Rauschen bei Aufnahme meiner Zungentrommel (Shure SM7dB + Rodecaster Duo)

  • Ersteller Vitalos
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Ich habe auch, bei dem ersten Eindruck auf Micro Verzerrungen getippt
Das Instrument ist eben auch sehr laut
Ich habe dafür meine universell einsetzbaren Schlagzeug Micros von Thomann, BD 100
Ganz nahe am Signal, da zerrt nichts.
Live Abnahme erfordert das.
Im Studio ist das natürlich wie im Video zu machen, solange nicht noch eine ganze Band mit spielt
 
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Ich höre da keine Zerren. Würde mich beim SM7 auch sehr wundern...Und der RØDECaster Duo scheint von den technischen Daten her auch über jeden Zweifel erhaben zu sein.
Ich nehme meine Tongue Drum z.B. mit einem Bändchen oder Kleinmembranmikro ab und hatte noch nie Probleme mit Verzerrungen. :unsure:
 
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Ich habe gerade eben meinen Song Rina nochmals mit dem Shure SM7dB aufgenommen, allerdings mit einer veränderten Position des Mikrofons.
Das Ergebnis könnt ihr euch hier anhören:

Rauschen ist vorhanden, aber längst nicht so störend, wie in der ersten Aufnahme.

Parallel habe ich den ZOOM H8 laufen lassen.
Das Ergebnis bearbeite ich gleich und stelle es dann auch hier rein.

An den Aufnahmen habe ich nichts verändert, lediglich die Lautstärke erhöht.
 
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Und hier jetzt Rina aufgenommen mit dem ZOOM H8 und seinen XYH-6-Mikrofonen:

Welche Version sagt euch am meisten zu?
 
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Ich hab das Zirpen bei beiden Aufnahmen nicht mehr gefunden ,und finde beide Gut(y)



Etwas Grundrauschen gibt es immer, ein noisgate könnte das vielleicht nochmals verbessern
 
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Genau. Geht beides. Wie wäre es mit einem Blend?



Noch eine Spur Hall drauf.

Da könnte ich jetzt noch lange mit rumspielen. Abgefahrener Sound.
 
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@adrachin
Tob dich ruhig aus. :)

@HIFI-KILLER
Kann ich da im Nachhinein ein Noise Gate drüber legen?

Bin gespannt, was ich aus den Aufnahmen noch herausholen werde.
Zufrieden bin ich mit beiden Ergebnissen.

Die Aufnahme des ZOOM H8 klingt etwas natürlicher, finde ich.
Heute habe ich keinen Kopf mehr für Bearbeitung, morgen geht es dann weiter. :D
 
ich habe beide mal etwas bearbeitet (RX10 denoise, Zynaptiq Unchirp) und finde die Version mit dem H8 besser - mehr Details, brillianter.
Das SM7B ist ja etwas dumpf und ich finde für eine Tongue Drum nicht passend. Auch kann es die Transienten nicht einfangen.
Ein Noisegate wird dein Problem nicht lösen, da es pegelabhängig das Signal einfach abschaltet und ein natürliches Ausklingen des Tons verhindert.
 

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  • RINA_Final_ZOOMH8.mp3
    4,1 MB
  • Rina_Shure_SM7dB.mp3
    2,5 MB
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Etwas Grundrauschen gibt es immer, ein noisgate könnte das vielleicht nochmals verbessern
Ich denke, ein Noisegate wird eher schwierig sein. Dieses macht ab dem eingestellten Treshold zu und schneidet den Ausklang des Instruments ab - das würde ich als sehr störend empfinden. Vielleicht dann doch lieber die Ursache des Rauschens abstellen.

@Vitalos kannst Du ausschließen, dass die Störgeräusche nicht Hintergrundgeräusche Deines Raumes sind (Heizungsrauschen, Deine Aquariumpumpe usw.)? Ich finde die Aufnahme mit dem XY Mic des Zoom prinzipiell auch besser als die mit dem SM7-B, weil die Transienten deutlich besser rüberkommen. Allerdings fehlt hier ein bisschen die Wärme untenrum. Mit zwei Kondensatormikrofonen und einem ordentlichen Preamp (oder einem guten Interface) sollte da eigentlich nichts rauschen. Mein Tipp wären zwei Oktava MK-012 mit Nierenkapseln - die bekommt man manchmal noch günstig gebraucht. Prinzipiell sollten aber alle Kleinmembran Kondensatormikrofone gut gehen (am besten welche ohne Chinahöhen).
 
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Ich denke, ein Noisegate wird eher schwierig sein. Dieses macht ab dem eingestellten Treshold zu und schneidet den Ausklang des Instruments ab - das würde ich als sehr störend empfinden. Vielleicht dann doch lieber die Ursache des Rauschens abstellen.

@Vitalos kannst Du ausschließen, dass die Störgeräusche nicht Hintergrundgeräusche Deines Raumes sind (Heizungsrauschen, Deine Aquariumpumpe usw.)? Ich finde die Aufnahme mit dem XY Mic des Zoom prinzipiell auch besser als die mit dem SM7-B, weil die Transienten deutlich besser rüberkommen. Allerdings fehlt hier ein bisschen die Wärme untenrum. Mit zwei Kondensatormikrofonen und einem ordentlichen Preamp (oder einem guten Interface) sollte da eigentlich nichts rauschen. Mein Tipp wären zwei Oktava MK-012 mit Nierenkapseln - die bekommt man manchmal noch günstig gebraucht. Prinzipiell sollten aber alle Kleinmembran Kondensatormikrofone gut gehen (am besten welche ohne Chinahöhen).
Ja, die Erfahrung habe ich mit Noise Gates gemacht.
Vor allem, als ich noch aktiv Schlagzeug gespielt hatte.

Die Störgeräusche können auf jeden Fall von den Heizungen und den Aquarienpumpen kommen.
Ich habe im Dachboden noch ein Zimmer, wo es weniger Störgeräusche gibt.
Da würde ich im Frühling und Sommer bzw. wenn es wärmer wird probieren etwas aufzunehmen.

Könnte auch im Zimmer meines Sohnes aufnehmen, da er meistens an den Wochenenden bei mir ist und ich da die Heizung bei seiner Abwesenheit auf 18 Grad eingestellt habe und sie selten angeht.

Habe durch den Umstieg auf das SM7dB und Rodecaster diesen Monat das Limit an Investitionen erstmal erreicht. :D
Mal schauen, wie es nächsten Monat aussehen wird. :)

@harrymudd
Danke dir für die Bearbeitung. ;)
Hast du echt gut gemacht. :)
 
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Danke dir für die Bearbeitung. ;)
Hast du echt gut gemacht. :)
Hat Spaß gemacht - ich finde die Musik richtig gut (y)

Noch ein paar Tips: lass bei der Bearbeitung ein Stück Noisefloor stehen - den braucht man für den Denoiser zum erstellen des Noise-Profils.
Versuche das Mikro von der Störquelle weg zu richten - nutze die Richtcharakterristik.
 
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Hat Spaß gemacht - ich finde die Musik richtig gut (y)

Noch ein paar Tips: lass bei der Bearbeitung ein Stück Noisefloor stehen - den braucht man für den Denoiser zum erstellen des Noise-Profils.
Versuche das Mikro von der Störquelle weg zu richten - nutze die Richtcharakterristik.
Freut mich, dass dir solche Musik gefällt. :)
Ich habe in der originalen Tonspur am Anfang einen Teil, der ruhig ist und wo nur das Rauschen zu hören ist.
Sobald ich einen kleinen Teil davon in FL Studio zum Ermitteln des Noise-Floors benutze und dann über die gesamte Tonspur lege, klingt der Rest der Aufnahme direkt etwas anders.
Mit anders meine ich, dass der Klang leicht schlechter wird.
Zumindest empfinde ich das so. ;)
 
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Hab jetzt mal meine Stimme mit dem SM7dB aufgenommen:

Bin mit der Qualität sehr zufrieden, auch was das Processing mit dem Rodecaster Duo betrifft.
Für meine Tongue Drum werde ich es aber erstmal nicht mehr benutzen. :D
 
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Sehr sauber
Die sprachübung ist durchaus nützlich,und es scheint dir gut zu gelingen
Das mit dem schnalzen ist normal und auf live Bühne schnell zu bearbeiten :

mit schmalbandigem EQ das Störgeräusch lauter machen, dann einfach soweit weg drehen bis es gerade nicht mehr störend wirkt

Aber Live Musik ist nicht Studio
Live drehen wir z.B. oft einfach die 2,5khz weg, damit es nicht pfeift .
Sofern wir genug Einstellungsmöglichkeiten haben , pro Gesangskanal. Ansonsten erdreisten wir uns und ziehen es aus der Summe.
Wir nutzen high Cut und Low Cut
Und manchmal klingt das auch so :mad:
( Gut zu Wissen , -
Fals du mal auf die Bühne gebracht wirst und musst lauter machen)

Mal schauen was die Studio Professionellen
Dazu noch wissen
 
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Sehr sauber
Die sprachübung ist durchaus nützlich,und es scheint dir gut zu gelingen
Das mit dem schnalzen ist normal und auf live Bühne schnell zu bearbeiten :

mit schmalbandigem EQ das Störgeräusch lauter machen, dann einfach soweit weg drehen bis es gerade nicht mehr störend wirkt

Aber Live Musik ist nicht Studio
Live drehen wir z.B. oft einfach die 2,5khz weg, damit es nicht pfeift .
Sofern wir genug Einstellungsmöglichkeiten haben , pro Gesangskanal. Ansonsten erdreisten wir uns und ziehen es aus der Summe.
Wir nutzen high Cut und Low Cut
Und manchmal klingt das auch so :mad:
( Gut zu Wissen , -
Fals du mal auf die Bühne gebracht wirst und musst lauter machen)

Mal schauen was die Studio Professionellen
Dazu noch wissen
Live habe ich nur Erfahrungen im Bereich Schlagzeug gemacht.
Für Gesang oder andere Instrumente fehlt mir leider die Erfahrung.

Schön zu wissen, dass ihr mit diesen "Tricks" live gut zurecht kommt. :)

Ich habe heute Nacht (Urlaub und Langeweile lassen grüßen) ein Video aufgenommen.
Stelle dort mein Equipment vor.


View: https://www.youtube.com/watch?v=3WGqbGVWAX8

Wenn ihr Zeit und Lust habt, dann schaut es euch gerne an.
Mir ist aufgefallen, dass es manchmal knackt und ich möchte wissen, woran das liegen kann.
Ich nutze ein recht günstiges XLR-Kabel.
Kann es daran liegen?

Edit:
Schon am Anfang des Videos hört man mehrere dieser Knack-Geräusche.

Edit 2:
Oder liegt es eventuell daran, dass ich zu viel Gain eingestellt habe?
 
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Die spachverständlchkeit ist gut, fast zu gut. Die Z und ß laute kommen schon etwas zu deutlich.
Brilliantz vieleicht etwas zurücknehmen
So um 2db, mehr nicht , dann bleibt es deutlich
Das knacken ist mir noch nicht aufgefallen , könnte damit zusammen hängen
 
Mir klingt die Stimme schon zu kräftig und ein wenig mulmig und ich habe einen Schnipsel bearbeitet. Dabei habe ich die Bässe bei 100Hz mit einem Shelf-EQ um 4dB abgesenkt und habe ein paar Mal den EQ ein- und ausgeschaltet.

Dieses leise Knacken ist mir auch schon bei der Tonguedrum aufgefallen. Test mal das SM7 mit dem gleichen XLR Kabel am Zoom, ob da auch die Störung auftritt. Wenn ja, ist es möglicherweise das Kabel.
 

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  • Stimme.mp3
    679,8 KB
@harrymudd und @HIFI-KILLER
Danke euch beiden für die Rückmeldungen.

Ich habe jetzt ein anderes XLR-Kabel benutzt und finde es deutlich besser.
Vor allem was das Knacken betrifft.

Hier die Hörprobe:

Was sagt ihr dazu?
 
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Hier habe ich jetzt eine Aufnahme komplett ohne das Processing des Rodecaster Duo:

Ich höre da kein Knacken mehr. :unsure:
 
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Perfekt 👍
Sehr sauber
 
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