Kemper Player - fehlendes Display im Liveeinsatz und Update Level III

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wawe
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Hallo,

Auf der Suche nach "Kleiner" und "Leichter" bin auf den Kemper Player gestoßen.

Ich besitze bereits 2 Kemper Stage (einen im Proberaum, einen zu Hause) und würde gerne noch weniger zum Auftritt mitschleppen.

Meine Fragen:

1) Wie weiß ich im Liveeinsatz ohne Display, welches Preset ich gerade verwende? Aus meiner derzeitigen Sicht kann ich mir nur vorstellen, dass ich die Smartphone App aktiv habe. Das wird dann allerdings teilweise mühselig, da ich bereits zwei iPads (1 mal "Forescore" für Leadsheets und 1 mal "Allen & Heath Mixer" App) vor mir montiert habe. Wie wird das im Liveeinsatz gehandhabt?
?(


2) Mit dem Update auf Level III soll ich mit dem Player die selben Möglichkeiten und die selbe Rechenpower wie beim Stage haben. Sind aber auch alle Performances vom Stage ohne Probleme auf den Player übertragbar?
:/




Wenn jemand Erfahrungen damit hat, würde ich mich auf eine Antwort freuen.
:)


Vielen Dank im Voraus!
 
Hi, ich hab seit kurzem auch den Player nebst meinem Toaster. Bis jetzt nur daheim und in der Probe im Einsatz, noch nicht beim Gig.
Für mich ist der Einsatzzweck des Players ein kleines Backup zu haben falls der "Große" während eines Gigs abraucht und für Proben wo ich mit einer handvoll "Butter-und-Brot" Sounds hinkomme und nicht zwingend meine ausgetüftelten Sounds vom großen Bruder brauche.

1) Wie weiß ich im Liveeinsatz ohne Display, welches Preset ich gerade verwende? Aus meiner derzeitigen Sicht kann ich mir nur vorstellen, dass ich die Smartphone App aktiv habe. Das wird dann allerdings teilweise mühselig, da ich bereits zwei iPads (1 mal "Forescore" für Leadsheets und 1 mal "Allen & Heath Mixer" App) vor mir montiert habe. Wie wird das im Liveeinsatz gehandhabt?
?(
Ich werde das wohl lösen wie vor 20 Jahren: Ich schreib mir aufs Leadsheet oben rechts in die Ecke "Bank Blau 3. Sound" oder so :D
Mit der Smartphone (bzw. in meinem Fall Tablet) App hätte ich live folgende "Herausforderungen":
  • Ich nutzte das Tablet für meine Noten/Leadsheets (Bandhelper) sowie für die M32-Q App um mich live selbst um meinen Monitorsound kümmern zu können
  • Das schnelle hin- und herswitchen zwischen den beiden Apps stört mich nicht (mach das immer nur zwischen 2 Songs und nicht während eines Songs)
  • Aber: Die dusselige Rig Manager App kann nur Querformat. Wollte ich die Live benutzen, müsste ich jedes mal das Tablet um 90° drehen was mir zu doof ist. Außerdem hab ich inzwischen einen Tablet-Halter der nur Portrait-Format kann, der hat den Vorteil dass ich den Pencil an der Seite vom iPad anbringen kann
  • Weiteres Problem (lösbar, aber umständlich): Ich bin mit dem iPad während eines Gigs ständig im WLAN unseres Mixers. Ich müsste also auch noch den Player in das selbe WLAN bringen. Hab aber schon gemerkt dass der manchmal dämlich ist wenn man mehrere WLANs gespeichert hat und man dann in den Access Point Mode gehen muss und dann im Rig Manager das korrekte WLAN einstellen

2) Mit dem Update auf Level III soll ich mit dem Player die selben Möglichkeiten und die selbe Rechenpower wie beim Stage haben. Sind aber auch alle Performances vom Stage ohne Probleme auf den Player übertragbar?
:/
Noch nicht ausprobiert (da ich lediglich auf Level I bin und auch dabei bleiben werde), aber laut Kemper (glaube es war ein Video mit Thomas Dill) sollte das im Level III gehen. Praktisch gesehen find ich das aber auch schon wieder doof: Der Player hat nur einen XLR Ausgang aber (unverständlicherweise) 2 Klinken-Ausgänge L/R. D.h. wenn ich nicht noch mit DI Box oder Spezialkabeln arbeiten will gehe ich vom Player Mono ins Pult. Und damit gibt es das ein oder andere Rig was so keinen Sinn macht - ich denke da an so Sachen wie Ping-Pong Delay oder Cirrus Reverb. Andere Effekte wie z.B. Chorus oder Rotary werden zumindest eine Anpassung brauchen, da sie mono schon entschieden anders klingen als Stereo. Ich habe gerade gestern festgestellt dass ein Rotary Effekt auf dem Player in Mono viel zu intensiv klingt für meinen Geschmack. Bin dann mit dem Mix-Regler auf 30% gegangen und dann hat es wieder gepasst für meine Ohren.

Da ich auf Level 1 bin und ohne Anpassung eh nix vom Toaster in den Player importiert bekomme habe ich jetzt das erste mal ernsthaft mit Presets gearbeitet. Alles was wichtig und speziell ist (Amps, Cabinet, manche Effekte) speichere ich im Toaster als Preset, kopiere alle Preset auch auf die Festplatte vom Computer und von dort wieder als Presets in den Player kopiert. Dann bau ich mir im Player mit HIlfe der Presets meine Sounds vom Toaster nach. Geht recht schnell und vor allem wesentlich scneller als komplette Rigs hin-und herzukopieren und ständig anpassen zu müssen.


Meine Strategie für die Slots auf dem Player ist derzeit folgende:
Für jede Gitarre (bei mir 2) eine Bank mit 5 Butter-und-Brot-Sounds. Die sind im Prinzip identisch, aber für Gitarre 2 muss ich an den Amps jeweils das Gain anpassen. Die 5 Sounds sind von links nach rechts clean bis cranked up sortiert.

Ich versuche soweit wie möglich auf Spezialsounds zu verzichten um nicht zu viele Bänke zu haben (momentan nur eine Bank mit Tremolo und Rotary Sounds für Mando Diao).

Fußschalterbelegung hab ich momentan so:
- Links: -1 Preset
- Rechts: + 1 Preset

In den Systemeinstellungen kann man einstellen wieviele Bänke man über die Fußschalter benutzen will und ob der Player beim "hochschalten" vom letzten Sound wieder zurück in den 1. Sound in der 1. Bank geht. Ich habe diesen Systemwert bei mir momentan auf "3 Bänke" stehen und falls ich mehr Bänke nutze muss ich dran denken das anzupassen.

- Fußschalter Mitte ist Tap Tempo und Tuner
- Fußschalter Links und Mitte gleichzeitig aktiviert den 1. FX Slot (irgendein Effekt der vor dem Amp liegt, bei mir meist Tubescreamer oder Phaser)
- Fußschalter Mitte und Rechts gleichzeitig aktiviert den 2. FX Slot (bei mir meistens Delay oder halt was anders sinnvolles was hinter dem Amp liegt)

Ich finde es toll dass man mit den 3 Fußschaltern mit der Belegung völlig flexibel ist. Ich glaube mit meiner Lösung komme ich hin ohne einen extra Fußschalter mitschleppen zu müssen. Naütrlich kann ich nicht innerhalb einer Bank z.B. von Sound 1 auf 4 schalten sondern muss schnell durch die anderen beiden "durchsteppen", aber das halte ich für verschmerzbar.

Hoffe irgendwie geholfen zu haben :hat:
 
@maggo1978

Du benutzt auf dem Tablet Bandhelper... kann das keine MIDI-Program-Changes absetzen. Dann könntest Du den Kemper per MIDI steuern ....
 
Das mach ich mit dem Toaster. Beim Player brauchst aber noch ein USB-zu-Midi Adapter und dann auf Bluethooth und das ist mir schon wieder zuviel Kabel-Geraffel auf das ich verzichten will.

Oder gibt es inzwischen USB-auf-Bluetooth Adapter die dann Midi an ein iPad übertragen? Dann wäre es vielleicht eine Überlegung wert.

Aber was ich halt gerade am Player so geil finde ist die Kompaktheit. Wenn ich bei einer Probe über die P.A. spielen kann passt momentan alles in eine kleine Laptop-Tasche (Player, Netzteil, 2 Kabel + Tablet) + Gitarrenkoffer. Ich will da bewusst auf jedweden Komfort oder Extra-Equipment verzichten. Werde z.B. mit dem Player auch kein WahWah spielen 😜
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Aber wäre natürlich noch eine Option für @wawe um die Sounds organisiert zu bekommen, hat ich doch glatt übersehen :great:
 
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... wow - vielen, herzlichen Dank für die ausführliche Antwort (muss ich mir sicher nochmals durchlesen)

... wenn ich das bis jetzt richtig verstanden habe, dann gibt's am Player also anstelle eines Displays einen Farbcode, der die unterschiedlichen Presets/Bänke anzeigt (das kann man auf den Videos nicht wirklich erkennen)?
 
Ich habe zwar keinen Kemper Player, aber das Tonex Pedal (was zwar ein Display hat, aber gefühlt von der Technik noch anno 90er ist).

Ich benutze das Display eigentlich nicht. Hab einen Loop Switcher mit einem Dot-Matrix-Display, welches alle relevanten Infos anzeigt und das Tonex via Midi steuert. Außerdem wären mir auch die drei Fußschalter min. einer zu wenig.

Wäre ein Gedankenanstoß in die Richtung zu gehen, wenn dir auch die 3 Schalter zu wenig sind. Muss ja kein Loop Switcher sein. Ein Midi-Controller würde ja auch gehen.

Aber da du ja eher noch Gepäck abspecken möchtest, könnte das auch eher nix für dich sein.
 
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... wenn ich das bis jetzt richtig verstanden habe, dann gibt's am Player also anstelle eines Displays einen Farbcode, der die unterschiedlichen Presets/Bänke anzeigt (das kann man auf den Videos nicht wirklich erkennen)?
Genau. Da ich meinen Player aus Faulheit gestern im Proberaum gelassen habe hab ich mal schnell ein Produktfoto gesucht wo man es gut erkennt:
IMG_0568.jpg

Links über dem BANK Taster sind 2 LEDs. Für die 10 Bänke gibt es 5 Farbcodes (Blau, Gelb, Rot, Grün, Lila). Die ersten 5 Bänke heißen "Blau Links", "Gelb Links" usw, die letzten 5 Bänke heißen dann "Blau rechts", "Gelb rechts" usw. je nachdem wo man gerade ist leuchtet über dem BANK Taster also entweder die linke oder die rechte LED in der entsprechenden Farbe. Die LED über dem gewählten Rig (im Screenshot über der 5) leuchtet auch in der Farbe der jeweiligen Bank.

Für mich bisher so einfach erkennbar wo ich bin. Wie gesagt, ich nutze allerdings nur 3 Bänke, ich weiß nicht wie verwirrend es ggf. auf einer dunklen Bühne ist zu erkennen ob jetzt die Bank "lila links" oder "lila rechts" aktiviert ist. Aber eigentlich sollte man den Unterschied ja hören :rofl:
 
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... ach, da sind die Farb-LEDs - hab ich echt nicht bemerkt :rolleyes:

Danke an alle für die Fülle an Infos - hat mir wirklich weitergeholfen! :giggle:
 
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Aber eigentlich sollte man den Unterschied ja hören :rofl:

Das ist korrekt. Aber live wenn man merkt, dass es der falsche Sound ist, ist schon 💩.

Dann lieber auf dem Display sehen, dass es die richtige Bank ist und beim Einsatz keine böse Überraschung haben. 😆
 
Naja ... Da kauft man einen Player, stattet den mit allen Kauf-Upgrades aus, kauft zwecks besserer Bedienbarkeit noch einen passenden Midiswitcher dazu, hat mehrer Netzteile, braucht vielleicht noch ein Pedalboard dazu ... Da frage ich mich, weshalb man nicht gleich einen Profiler Stage nimmt, wo alles in einem Gehäuse ist.
 
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*edit*
Wenn man die Anforderungen hat die Du beschreibst geb ich Dir Recht - Stage (ggf. gebraucht) ist dann die bessere Wahl.

Wenn man versucht mit dem Player einen minimalistischen Ansatz zu fahren wird man durchaus glücklich (ich bin es jedenfalls). Dann kann man sich vielleicht noch über den Mono XLR Ausgang und dass die App nur Querformat kann aufregen. Bin mir aber sicher einen dieser beiden Punkte wird Kemper bald lösen :D
 
Grund: edit by C_Lenny -> Vollzitat Vorpost
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Den Player minimalistisch benutzen ist ok. Ohne Kauf-Upgrades und ohne externe Midi-Controller macht das auch Sinn. Da muss man dann aber auch lernen, mit der minimalistischen Bedienoberfläche zurecht zu kommen.
 
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Wenn man nur 3 Tasten für den direkten Zugriff braucht, dann ist die Lösung mit den LEDs schon top. Damit sieht man ja, in welcher Bank man sich befindet.

Aber auch darüber hinaus finde ich den Kemper Player, wenn man Kemper-Fan ist bzw. auch schon einige bezahlte Rigs hat, sehr spannend, um sich ein Pedalboard um seine Lieblingsrigs herum zusammen zu bauen.

Wer bestimmte Effekte in Pedalform besitzt, will die nicht unbedingt, um seinen Kemper Stage herum bauen. Der ist ja riesig. Das macht ein Pedalboard dann schon sehr unhandlich.

Der Player wäre jetzt nicht meine erste Wahl. Ein Tonex Pedal oder sogar ein Tonex One würde ich dafür bevorzugen, weil kleiner und billiger. Aber ich habe auch keine Kemper Profiles. 😁

Das ist hier natürlich nicht die bevorzugte Einsatzweise des TEs, sondern hier ging es wirklich nur darum, ein möglichst kompaktes Rig zu haben.
 
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Nach meinem Verständnis wurde/wird der Player ja eigentlich ursprünglich eher für die Spieler angeboten, die auch weiterhin ihre gewohnten Pedale benutzen wollen und "lediglich" die Flexibilität hinsichtlich der Auswahl unterschiedlicher Amps benötigen. Da braucht es (wie bei einem Amp) ja in der Regel nicht viel an zusätzlicher Funktionalität? Dafür finde ich ihn persönlich dann allerdings etwas teuer.
Zumal ja schon zwei Stage vorhanden sind. So sackschwer oder supergroß sind die ja nun auch nicht. ;-)

Als "all in one" Lösung sehe ich das Ding nur bedingt. Den Stage könnte mir persönlich das Ding wahrscheinlich nicht vollständig ersetzen, aber da kommt es halt immer darauf an, was man genau braucht und anstellen möchte. Bei dem Player und "Level 3" sollte im Grunde alles an Amps und Effekten möglich sein, was am Stage auch geht.
 
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Auch wenn viele sich über die Updates von dem Player aufregen, aber ich finde die Möglichkeit, seinen Player auf die individuellen Bedürfnisse nochmal nachträglich anzupassen, sehr cool.

Wer den Player nur benutzt, um seine Lieblingsprofiles mit seinen Lieblingseffektpedalen zu spielen und sich so ein Pedalboard um den Player herum zu bauen, der braucht imho die teuren Updates nicht.

Wer aber ein ultrakompaktes Rig haben möchte und auch mit den Standardeffekten auskommt, der kann den Player ja entsprechend upgraden.

Für Captures zu erstellen, muss man eh eine Klasse höher gehen.
 
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... ... eher für die Spieler angeboten, die auch weiterhin ihre gewohnten Pedale benutzen wollen und "lediglich" die Flexibilität hinsichtlich der Auswahl unterschiedlicher Amps benötigen. Da braucht es (wie bei einem Amp) ja in der Regel nicht viel an zusätzlicher Funktionalität?
Nun, einen FX-Loop würde es schon brauchen, damit ich ihn mit z.B. meinem "Halo" benutzen könnte. Ohne das ist er für mich nutzlos.
 
Exakto.

So, wird es häufig auch im Studio gemacht. Bessere VSTi-Plugins oder Effekte aus dem Studio-Rack nachträglich auf die Spur gelegt.

Auch bei Tonex kommen die Modulationseffekte hinter der Amp+Cab Kombi.

Beim Kemper muss ich ehrlicherweise gestehen, dass ich keine Ahnung habe. Aber da die Profiles mikrofonierte Cabs + Amp sind, denke ich, dass es da auch nicht anders ist. Das Rausrechnen des Cabs aus dem Profile ist wahrscheinlich nur eine Annäherung. Wie akkurat das ist, hängt auch stark vom Algorithmus und den Informationen über die aufgenommene Box zusammen. Ähnlich dem Liquid Profiling, bei dem Kemper die Arbeitsweise bekannter Tonestacks nach modelliert hat und in diese Infos in das Profile mit einfließen lässt. Aber vielleicht kennt sich hier jmd. diesbzgl. aus. Würde mich echt interessieren, wie Kemper und Tonex das machen, dass man das Cab wechseln und sogar ganz ausschalten kann, ohne dass das Cab extra geprofiled wird. 😊
 
Einfach Delay/Reverb dahinter packen? oder spricht was dagegen?
So mache ich's ja auch - mit dem Iridium. Das hat keinen XLR Ausgang für die PA, also muss eh noch eine DI Box dahinter.
Beim Kemper Player wäre dieser vorhanden - dann muss er aber auch der letzte in der Kette sein. So wie es jetzt ist finde ich den Player einfach nicht zu Ende gedacht. Wenn danach noch was kommt brauche ich den symmetrischen XLR Ausgang nicht, wenn Ausgang für die PA dann FX Loop - damit die Effekte vor diesem Ausgang liegen.
Natürlich spreche ich von "Live"! Zum Aufnehmen/im Studio ist das egal ;)
 
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Es kommt ja immer darauf an was man schon hat und was man will.

Ich wollte in erster Linie meinen inzwischen doch etwas kaputten Rücken schonen und nicht mehr die 24kg meines Topteils "rumwuchten".
Ich liebe den Sound meines Amps (Crate BV150H) über alles aber der Rücken will nicht mehr und Roadies kann ich mir nicht leisten :(
Bzw. ich habe die Kosten in einen Kemper Player investiert.

So, was wollte ich? Einen geilen Gitarrensound - sowohl unkompliziert ins Mischpult als auch über eine Gitarrenbox.
Was hatte ich schon? Gitarrenboxen - 412er und 212er vor Marshall. Einen Blackstar Amped1 (eigentlich als Haverie-Amp immer dabei) Ein Effektrack.
Und im Regal ein schon lange nicht mehr genutztes Midi-Fußboard.

Das passt doch prima zusammen. Den Kemper Player in den Amped 1 und von da in die Gitarrenbox. Am Kemper die CAPs abgeschaltet und am Amped alles FLAT gestellt.
Rockt höllisch ab. Und über den XLR des Kempers wird gleichzeitig und unabhängig das Signal an den Mixer gegeben. Und das schwerste ist die Box.
Über die Midi-Fußleiste kann man prima alle Programmplätze direkt anwählen und wenn man nicht gerade alle 50 Profile braucht, sondern so wie ich mit 3 Grundsounds sehr gut auskommt passt das alles Super. An meinem Amp hatte ich auch nur 3 Grundsounds und habe Effekte (Hall, Delay, Chorus) über das Effektrack eingespielt.

Das ist mein nächster Test - das Effektrack. Es ist nämlich so, dass der Amped 1 einen Einschleifweg hat - mal schauen was da geht.
Also für mich passt alles.

Ein Bekannter hat den großen Kemper und da werde ich bei Gelegenheit meinen Crate Profilen bevor er dann weg geht.

Gruß
 
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