Transistor-Combo mit gutem Cleansound für´s Sofaklimpern gesucht

  • Ersteller Johnsen2023
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Die eierlegende Wollmilchsau wäre dann sowas hier: https://www.thomann.de/de/vox_mini_go_50.htm
Ich hab den kleineren Vorläufer dieser Serie, und kann den nur empfehlen. Insbesondere das Schlagzeug ist einfach nur klasse, da macht das Spielen gleich sehr viel mehr Spaß. Einziger Nachteil: Das interne Modelling ist ... bescheiden. Vielleicht ist es mittlerweile besser, vielleicht auch nicht. Meine persönliche Lösung: Den Vox komplett ohne Modelling betreiben (oder mit einem der ersten beiden Verstärker-Modelle) und für einen wirklich sehr anständigen Clean-Sound dieses ...

Harley Benton American TrueTone


... günstige Pedälchen davor setzen (meiner Ansicht nach das Beste aus der Serie, ich hab sie alle ausprobiert). Davor dann den Plexi-Ranger und da bleiben für zuhause kaum noch Wünsche offen. Allerdings: Seitdem ich mir gerade vor kurzem dieses ...

Marshall JVM Distortion


... Teil geholt habe, steht ganz oben auf meiner Liste ...

Marshall 1959 Distortion


... das Plexi-Pedal aus der gleichen Serie. Ich habe es noch nicht, aber guten Grund zur Vermutung, dass es den Plexiranger schlagen wird. Schon alleine das JVM-Pedal, das sich eigentlich im High-Gain-Bereich am wohlsten fühlt, kann auch sehr gut weniger, da erwarte ich mir von dem Plexi-Pedal einiges. Allerdings müsste man da vielleicht noch einen Booster oder Overdrive davor hängen. Vielleicht auch nicht, das hängt von deinen Vorstellungen ab. Der Plexi-Ranger vereint ja beides.
 
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Ich kann für die ersten Schritte (und nicht nur da) immer nur Folgendes raten:

- Kauft etwas, was auch leise noch Spaß macht.

- Kauft etwas, das gleich ein bisschen Flexibilität mitbringt. Morgen will man vielleicht mal noch ein spezielles Delay, eine Plate-Reverb, ein Tremolo, irgendeinen Effekt, oder weiß der Geier was.

- Kopfhörer und einfach Aufnahmemöglichkeiten sind heute bei den digitalen Dingen mit dabei und klingen sogar echt ordentlich.

- Schaut zu, dass ihr auch mal (egal wie, aber so einfach wie möglich) auch mal etwas zum Üben und Lernen zuspielen könnt und schaut zu, dass ihr auch mit Metronom, oder auch mit Drums üben und spielen könnt. Das Timing ist sicher wichtiger, als die letzten 10% der Optimierung irgendwelchen Equipments. ;-)
Das sehe ich genauso. Ich würde wenn es wirklich erstmal für das Wohnzimmer sein soll, auch nach einem kleinen guten Modelling-Amp schauen. Die Teile klingen mittlerweile generell durchaus amtlich und das auch auf Zimmerlautstärke.

Die Befürchtung des TE, dass man "zu viel" rumspielt ist eher unbegründet. Die ersten zwei/drei Tage schaut man nach dem Sound der einem gefällt und meistens bleibt man auch dabei. Man verliert aber nicht die Freiheit was Neues auszuprobieren, wenn man Lust drauf hat.
Ein BOSS Katana 50 https://www.thomann.de/de/boss_katana_50_gen_3.htm oder ein Line6 CATALYST https://www.thomann.de/de/line6_catalyst_cx_60.htm klingen gut und sind vom Funktionsumfang nicht überdimensioniert wie ein komplettes Modelling-Floorboard plus FRFR. Kopfhöreranschluss haben sie beide, die Sounds sind gefällig und funktionieren auch bei Zimmerlautstärke einwandfrei und dennoch haben sie auch noch genug Puste, wenn es doch irgendwann mal in einen Bandkeller geht. Zudem vertragen sich beide sehr gut auch mit Pedalen, wobei nach meiner Erfahrung vor allem der CATALYST ein klein wenig wählerischer bei Zerrpedalen (vor allem Fuzz) ist. Und wenn es dann doch mal etwas komplett anderes oder größeres oder was auch immer werden soll, bekommt man die Teile auch wieder gut verkauft.

Ich finde zwar auch die Idee eines Headrush FlexPrime oder Core interessant, aber mit einer ordentlichen FRFR dazu (damit man nicht nur per Kopfhörer spielen muss), ist man dann auch gleich mal 800-1000 Takken los. Ich spiele zwar das große Prime seit etwas mehr als einem Jahr selbst (hauptsächlich live und im Probenraum) und mit den richtigen Amp Clones und IRs klingt das Teil einfach fantastisch, aber für den TE wird das wohl wirklich eher in Soundspielerei als wirkliches Spielen enden. Die Vorteile von Metronom und Practice Tool integriert sind da jedoch gegeben was vor allem zum lernen von Songs sehr hilfreich ist. Dennoch am Ende "Way outta budget".
 
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@SlowGin @rock4life81
Ok, ich kann eure Gedanken nachvollziehen. Zu bedenken ist eben auch: es ist ,,nur" für die Heimanwendung. Wobei mir da grade eben noch ein anderer Gedanke gekommen ist: ich besitze einen Akustikgitarren Amp Fishman Loudbox Mini. Mini hört sich erstmal mickrig an, dass bezieht sich allerdings nur auf die Größe. Tatsächlich aber hat der beachtlich Substanz und Druck. Clean kann man eine E-Gitarre tatsächlich darüber spielen, dass klingt ganz ordentlich. Verzerren aber geht nicht. Um den Fishman zu nutzen müsste es doch möglich sein, einen Amp/Cab Simulator, auch genannt Modeling Effekt Prozessor, zwischen E-Gitarre und Fishman Amp zu klemmen. Z.B. sowas hier: https://www.thomann.de/de/hotone_ampero_mini_vanilla.htm Vom Hotone dann in den Gitarren Input des Fishman oder per AUX IN gleich in die Endstufe. Ist der Gedanke so falsch oder wär's einen Versuch wert, was meint ihr?
 
Das kannst du gerne versuchen und es gibt auch einige die das sicherlich mehr oder weniger erfolgreich schon gemacht haben. Bei Akustik-Amps sind halt Speaker drin, die in bestimmten Frequenzbereichen anders "färben" als es ein Lautsprecher bei einer Box für E-Gitarre tut. Das kann passen, muss es aber nicht.
Da der Ampero ein Line-Signal ausgibt, würde ich bei dem Versuch wohl eher über den AUX-In gehen als über den Gitarren-Input an deinem Fishman. Ob das Endergebnis dann zufriedenstellend sein wird, ist wie gesagt nach dem "Try and Error"-Prinzip herauszufinden.

Du solltest dir aber im Klaren sein, dass wenn du diese Lösung anstrebst, du jedes Soundprofil, dass du dir erstellst höchstwahrscheinlich zweimal basteln musst:
  • 1x mit CabSim und wahrscheinlich auch anderen EQ-Einstellungen für das Spielen über den Ampero direkt per Kopfhörer
  • 1x ohne CabSim und an deinen Amp angepassten EQ-Einstellungen
Wenn du aber generell der Lösung doch über ein Modellingboard zu spielen nicht mehr abgeneigt bist, dann würde ich ein paar Euronen mehr locker machen und mir wohl direkt das richtige Ampero holen https://www.thomann.de/de/hotone_ampero.htm .

Besser wäre in einem kleinen Budgetrahmen dann aber doch entweder das ToneX oder wenn es günstiger sein soll, dass ToneX One. Hier kannst du eben komplette Amp Captures reinladen über die Cloud die wirklich viel gutes (und natürlich einiges auch an Schrott) zu bieten hat. Da sucht man sich ein paar gute Profile von Amp Klassikern wie JTM-45, JCM-800, Fender Tweed usw zusammen und spielt dann den Amp den man will auf Zimmerlautstärke. Und das Teil versteht sich auch mit fast allen Pedalen die man davor oder dahinter hängt ziemlich gut.

Natürlich auch hier zu bedenken: es ist durchaus möglich, dass das Zeugs an deinem Akustikverstärker nicht zwingend geil klingt. Floormodeller sind eben primär dafür ausgelegt an einer FRFR oder direkt ins Mischpult des FoH gespielt zu werden. Natürlich kann man die Teile auch in komplette Gitarren-Setups mit Amp usw. einbinden, aber auch hier sind natürlich erstellte Sounds oder geladene Profile mit etwas tweaken anzupassen, damit es gut klingt.
 
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1x ohne CabSim und an deinen Amp angepassten EQ-Einstellungen
Ich denke, der Akustik-Amp wird eine einigermaßen lineare Wiedergabe haben und wahrscheinlich auch einen Fullrange-Speaker, der eingebaute Hochtöner deutet darauf hin. Von daher wäre es vielleicht sinnvoll, die CabSim auch da aktiviert zu lassen. Aber das ist Spekulation.

Edit: da steht ja sogar "Frequenzgang: 80 - 20.000 Hz" - also Fullrange

Fishman Loudbox Mini with Bluetooth


@Johnsen2023 , du hast ja mittlerweile so alle Alternativen durch. Über deine letzte Idee habe ich mich jetzt doch gewundert, ich hatte den Eindruck, dass du eher einen "richtigen" Amp suchst, und jetzt bist du bei einem winzigen Modeller mit Touchscreen, USB-Anschluss und 50 Verstärkertypen gelandet :D Ich persönlich würde mir für das Geld einen gebrauchten Catalyst 60 suchen, bei dem man an echten Knöpfen drehen kann. Ich bin gespannt, was letztlich bei dir rauskommt.
 
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...Über deine letzte Idee habe ich mich jetzt doch gewundert, ich hatte den Eindruck, dass du eher einen "richtigen" Amp suchst, und jetzt bist du bei einem winzigen Modeller mit Touchscreen, USB-Anschluss und 50 Verstärkertypen gelandet :D ...

Da wirst du hier nicht der einzige sein, der darüber grinst :D
Mein Fishman ist übrigens nicht in diesem kackbraunbeige sondern in lebensbejahendem schwarz.

Aber mal ganz im Ernst: es interessiert mich schon, welche Möglichkeiten und Optionen es heutzutage so gibt. Da siegt bei mir eben auch die Neugierde. Und ich denke, für so einen Austausch, auch wenn ich jetzt vom eigentlichen Thema weit abgeschweift bin, ist ein Forum auch da. Das Thema bleibt dennoch gleich: E-Gitarre spielen im Einfamilienhaus mit vollem Klang ohne das die Decke einstürzt. Hach, am liebsten würde ich mal einen VOX AC10 hören...🙈
 
Ich denke, der Akustik-Amp wird eine einigermaßen lineare Wiedergabe haben und wahrscheinlich auch einen Fullrange-Speaker, der eingebaute Hochtöner deutet darauf hin. Von daher wäre es vielleicht sinnvoll, die CabSim auch da aktiviert zu lassen. Aber das ist Spekulation.
Da gebe ich dir dann recht. Ich kenn den eigenen Sound dieses „Amps“ nicht. Wirkt optisch aber tatsächlich eher wie eine FRFR…
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Das Thema bleibt dennoch gleich: E-Gitarre spielen im Einfamilienhaus mit vollem Klang ohne das die Decke einstürzt. Hach, am liebsten würde ich mal einen VOX AC10 hören...🙈
Dann hol dir wohl wirklich den ToneX. Da kannste dann auf Zimmerlautstärke AC10 bis AC30, JTM-45, JCM 800, Tweed Deluxe, Bassman, usw usw haben. Am besten ein gutes Profilepack irgendwo dazu kaufen und dann gib ihm 😜
 
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Da gebe ich dir dann recht. Ich kenn den eigenen Sound dieses „Amps“ nicht. Wirkt optisch aber tatsächlich eher wie eine FRFR…

Der Fishman hat keinen ,,Sound", der ist konsequent auf Linearität und Neutralität getrimmt und liefert ab wie ein Nahfeldmonitor.
 
Ampero Mini Vanilla
Boss Katana 50 Gen 3
Yamaha THR 30 II
Orange Crush 35 RT

sind bestellt. Da sollte was passendes dabei sein. Ich lass mir Zeit beim Austesten und berichte. Vorab vielen Dank für euren Support, es ist mir eine Ehre:cool:
 
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hach, am liebsten würde ich mal einen VOX AC10 hören...🙈
Ein guter, ehrlicher und feiner kleiner Röhrenamp, den ich bedenkenlos empfehlen kann.
Mir macht das allemal mehr Spaß als diese Thr und Konsorten- Kacke.
Oder einen Transenklassiker wie den Roland Jazz Chorus, gibt es schon ab 22 Watt für das gleiche Geld wie ein AC10.
 
@Johnsen2023
Bei dem Katana würde ich unbedingt auch mal die Software installieren.
Damit geht sehr viel mehr und das macht wirklich viel aus. ;-)
 
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*edit*
Danke für den Tip👍🏻
 
Grund: edit->Vollzitat Vorpost
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So, wie versprochen, meine Rückmeldung. Mir gefallen alle 4 Varianten, da ist nix dabei, was nicht wirklich funktioniert. Es bleibt alles eine Frage des persönlichen Geschmacks, deshalb ist Anspielen schon wichtig. Bei den von mir gewünschten Klangeigenschaften, unter Berücksichtigung meiner HSS Stratkopie und der Akustik meines Proberaums, bleibt der Orange Crush 35 RT. Die Einfachheit, das Unpreziöse, die direkte Ansprache auf den Lautstärkeregler der Gitarre, dass alles passt mir schon ohne weitere Pedals. Danke nochmals an alle für euren Input, dank euch habe ich den für mich geeigneten Amp gefunden👍🏻
 
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Cool. Das freut mich sehr zu lesen!
 
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