so wie AK es geschrieben hat ist es richtig, also es funktioniert so:
besiepielsignal:10db unterschied zwischen leisestem und lautestem ausschlag, wird durch einen kompressor geschickt, ratio noch 1:1:
endstufe wird bis zum clippen aufgerissen (wenn eine pegelspitze kommt sind wir kurz vor clipping)
nun wird die ration erhöht (abgesehen von attack und releasezeiten), als threshold setzen wir mal bspw den gerinsgten pegel, bspw: 0db (in der realität kommt sowas selten vor)
steigern wir die ratio jetzt auf 1:5 passiert folgendes:
die ehemalige "10db-pegelspitze" wird auf eine "2db-pegelspitze" komprimiert.
DAS WARS JETZT WAS DER KOMPRESSOR AN SICH TUT.
resultat:
wir haben nur noch einen unterschied von 2db zwischen pegelspitze und pegelminimum. jetzt ist bei pegelspitzen die endstufe auch nicht mehr kurz vor clipping!
JETZT KANN das signal durch einen weiteren vorverstärker um 8db angehoben werden, somit erhöht sich der durchschnittspegel um ca. 8 db und die endstufe ist wieder kurz vor clipping, allerdings bei 8db mehr durchschnittspegel.
will sagen: natürlich ist der durchschnittspegel (=die lautheit) des signals hinterher höher, es wirkt also lauter, allerdings liegt das nicht primär am kompressor sondern eben an einem nachgeschalteten verstärker, der ohne den einsatz des kompressors die endstufe ins clipping treiben würde!
will sagen: wenn der musiker den eindruck hat, dass eher töne zu leise sind, dann sollte er einen enhancer benutzen!
wenn man zum beispiel standardmäßig mit fingern spielt und gelegentlich mal auf tappings wechselt, allerdings diese zu leise sind, dann ist an der stelle ein enhancer sinnvoll!
spielt man standardmäßig mit fingern und slappt ab und zu mal und das slappen ist zu laut, dann sollte man einen kompressor verwenden! (als beispiele)
der kompressor an sich macht halt nicht lauter!