Gitarre - Werkstoffe (u.a. Holz) - Klang - die ewige Suche nach der "Wahrheit" ?

  • Ersteller Alex_S.
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Dann kommt einer in Post 1387 daher (sorry, muss ich so sagen) und schmeißt Akustik- und E-Gitarren in einen Topf.
Netter Willkommensgruß:D Ich denke als Neuuser kann man sich mal irren und denken, dass es allgemein um Holz geht. Das Thema steht jetzt übrigens auch bei den A-Gitarren.

t.. zum wiederholten Male: Zollner sagt, dass das Material beim Korpus kaum eine Rolle spielt....
Ja eben. Ich kenne die Abhandlung. Hier mal der Link, wo man sich das Zeugs als PDF runterladen kann (für neue Leute, die es noch nicht haben)
 
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Hat Zollner nicht gesagt bei absolut baugleichen Gitarren machen verschiedene Korpushölzer keinen hörbaren Unterschied?
…. Ich habe 3 Epiphone Les Pauls, massive Standard,Florentine mit durchgehenden Centerblock und die ES Pro ohne durchgehenden Centerblock bei gleichen Puckups.Ja, die klingen unterschiedlich.Sie sind aber auch nicht baugleich.
Was ist damit gemeint?
 
Zöllner hat die Werbeargumente kritisiert, dass durch das bessere Korpus Tonholz ein besserer Klang und dementsprechend auch ein höherer Preis gerechtfertigt sei.Er konnte keinen klanglichen Mehrgewinn feststellen, wohl gemerkt bei baugleichen Modellen.
 
Ja, das ist klar, was bedeutet das jetzt im Hinblick auf Deine drei Gitarren, die nicht baugleich sind und unterschiedlich klingen?
 
Zöllner sagt ,die Bauart macht unterschiedlichen Klang nicht verschiedene Korpusholzarten.Unterschiedliche Materialien in PU und Saitennähe hätten mehr Klangeinfluss und nicht die Holzsorte.
Damit wird doch geworben. Nur die Gibson Les Paul aus Mahagoni klingt wie eine Les Paul,ne?
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt es eigentlich schon einen Thread wie der Geruch der Gitarre den Sound beeinflusst? Und um die Kurve zu diesem Thread zu bekommen, wie beeinflusst die Holzsorte den Geruch und damit den Klang?
Gerösteter Ahorn riecht z.B. schon mal anders als nicht geröstet. Klingt bestimmt auch anders. Und hier gäbe es z.B. etwas für nicht lackierte Griffbretter:
Mit zwei Duftstoffen darin! :)
 
Ja, das ist klar, was bedeutet das jetzt im Hinblick auf Deine drei Gitarren, die nicht baugleich sind und unterschiedlich klingen
Ja, eben nix!
Als Gegenbeispiel wollte er baugleiche Gitarren aufführen die doch unterschiedlich klingen.
Aber er hat dann selber festgestellt, dass die Gitarren gar nicht baugleich sind und hat somit richtigerweise seinen eigenen "Beweis" als ungeeignet festgestellt.
 
Ja, weil andere genauso fälschlicherweise behaupten nur die unmittelbare Hardware wie PU, Saiten und Steg hätten Klangeinfluss.
 
Ich hatte schon baugleiche Gitarren, mit der gleichen Hardware und Elektrik und gleichen Holzsorten, die -über den gleichen Verstärker,… und den gleich Spieler (mich) unterschiedlich klangen! :eek:
 
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Bei mir klang sogar schon mal ein und die selbe Gitarre unterschiedlich an zwei Tagen 😮

Zöllner sagt ,die Bauart macht unterschiedlichen Klang nicht verschiedene Korpusholzarten.Unterschiedliche Materialien in PU und Saitennähe hätten mehr Klangeinfluss und nicht die Holzsorte.
Das ist nicht ganz richtig, er sagt, dass Dinge wie Sattel, Steg usw. so großen Einfluss haben, dass unterschiedliches Holz irrelevant ist.
 
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Ich hatte schon baugleiche Gitarren, mit der gleichen Hardware und Elektrik und gleichen Holzsorten, die -über den gleichen Verstärker,… und den gleich Spieler (mich) unterschiedlich klangen! :eek:
Waren denn Saiten auch gleich? ;) Verschiedene Saiten können viel ausmachen. Zumal da auch nicht jede Saite gleichen Typs, Stärke und Herstellers gleich klingen muss, aber komplette Saitensätze haben schon Tendenzen.

Ich habe vor kurzem zwei Gitarren zusammengeschraubt: eine "Tele" und eine "Strat". Hälse hatten gleiche Spezifikationen, nur die Kopfplatten-Formen (und Fersen) unterschiedlich. Bodys beide Erle, fertig lackiert. Hardware identisch, Saiten gleichen Typs und Herstellers. Akustisch klangen die Gitarren sehr ähnlich. Elektrisch bekommen sie wahrscheinlich verschiedene Pickups. Mir ist aber schon akustischer Klang wichtig. Die "Strat" hat evtl. etwas mehr Sustain. Vielleicht, weil der Body etwas länger ist. ;) Beide haben die gleiche Brücke ohne Tremolo und ohne String Through. Eine Squier mit anderem Hals und anderem Body klingt anders. Akustisch. Elektrisch sowieso. Würde man den Klang stark verzerren und sonstwie klanglich verbiegen, wäre das normal was anderes. Ich interessiere mich eher für cleane Sounds.
 
Also, nachdem es hier scheinbar wieder von vorne losgeht, ziehe ich meine angedachte Einladung an Herrn Zollner dann doch lieber zurück.
Der Mann soll sich ja schließlich auch nicht totlachen. Merkt ihr eigentlich garnicht, dass ihr bei diesem Thema zu „religiösen“ Fanatikern werdet, die weder auf Freund noch Feind Rücksicht nehmen. Das hat schon was von den Kreuzzügen der römisch-katholischen Kirche gegen muslimische Staaten im Mittelalter.
Ich finde das Ganze mittlerweile einfach nur noch peinlich.
 
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Um mal nicht nur zu blödeln. ;-)

Wenn ich z.B. eine (PRS) Silversky SE und eine US nehme, dann habe ich z.B. (unter anderem) auch unterschiedliche Hölzer für den Body und "ähnliche" Pickups aus Fernost. Die klanglichen Unterschiede sind sicher da, am Ende aber in der Tat wirklich nicht sehr groß. Auch nicht mal so, dass ich jetzt von "besser oder schlechter" sprechen würde. Am Ende zählt halt für mich das, was ich am Amp höre.

Was ich (ganz persönlich) aber sehr wohl reproduzierbar und auch deutlich für jedermann hörbar, feststelle, das ist ein Einfluss auf den Klang, allein dadurch, dass ich z.B. mal die Handfläche auf den unteren Teil des Korpus lege. Auch bei ganz unterschiedlichen Gitarren.

Ok, ob man das bei Vollgas und Happy-Meddel, oder zwei Bier, in den Nuancen noch sehr wahrnimmt, dass kann ich nicht sagen, aber bei meinem Sound ist das klar zu hören. Auch wenn da natürlich keine Welten dazwischen liegen.

Das hört man auch über den Amp recht deutlich. So ganz unwichtig scheinen also zumindest die Masse des Korpus und das Schwingungsverhalten doch nicht ganz zu ein. ;-)

Wenn der Herr Z. aber sagt, das Holz ist im Grunde zu vernachlässigen, dann sehe ich das eher als Interpretation seiner Messungen und wenn die immer dicht bei einander liegen, dann wird das ja messtechnisch und aus seiner eher wissenschaftlichen Sicht sicher auch nicht "falsch" sein.

Ich finde das alles ganz interessant und lese so etwas auch gern, aber ich bin da auch völlig unaufgeregt und am Ende zählt für mich, was ich höre und ob mir das klanglich gefällt.

Ab Ende spielt da halt wieder so viel mit rein.
Saiten, Plektren, ich selbst, Pedale, Pickups inkl. sämtlicher Bauteile, Amps und deren Einstellungen, etc..

Da ist mir dann eine "wissenschaftliche Betrachtung" nicht mehr wirklich so wahnsinnig wichtig.
Aber halt trotzdem manchmal "interessant". ;-)
 
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Merkt ihr eigentlich garnicht, dass ihr bei diesem Thema zu „religiösen“ Fanatikern werdet, die weder auf Freund noch Feind Rücksicht nehmen.
Da hilft nur gezielt nachzufragen oder kurz Sachinformationen einzuwerfen - oder zu schweigen. „Merkt ihr eigentlich …“ hilft meist nicht.
 
Übrigens, morgen ist der 1. April und am 20. April ist Ostern. Ich hoffe auch, ihr habt letztes Wochenende die Uhr auf Sommerzeit umgestellt.
Ach ja, und bevor ich es vergesse, in China ist ein Sack Reis umgefallen.

Viele Grüße
Ponti
 
Bei mir klang sogar schon mal ein und die selbe Gitarre unterschiedlich an zwei Tagen 😮


Das ist nicht ganz richtig, er sagt, dass Dinge wie Sattel, Steg usw. so großen Einfluss haben, dass unterschiedliches Holz irrelevant ist.
Das habe ich gemeint.
 
was für Reis...es gibt weltweit über 120.000 verschiedene Sorten.
Uff, weiss ich jetzt nich genau. Aber es muss in China gewesen sein.

Zu Ostern gibt's bei uns Spargel.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Okay! BTT: Was gibt's denn beim Zollner zu Ostern?
 
Zuletzt bearbeitet:
Merkt ihr eigentlich garnicht, dass ihr bei diesem Thema zu „religiösen“ Fanatikern werdet, die weder auf Freund noch Feind Rücksicht nehmen.
Aber warum merkst du denn eigentlich nicht, dass es nicht um "Kompromissfähigkeit" geht?

Wenn jemand versucht, mir zu "beweisen", er höre das Gras wachsen, dann werde ich fortfahren, ihm zu sagen: "Nein. Tust du nicht.". Die Erde ist nunmal keine Scheibe und sich auf eine gaaaanz flache Linse zu "einigen", ist kein Erfolg!
 
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