Gitarren aus Asien - Damals und heute

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BrutalRob
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Hallo zusammen,

da ich hier auf den Thread zu Ibanez Gitarren Made in Indonesia im Vergleich zu den Prestige Modellen gestoßen bin, hab ich mir die generelle Frage gestellt, wie es um die Gitarren aus Indonesien bestellt ist. Ich vermute mal, die kommen dort alle aus dem selben Werk, sei es von Jackson, ESP/LTD, Ibanez...

Hintergrund ist der, dass ich nun zwar schon 20+ Jahre spiele, allerdings schon länger den Faden verloren hab, wenn es um die aktuellen Gitarren auf dem Markt geht. Früher kamen die meisten Asien-Gitarren aus Korea. Meist so um die 800-1100 Euro, wenn ich mich recht erinnere (Hab da jetzt im speziellen die LTD 400 und 1000er Serie im Kopf). Made in Indonesia gab es da zwar auch schon, war allerdings im Low Budget Bereich angesiedelt.
Made in Japan kenn ich da nur noch von vereinzelten Jackson Gitarren (Mit Ibanez und den Prestige Modellen hatte ich mich nie wirklcih befasst, außer dass meine erste Gitarre eine Ibanez war). Das Werk gibt es wohl aber länger nicht, seither ist Made in Japan doch eigentich gleichbedeutend mit Made by Fujigen? Teuer, aber seinen Preis wert. Hatte da mal eine Ibanez aus der Uppercut serie...

Heute kosten die Made in Korea Gitarren gut das doppelte, aber sind die auch entsprechend besser als früher? Den Bereich um die 1000 Euro eckt nun wohl Made in Indonesia ab und die Low Budget Gitarren kommen aus China. Soweit mein Verständnis.

Aber nun die Frage an euch, was taugen die Gitarren aus Indonesien heutzutage? Hat einer von euch noch alte Gitarren aus Korea oder Indonesien und kann die mit aktueller Fertigungsqualität vergleichen?

Mich würden da eure Erfahrungen interessieren.
 
Ich habe vor ca. einem Jahr eine Kramer Assault, gebaut in Indonesien gekauft. Für 400,- Schleifen eine Paula aus Mahagoni mit Floyd-Rose-Kopie? Her damit! Die Verarbeitung ist für den Preis sehr amtlich, die Axt kann sich sehen lassen.

(Zu Japan fällt mir spontan noch Caparisson ein.)
 
Das ist natürlich ein top Preis und zeigt, dass in Indonesian eine ziemlich große Preisspanne gebaut wird. Da frag ich mich wie die teureren LTD Indos abschneiden. Hast du eine Vergleichsmöglichkeit zu einer anderen, womöglich älteren Gitarre?

Klar Caparison, wobei die allerdings nur ihre eigenen Gitarren bauen soweit ich weiß? Fujigen ist da breiter aufgestellt und baut neben den Ibanez Gitarren zB auch die neuen Jackson MJ Modelle. Die reizen mich immer wieder, wobei der Preis nicht ohne ist. Aber im selben Rahmen wie seinerzeit die Ibanez Upperut, ebenfalls von Fujigen hergestellt. Die waren super.

Der recht hohe Preis der MJ Jackson Modelle scheint auch deren Sargnagel zu sein, viele haben da wohl noch die deutlich günstigere alten made in Japan Jacksons im Kopf. Ich muss da immer an die RR24 modelle denken. Gab es damals neu für 1150 Euro, Ich hatte eine gebraucht für gut 700 erworben und auch wieder verkauft. Was ich bis heute bereue, super Gitarren die heute für deutlich mehr gebraucht gehandelt.

Aber immer her mit euren Erfahrungen zu aktuellen Gitarrenproduktionen.
 
Ich falle da vielleicht aus dem Raster, aber mir ist es ziemlich egal, ob nun "Made In USA ... Mexico ... Japan ... Korea ... Indonesia ... Germany" draufsteht.* Wichtig ist für mich, was an Verarbeitung, Klang, Haptik, Ausstattung geboten wird. Ich habe Instrumente aus allen diesen Herstellerländern, und ganz ehrlich: Ich finde keine großen Unterschiede z.B. zwischen einer US-, Mexico- oder Japan-Stratocaster, weder in der Verarbeitung noch im Klang.

Korea und Indonesien haben einen Budget-Bereich, den USA und Germany nicht haben (können), aber es wäre unfair, eine 500-€-Gitarre mit einer 1.500-€-Gitarre zu vergleichen. Wenn ich mir so die Berichte über einige USA-Gitarren von F und G anschaue, ist "Made in USA" nicht immer ein Qualitätsgarant... Und auch deutsche Hersteller haben schon die eine oder andere "Gurke" ab-/ausgeliefert.

Heute kosten die Made in Korea Gitarren gut das doppelte, aber sind die auch entsprechend besser als früher?
In meiner Jugend (späte 1960-er Jahre) war "made in Japan" gleichbedeutend mit Billig-Plastik-Elektronik, und die japanischen Autos hatten ein für deutsche Augen fürchterliches Design. Qualität und Design haben sich sehr verbessert, die Preise stiegen, und dann drängten die Koreaner auf den Markt - heute gehören Kia und Hyundai zum gewohnten Straßenbild und sind angestammte Hersteller.
Mit den Gitarren empfinde ich das so ähnlich. Erst war Japan die leistbare Alternative zu USA, dann stiegen dort Qualität und Preise, dann kamen die "billigeren" Gitarren aus Korea, die sind inzwischen auch nicht mehr so budgetmäßig zu haben, und seit einiger Zeit belegt Indonesien diesen "Budget-Platz".

* Ein paar (andere) Herstellerländer wären für mich aus persönlichen Gründen ein NoGo, aber dort produziert man ohnehin keine (bekannten) Gitarren.
 
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Ich falle da vielleicht aus dem Raster, aber mir ist es ziemlich egal, ob nun "Made In USA ... Mexico ... Japan ... Korea ... Indonesia ... Germany" draufsteht.* Wichtig ist für mich, was an Verarbeitung, Klang, Haptik, Ausstattung geboten wird. Ich habe Instrumente aus allen diesen Herstellerländern, und ganz ehrlich: Ich finde keine großen Unterschiede z.B. zwischen einer US-, Mexico- oder Japan-Stratocaster, weder in der Verarbeitung noch im Klang.

Korea und Indonesien haben einen Budget-Bereich, den USA und Germany nicht haben (können), aber es wäre unfair, eine 500-€-Gitarre mit einer 1.500-€-Gitarre zu vergleichen. Wenn ich mir so die Berichte über einige USA-Gitarren von F und G anschaue, ist "Made in USA" nicht immer ein Qualitätsgarant... Und auch deutsche Hersteller haben schon die eine oder andere "Gurke" ab-/ausgeliefert.
Mir geht es hier auch nicht darun Gitarren anhand des Herkunfslandes abzustempeln, vielmehr würd ich gern wissen wie es heute mit der Verarbeitung der Gitarren aus diesen Ländern steht.
 
Warum eigentlich?
 
Weil ich mittlerweile doch wieder ein wenig auf Gitarren aktueller Produktion schiele. Und bevor der Rat kommt "antesten", klar wär das das beste, nur bin ich nicht mal eben in einem größeren Shop
 
Wenn man den Tests glauben darf, dann gibt es keine richtig schlechte Gitarre mehr. Selbst die billigste Gitarre von Ama... sind bespielbar. Liefern auch einen annehmbaren Sound.
Die Unterschiede, preislich, machen viele "Kleinigkeiten" aus.
Angefangen bei der Bridge, Pickups, Elektronik, über Bundstäbchen bis hin zur Kopfplatte und was ggf dort jeweils verbaut, und wie verbaut wurde.

Meine Yamaha Revstar 320 ist Made in Indonesia.
Ist gut verarbeitet, klingt gut, lässt sich gut bespielen.
Wenn ich die Yamaha mit der Duesenberg Bonneville vergleiche, dann tun sich da schon Welten auf. Und zwar dann, wenn man die Gitarren gleich nacheinander spielen würde. Da wird der Unterschied spürbar, jedenfalls für mich.
 
Ich habe noch 2 E-Gitarren aus Asien; eine Epiphone Les Paul Custom und eine sehr alte 12-saitige Vester-Maniac.
Beide sind "mechanisch" von ausgezeichneter Qualität; nur die Tonabnehmer ware schlecht.

Letztes Jahr war ich im Musikhaus Thomann und durfte mir einige Gitarren aus China oder was weiß ich woher ansehen. Das was ich in der Hand hatte, machte einen hervorragenden Eindruck. Auch die Sachen, die mich aus verschiedenen Gründen besonders interessierten (z.B. Gitarren mit Edelstahlbünden; sehr schön und hier längst noch nicht selbstverständlich).

Ob eine Gitarre aber wirklich sehr gut ist, zeigt sich meiner Meinung nach sowieso erst nach einiger Zeit:
Wie reagiert sie hinsichtlich Ausgleichsfeuchte auf die Gegebenheiten zu Hause; was schrumpft wie oder zeichnen sich die verschiedenen Holzstücke vom Korpus ab;
oder Lackgeschichten oder die wahre Qualität der Mechaniken...alles was man im Laden nicht unbedingt mitbekommt.
 
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Ich habe vor ca. einem Jahr eine Kramer Assault, gebaut in Indonesien gekauft.
Kramer gehört ja schon seit längerem zu Gibson. Seit 1997, glaube ich. Meines Wissens nach, werden die in den gleichen Werken wie Epiphones produziert.
 
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... wie es heute mit der Verarbeitung der Gitarren aus diesen Ländern steht.
Ich habe Ende 2022 eine G&L Tribute Legacy aus indonesischer Fertigung für umgerechnet ca. 450 Euro gekauft. Sieht gut aus, ist handwerklich ordentlich verarbeitet, lediglich die Lötarbeit fand ich nicht so überwältigend und den 5-Fach-Schalter musste ich austauschen, Ersatzteilpreis umgerechnet ab ca. 1,50 Euro wenn ich mich recht erinnere. Ich bin mit Klang und Bespielbarkeit zufrieden, ein paar Hörproben (mit einem Billig-Modeller) finde sich in meiner Signatur, falls es dich interessiert.
 
vielmehr würd ich gern wissen wie es heute mit der Verarbeitung der Gitarren aus diesen Ländern steht.
Genauso wie mit der Verarbeitung aus allen anderen Ländern. In der Regel ist auch bei Made in Korea und Made in Indonesia die Verarbeitung der Preisklasse entsprechend.
Du kannst Glück haben und ein nahezu perfekt verarbeitetes Exemplar erwischen, das teurere Gitarren in den Schatten stellt. Oder Du erwischst eine "Gurke" ... Mit dem Herstellerland hat das herzlich wenig zu tun. Das schrieb ich ja schon. Von Cort (Südkorea) Instrumenten wird allgemein die Verarbeitung gelobt...
Praktische Erfahrungen meinerseits:
- Mein Spector Legend 5 Bass (Indonesien) ist sehr gut verarbeitet (Preisklasse 600 €)
- Meine PRS 277 (Südkorea) spiele ich gerne und habe nichts daran auszusetzen (Preisklasse 950 €).

Vielleicht hilft Dir das weiter.
 
...hab ich mir die generelle Frage gestellt, wie es um die Gitarren aus Indonesien bestellt ist. ... was taugen die Gitarren aus Indonesien heutzutage?

Die Ibanez AGS73-FM, die ich hatte und die nur wegen Bestandsbereinigung gehen durfte, war generell, was sichtbare, objektive Dinge, wie Bindings, Bundabrichtung und Verarbeitung anging, einwandfrei. Es gab einen kleinen Patzer auf dem Griffbrett, der war optischer Natur, das sah wie ein Fleck aus, den man ignorieren konnte.

Die Ausstrahlung der Gitarre war insgesamt wertig. Erst bei genauem Hinschauen / Begrabbeln / Einstellen merkte ich, dass die Mechaniken nicht gerade die hochwertigsten waren.

Ich denke, dass Indonesien als darauf spezialisierter "Multiplayer" in dieser Branche genau das fertigt, was man in Auftrag gibt, verbunden mit dem preislichen Rahmen, in dem sich so ein Instrument bewegen soll.
 
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…vielmehr würd ich gern wissen wie es heute mit der Verarbeitung der Gitarren aus diesen Ländern steht.
Um das mal einzuordnen bzw bevor wir uns da jetzt verzetteln: mal ganz pauschal und undifferenziert - wie findest du denn Gitarren made in USA?
 
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Tja, ich habe eine Kramer Baretta aus Indonesien, diese ist wirklich top, der Hals ist definitiv besser verarbeitet als bei meiner USA Gibson SG. Aber diese Gitarre habe ich mir live nach vorherigem Test gegönnt, vorher hatte ich gleiches Modell online bestellt und diese Gitarre war grausam verarbeitet. Eigentlich was sie sogar defekt, Führung Floyd Rose schief gebohrt usw.

Also gibt solche und solche.

Die Gitarre mit der besten Verarbeitung in meinem Besitz ist meine Japan Ibanez RG550.
 
Um das mal einzuordnen bzw bevor wir uns da jetzt verzetteln: mal ganz pauschal und undifferenziert - wie findest du denn Gitarren made in USA?
Ich wüsst nicht wann ich ne US Gitarre in der Hand hatte, bestimmt mal, aber genau erinnern kann ich mich dran nicht. Bzw ne US die ich auch spielen konnte. Mein bester Kumpel hat ne Gibson Les Paul Axcess und eine ältere Jackson Rhoads, allerdings linkshänder. Da find ich die Gibson überteuert für das, was man bekommt. Sagt er auch.

Mir geht es hier auch eher darum, was man qualitativ heutzutage aus Asien bekommt im Vergleich zu damals, so vor c 15 Jahren. Da häng ich noch, was die Erinnerung an asiatische Gitarren angeht :)

Ich danke soweit schonmal allen für die Beteiligung.

Ich muss auch sagen, ich würd bei solchen Gitarren gar nicht erwarten, dass PUs und Mechaniken top sind. Das kann man leicht selbst wechseln. Der "Rest" muss dafür stimmen.
 
Aber nun die Frage an euch, was taugen die Gitarren aus Indonesien heutzutage?
Mich würden da eure Erfahrungen interessieren.
Zum einen ist die Frage vollständig unspezifisch, zum anderen werden Dir Erfahrungen anderer hier wenig helfen.

Wenn man davon ausgeht - und das darf man getrost -, dass im Zuge der Globalisierung bestimmte handwerkliche Fertigkeiten und Fähigkeiten heute in allen verlängerten Werkbänken in bestimmter Qualität vorhanden sind, dann gilt lediglich ein Faktor: Die Qualität einer Gitarre aus XY-Fertigung ist exakt so gut, *Trommelwirbel* wie das ihr zugemessene Produktionsbudget und die vereinbarten Fertigungstoleranzen sowie die Endkontrolle *Ba-dumm*.

Daraus folgt, dass zwei Gitarren aus dem selben Werk beim Endkunden zwischen frenetischem Jubel ob der super Qualität und absoluter Ablehnung, Schock und Entsetzen, weil "die da drüben ihren Kram immer noch nicht auf die Reihe bekommen" jedes Gefühl auslösen können. Das eine Modell einer Marke, die hier wenig oder schlechte Vorgaben macht. Das andere Modell von einer Marke, die hier penibelst auf jedes Detail achtet.

Genausogut könntest Du fragen "was haltet Ihr von heutigen deutschen/US-amerikanischen/Pimpernelle-Gitarren"?

Wenn ich den Vergleich zwischen meiner ersten Japan Squier mache und meiner letzten Indo-Kramer, dann muss ich sagen "Holla, Tag und Nacht". Andererseits war meine erste Korea-Fenix fünf Jahre später auch schon wieder qualitativ ein ganz anderer Schnack. Es kam auch damals schon auf den oben genannten Faktor an.
 
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Zum einen ist die Frage vollständig unspezifisch, zum anderen werden Dir Erfahrungen anderer hier wenig helfen.
Ich finde jetzt nicht, dass meine Fragestellung so furchtbar unspezifisch war, wenn du dir meinen EIngangspost durchliest. Und letztlich lebt ein Forum doch nicht unwesentlich vom Meinungs- und Erfahrungsaustausch oder etwa nicht?

Wenn man davon ausgeht - und das darf man getrost -, dass im Zuge der Globalisierung bestimmte handwerkliche Fertigkeiten und Fähigkeiten heute in allen verlängerten Werkbänken in bestimmter Qualität vorhanden sind, dann gilt lediglich ein Faktor: Die Qualität einer Gitarre aus XY-Fertigung ist exakt so gut, *Trommelwirbel* wie das ihr zugemessene Produktionsbudget und die vereinbarten Fertigungstoleranzen sowie die Endkontrolle *Ba-dumm*.

Das sollte im Idealfall so sein, und diese Zusammenhänge sind mir schon klar. Aber ob es denn nun so ist, im Vergleich zu damals, das ist meine Frage. Kann eine 1000 Euro LTd von heute, made in indo, es mit einer LTD von vor ca 15 jahren, made in Korea, selber Preisbereich, aufnehmen? Und sind die heutigen Korea-Gitarren das gut doppelte des Preises wert im Vergleich zu damals, hat sich da was in der Qualität getan?
 
...Wenn man davon ausgeht ...dass im Zuge der Globalisierung bestimmte handwerkliche Fertigkeiten und Fähigkeiten heute in allen verlängerten Werkbänken in bestimmter Qualität vorhanden sind ... Die Qualität einer Gitarre aus XY-Fertigung ist exakt so gut ... wie das ihr zugemessene Produktionsbudget und die vereinbarten Fertigungstoleranzen sowie die Endkontrolle...

Genauso wie mit der Verarbeitung aus allen anderen Ländern. In der Regel ist auch bei Made in Korea und Made in Indonesia die Verarbeitung der Preisklasse entsprechend.
Du kannst Glück haben und ein nahezu perfekt verarbeitetes Exemplar erwischen, das teurere Gitarren in den Schatten stellt. Oder Du erwischst eine "Gurke" ... Mit dem Herstellerland hat das herzlich wenig zu tun...

Ich denke, dass Indonesien als darauf spezialisierter "Multiplayer" in dieser Branche genau das fertigt, was man in Auftrag gibt, verbunden mit dem preislichen Rahmen, in dem sich so ein Instrument bewegen soll.

Drei Seelen, ein Gedanke. Beschrieben ist die Situation heutzutage und generell, was das zeitlose Intervall zwischen "Top" und "Gurke" angeht.

Hinzu käme jetzt zumindest für mich, dass mir die Qualität solcher Gitarren von einst völlig wumpe ist, sobald ich mir eine heutige Gitarre so einer Fertigung aus Asien beschnarchen würde, wenn ich sie haben möchte. Und ich merke gerade: Eigentlich geht mir das bei allen Gitarren so, also z.B. auch USA oder MIM oder sonstwoher.
 
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Kann es diese oder jene Gitarre mit irgendwelchen neuere Gitarren "aufnehmen"?

Sorry, aber worüber sprechen wir denn? Ich finde so etwas immer schwierig, bzw. sogar relativ sinnlos. Da hat doch jeder seine subjektiven Kriterien. Davon abgesehen kochen doch alle auch nur mit Wasser. Früher wie heute. ;-)

Entweder eine Gitarre ist ordentlich gebaut, das konnten man auch schon vor sehr vielen Jahren in Japan und anderen Ländern, oder halt nicht. Die Chinesen können das heute auch gut. Der Rest ist doch einfach eine Frage des persönlichen Anspruchs, dessen, was man mag, bzw. auch der individuellen klanglichen Vorlieben. Da sucht man sich etwas für seine Ansprüche und seinen Geldbeutel aus und der Drops ist gelutscht.

Da hat sich doch auch heute nicht viel geändert. Klar, heute ist die Auswahl größer und alles ist per Mausklick verfügbar. Sicher, es gibt auch mehr Zeug im sehr preiswerten Bereich und da ist halt auch schon einiges an weniger prickelndem Zeug unterwegs. Umgekehrt gibt es technisch gute Instrument für relativ wenig Geld. Sauber verarbeitet, gut abgerichtet, brauchbare Pickups, usw..

Das ist bei anderen Produkten aber auch nicht anders.
Nimm Rucksäcke, Fahrräder, elektronische Geräte, oder was du willst. ;-)

Ach ja, bevor ich es vergesse, kann es meine gepimpte Billig-Epiphone mit meiner Boutique-Klampfe aus UK "aufnehmen". :D:whistle:
Klar kann sie das, wenn sie mir gefällt und das tut, was ich erwarte. Warum auch nicht?
 
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