ja, es ist ein Unterschied, ob ich den VLC-Player langsamer loope oder den YT-Looper/fiveloop...hat eventuell etwas mit 'automatic pitch correction' zu tun. Ich kann allerdings auch nicht ausschliessen, dass mein Rechner mir zwischenfunkt. YouTube blendet mir z.B. beim Abspielen von Vids Werbung ein; unterbricht damit denn Informationsfluss und/oder entscheidet für den Nutzer, welche Information relevanter sind (sry,etwas schräg formuliert). Ob YT-Looper kostenlos Werbung blocken kann, habe ich noch nicht gefunden. Momentan ist es einfach so, das mein System das nicht verkraftet. Der Systemoptimierer löscht regelmäßig den Cache, sodass meine Einstellungen mit gelöscht werden und ich alles wieder neu konfigurieren muss. Dazu kommt, dass mein Viren-Scan wohl gerne bei YT-Vids im Hintergrund aktiv ist, was zu unerwünschten Latenzen führt. Da ist bei mir nichts mehr synchron. Lippenbewegungen und Audio sind manchmal gefühlte 0,5Sek auseinander. Wenn das Netz wackelt, ist es sogar nahe zappenduster. Das macht den Loop nicht angenehmer.
Gewiss ist die Entscheidung, ob das gehörte Intervall rauf oder runter gerichtet ist, bei langsamer Intervallfolge weniger stressig. Die Entscheidungsfindung muss aber genau auf dem Punkt erfolgen.
Ob nun langsam oder schnell, eine Vorabinformation zum nächsten Ton bleibt logischerweise vorenthalten und mit dem Erklingen des neuen Tones ist der alte Ton genauso wieder aus dem Bewusstsein verdrängt. Der Loop erinnert mich dann jedesmal aufs Neue an mein löchriges Kurzzeitgedächtnis.
Und, ob langsam oder schnell, die Konzentration auf ein Instrument bleibt beim Heraushören gleich. Allerdings, wenn ich Backingtracks loope, dann wäre eine Zusatzoption, nämlich eine Loopschleifengeschwindigkeitsänderungsoption, schon ganz nett. Könnte ich mir doch so die manuelle Änderung am Metronom sparen. Gerade, weil mir zu den Orginalgeschwindigkeiten meist noch einige bpm fehlen und ich mich dem versuche via bpm-Variationen anzunähern,
Ob langsam oder schnell, das kann auch über die Wahl des Musikstückes erfolgen. Langsam, quälendes Warten bis zum nächsten Ton, bei langsamen Balladen und schnell, wahnirrwitziger Kontrollverlust im Tongestürze, bei schnellen Rocknummern.
Die traditionelle Methode des Heraushörens ist doch langsam anfangen und schliesslich die eigene Fertigkeit soweit zu steigern, dass auch aus schnellem Spiel das Richtige geschlussfolgert wird.
Gruss