SG custom mit Vibrola beschissene Saitenlage / break angle an der brücke

Metallsau
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Ich habe eine Linkshänder SG Custom mit einem vibrola tremolo.

Die Seitenlage nach dem zwölften Bund ist ziemlich hoch, obwohl ich die Brücke schon soweit runter gedreht habe, dass durch das Tremolo quasi überhaupt kein korrekter break angle vorhanden ist, wie es mit einem normalen stop bar tailpiece möglich wäre.

Drehe ich die Brücke soweit runter dass die Seitenlage sehr gut ist, habe ich gar keine Spannung mehr auf den Reitern.

Ist das normal mit diesem Vintage Tremolo muss ich einfach damit leben, schätze ich….

Gibt es Tricks?

Ich könnte natürlich auf ein normales tailpiece umbauen aber das nimmt der gitarren den iwie die Optik.

Danke

IMG_2571.jpeg

IMG_2570.jpeg


IMG_2568.jpeg
 
Hallo, das ist soweit schon nichts anormales bei den Vibrola SGs. Ich hörte, dass manche mit einem Wechsel zur Allparts Version Besserung mit dem Saitenwinkel bekamen.

Wie hoch ist denn die Saitenlage am 12. Bund und wie ist der Halsstab eingestellt? Sind auch die Sattelkerben tief genug gefeilt?
 
muss ich morgen checken a 12. bund geht es gerade so darüber top also das Trussrod habe ich eingestellt. Sattelkerben sind auch schön tief.

Allparts für Lefty wirds vermutlich schon wieder nicht geben oder kostet Dreieckig 🐭

Am liebsten würde ich das vibrola deaktivieren ohne die Platte optisch zu verlieren
 
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Was wäre mit einem STP und die Platte dranlassen? Wie bei der Derek Trucks.
 
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+1 für Guitar-Slingers Idee!
Oder auf klassisch Bigsby umbauen.
Hab ich meiner SG gegönnt - ist geil
 
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Ja, mit dem Vibramate. Dann braucht es nur 2 Löcher für die STP Bolzen. :)
 
Danke für den Input. Aber dann kann kan grundsätzlich festhalten dass das kein Montagsmodell ist sondern das die Regel ist bei der Art Tremolo.

Denkt ihr wenn man nach dem STP auf vibola zurückbaut verdeckt das die löcher?

Das ist halt eine extrem seltene Elliot Easton CS SG. Davon gabs nur 150 stück und man schätzt maximal 25 linkshänder.

Ich hatte gehofft es gäbe eine technische lösung ohne Eingriffe 😪
 
Die Löcher fürs STP schauen etwas raus, ja.

Edit: da gibt es was von Ratiopharm:

1742399820555.png


Das musst du natürlich selber entscheiden, aber meine Gitarren habe ich auf mich personalisiert, sodass sie mir selbst gefallen und zu meinem/-r Stil/Spielweise passen. Ungeachtet Baujahr oder Hersteller.

Aber vielleicht bin ich da einfach zu pragmatisch?! ;)
 
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Ne versteh ich nur bei so teuren Instrumenten will ich solche basteleien irgendwie nicht. Ich hab noch 2 SG‘s da passt alles 😂😅😅

Hatte gehofft man kann da irgendwas machen
 
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Schreib doch einfach mal Atze Rockinger direkt an, der sammelt alte Vibratos und denkt seit 50 Jahren über Verbesserungen nach, vielleicht hat der eine Idee. Ich kenne die Konstruktion leider überhaupt nicht und kann weiter nichts beitragen.
Allerdings ist das Problem in der Art einer der Gründe warum ich geschraubte Hälse gut finde.
 
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Komisch, bei mir sieht das so aus.
Hast du eine höhere Saitenspannung?
Bei mir sind es 10er Saiten.
 

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Ich vermute auch, dass die Einstellung der Saitenlage nochmal überprüft werden sollte.
Ich bin da jetzt nicht so versiert darin, aber vielleicht könnte sogar schon ein zu tief gekerbter Sattel eine Rolle spielen??
 
Wenn man sich das elastische Blech anguckt, ist ja noch etwas Luft zum Korpus. In dem Video wird mit ein paar Unterlagen gearbeitet (bei ca. 1:45) um das Blech näher an den Korpus zu bekommen:

View: https://www.youtube.com/watch?v=wQFEgpa6XfA

Ich könnte mir auch vorstellen, dass man dem Blech insgesamt eine günstigere Form geben kann, so dass du einen größeren Knickwinkel der Saiten hinbekommst.
Das kann man ausprobieren und bei Misslingen das Blech zurückbiegen oder austauschen.
scan507.jpg

Ich würde versuchen...
- den Knick bei 1 stärker zu machen
- bei 2 eine etwas stärker Wölbung zu biegen
- bei 3 das ganze flacher gestalten

Hier kann man mal nachlesen, was so üblich ist bei Vibrolas: https://everythingsg.com/threads/lyre-vibrola-owners-is-this-a-normal-spring-angle.18565/
 
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