Ich verfolge diesen Thread interessiert mit, vor allem, weil ich halt immer einen ganz anderen Sound im Ohr hatte und nach jahrzentelangem Ringen mit meiner in etwa gleich alten (1994) Fender American Standard erst happy wurde, als ich die Pickups rausgeworfen und welche mit mehr "Bums" reingemacht habe (...und das nach einem
Billo-Testkauf, die sind immer noch drin, ich stehe dazu ;D für meine Ohren klingen die gut).
Für mich ist es einfacher, aus "mehr" dann "weniger" zu machen, als aus "weniger" mal "mehr" zu wollen. Will sagen: Die original-Fenders waren mir immer zu dünn, klingelig, wenig Spaß ... ich musste immer kämpfen, immer drehen, immer irgendwo justieren, um's passend zu machen. Die jetzigen bringen halt irgendwie immer "mehr" mit, manchmal auch zu viel, aber wenn ich weniger will... ja mei, dafür gibt es ja einen Volume Knob und ich kann was wegnehmen.
Aber eben auch - ich bin schon ein Singlecoil-Mensch, für noch mehr "bums" auch gerne mit P90, alles mit Humbuckern ist mir dann meist irgendwie zu mumpfig-dumpf, zumindest kriege ich da keinen Sound aufs Ohr, der mir passt. Ich schätze aber den sehr unterschiedlichen Charakter meiner Singlecoil-Gitarren sehr, und akzeptiere eher ihre Unterschiede als dass ich Gemeinsamkeiten suche. Habe eine Strat, die klingt nach Strat - das reicht mir.
Aber wie gesagt, finde die Diskussion sehr spannend und sie hat mich motiviert, meine Strat auch mal wieder zu spielen (...bin ansonsten fast nur noch mit Tele-artigem unterwegs gewesen...).