Rille im Bund nach malheur.

Sorry, da muss ich energisch widersprechen: Das Plecen ist nicht nur teuer, sondern hat auch Nachteile. Es wird vom Griffbrett und von den Bünden der Nullpukt ermittelt. Ist dabei auch nur ein Bund zu tief gesetzt worden, ist DAS der Nullpunkt. Und alle anderen nicht betroffenen Bünde werden auf DIE Höhe abgearbeitet. So etwas ist unnötig. Zu hohe Bünde können nachgedrückt werden, zu tiefe können "angehoben" werden!! Ich bin so unverfroren zu behaupten dass ich durch genaue Fretrockerkontrolle über die komplette Breite der Bünde, dem Nachdrücken und Abrichten die gleiche Arbeit mache. Dauert ggf. etwas länger, ist aber preisgünstiger und kein Material wird abgetragen.

Sorry, da muss ich noch energischer widersprechen: Beim Plek-Sevice wird zunächst einmal nur gemessen -> anhand einer erstellten Grafik wird dann erst einmal über das Grundsätzliche nachgedacht: Stimmt die Halskrümmung, stimmt die mittlere Bundhöhe, ist der Hals evtl. vertwistet usw. usw. -> dann wird erst einmal nachgedacht und überlegt, was man an Vorarbeiten erledigen muss*** (Halskrümmung, Deine beschriebenen Bundunterschiede usw.), um dann dafür Sorge zu tragen, dass die Plekmaschine wirklich nur das Minnimalste abträgt -> DENN (!): Geplekten Bünden sieht man es nicht an, das sie geplekt worden sind.

*** In der Regel wird der Kunde da mit ins Boot geholt, wenn sich gravierendes einstellt. Oder bei dem Plek-Service den ich persönlich kenne, kann man bei der Primärmessung mit anschließenden Gespräch mit dabei sein.

Wie geschrieben: Die Arbeit eines guten Gitarrenschraubers negativiere ich nicht! Aber die Genauigkeit von 2/100'tel Millimeter mit Handarbeit zu erreichen... ...ich will es nicht ausschließen bei einem Gitarrenbauer, aber ein Roboter macht das innerhalb weniger Minuten zu 100%.

Ich akzeptiere Deine Meinung, aber mit meinen Erfahrungen ist sie nicht schlüssig. Bei dem Plek-Service den ich kenne arbeiten Leute, die immer noch ihren gesunden Menschenverstand einschalten, ihre Verantwortung immer noch bei sich sehen und sie nicht an einem Roboter abgeben und diesen dann mehr oder weniger sagen "Nun mach mal mein Maschin'chen". Und meine Gitarren sind nicht die einzigen, die ich in den Händen halte, ich kenn die Gitarren so einiger Gitarristen, die auch bei diesem Plek-Service waren. Nicht bei einer Gitarre wurde wild drauf los gefräst.
 
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12. Bund hohe E-Saite ~0,7 mm ist schon eine Hausnummer! Tiefe E-Saite ~0,9 mm.

Ich mag zwar eine flache Saitenlage aber das wäre mir viel zu gering. :oops: Hat ja auch etwas mit freiem Schwingen der Saite zu tun und vor allen Dingen auch mit dem Anschlag eines jeden Gitarristen.
Und wie @murle1 schon gesagt hat: das bekommt nicht nur eine Maschine hin. 🙂 Das Plekken wird scheinbar sehr oft falsch verstanden oder eingeschätzt.
 
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Ich würde die zwei Bünde wahrscheinlich erstmal selber ersetzen. Allerdings wäre es wirklich gut zu wissen, welches Material es denn nun ist?
Kann man mir da helfen zu ermitteln, ob es Neusilber oder dich Edelstahl oder gar etwas anderes ist?
 
Ich mag zwar eine flache Saitenlage aber das wäre mir viel zu gering. :oops: Hat ja auch etwas mit freiem Schwingen der Saite zu tun und vor allen Dingen auch mit dem Anschlag eines jeden Gitarristen.

Kein Problem! ...aber bei meiner Paula schnarrt es auch nicht, wenn ich spiele. Die Saiten schwingen frei. Ich bin aber auch kein Gitarrist der mit hohem Kraftaufwand in die Saiten haut. Ich bin eher der Typ, der das Gefühl aus der rechten Hand (ich bin Rechtslateral) bzw. den Fingern versucht auf die Saiten zu bringen. Vielleicht ist das auch der Grund, das ich am liebsten mit Metallplektren spiele :ROFLMAO:

Und ja, ich kenne viele, die gerne eine höhere Saitenlage bevorzugen. Ich möchte es immer so flach wie möglich haben.

Wir sind wieder o.T. ;)
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Kann man mir da helfen zu ermitteln, ob es Neusilber oder dich Edelstahl oder gar etwas anderes ist?

Hier habe ich interessante Hinweise dazu gefunden.

Bei mir würde ich das sehr schnell daran merken, dass die Bünde schnell flacher werden ;) ...und da hauptsächlich dort, wo ich viel und gerne bende. Weiter habe ich noch einen ausgeprägten Tremolo in den Fingern wenn die Saite gebendet ist -> das schleift bei "normalen" Bünden relativ schnell runter. So nach einem halben Jahr bereits sehe ich es immer deutlich. Edelstahlbünde spiele ich seit 2019 und ich sehe da nichts! Absolut nichts!

Vielleicht kannst Du ähnliches bei Dir beobachten @VintageFreak08 ;)
 
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Kann man mir da helfen zu ermitteln, ob es Neusilber oder doch Edelstahl oder gar etwas anderes ist?

Auf die Ferne und mit Fotos wird das schwierig, aber ein klein wenig kann ich vielleicht helfen.

1.Neusilber glänzt anders; quasi heller. Edelstahl glänzt auch super, ist aber etwas dunkler. Guck Foto

2. Wenn du mit Daumen und Zeigefinger so weit kommst wie das linke Bundstäbchen, ist es Edelstahl.
Wenn du den rechten Kringel schaffst, ist es Neusilber:ROFLMAO:

EdelstahlNeusilber.jpg


Ansonsten merkst du es natürlich bei der Bearbeitung; besonders bei der Politur. Steht alles in dem Thread hier...spart Schreibarbeit..

Klick
 
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Eine 10-er Saite - einen etwas größeren Hammer - Saite auf Edelstahlbund - zugeschlagen.
Ergebnis: Tatsächlich eine kleine Kerbe im Bundstäbchen -> Saite platt :D

Bei NS-Bünden: Große Kerbe wie im Foto - Saite intakt
Ein 300g Hammer ist Dekorateurwerkzeug für Hausfrauen :ROFLMAO: :ROFLMAO:

Ich schrieb ja auch schon, dass ich es stark bezweifle, dass es sich um Edelstahlbünde handelt.
Nach 45 Berufsjahren in der Metallverarbeitungg kennt man die Festigkeiten von Edelstahl und Neusilber im Vergleich.

Aber ich gehe noch einen Schritt weiter. Ich kann nicht nachvollziehen, dass beim bloßen Umfallen einer Gitarre die Kraft ausreicht, um solche Schäden zu verursachen.
Meiner Einschätzung nach ist ein schwerer, harter Gegenstand, wie zum Beispiel ein Boxenständer mit größerer Wucht gegen die im Ständer stehende Gitarre geschlagen, und erst dann ist sie umgefallen.

@Vester wird mir wahrscheinlich bestätigen, dass er mit dem Hammer schon ganz schön zuschlagen musste um diese Macken zu erzeugen. Diese Wucht erreicht eine umfallende Gitarre m.M.n. nicht.
 
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Ich wollte ja meinen 2KG Fäustel verwenden, aber dann wäre es ein platter Schmuckanhänger geworden:D
 
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Aber ich gehe noch einen Schritt weiter. Ich kann nicht nachvollziehen, dass beim bloßen Umfallen einer Gitarre die Kraft ausreicht, um solche Schäden zu verursachen.
Meiner Einschätzung nach ist ein schwerer, harter Gegenstand, wie zum Beispiel ein Boxenständer mit größerer Wucht gegen die im Ständer stehende Gitarre geschlagen, und erst dann ist sie umgefallen.

@Vester wird mir wahrscheinlich bestätigen, dass er mit dem Hammer schon ganz schön zuschlagen musste um diese Macken zu erzeugen. Diese Wucht erreicht eine umfallende Gitarre m.M.n. nicht.
Da muss ich dich leider berichtigen☝🏼
Die Gitarre stand im Mehrfachständer und als ich die Tele raus nahm zum einpacken, war dort der Gurt am Mehrfachständer hängen geblieben und so kippte der Ständer samt Gitarre.

Es war also nur der Fall!
Keine sonstige Kraft von außen bzw Gegenstände auf dem Bühnenboden.
 
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Es war also nur der Fall!
Keine sonstige Kraft von außen bzw Gegenstände auf dem Bühnenboden.
Krass, hätte ich echt nicht gedacht, zumal wenn du sagst flacher Bühnenboden.
Der Sattel und der Steg sind die höchsten Punkte der Saitenführung. Was hat dann die Saiten gegen das Griffbrett geschlagen?
 
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......kippte der Ständer samt Gitarre.

Scheint ja wirklich äußerst ungünstig gestolpert zu sein, die Arme. Wissen kann man es ja nicht, aber ich habe auch Zweifel, dass es VA-Bünde sind.

Wirst du ja sehen...und sag dann hier mal Bescheid. Das ist auch für nachfolgende Generationen immer interessant :D
 
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Jetzt wäre natürlich interessant zu wissen, welchen Bunddraht ich kaufen sollte. Alleine von den Abmessungen her gibt es ja viele unterschiedliche.😪
Hätte den Draht halt gerne, bevor ich die Bünde ziehe😬

Die Gitarre ist wahrscheinlich auf ein Kabel gefallen, was von dem Kemper zum Mischpult ging. Letztendlich ist es egal, Resultat bleibt ja gleich.
 
Zuerst musst du die Dinger ja vernünftig ausmessen. Dann brauchst du ja mehrere Bünde? (im Startbeitrag sind ja mind. 2 Bünde betroffen, wenn ich richtig gucke)

Dann gehst du z.B. bei Rockinger auf die Seite KLICK und in den kleinen techn. Zeichnungen siehst du die genauen Maße.
 
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Ist zwar eine heftige Delle,aber egal:
Dremel mit Polierfilz,etwas blaue Polierpaste,bei 10.000 Umdrehungen bearbeiten,Delle wech,ganz easy und einfach.
Villeicht noch alle Bünde überpolieren und gut ists.
 
Ich wiederhole mich hier im Forum: Nichts gegen die Arbeit guter Gitarrenbauer! Ein guter Gitarrenbauer kann einem den Hals wahrlich sehr sehr gut abrichten! Aber gegen die Präzission eines Plek-Roboters kommt in der Regel kein Mensch an. Ich habe sehr großen Respekt (!) vor der Arbeit eines guten Gitarrenschraubers!!!

Klingt für mich eher als hättest Du zu viel Respekt vor der PLEK.

Sorry, da muss ich noch energischer widersprechen:

Ich kenne Deine Motivation ja nicht die dazu führt hier PLEK so energisch zu verteidigen, aber:

Wie geschrieben: Die Arbeit eines guten Gitarrenschraubers negativiere ich nicht! Aber die Genauigkeit von 2/100'tel Millimeter mit Handarbeit zu erreichen... ...ich will es nicht ausschließen bei einem Gitarrenbauer, aber ein Roboter macht das innerhalb weniger Minuten zu 100%.

Ein guter Maschinenbauer würde allein wegen der flexiblen Konstruktion der Maschine eine derart hohe Präzision anzweifeln.

Ich will Dir aber Deine Illusion nicht nehmen.

Dremel mit Polierfilz,etwas blaue Polierpaste,bei 10.000 Umdrehungen bearbeiten,Delle wech,ganz easy und einfach.
Villeicht noch alle Bünde überpolieren und gut ists.

Das ist aber nun wirklich einfach nur völliger Quatsch.

*
 
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Ist zwar eine heftige Delle,aber egal:
Dremel mit Polierfilz,etwas blaue Polierpaste,bei 10.000 Umdrehungen bearbeiten,Delle wech,ganz easy und einfach.
Villeicht noch alle Bünde überpolieren und gut ists.

So ohne weitere Angabe ist Deine Aussage absolut wertlos.

Kannst Du bitte erklären, was mit "blaue Polierpaste" gemeint ist?

Hersteller? Körnung? usw.
 
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Klingt für mich eher als hättest Du zu viel Respekt vor der PLEK.

Ich kenne Deine Motivation ja nicht die dazu führt hier PLEK so energisch zu verteidigen...

Ein guter Maschinenbauer würde allein wegen der flexiblen Konstruktion der Maschine eine derart hohe Präzision anzweifeln.

Ich will Dir aber Deine Illusion nicht nehmen.

(thumbsDown)

Melde mich hier im Thread ab.

-----

Dir @VintageFreak08 weiterhin viel Glück bei der Reparatur des Sturzschadens (y)
 
Hersteller? Körnung? usw.

Ich vermute er meint die häufig in so kleinen Sets für Heimwerker angebotene Polierpaste von Unipol.

Die ist gar nicht schlecht, aber trotzdem nicht in der Lage den hier vorliegenden Schaden zu beheben, denn eine Politur trägt immer Material ab. Hier ist aber durch eine Stauchung Material verdrängt worden und das kann eine Politur natürlich nicht zurückbringen.

*
 
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(thumbsDown)

Melde mich hier im Thread ab.

Macht auf mich den Eindruck "beleidigte Leberwurst".

Selbstverständlich lebt ein Forum davon und ist es hilfreich, wenn möglichst viele Nutzer ihre Erfahrungen einbringen.

Allerdings sollte man weder missionieren noch die eigene Meinung als das einzig Wahre anbiedern.

Ich finde es gut, wenn Du Deine Erfahrungen teilst, Du solltest aber respektieren, dass es auch andere Erfahrungen und Ansichten gibt, zumal wenn es sich um MItglieder mit einwandfreier Reputation im Gitarrenbau wie @Bassturmator, @murle1 o.a. handelt.

Der Fragesteller oder Ratsuchende wird schon intelligent genug sein, aus den gegebenen Antworten oder der Diskussion die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Also, nicht abmelden, sondern respektieren und Wissen teilen. (y)
 
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