[Userthread] Zoom Livetrak Mischpulte

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Hallo Leute,
offensichtlich hat mein kleines Yamaha Pult (MG16/6FX) einen weg und so werde ich mir nun früher als gedacht einen Ersatz zulegen müssen.
Bislang hatte ich als Nachfolger das Behringer X32 Rack geplant. Nun habe ich allerdings realisiert, dass das Zoom Livetrak L12 einen größeren Bruder bekommen hat: das Zoom Livetrak L20

Aus verschiedenen Gründen (u. a. weil ich einige Jahre schon mit einem ähnlichen Gerät zu tun hatte, mir Hardware-Fader lieber sind, etwas Kabelgedöns entfallen würde und vor allem auch: deutlich höhere DAU-Eignung [=Bandkollegen :D] des L20) wäre mir das L20 lieber als ein X32 Rack.

Nachdem ich mir nun das Manual reingezogen habe, konnte ich feststellen, dass für die Probesituation das Gerät geradezu perfekt ist (daran würde ich den Bandkollegen/innen sogar zutrauen, selbst mal ihren IEM lauter oder leiser zu machen - ja, so schnell werden die Kinder groß ;)).
Wir wollen ja aber nicht nur proben, sondern auch die Bühnen dieser Welt erobern.
Und für diese Anlässe würde ich gerne mal ein paar Einschätzungen von erfahrenen Live-Mischer/innen einholen.

Wir sind eine 5-köpfige Band (Rockmucke), Gigs um die es mir geht, sind kleine Clubgigs (bei größeren Events steht ja alles zur Verfügung). Wir brauchen also 5 verschiedene IEM-Mixe und einen Summen-Mix auf die PA. Dazu haben wir eine kleine Gesangsanlage/PA (Fender Fortis 2 x 12"Tops, 18"Sub bzw. 15" Subs).
Hier ein paar Eckdaten zum L20, damit ihr das besser einschätzen könnt:
- 6 individuelle Stereo-IEM-Mixe sind möglich + Summenmix
- die KH/IEM-Ausgänge können auch als Auxe verwendet werden, dann max. 6 symmetrische Mono-Outs (einzeln wählbar)
- pro Monokanal (16) ist ein One-Knob-Compressor vorhanden, HPF (40-600Hz, 12dB steil), EQ (+/- 15dB) mit durchstimmbarem Mittenband (100Hz - 8kHz), 2 Effektsends auf interne Effekte
- 60db Gain pro Kanal, Pad (24dB)
- EQ in der Summe/Main Out ist nur über eine App zu steuern (leider, aber immerhin)

Also, ich denke für kleine Clubgigs sollte ich mit den Eingriffsmöglichkeiten doch gut leben können.
Oder habe ich was übersehen?

Das LiveTrak ist ja so ein "Hyrid" aus Interface, Aufnahmegerät, (Monitor-)Pult mit FX. Also kein "Experte" für irgendwas.
 
Eigenschaft
 
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So wie sich das aus den technischen Daten liest, ist das Mischpult für den Liveeinsatz zwar geeignet, kommt aber für heutige Verhältnisse dafür schon spartanisch ausgestattet daher. Bei einem Digitalpult ist heute ein vierfach Parameterischer EQ Standard. Und in der Preisklasse kann man sich inzwischen schon auch Motorfader erwarten (Soweit ich das gesehen habe kommt das Teil ohne daher). Das mag beim Recording, wo alles etwas streßfreier abgeht, gerade noch so gehen. Aber live ist das echt nicht mehr zeitgemäß und macht einem das Leben unnötig schwer. Das was bei der geplanten Anwendung für das Teil spricht sind die Stereo-Monitor-Mixe sowie die Kompaktheit. Unterm Strich bin ich mir aber nicht sicher ob z.B ein X32 Producer nicht die bessere Wahl wäre.
 
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Aus verschiedenen Gründen (u. a. weil ich einige Jahre schon mit einem ähnlichen Gerät zu tun hatte, mir Hardware-Fader lieber sind, etwas Kabelgedöns entfallen würde und vor allem auch: deutlich höhere DAU-Eignung [=Bandkollegen :D] des L20) wäre mir das L20 lieber als ein X32 Rack.
Dies sind, wie ich unbedingt beipflichte, stichhaltige Gründe, um z.B. in der Praxis (Band) nicht immer noch der Technikknecht sein zu müssen, weil dir die "Anderen" dich mit jedem Pipiwunsch" (kannste mal...lauter, leiser, mehr Höhen, bla bla) davon abhalten, selbst Musik zu machen, mit dem Zoom kann man antworten, ey, DA ist der Knopf...

Hab gerade was zum Zoom geschrieben....
https://www.musiker-board.de/threads/zoom-livetrak-l-12-praxiseinsatz.692378/
 
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Zoom Livetrak L-12 im Praxiseinsatz, ein kleiner (und natürlich subjektiver) Bericht.

Wir sind eine akustische (Hobby) Band älteren Semesters, die primär im Proberaum spielt und gelegentlich mal auf privaten Festen.
Besetzung 2 x A-Gitarren, Cajon (und div. Geklepper), 2 x Vocals, gesamt 5 Menschen…

Als „Anlage“ haben wir das o.g. Pult und eine Lucas Nano 600.

Die technische Beschreibung des Pults erspare ich mir, dazu gibt es ausreichend Test/Reviews etc. im Netz.
https://www.thomann.de/de/zoom_livetrak_l_12.htm
Hier die Anleitung:
https://zoom.co.jp/sites/default/files/products/downloads/pdfs/D_L-12.pdf

Inzwischen gibt es den „größeren Bruder“ Livetrak L-20 mit mehr Kanälen und ein paar Features mehr, für den ansonsten das Gleiche gilt.

Das Alles passt in einen Kleinwagenkofferraum plus 1-2 Köfferchen für Mikros/Kabel und zwei Stative für die Nano.

Im Proberaum ist das Pult sowohl Live Mixer als auch Recording Mixer.

Live Situation:
3 x Mikro Vocal und 2 A-Gitarren mit Pickup, 1 x Grenzflächen Mikro in Cajon, 1 x Dyn. Mikro vor Cajon (wegen Zusatzklepper/Rasselzeug).
Main Out zur Nano 600, ggf. Monitor Out A zu aktiver Monitorbox(en), hier habe ich die Möglichkeit, entweder das Mastersignal oder eine indiv. Monitormischung (z.B. nur Vocalmikros) zu routen, und diese Einstellungen abzuspeichern.
Diese einmal gefundenen Einstellungen (Pegel, Klangregelung, FX) speichere ich als Szene 1 (es gibt 9 Speicherplätze)
Die jeweilige Monitormischung (Fader) speichere ich auf den 5 vorhandenen Monitormixtasten (A-E)
Da die Fader nicht motorisch sind, wird der Pegel am Fader mit LED Leuchtkette angezeigt und „gilt“ unabhängig von der tatsächlichen mech. Faderstellung, die Klangregelung und FX Drehregler sind endlos und zeigen Ihre Einstellung per LED Leuchtkranz.
Man sieht also auf einen Blick, wie in der jeweiligen Szene alle relevanten Einstellungen sind.

Diese “Grundeinstellung „ wird auch als Szene 2 gespeichert und ist die Vorlage für LIVE Gigs, nach dem Soundcheck wird die dann gefundene Einstellung als Live Szene(für diesen Gig) auf Szene 2 überschrieben.
Auf Szene 3 ist eingestellt: 1 Voc Micro ohne FX an, alle anderen aus, für Ansagen (z.B. des Gastgebers) sowie ggf. Kanal 11/12 an, dem ein Musikzuspieler angeschlossen ist für die Pausen und und.. .
In meinem Fall ein Bluetooth Empfänger mit Akku, der von meinem Smartphone bedient wird, auf dem „passende“ Playlists für Backgroundmusik drauf sind, so kann ich bei den Gästen sitzen und die Musik ein/ausschalten oder laut/leise machen am Smartphone.

Recording Situation:

Im Proberaum sind alle Eingänge optimal ausgepegelt, der Sound für die Musiker (Klangregelung und FX angenehm eingestellt (nur für Kopfhörersound, aufgenommen wird immer pre EQ, pre FX).
Alle haben einen Kopfhörer auf (Superlux HD-660 geschlossen) und ggf. 5 individuelle Mixe (der Zoom hat 5 KH-Ausgänge mit jeweils indiv. Einstellmöglichkeit).
Ein Klick (vom Zoom) ist einspielbar in den Mix (wir machen es nicht), ein eingebautes Slate Mikro erlaubt Ansagen an die Band ohne Brüllen…
Eine Punch in/out Funktion erlaubt das korrigieren eines verhauenen Parts, ohne dass wir alle nochmal von vorne aufnehmen.
Die Overdub Funktion (die einige andere Pulte nicht haben) erlaubt das neu einspielen einer Spur bei Unzufriedenheit oder das Hinzufügen von weitern Parts (natürlich nur auf eine sonst noch freie Spur..)

Dieses „Setting „ist wiederum als Szene abgespeichert und so allzeit aufrufbar.
Die Masterspur wird auch mitgeschnitten als schnelle Kontrolle hinterher zum Reinhören.
Nach der Probe mache ich mit Kopfhörer einen schnellen Mastermix am Gerät (Lautstärkeverhältnisse, EQ, FX, PAN), entnehme die SD Card aus dem Zoom, stecke Sie in dem PC und verschicke gelegentlich die Masterspur an die Bandmitglieder (einfache Probenmitschnitte).

Die einzelnen Spurenaufnahmen importiere ich dann von der SD Card auf PC, sinnvoll umbenannt und kann Sie dann so in der DAW weiterverarbeiten.
Man kann natürlich das Zoom direkt als Audiointerface (14 Spuren) an Computer anschließen und direkt in der DAW mitschneiden, sogar beides (Zoom auf Karte und DAW gleichzeitig).
Die interne Ordnerstruktur des Zoom ist logisch und sinnvoll aufgebaut 10 „Hauptordner“ (Folder) in denen jeweils 1000 Projekte (Eine Aufnahmesession, also i.d.R. ein Song oder ein Livegig mit allen digitalen Einstellungen der Session) liegen können.

z.B. unser System
Folder 1: alle Kontrollmitschnitte der Proben
Folder 2: alle (ernsthaften) Aufnahmsessions
Folder 3: Livegigmitschnitte
Folder 4: Fertigmixe /Rohspuren plus Master) vom Zoom, nach Titeln benannt
Folder 5: reimportiert von in der DAW bearbeiteten Projekten
Folder 10: einzelne Musikstücke (WAV) zum Soundtest einer PA

Noch ein paar Anmerkungen allgemein:

Das Display zeigt alle Relevanten Einstellungen fürs Aufnehmen, ist klein, aber übersichtlich und gut abzulesen.
Phantomspeisung ist in zwei 4ergruppen schaltbar, vollkommen ausreichend.
Der in den 8 Mikro/Line Kanälen eingebaute Kompressor (one Knob) macht m.E. seine Arbeit „sauber“.
Es gibt pro Kanal eine Signal/Peak LED (grün/rot) und die gut auflösende LED Kette pro Kanalzug ist Pre Fader, so dass man immer den Pegel des Signals beurteilen kann.
Es gibt bei PC Betrieb 4 schaltbare USB Ausspielwege (statt 2 wie bei den meisten Kleinmixern). Die auf die Stereo Kanäle 9/10 und 11/12 geroutet werden (nicht auf den Master), somit eben auch ein EQ, FX und ein REC/Play haben. Ideal z.B. zum Samples „abschießen“.
Die Bedienung des Pultes ist, da optisch nahezu „analog“ aufgebaut und mit vielen „Lichtern“ zu den jeweilig gesetzten Schaltzuständen und Pegeln einfach, logisch und selbsterklärend und stellt auch für „Digitalfeiglinge“ einen guten Kompromiss (im positiven Sinn) her.
Die 5 individuellen Kopfhörerausgänge sind ein Alleinstellungsmerkmal und bieten sich geradezu für Live (Stereo) IEM Monitoring an.

„Basteltipp“ :
Man kann auch die 5 Kopfhörerausgänge als individuell konfigurierbare Monitorausgänge für Aktivboxen benutzen, hier ist das Problem das anliegende „Stereosignal“ des Stereoklinkensteckers auf Mono XLR zu bekommen, dazu gibt es neben den Lötlösungen inzwischen extra beschaltete Kabel und diverse „Kästchen“ zu kaufen.
https://www.musiker-board.de/threads/stereo-zu-mono-konvertieren.690795/#post-8759785

Resümee:
Das Teil ist bezogen auf Preis/Leistungsverhältnis für Szenarien wie meins (s.o.) die „eierlegende Wollmilchsau“ schlechthin und immer noch fast konkurrenzlos.
(Und bitte, keine erneuten X18 /X32 Diskussionen…)
 
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das Problem das anliegende „Stereosignal“ des Stereoklinkensteckers auf Mono XLR zu bekommen
Ahhh, sehe gerade: das wurde beim L20 gut gelöst finde ich. Die KH-Ausgänge sind dort einfach durch umschalten in symmetrische Mono-Auxe zu verwandeln.
 
ist das Mischpult für den Liveeinsatz zwar geeignet, kommt aber für heutige Verhältnisse dafür schon spartanisch ausgestattet dahe
Ja, genau. Ist kein ausgesprochenes Livepult. Der Fokus liegt sicher auf Probe/IEM und Recording.

Motorfade wären zwar schick, aber die 9 speicherbaren Scenes würden sicher ausreichen.

Unterm Strich bin ich mir aber nicht sicher ob z.B ein X32 Producer nicht die bessere Wahl wäre.
Ja, in Sachen Routing und Einbindung von Effekten usw. sicher deutlich vorne. Aber die DAU-Eignung ist da eher nicht gegeben. Trotz Hardware ist da offensichtlich ganz viel über Menü-Scrollen zu machen.
Das ist echt ein riesiger Pluspunkt beim L20, alle wesentlichen Einstellungen sind über Knöpfe zu bewerkstelligen.

Und zB nur mal so eine Situation: "Wo kommt denn mein Kopfhörer rein?" Beim Behringer wird das eine länge Antwort mit diversen Zwischenschritten und am Ende nehme ich den KH stöpsel den in den KH-Amp usw. usf.
Beim L20 wäre die Antwort: "KH A oben rechts am Pult" :D

um z.B. in der Praxis (Band) nicht immer noch der Technikknecht sein zu müssen, weil dir die "Anderen" dich mit jedem Pipiwunsch" (kannste mal...lauter, leiser, mehr Höhen, bla bla) davon abhalten, selbst Musik zu machen
*zustimm* :great:
 
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Unterm Strich bin ich mir aber nicht sicher ob z.B ein X32 Producer nicht die bessere Wahl wäre.
Ich mir schon.
Dein einzigen "Vorteil", den dir das Zoom vielleicht bringt, ist dass alle 16 Ins auf einer faderbank liegen. Umschalten muss man ja trotzdem, wenn man Mixbusse/auxe einstelle will.

Die Faderbänke am producer (.z.b.) für Dummies zu beschriften, "Drums", "Vocals", "instrumente" (oder wie auch immer), wäre ja kein Problem, dazu wäre sicherlich auch jeder deiner Musiker in der Lage, einen ROTEN Sends on Fader-knopp zu drücken....
...dann ist das Producer 19"-fähig, dh man dann das hervorragend in ein 19" L-Rack verbauen, in dem dann auch andere Geräte, Funken, Splitter,.... Platz finden und somit live eine sehr schnelle "plug&Play"-Lösung anbietet.
 
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Nun ja, das was wahrscheinlich am Zoom verlockend ist sind die Kopfhörerausgänge und das geringe Gewicht. Und aufgrund der reduzierten, also deutlich reduzierten, Funktionalität, zumindest was das Livemischen angeht, scheint das Teil auch einfach in der Bedienung. Wenn das Teil Motorfader haben würde, könnte ich ihm sogar etwas abgewinnen. Vorausgesetzt es klingt auch brauchbar. Nur so finde ich es eben nicht wirklich „DAU“-fähig. Will man den Monitormix ändern, so wird wohl, so wich ich das sehe, zuerst der entsprechende Mixlayer aktiviert werden müssen und dann müssen wohl die, oder zumindest der fragliche, Fader in Position gebracht werden um den Mix zu korrigieren. Das stelle ich mir umständlicher vor als den Monitormix gleich mit einem Android Device zu machen. Ich hab schon mit einigen Bands zu tun gehabt die das genauso mit dem X32 gemacht haben.
Aber gut, dafür ist ja die Vielfalt da, damit sich jeder sein passendes Teil aussucht. Es ist nur schwer für den Mitbewerb wenn da so Teile zu echt verlockenden Preisen angeboten werden die schon ziemlich ausgewachsen sind.
 
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as was wahrscheinlich am Zoom verlockend ist sind die Kopfhörerausgänge
Richtig und von grossem Vorteil...
und das geringe Gewicht.
Quatsch, ist kein, aber wirklich kein Pro/Contra Argument (wenn, schon, dann die Abmessungen...)
scheint das Teil auch einfach in der Bedienung
Ja, und darum geht es primär bei der Kaufentscheidung
Wenn das Teil Motorfader haben würde, könnte ich ihm sogar etwas abgewinnen
Wozu, ein potentielles Verschleisteil mehr, (Analogie, wenn das Auto eine Einparkautomatik hätte...)
Will man den Monitormix ändern, so wird wohl, so wich ich das sehe, zuerst der entsprechende Mixlayer aktiviert werden müssen und dann müssen wohl die, oder zumindest der fragliche, Fader in Position gebracht werden
neee, der "Layer" (wat fürm Wort") ist schon im aktuellen Betrieb "geschaltet" und der "Betreffende" muss nur "seinen" analogen Drehregler (du bist Monitormix Nr. 5. da ist der Knopf...) bedienen.
Das stelle ich mir umständlicher vor als den Monitormix gleich mit einem Android Device zu machen.
Nee, weil der "Mitmusiker" null Plan", und auch nicht die APP auf seinen Smartphone" hat, falls er überhaupt eins hat (ja, auch diese Menschen gibt es...) und wenn, der Technikknecht Ihm dieses, bestenfall 5 Minutem vorm Gig erklären muss (oder gleich selbst tut
Es ist nur schwer für den Mitbewerb wenn da so Teile zu echt verlockenden Preisen angeboten werden die schon ziemlich ausgewachsen sind.
Yes, SIR, aber es gibt glücklicherweise eben noch Alternativen (X32 vs. Zoom Livetrack) die einen anderen Kundenkreis ansprechen, unabhängig von "mein Teil kann fürs gleiche Geld aber viel mehr...
Grundsätzlich:
Jeder redet sich das Teil, was er besitzt (und teuer bezahlt hat) "schön", predigt ungefragt dessen Vorzüge und negiert damit (auch bewusst) andere Teile. (meins ist das Beste, ich habe viel Zeit und Geld darein gesteckt und wenn Alle das Gleiche kaufen, bin ich um so mehr bestätigt in meiner Kaufentscheidung).
Das nur zu menschlich, und auch ich "bewerbe" das o.g. Teil (Zoom), weil ich es habe und "toll" finde und es "kenne".
Vermutlich würde auch ich, gäbe mitr jemand ein" X32 irdendwas" nach der Einarbeitung davon "schwärmen2 und es "Jeden" ungefagt ans Herz legen. (und das Teil würde mich extrem "reizen"-.).
Aber: Ich will Musik machen mit andern Menschen, die in meiner "Konstellation" eben nicht technikaffin sind, und die sollen gefälligst dieses Mischpult wenigstens ansatzweise auch bedienen können. Also...
Nochmal: Die Technik (PA, Recording, Effekte etc.) sind nur "Diener" zum Hobby musizieren und sollten niemals meine (und die der Anderen) "Zeit fressen",nur ob des vermeitlich "besseren Klangs".
 
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ich hoffe, dass du diesen o.a. Sermon NUR auf DICH beziehst (auch wenn du es etwas anders geschrieben hast) und nicht glaubst, dass dieses allgemeingültig sei.

ICH sehe die meisten Dinge nämlich anders.
 
ich hoffe, dass du diesen o.a. Sermon NUR auf DICH beziehst
Ist nicht grade feundlich: Sermon= Gelaber), aber ja, klar, ist meine Ansicht, was auch sonst...
auch wenn du es etwas anders geschrieben hast)
kannst du mir gerne per PM erklären, gehört eher nicht hierher ins Forum weil OFF TOPIC)
ICH sehe die meisten Dinge nämlich anders.
bitte und gerne, sag was Näheres zu dem Thema, deshalb sind wir ja hier in einem Forum, indem auch kontroverse Ansichten dargestellt werden sollten...
 
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neee, der "Layer" (wat fürm Wort") ist schon im aktuellen Betrieb "geschaltet" und der "Betreffende" muss nur "seinen" analogen Drehregler (du bist Monitormix Nr. 5. da ist der Knopf...) bedienen.
Das heisst also dass da nie ein Wunsch wie “ich brauch die Gitarre von Heinz etwas lauter und die Stimme von Stefan leiser.“ aufkommt. Ich rede vom Monitormix und nicht von dessen Masterregler.

Und ja mir sind diese Argumente von dir bewusst und ich kann sie ja auch in gewisser Weise nachvollziehen. Ich selbst bin auch immer wieder mit meinen Bands mit einem simplen Signature 12 unterwegs. Wir sind nach wie vor IEM Verweigerer. Warum? Weil wir uns das Leben auf unsere Art und Weise einfach machen. Da wird nur das nötigste abgenommen, meist Vocals und Bassdrum und fertig. Geht auch wunderbar. Und dabei hätte ich schon auch die Wahl. Vom XR18, das ich auch ganz gern mag, bis zu meiner dLive. Nur die passt halt auch nicht überall.
Ich finde es ja tollt wenn du dein Zoom Teil magst. Ich seh es halt etwas nüchterner, mit meiner Sicht auf Dinge und das tue ich auch kund.
Ein bißchen erinnert mich das jetzt an eine uralte Diskussion StudioLive vs. X32 und warum Scribble Scripts bzw. Motorfader geschweige denn digitale Stageboxen so etwas von nicht notwendig sind. Und was ist passiert? Schau dir mal die letzten beiden Generationen der StudioLive Pulte an. Zumindest kann man Presonus Lernwillen zugestehen;-)

So, und nochmal. Ich finde die Zoomteile an sich ok. Bis eben auf die von mir genannten Kritikpunkte. Wer darauf verzichten kann bekommt was brauchbares geliefert. Thats it.
 
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es ist mir echt zu mühsam, mit dir hier zu diskutieren, nur soviel:

eine Aussage von einem sehr erfahrenen user und Mod (und HCA) hier als "Quatsch" abzutun, ist schon frech. Gerade mfk ist hier jemand, der einerseits schon sehr viele Pulte unter den Fingern hatte und andererseits sich wie kaum ein anderer mit der Materie auseinandersetzt.

deine Feststellungen, was hierher passt und was nicht, bzw off topic sei, ist auch nicht deine Aufgabe, aber du kannst dich ja als Mod bewerben, dann stünde dir das zu.

Zur Sache - und auch sehr allgemein gefasst: WENN ein (in dem Fall) Musiker irgendeine Technik benutzt oder benutzen will, dann hat er sich gefälligst damit soweit auseinander zu setzen, dass er diese auch bedienen kann. Das ist MEINE Meinung.
...zudem hatte ich oben schon etwas dazu geschrieben zoom vs. x32
 
Hallo tombulli...
Manche Gedanken kommen erst nach geraumer Zeit und somit gehe ich mal nach oben in Thread und frage dich, ob du eine Meinung/Hilfe/Ansicht für den TE hast...
Also, ich denke für kleine Clubgigs sollte ich mit den Eingriffsmöglichkeiten doch gut leben können.
Oder habe ich was übersehen?
Ja. ich bin auch leicht abgeschweift (heisst das so?), aber bitte, abgesehen von deinem, wohl doch eher OFF TOPIC Kommentar (du siehst, ich bin "getroffen"), hast du auch was Konstruktives zu der o.g. Frage des TE beizutragen ?

eine Aussage von einem sehr erfahrenen user und Mod (und HCA) hier als "Quatsch" abzutun, ist schon frech. Gerade mfk ist hier jemand, der einerseits schon sehr viele Pulte unter den Fingern hatte und andererseits sich wie kaum ein anderer mit der Materie auseinandersetzt.
Hallo Tombulli...
Ich schätze mfk0815 und dessen fundierte Erfahrungen sehr...
Das "Quatsch" bezog sich auf ein Kaufargument (oder nicht) wegen der Abmessungen, und dies ist sicherlich kein Kriterium für den TE und seine Frage.
Was m.E. OFF TOPIC ist, ist meine Meinung, nicht meine Aufgabe (richtig), begründet darin, das wir hier eine konkrete Fragestellung eines (erfahrenen, aktiven) Users haben und deshalb sind m.E. Kritiken an Userbeiträgen, die sich nicht auf die ursprüngliche Fragestellung, hier fehl am Platze...
ENN ein (in dem Fall) Musiker irgendeine Technik benutzt oder benutzen will, dann hat er sich gefälligst damit soweit auseinander zu setzen
Deine Meinung, okay und nachvollziehbar, aber der TE hat in seinem Eingangspost klar ausgedrückt, das es hier nicht um IHN geht (und ER hat, wenn du mal seine Posts liest, ein hohes Maß an Wissen) sondern um praktikable Lösungen in seiner Band...
deutlich höhere DAU-Eignung [=Bandkollegen
Okay, da wir uns offensichtlich ob unserer Beiträge nicht mögen, bitte, wenn es noch was zu mir deinerseits (Beiträge) zu sagen gibt, bitte per PM (und keine Antwort ist auch eine Antwort...).
Dieser Thread sollte zielführend für den TE bleiben....
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also, ja mir ging es ja in erster Linie um die Frage, ob das L20 trotz der Kompromissbehaftung in Sachen "Live-Tauglichkeit" dennoch als Pult für kleine Clubgigs brauchbar ist, oder ob ich irgendetwas wesentliches übersehen habe.

Gewicht und Maße spielen - neben den inneren Werten - zwar keine große Rolle , sind aber schon auch nicht völlig unwichtig für mich.
Und wenn ich mir jetzt zB das X32 Producer mit Case anschaue, komme ich auf deutlich über 20 Kg, das L20 mit Softcase kommt auf unter 5 Kg.
U. a. aus dem Grund war das X32 Rack auch für mich attraktiv. Ist aber aufgrund der Appsteuerung eher ungeeignet (bin ich mir ziemlich sicher).
Um es mal so zu sagen: Das X32 Producer hätte ich schon sehr gerne, es wäre aber auch "überdimensioniert" und die Bandkollegen wären heillos überfordert damit, was dann zu dem Umstand führen würde, dass wieder nur ich die ganze Zeit am Pult stehe, Strippen ziehe usw. während sich die Gitarreros mit sinnfreiem Gedudel stundenlag vergnügen und meine Nerven noch mehr strapazieren - die müssen einfach beschäftigt sein die Kleinen, sonst nerven die nur :)

WENN ein (in dem Fall) Musiker irgendeine Technik benutzt oder benutzen will, dann hat er sich gefälligst damit soweit auseinander zu setzen, dass er diese auch bedienen kann. Das ist MEINE Meinung.
Das ist eine gute Haltung, die ich prinzipiell unterschreibe, aber ...
Kennst Du nicht vielleicht zufällig auch SängerInnen, die nicht mal ein Mikrofon besitzen?
Oder GitarristenInnen, die noch nie davon gehört haben, dass es neben dem SM57 überhaupt andere Mikrofone gibt? :D
 
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Das X32 Producer hätte ich schon sehr gerne, es wäre aber auch "überdimensioniert" und die Bandkollegen wären heillos überfordert damit, was dann zu dem Umstand führen würde, dass wieder nur ich die ganze Zeit am Pult stehe, Strippen ziehe usw. während sich die Gitarreros mit sinnfreiem Gedudel stundenlag vergnügen und meine Nerven noch mehr strapazieren - die müssen einfach beschäftigt sein die Kleinen, sonst nerven die nur :)
Wir in der Band haben das so gelöst. Drummer baut sein Zeug auf (Naturset), Ich meine Bassanlage und Pult sowie die Grundverkabelung (strim usw.) Die Gitarristen neben deren Zeug auch noch die PA, Monitorboxen usw. Jeder steckt seine Leitungen selber. Sogar Gitarrenvirtuosen können
gerade mal alle Zahlen im Zahlenraum bis 16;-) Meist müssen die sich erst mal maximal zwei Zahlen merken. Das Drumkit machen wir gemeinsam. Das ganze ist in ca 20 Minuten erledigt (inkl. erster Bierbestellung). Danach wird unsere Soundchecknummer angeprobt. Da und dort leichte Korrekturen und fertig.
Ach genau. wir spielen mit zwei Setups. Ganz klein mit dem Signature 12 und 2 Monitore und größer mit XR18 und X-Touch sowie vier Monitore.
Wenn mit dem XR18 dann ist das Setup mit genau einer Szene für die Band. Die wird nach dem Job wieder gespeichert und ist somit der Ausgangspunkt für den nächsten Job. Effekte Mute ich zwischen den Songs via X-Touch. Die wichtigeren Kanäle (Kick, Bass, Gitarren und Vocals) sind auf den ersten 8 Kanälen. Damit ist der direkte Zugriff auf diese Kanäle vorhanden. Monitore ändern ist easy. ein Druck auf den SOF-Knopf des Auxweges und ich habe die Fader auf dem Auxweg geschaltet. Dank Motorfader genau dort wo sie hin gehören. Und die Kosten sind derzeit zwar wieder leicht nach oben geganen (390+370 €=760) aber noch deutlich unter dem Zoom. Dafür kann das Pult wirklich um einiges mehr. Nur eben keine Stereo-IEM Mixes. Aber das brauch ich nicht. Dafür brauch ich die vier Effekte, Instrumenten Hall, Vocal Hall, Tap-Delay und neuerdings wieder ganz gerne eine GatedHall für die Kick und die Snare. Zudem mag ich es das von der Bedieneinheit nur ein Kabel zur Stagebox/XR18 am Boden geht. Sieht sehr aufgeräumt aus.
Noch größer arbeiten wir ohnehin mit einem Techniker der dann mit seinem X32 Compact kommt. Aber mehr als einen Song brauchen wir nie. Der ist sogar festivaltauglich wenn wir mal gar nur mit einem Line-Check über die Runden kommen müssen. Hat man einen Anfangssong mit geschickter Songstruktur dann geht das ganz gut.
So sind halt die Anforderungen bei jedem unterschiedlich gewichtet. ganz gut dass die Industrie da Antworten darauf hat.
 
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Da du mich direkt ansprichst/zitierst, möchte ich darauf auch eine Antwort geben:

aus dem Grund war das X32 Rack auch für mich attraktiv. Ist aber aufgrund der Appsteuerung eher ungeeignet (bin ich mir ziemlich sicher).
Es gibt dazu Aussagen wie: "Wer ein Smartphone bedienen kann, kann auch mit der Appsteuerung umgehen". MEINE Erfahrung dazu ist, dass es wie Alles natürlich eine Eingewöhnungs-/Lernphase gibt, dass aber letztendlich alle Musiker, mit denen ICH zu tun hatte bisher, das problemlos in den Griff bekommen haben. Allerdings kann ich als alter Analoger - mache den Job seit über 40 Jahren - auch lieber Knöppe in der Hand habe, als eine Mattscheibe vor mir und jobmäßig wehre ich mich (erfolgreich) gegen diese Tabletmischerei, setze sie allerdings als Monitoring ein und finde sie dafür mit Abstand die beste Lösung, zumal es dann keine Schlange vor einem Monitormischpult gibt UND (ganz wesentlich) das System so eingestellt werden kann, dass niemand aus Versehen bei einem anderen etwas verstellt, weil es sich mal verdrückt hat am Pult.

Das X32 Producer hätte ich schon sehr gerne, es wäre aber auch "überdimensioniert"
auch hier gibt es den Spruch: "Man kann nie zuviel haben, nur zuwenig"

dass wieder nur ich die ganze Zeit am Pult stehe, Strippen ziehe usw.
Das kenne ich auch, aber dazu gehören immer 2 - der eine, der sich gerne bedienen lässt und der andere, der dies dann auch tun. Ich habe immer von vorn herein die Musiker dazu verpflichtet, sich ihren IEM-mix selbst zu machen. Natürlich habe ich Fragen beantwortet, aber immer sie selbst machen lassen. Es dauert ein wenig, aber letztendlich haben es ALLE gelernt.

während sich die Gitarreros mit sinnfreiem Gedudel stundenlag vergnügen und meine Nerven noch mehr strapazieren
Haha, kenn ich auch - aber das wagt bei mir keiner mehr, da kann Opa Tom nämlich so richtig ungemütlich werden, wenn die Musiker keine Disziplin an den Tag legen ;-)

Kennst Du nicht vielleicht zufällig auch SängerInnen, die nicht mal ein Mikrofon besitzen?
Nein, allerdings spielen die auch alle immer über meine Systeme - das ist aber in meinem Geschäft auch so Usus.

GitarristenInnen, die noch nie davon gehört haben, dass es neben dem SM57 überhaupt andere Mikrofone gibt?
Naja, WENN sie doch schon wissen, was ein SM57 ist, dann hast du doch schon gewonnen ;-) - ansonsten siehe oben (mein System).
 
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wenn die Musiker keine Disziplin an den Tag legen ;-)
Aber wissen doch alle dass es in den Genen von Gitarristen und Drummern liegt dass sie nie länger als 0,00005ms ihr Instrument nicht spielen können.;-)
 
  • Haha
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Stimmt, aber da halte ich meine Gene dagegen und meine gewinnen IMMER :evil:
 

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