Funkiges Liedgut für Anfängerin

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Sonja84
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Erst einmal zur Begrüßung ein freundliches Hallo in diese Forumsgemeinde :)

Ich hoffe mir kann geholfen werden. Und zwar suche ich etwas funkiges zur lernen (spiele seit einem Jahr ohne Lehrer). Bin für alles offen. Mich intressieren dabei typische (nicht zu schwere) Akkorde und vor allem Anschlagtechniken. Denke da auch an so typische Einlagen bei Reggae und Skasongs, wenn ihr wisst was ich meine. Ich kenn mich damit leider halt gar nicht so aus (möchte das aber ändern). Habe gerade mir die A Pentatonik beigebracht. Kann man die für so etwas verwenden? (bin nämlich nicht nur an reinem Akkordgeschrammel interessiert, sondern auch an einzelnen Tönen).
Ich weiß meine Anfrage ist sehr sehr allgemein. Aber ich freue mich deshalb auch über sehr sehr allgemeine Antworten ;). Also Lieder oder sehr gerne auch youtube-Videos, bei denen man was lernen kann. Tausend Dank im voraus!!!!!!!!! Und bitte bedenkt, dass ich kein Profi bin ;)

:great:

Grüße
 
Eigenschaft
 
Und bitte bedenkt, dass ich kein Profi bin ;)

Hallo Sonja!
Willkommen im Forum!

Das sind wir alle nicht, sonst würden wir jetzt hier nicht im Forum abhängen sondern Millionen auf großen Bühnen verdienen.

Mir fällt dazu in erster Linie viel Songmaterial von den Ärzten ein, da Farin sehr oft und sehr variabel mit unterschiedlichen Anschlagtechniken (viel Offbeat) arbeitet.
Da wirst Du auf YouTube sicherlich schnell fündig.
 
Hi Rockin' Daddy,

danke für die freundliche Begrüßung. Ich hoffe du kannst es mir als Berliner verzeihen, aber Ärzte waren noch nie mein dinge, drum kenne ich mich bei denen so nicht aus. Kannst du denn ein bestimmtes Lied empfehlen?

Ich glaube, ich bin viel zu allgemein gewesen. Dickes Sorry! Drum versuche ich es mal in ein paar exakte Fragen umzustülpen:

1. Bezüglich der Akkorde beim simplen Beginnerfunk. Klar der Musikkreativität sind nie Grenzen gesetzt. aber was sind so typische Funkakkorde? 6er, 7er Akkorde, 9er Akkorde? Moll, Dur? Ihr seht, ich bin was das betrifft noch newbe, lerne aber sehr gerne und deshalb für jeden Wissenstein dankbar!

2. Was sind so typische Anschlagmuster mit denen man starten kann? Wäre euch echt dankbar, wenn ich hier im Forum einfach einmal in der Art "/\ \/ \/" mir ein paar Tipps geben könntet. Bin für jede noch so kleine Idee dankbar. Gerne auch wie gesagt youtube-Videos, die langsam vorspielen (fast alle, die ich sehe sind sehr schnell)

3. Songideen. Ich habe ein Lied gefunden, das ich kenne und gerne spielen möchte --> Ohio Players Love Rollercaster. erste Frage, die ich mir stelle. a.) Sind das hier --> http://www.911tabs.com/link/?3621153 angemessene Tabs? und b.) kann mir einer das Wechselschlagmuster nennen? Mit so Zeichen "/\ \/ \/" hier im Forum?

Ich frage hier Löcher in den Bauch, sorry. Hoffe mir kann jemand kurz ein paar Antworten nennen. ich wäre euch sehr sehr dankbar.

Viele Grüße
 
Du musst dich übrigens nicht immer für deine Fragen entschuldigen. Dafür ist ein Forum doch da ;)

Also soweit ich Funk mit meinem Lehrer behandelt hab, kannst da eigentlich so ziemlich jeden Akkord verwenden. Versuch aber mal, nur die drei hellen Saiten zu spielen, so dass das immer ein bisschen gekreischt klingt, das machts schon etwas funkiger.

Dann solltest du die Akkorde immer nur ganz kurz spielen und sofort wieder abdämpfen. Also wie, wenn deine Gitarre immer ganz kurz schreien würde und dann wieder nach Luft ringt. Arbeite auch viel mit Offbeats, d. h. dass der Ton mit einem Aufschlag kommt. Den Abschlag machst du gedämpft, also mit Deadnotes.

Ne kleine Übung könnte so aussehen:
Greif einfach mal nen Dur Akkord z. B. E-Dur mit Barree

Akkord Nur die hohen Töne
-7- -7-
-8- -8-
-8- -8-
-8- -X-
-7- -X-
-X- -X-

Dann nimm folgendes Schlagmuster:
\/ Abdämpfen /\ Akkord anschlagen \/ Abdämpfen \/ Akkord anschlagen usw.

Also bei jedem Abschlag die Saiten abdämpfen und beim darauffolgenden Aufschlag die oberen drei Saiten anschlagen. Das klingt dann zwar erstmal son bisschen Reggae-mäßig, aber das kannst du ja nach belieben Anwenden. Experimentier einfach mal rum mit vielen Deadnotes und dann irgendwann immer ein kurzer Aufschlag mit Tönen und anschließend gleich wieder abdämpfen.

Das klingt schon ganz gut funky mit recht wenig Aufwand. Auch wenn ich mir denken kann, dass du die Richtung gar nicht so meinst: Aber wenn du dir mal James Brown anhörst, da wird die Gitarre nur sehr sparsam eingesetzt.

Kannst das natürlich abwandeln. Eigentlich wird immer nur auf wenigen Akkorden rumgeritten. Das Video hier find ich ganz brauchbar, da siehst auch, dass du mit wenig Aufwand nen coolen Groove hinbekommst:
http://uk.youtube.com/watch?v=v2pMWKVhja4

Gruß

/edit:
Das siehst du auch schön bei den Love Rollercoaster Tabs. Das Riff besteht aus ganz normalen Dur-Akkorden, bei denen einfach nur die hohen Saiten gespielt werden. Schlagmuster kann ich dir jetzt leider keins nennen. Die Tab von dir gehört anscheinend zum Cover von den Peppers.

Schau dir mal das hier an, da sind die Deadnotes mit eingezeichnet:
http://www.ultimate-guitar.com/tabs/o/ohio_players/love_rollercoaster_intro_ver2_tab.htm

Oder lad dir die GuiterPro Version runter, da kannst die Anschläge nachvollziehen. Ist zwar nicht ganz so exakt, kommt vom Rhythmus aber einigermaßen hin:
http://www.ultimate-guitar.com/tabs/r/red_hot_chili_peppers/love_rollercoaster_guitar_pro.htm
 
Herzlichen Willkommen! Bei Ska und Reggae kann ich Dir ein bißchen weiterhelfen (beides trainiert übrigens sehr gut die Barrégriffe!).

Ska:
http://www.cyberfret.com/styles/ska/101/index.php

Reggae:
http://de.youtube.com/watch?v=npuppho6mNw
http://de.youtube.com/watch?v=P99dj8j1xVM

Zu den "Einlagen" bei Reggae- und Skasongs kann ich Dir empfehlen, z.B. die Melodielinie von Stir it up (B. Marley) anzuschauen oder andere seiner Werke, der war da recht einfallsreich und da 2 Gitarren vorhanden waren, hat er sich mit Peter Tosh ganz gut die Bälle zugespielt.

C.
 
Erst einmal zur Begrüßung ein freundliches Hallo in diese Forumsgemeinde :)

Ich hoffe mir kann geholfen werden. Und zwar suche ich etwas funkiges zur lernen (spiele seit einem Jahr ohne Lehrer). Bin für alles offen. Mich intressieren dabei typische (nicht zu schwere) Akkorde und vor allem Anschlagtechniken. Denke da auch an so typische Einlagen bei Reggae und Skasongs, wenn ihr wisst was ich meine. Ich kenn mich damit leider halt gar nicht so aus (möchte das aber ändern). Habe gerade mir die A Pentatonik beigebracht. Kann man die für so etwas verwenden? (bin nämlich nicht nur an reinem Akkordgeschrammel interessiert, sondern auch an einzelnen Tönen).
Ich weiß meine Anfrage ist sehr sehr allgemein. Aber ich freue mich deshalb auch über sehr sehr allgemeine Antworten ;). Also Lieder oder sehr gerne auch youtube-Videos, bei denen man was lernen kann. Tausend Dank im voraus!!!!!!!!! Und bitte bedenkt, dass ich kein Profi bin ;)

:great:

Grüße

Hallo Sonja und Willkommen im Board!:)
;)Aber nun gibts auch gleich die erste "Klatsche";).
Ich will diese Bemerkung nicht überbewerten, aber so manch eine Band, wäre ohne einen Gitarristen der das Rhythmusspiel exellent beherrscht aufgeschmissen, denn das ist mehr als nur Akkordgeschrammel, und zwar viel mehr.
Die Gitarristen unter uns die sich damit vornehmlich beschäftigen (wie auch ich) geben mir da sicher Recht.
Nicht bös' sein, aber dass musste Mal gesagt werden:D:D:D
Aber nun weiterhin viel Spaß mit uns.:)

Liebe Grüße swani
 
Also erst einmal vielen lieben Dank für eure antworten !!! :great::great:

Habe gestern Nacht noch viel versucht nachzuspielen, auszuprobieren usw. Gerade der Reggae hat es mir da angetan. Habe ich noch nie so versucht. Klappt auch ganz gut, aber das ganze Barree geht natürlich auf das Handgelenk. Denke da muss man aufpassen wegen dem Sehenscheid.

Ich hoffe ich kann noch ein paar Fragen mit Bitte auf Antworten stellen. Zuvor aber noch ein Statement zu der Swani. Du hast ja richtig geschrieben: nicht überbewerten ;). Ich habe ja zudem von mir und meinen wünschen getippt und nicht allgemein. War also keine Meinung von mir generell zu Bands etc. sondern nur zu meinen Vorlieben zum lernen. Hoffe du verstehst was ich meine :redface:

So jetzt meine Fragen:

1.) Erst einmal Danke an GWC zu den Tabs!!! Kann mir vielleicht einer die Schlagtechniken hier posten. Tu mich da bissi schwer Wäre echt lieb!

2.) Wegen Reggae bin auf ein Video gestossen --> http://www.youtube.com/watch?v=EAh1jwu9E_E Finde das voll den hammer. Kann mir jemand sagen, was der da zupft und mir sagen wie man das nachmachen kann?? Ich wäre euch so dankbar :great:. Finde das klingt voll cool. Ist viel verlangt, ich weiß. Aber vielleicht nur Ansätze vom Anfang des videos, also dieses gezupfe...So, das ich mir einen besseren Eindruck machen kann, weil ich das irgendiwe nicht abschauen kann (spielt der alles vom gezupfe selbst oder ist viel von der Hintergrundmelodie?).

3.) --> http://www.cyberfret.com/styles/ska/101/page8.php
Stimmt das also das Reggae wie Blues viel dieser I IV V Msuter verwendet.

Lieben Dank

Sonja
 
Welche Schlagtechniken meinst Du denn jetzt? Bei cyberfret und dem YT-Typen wird doch der Offbeat und der Wechsel zwischen gedämpften Schlägen und klingenden ganz gut erklärt.

Das Spiel in Deinem Video würde ich mir als Totalanfänger nicht gleich vorknöpfen, da läuft ebenfalls viel über gedämpfte Noten und viel über "grooviges Spiel", das man nicht so einfach erklären kann (zumal ich den Typen nicht mal besonders gut finde, aber das ist Geschmackssache). Wie gesagt, schau Dir mal die Melodielinie von Stir it up an, die ist einfach und groovt!

C.
 
2.) Wegen Reggae bin auf ein Video gestossen --> http://www.youtube.com/watch?v=EAh1jwu9E_E Finde das voll den hammer. Kann mir jemand sagen, was der da zupft und mir sagen wie man das nachmachen kann?? Ich wäre euch so dankbar :great:. Finde das klingt voll cool. Ist viel verlangt, ich weiß. Aber vielleicht nur Ansätze vom Anfang des videos, also dieses gezupfe...So, das ich mir einen besseren Eindruck machen kann, weil ich das irgendiwe nicht abschauen kann (spielt der alles vom gezupfe selbst oder ist viel von der Hintergrundmelodie?).

Also meiner Meinung nach, spielt der immer nur diese 3 Töne + den Vibrato am Ende.
Ich würds so machen:

Code:
Finger:      M Z K     M Z K     K
         e|- - - - - - - - - - - -
         B|- - - - - - - - - - - -
         G|- 6 5 - - - 6 5 - - - 8~
         D|- - - 8 - - - - 8 - - -
         A|- - - - - - - - - - - -
         E|- - - - - - - - - - - -

(M=Mittelfinger, Z=Zeigefinger, K=Kleiner Finger)
Das 8~ bedeutet, dass du Note mit Vibrato spielen musst.

Das wär dann quasi dieses "Mainriff" vom Anfang. Ganz leicht eigentlich.

3.) --> http://www.cyberfret.com/styles/ska/101/page8.php
Stimmt das also das Reggae wie Blues viel dieser I IV V Msuter verwendet.

Jein. Beim Blues hast du ja in den meisten Fällen nen 12-Bar-Blues. D. h. 12 Takte mit den verschiedenen Akkordstufen.

Das auf der Seite ist ne ganz normale Dur-Kadenz mit dem Schema I -> IV -> V -> I
Du spielst also immer diese Kadenz, ausgehend vom C-Dur-Akkord.

Bei C-Dur wäre das:
Code:
I -> IV -> V -> I
=================
C ->  F -> G -> C

Bloß wird da in jeder Zeile ein Akkord mit einem anderen Voicing (andere Griffmöglichkeit) verwendet.
1. Zeile: Alles Barree-Akkorde, Grundtöne sind auf der E- oder A-Saite (siehe Bild unten)
2. Zeile: F wird mit dem D-Dur-Griff gegriffen
3. Zeile: G wird mit dem D-Dur-Griff gegriffen
4. Zeile: C-Barree wird auf den 8. Bund verschoben, Grundton jetzt auf E-Saite
5. Zeile: F wird auch auf den 8. Bund verschoben, Grundton jetzt auf der A-Saite

(6. Zeile): Als letzte Möglichkeit könnte man jetzt noch den Grundton von G wieder auf die A-Saite legen, dann hätte man wieder das Dreieck, bloß mit dem 1. Akkord (C-Dur) mit dem Grundton auf der E-Saite (siehe Bild unten).

Is wohl ne Übung, in der alle Akkorde mal mit nem anderen Voicing gegriffen werden sollen. Als Ausgangsbasis hast du aber die Dreieckskadenz. Und so kann man sich die Progression I-IV-V-I (Ich nenns Dreieckskadenz) ganz leicht merken:

kadenzrbv.png


Ich hoffe, ich hab jetzt net mehr verwirrt als geholfen und nicht zu viel Mist verzapft :D

Gruß
 
Top-Arbeit, GWC! ICh kann Dich nicht schon wieder bewerten, die Punkte hab ich schon für den ersten Beitrag verteilt.

C.
 
wishboneX: Ach, von dir hat er also auch Punkte bekommen. ;)

GWC: Sehr konstruktive und hilfreiche Erklärungen. Weiter so! :great:

Gruß

Andreas
 
Hey,
Also ich hab mir die anderen Posts nicht durchgelesen deshalb hoffe ich, dass ich gleich nich wegen doppelpost auseinandergenommen werde...
Ich erläutere mal ein bischen was zum Funk so im Stile von James Brown oder Tower of Power
Also erstmal allgemeins zur Funk Technik: DAs wichtigste ist, dass dein Anschlag locker ist und wirklich nur aus dem HAndgelenk kommt.
Das kannst du gut üben indem du einfach Ghostnotes (z.B. greifst nen Baree Akkord und nimmst die Finger so hoch, das die Seiten nich klingen sondern nur so klacken sag ich mal ^^ das sollte halt dieses typische Tschack der Gitarre ergeben, das z.B. in vielen Songs von JAmes Brown zu hören ist.) auf 16tel spielst z.B: halt 10 mins. vor jedem üben oder so.
Achte hierbei wie gesagt darauf, dass du wirklich nur aus dem Handgelenk anschlägst und vor allem musst du bei egal was du spielst diesen 16tel Anschlag beibehalten!
Spielst du z.B. eine 8tel, dann macht deine HAnd trotzdem zwei Bewegungen, einmal die Anschlagbewegung für die 8tel(erste 16tel der Achtel) und dann die Gegenbewegung (ohne anzuschlagen) für die zweite 16tel.
So bekommst du den typischen Funk groove und die lockerheit, allerdings dauert das ganze natürlich ^^
Dann kombinierst du das mit richtig gespielten Akkorden, am besten in etwas höherer Lage, da im Funk nicht umbedingt so tief gespieilt wird. z.B. eine AChtel den richtigen Akkord sechs 16tel Ghostnotes. Das ganze dann üben bis es ein bischen grooved und dann daraus Rhyytmen bauen, z.B. Offbeat´s (sehr häufig im funk genutzt) oder du verschiebst z.B. bei der genannten Übung die 8tel in die 16tel rein...
Das wären halt so einfacherer Rhytmen, dass ganze ist natürlich unendlich weiterführbar, da musst du halt einfach spielen und rausfinden, was dir selbst am besten gefällt und dir selbst coole Rhytmen kreieren.
Wichtig ist das das ganze halt grooved und nicht steif klingt, es muss halt so klingen das man automatisch mit der Musik mitgeht.
Einen guten Groove kriegst du vor allem mit Rhytmussicherheit!
So und wenn das alles sitzt, dann variierst du deine Akkorde. Das geht halt so los, dass du einen Rhytmus mit einem Akkord spielst (und evtl. Ghostnotes) und dann Töne innerhalb des Akkords variierst. z.B. aus einem Em nach 2 Takten im selben Rhytmus einen E7 machst, als einfaches Beispiel.
Hiermit kann man super Akzente setzen, was im Funk sehr wichtig ist. Du kannst das lernen wenn du viel Funk hörst...
Wenn du das alles kannst, dann kombinierst du halt versch. Akkorde mit dem ganzen krams den ich hier erklärt hab.
So hast du eine Funk Gitarre, die Akkorde spielt. Es gibt im Funk aber auch viel Rhytmusgitarre die Singlenoteläufe spielt die sich oft wiederholen. Das ist jedoch ein anderes Thema...
Achte auf jedenfall bei allem im Funk drauf, dass du locker bist und dass es grooved!!!!

Gruß
 
Wow :great: :great: :great:

Noch einmal lieben Dank an euch alle für eure Tipps! Sorry das ich mich jetzt erst melde.
Ich muss eure Tipps und Vorschläge erst einmal durcharbeiten, danke für alle Antworten und darin eure Anregungen *thanx*
Auch noch einmal vielen lieben Dank an GWC fürs tabben. Ich glaube ein f im dritten Bund fehlt noch, dann habe ich wirklich das was der Typ dort spielt. :cool: Danke.
Hätte hierzu nur noch eine kurze Frage: Um das so hinzukriegen wie der Typ in dem Video muss ich meine Handfläche doch beim Zupfen auf alle Saiten leicht abstutzen, oder? Nur eben nicht zu fest. Also ganz zwar berühren sozusagen, oder? Gibt es da etwas bestimmtes zu beachten? Und muss ich die Handfläche unbedingt ganz am Ende, also am Steg meiner Gitarre ablegen oder ist das egal, wenn ich da etwas weiter vorne mache?

Ach so, gerne nehme ich weitere Vorschläge und Anregungen auf :redface:

Grüße
Sonja
 
Ja das Dämpfen mit der Schlaghand bzw Handballen nennt sich Palm Muting (gibt etliche tutorials und videos bei youtube und co). Je weiter du die Hand vom Steg richtung Hals bewegst um so stärker dämpfst du die Saiten bis der Ton ganz tot ist.
 
Hat vielleicht jemand ein funkiges Jazzlied als vorschlag, was nicht allzu kompliziert ist (also keine Akkorde die nicht ohne Veerenkungen zu schaffen sind) und wo man die hier diskutierten Schlagtechniken üben könnte?

Bin für jeden Tipp dankbar und offen.:)

LG
 
Hiho,

Also etwas einfaches was zu gleich jazzig und funkig klingt zu finden wird recht schwer sein, aber du kannst dich da am besten halt in der Fusion Ecke umgucken, da dürfte es auf jedenfall recht viel funkigen jazz geben im Stile von Tower of Power. Ich selbst bin in der Richtung nicht so tätig, daher kann ich dir da leider keinen Song empfehlen, als Funk Song würde ich dir allerdings von James Brown - Sex machine empfehlen.
Die Akkorde sind rechts simpel und du lernst im fließenden Anschlag nicht alle Saiten anzuschlagen, außerdem kannst du den typischen groove üben.

Gruß
 
Die Ärzte würden sagen: "Jazz ist anders" :D, aber das nur am Rande. ;)

Es wurde schon sehr gut erklärt, dass die Spieltechniken einen Song "funky" machen. Zum einen ist es "Palmmute" (= Abdämpfen mit der Schlaghand kurz vor dem Steg) und zum anderen "Staccato" (direktes Abdämpfen der angeschlagenen Saiten mit der Greifhand nach dem Anschlag). Natürlich, wie bereits geschrieben wurde, können auch die Ghostnotes den perkussiven Kontrast liefern.

Aber nach meiner Meinung klingt es erst richtig "funky" wenn mit Sechzehntelnoten gespielt wird. John Frusciante von den Red Hot Chili Peppers hat das (so denke ich) perfektioniert. Der Song "Snow" ist hier ein gutes Beispiel, das aber (in der entsprechenden Geschwindigkeit) jeden Anfänger überfordert. Ebenfalls ist der Song "Hard to Concentrate" mit einigen Licks gespickt, die den Song sehr "funky" machen. Sogar Hammer-Ons, Pull-Offs und Slides spielt der gute Mann in schnellen Sechzehntel.

Bei "Dani California" bieten wiederum die "Ghostnotes" den entsprechenden Charakter. Auffällig ist bei Frusciante auch, dass er viele Licks nur auf den drei hohen Saiten spielt und so Kontraste setzt.

Selbst die Beatsteaks, die (so gerne ich sie auch mag :great:) nicht die Spieltechnik eines Frusciantes haben, würzen ihre Songs durch Staccato, Licks auf den drei hohen Saiten und Ghostnotes (z.B. "Cut Off The Top" oder "Hand In Hand").

Daraus läßt sich ableiten, dass man fast jeden Song "funky" interpretieren kann. Einfach die genannten Techniken einsetzen (z.B. im Jazz, Rock oder Punkrock). Selbst solche Klassiker wie "Somewhere Over The Rainbow" kann ich mir "Staccato" gespielt sehr gut vorstellen.

Gruß

Andreas
 
Hi,
ich weis nicht obs dir die so zusagen,aber Grooven tun sie:
Audioslave - Your time has come(mein erstes lied^^)
Rage Against the Machine???
Oder Red Hot Chili Peppers^^
MFG
Doomi
 
Hallo,

ist zwar nicht grad ein "funkiges Jazzlied", aber für einen Anfänger zum Üben der hier beschriebenen Techniken meines Erachtens ideal: Another Brick in The Wall Part II von Pink Floyd. Kann man sehr funky spielen. Und wenn Du dabei bist, kannst Du noch das Solo lernen, macht irre Spaß und hat absolut tolle Bendings und Vibratos.

Gruß
Hank
 

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