
oberheim
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wenn überhaupt denke ich in Akkorden, zumindest dann, wenn ich mir das Stück auch so drauf geschafft habe.
Bei Stücken, die ich bis heute nicht komplett drauf habe (Beethovensonaten z.B.... was mich auch ziemlich "ärgert") erinner ich mich an die Stellen, bei denen ich seit Jahren / sorry Jahrzehnten hängenbleibe..
Bei den Lieblingsteilen, also wo die Gier, das spielen zu können größer war als der Nullbock auf Üben:
Allegro Barbaro (von Bela Bartok ) >> entdeckt über Emerson "The Barbarian" (erste LP von ELP... )
Ragtime-Finale von The Sheriff (ELP., Trilogy) oder
Chick Corea (Spain, Love Castle, Lenore, La Fiesta)...... etc...
habe ich bis zum Erbrechen trainiert bis das saß und daher
ist das auch nach vielen Jahren noch "in den Fingern", heißt beim Spielen "denke" ich
- daran mir zuzhören und vor allem sauber und nicht zu schnell zu spielen
- analysiere partiell Akkordverbindungen
- mit welchem Sound (Piano / Rhordes) etc.. das Teil am besten kommt
wenn ich dann gel. auf die Finger gugge, komme ich auch schon mal raus...
also McCoys wirklich guter Tip " Ganz willkürlich in einem beliebigen Takt eines Stückes anfangen...." würde mich da töten...
schönes Thema... nicht auszuschließen daß ich mich nochmal zu Worte melde...
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
um zu deiner Ausgangsfrage zu kommen: wenn ich ein Stück solange geübt habe bis es sitzt, dann kann ich es in der Regel auswendig.
Gel. ein Leedsheet + Akkorde genügen als Orientierung.
Aber Klassiksachen oder Jazznummern (die über RealBookNotation hinausgehen) schaffe ich mir über spielen, spielen, spielen und hören drauf.
Das was ich mag ... läuft so.
Das was ich nicht mag... spiel ich auch nicht (muss auch nicht meine Kohle mit Musik verdienen)
Ich komme ganz klar vom Hören und nicht vom Notenlesen.
Ich hatte da im zarten Alter von 12 mal einen Kirchenorganisten neben mir am heimischen Klavier sitzen: beeindruckend, was er an Bach etc. drauf hatte, aber einen schlichten Blues in C konnte er nicht.
Da ging gar nichts.
Bei Stücken, die ich bis heute nicht komplett drauf habe (Beethovensonaten z.B.... was mich auch ziemlich "ärgert") erinner ich mich an die Stellen, bei denen ich seit Jahren / sorry Jahrzehnten hängenbleibe..
Bei den Lieblingsteilen, also wo die Gier, das spielen zu können größer war als der Nullbock auf Üben:
Allegro Barbaro (von Bela Bartok ) >> entdeckt über Emerson "The Barbarian" (erste LP von ELP... )
Ragtime-Finale von The Sheriff (ELP., Trilogy) oder
Chick Corea (Spain, Love Castle, Lenore, La Fiesta)...... etc...
habe ich bis zum Erbrechen trainiert bis das saß und daher
ist das auch nach vielen Jahren noch "in den Fingern", heißt beim Spielen "denke" ich
- daran mir zuzhören und vor allem sauber und nicht zu schnell zu spielen
- analysiere partiell Akkordverbindungen
- mit welchem Sound (Piano / Rhordes) etc.. das Teil am besten kommt
wenn ich dann gel. auf die Finger gugge, komme ich auch schon mal raus...
also McCoys wirklich guter Tip " Ganz willkürlich in einem beliebigen Takt eines Stückes anfangen...." würde mich da töten...
schönes Thema... nicht auszuschließen daß ich mich nochmal zu Worte melde...
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Wie "denkt" Ihr beim Klavier-Spielen und wie wäre es richtig? Bzw. was sind die Vor- und Nachteile?
Mit "denken" meine ich, Ihr habt die Noten vor Euch, lest und übertragt sie auf die Finger.
Denkt Ihr in Noten? (Oh! Ein C5. Das ist dort!)
Denkt Ihr in Fingersätzen? (Daumen Rechts ist C5, also ist D5 Zeigefinger Rechts)
Lernt Ihr die Sachen auswendig und spielt sie anschließend "gelernt" ab?
Denkt Ihr gar nicht sondern spielt nach Gehör?
Ich frage, weil ich von der Gitarre komme und es gewöhnt bin in Fingersätzen und auswendig gelernten Bewegungen zu denken.
Jedoch merke ich, dass das fürs Klavier spielen nicht das richtige zu sein scheint und ich damit schnell an Grenzen komme (beim lesen und umsetzen von Noten).
Deswegen die Frage, wie Ihr das handhabt?
Grüße
um zu deiner Ausgangsfrage zu kommen: wenn ich ein Stück solange geübt habe bis es sitzt, dann kann ich es in der Regel auswendig.
Gel. ein Leedsheet + Akkorde genügen als Orientierung.
Aber Klassiksachen oder Jazznummern (die über RealBookNotation hinausgehen) schaffe ich mir über spielen, spielen, spielen und hören drauf.
Das was ich mag ... läuft so.
Das was ich nicht mag... spiel ich auch nicht (muss auch nicht meine Kohle mit Musik verdienen)
Ich komme ganz klar vom Hören und nicht vom Notenlesen.
Ich hatte da im zarten Alter von 12 mal einen Kirchenorganisten neben mir am heimischen Klavier sitzen: beeindruckend, was er an Bach etc. drauf hatte, aber einen schlichten Blues in C konnte er nicht.
Da ging gar nichts.
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