Lakewood - Userthread

Guten Abend,,wie ist denn hier die Meinung oder Erfahrung mit den Lakewood Klampfen die Boden und Zargen aus französischer Eiche haben ? Ich habe bei Session in Frankfurt einen M-35 CP gespielt und fand den Klang interessant.
Ich bin mir nicht sicher wie wir die Frage verstehen sollen. Erfahrung mit Lakewood Gitarren ist im Forum vorhanden und wir Lakewood Spieler halten die Gitarren für tolle Instrumente. Da wird die Eiche sicher keine Ausnahme sein. Aber ob das für Dich die richtige Wahl ist, kannst nur Du entscheiden. Das hängt von Deiner Musik und Deinen Vorlieben ab. Wenn Du beim Spielen und beim Klang ein breites Grinsen im Gesicht hast und Du keine Lust hast, sie aus der Hand zu legen, kann der Betrag, den sie kostet, gerechtfertigt sein. Wenn Deine Reaktion weniger positiv ist, findest Du wahrscheinlich etwa zu dem Preis, das besser zu Dir passt.
 
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Ach, wenn man der Meinung ist (so wie ich), dass das Korpusholz doch einen Anteil an Klang hat, dann kann eine solche Frage ganz interessant sein, um von denjenigen, die ein solches Instrument vielleicht schon länger haben, Ideen jenseits des ersten Eindrucks zu gewinnen. Bei mir hat sich bspw. herausgestellt, dass ich Palisander- und Mahagoni-Instrumente (desselben Herstellers, bis auf den Korpus identisch) für verschiedene Settings nutze, da sie verschieden ansprechen und verschiedene Frequenzen betonen. Sind aber beides weder Lakewoods noch aus Eiche, daher kann ich konkret keine Erfahrungen beitragen.

P.S.: Ob das Instrument gefällt, kann tatsächlich coleslaw nur selbst entscheiden. Wenn er gerne mit anderen Leuten spielt, dann könnte so eine Situation, wie von mir beschrieben, entstehen. Dann einfach die Leute aus dem Ensemble zum Probespielen mitnehmen. (Oder fragen, ob man das Instrument für eine Probe ausleihen darf.)
 
fand den Klang interessant.

Wie weit weg von der Erwartungshaltung war der denn? Worin hat er sich unterschieden?

Lakewood hat ja in den CITES Stress Jahren (vorher auch schon) viel mit „untypischen“ Hölzern gearbeitet. Sie haben also einiges an Erfahrung, wie sie es trotzdem so abstimmen können, dass da zwar Eigenständigkeit drin ist, sie aber nicht aus der Box fallen.

Und auch wenn ich noch keine Eiche in der Hand hatte, so doch im Showroom (für dich sicher auch erreichbar) schon sehr verschiedene Hölzer. Bisher hatte ich es immer so wahr genommen, dass da alle Frequenzen drin sind - aber ne jeweils leicht unterschiedliche EQ Kurve drauf liegt.

Gruß
Martin
 
Also Erwartung hatte ich keine, da ich Eiche als Tonholz bei Akustikgitarren bisher nicht auf dem Zettel hatte und irgendwie immer mit Fußboden und Möbel assoziiere,
Für mich klang es heller als Palisander und stringenter als Mahagoni und hat mich an Ahorn erinnert, wenn auch etwas wärmer. Ich weiß halt nicht wie gut es im Kontext mit anderen Gitarren, auch verstärkt rüberkommt, deshalb würde mich interessieren wenn jemand damit Erfahrung hat. Der Einsatz wäre mehr im Bereich Strumming und Pickimg mit dem Plektrum und weniger Fingerpicking.
 
Hey,
es ist n paar Jahre her als ich Lakewood Händler war...jedoch war es die Zeit als die 35er Serie mit Eiche als Korpusmaterial präsentiert wurde. Nach ausgiebigen Tests und einigen Gespräche damals mit Martin Seliger war mir klar, dass er die die 31/32er Serie ablösen wollte als es damals so aussah, als ob Palisander bald nicht mehr zur Verfügung stehen könnte.
In der Tat fand ich es erstaunlich wie ähnlich eine D35-CP einer D31-CP klang...das war fast nicht heraus zu hören...da klang die D32-CP deutlich anders durch den Hochglanz-lackierten Korpus.

Wichtig ist, was du dir unter nem Strumming-Sound vorstellst. Die D32-CP klingt schön rund und seidig, dennoch mit Druck beim Strumming...geht "gewohnt" ins Ohr, den Sound kennt man.
Die D31-CP ist schon dynamischer, zischt mehr, hat etwas weniger Wärme, "rockt" mehr...da macht sich der weniger Lack bemerkbar....D35-CP quasi gleich, zumindest sehr ähnlich.
Wenn`s noch mehr "knallen" soll dann kann ich empfehlen die D18-CP mit Ovangkol Korpus zu testen...Akustik-Rock pur ;)

Gruß,
Bernie
 
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und hat mich an Ahorn erinnert

Der Einsatz wäre mehr im Bereich Strumming und Pickimg mit dem Plektrum und weniger Fingerpicking.

Im klassischen Kontext wäre dies ne Gibson SJ200 (Southern Jumbo). Der recht helle Klang der Ahorn Gitarre war genau der gesuchte im Kontext mit anderen Instrumenten, da diese "Frequenzen" noch zu haben waren.

Wenn du die Eiche in deiner Wahrnehmung in diese Ecke steckst, dann sollte das Live mit Band im Rock gut funktionieren.

Gruß
Martin
 

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