kopf geschmissen bekommen.

Entweder sind meine Ansprüche einfach zu hoch oder es scheitert hier an Vergleichsmöglichkeiten bei so manchen PB Spielern.
Solangsam kommt es mir zumindest echt so vor als ob die meisten die ihren PB so aufs Blut verteidigen nichtmal mehr wissen was der Begriff "Wahrheitsamp" oder "Offenheit" bedeutet...

Dann gibts Diskussionen im ENGL vs. Peavey Thread dass der PB alles definiert und differenziert auf siebensaitern bis ins kleinste wiedergibt und paar Wochen später gibts vom gleichen User ein Soundsample dass eben für solche Zwecke aufgenommen wurde und es klingt wie durch die Schüssel geschissen.
(Aber es gab auch mehr als ordentliche Beispiele)

Ich will hier keinem seinen Powerball madig machen, er ist ein guter Amp und für die Vielseitigkeit sogar relativ günstig.
Ja er kann nicht nur "auf die Fresse" aber der Grundsound ist nunmal meinem empfinden nach darauf in gewisser Weise zugeschneidert.
Ich kann ihn mir gerne auch bei anderen Bands anhören solange es nicht die Gitarristen sind bei denen der Powerball zur Schwanzverlängerung für Pseudosatanisten avanciert ist, denn da gibts meistens nur noch extreme Einstellungen gegen die ein Warp 7 noch schön klingt.
Ich spiele ihn einfach nicht so gerne (vll. ändert sich das auch irgendwann) und gebe meine Eindrücke unverschönt weiter...
Ebenso würde ich schreiben wie wenig ich von Krank Amps und wieviel ich vom Herbert halte, wenn irgendwo ein Thread zu diesem Thema eröffnet wird.
Wenn ihr (damit meine ich so manche PB-Spieler) damit net klar kommt dann isses net mein Problem.
Ich will euch beileibe net den Amp schlecht oder madig machen, das is alles einfach nur 'ne Geschmacksache.

@Mike1
Schön gesagt, dem kann man eigentlich nichts mehr hinzufügen.
 
sehr schön ausgedrückt mike 1...
aber ich finde jeder muss selber sein sound finden ....du bisst ja anscheinend sehr von recto überzeugt ...ich will ncih sagen das ich mesa nicht mag aber halt die serie gefällt mir nicht .....ich hab halt mit dem peavey mein traumamp gefunden ...und spiele ihn auch life und hab die bässe auch nicht voll auf und der rauscht kein bisschen....
is halt jedem selber überlassen was er spielt und spielen will .....
ich besass auch nen powerball bis vor kurzem und hab ihn nach einem monat wieder verkauft ...wie du schon sachtest mann muss den amp erst kennenlernen ..das ist das beste beispiel dafuer
mfg
wummy
 
Na, ich weiss, wie n offener und ehrlicher Amp klingt, hab 16 Jahre n HK-Rack-Gedöns gespielt - beileibe keine High-Gain-Geschichte und ohne zusätzlichen Booster - Driver oder sonst ne Gain-Tretmine (find ich eh doof), davor Marshall - und Fender-Combos - hab also schon meine Vergleichsmöglichkeiten...
 
Hi!

Ich spiel mit großer Zufriedenheit n alten Engl fast hand. Nich besonders brachial gefordert, aber in Sachen schnelles Spiel und gefrickel haben mich die Marshall Speaker mit ihrem gematsche total angenervt. In Kombi mit Engl- Mesa- oder Diezel-Boxen (halt alles wo Vintage 30 Speaker drin sind) ist das was ganz anderes. So ein Speaker muss bestimte Sounds ja auch wiedergeben können. Von daher beachte man das Ein- / Ausschwingverhalten der Speaker. Also ich würd das Thema Boxen mal nicht ganz aus den Augen lassen. Vor G12t-75 Speaker kannst Du hängen und spielen was Du willst. Es wird immer matschen.

Ansonsten kann ich als alter Tonfreak auch der Idee "Bandsound" nur zustimmen. Wenn Du mal in nem Studio warst weißt Du wie wichtig es ist Sounds aufeinander abzustimmen. Im Proberaum oder auf der Bühne ist das sehr ähnlich.

Gruß Dethomaso
 
hey, ich spiele auch nen alten engl.... hab gerade mal ein bisschen dran rumgedreht und ich muss sagen, ich bin imer wieder erstaunt, was ich da an sounds rauskrige. und an uncle reaper: mein amps haup mir sämtliche spielfehler um die ohren. jede unsauberkeit, überall wo man 'n bisschen mogelt... shit in=shit out eben...

back to topic:

ich denke, dass die einfachste lösung des probelms ne andere vorstufe wäre. Line 6 produkte sind ja dafür bekannt sich nicht unbedingt bestens durchzusetzen. ansonsten einfach mal 'n paar stunden oder tag mit dem ding hinsetzen und erstmal gucken, WAS man alles einstellen kann, dann gucken, was das im einzelnen bringt und dann mal nen neuen sound basteln. ich spiele atm mt nem gitarristen zusammen,d er 'n Pod XT live spielt und das klingt echt super (aber er hat da auch ewig beigesessen, das ding zu programmieren...).
 
Slaughthammer schrieb:
hey, ich spiele auch nen alten engl.... hab gerade mal ein bisschen dran rumgedreht und ich muss sagen, ich bin imer wieder erstaunt, was ich da an sounds rauskrige. und an uncle reaper: mein amps haup mir sämtliche spielfehler um die ohren. jede unsauberkeit, überall wo man 'n bisschen mogelt... shit in=shit out eben...
So gehört es sich ja auch. :D Ich sag ja nicht dass jeder ENGL alles Glatt bügelt.
Seit wann hat der denn das Equipment in der Liste stehen ? Sehe jetzt erst dass er einen Pod fährt.
GTX-212, Pod Pro. Zoom 505 .. Uh, wenn er das so handhabt wie ich mir das vorstelle, könnte man wohl auch mal an anderen Ecken ansetzen.
Ein Tausch der Vorstufe, oder eine richtige Einarbeitung und Abstimmung mit dem Crate? wäre eine Möglichkeit die andere wiederum z.B. ein schmucker ordentlicher Combo.
Weil dieses "Mein Traum wäre die und die Box, aber da ich dann eh kein Geld mehr habe, hole ich das was grad da ist" ist auch nicht unbedingt "Soundfördernd".
 

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