Hallo,
vielleicht OT aber hier eine Anekdote. Ich habe mal die Wise Guys live gesehen. Alle in schwarz gekleidet - okay, der eine T-Shirt, der nächste ein Hemd mit ausufernden Kragenspitzen, der dritte eine Jeansjacke etc. Sah okay aus.
Bis zur Pause.
Nach der Pause traten die Jungs wieder auf. Alle hatten sich umgezogen. Der T-Shirt-Träger hatte ein (bitte alle Farbangaben jetzt beispielhaft sehen, ich erinnere mich beim besten Willen nicht mehr genau) gelbes T-Shirt an, der nächste ein knallblaues Hemd mit ausufernden Kragenspitzen, der dritte eine rote Jeansjacke. Ihr wisst, was ich meine - quasi jeder exakt die gleiche Kleidung wie vor der Pause aber jetzt in einer heftigen Farbe.
Da machte das Konzept auf einmal so richtig Sinn.
Davon abgesehen, stand immer derjenige vorne an der Bühne, der gerade auch gesangstechnisch vorne war.
Wo da die individuelle Freiheit bleibt? Klare Antwort - in der Garderobe. Und so ist das hier auch. Wenn es das Konzept des Chors ist, dass man schwarz gekleidet ist, dann kann man schwarz gekleidet mitsingen oder es bleiben lassen. Hier den Nachmittagsrevoluzzer raushängen zu lassen und zu jammern, dass man kein schwarzes Langarm-T-Shirt findet, finde ich pubertär.
Zu PETA-Treffen geht man ja auch nicht im Pelzmantel.
Gruß
erniecaster