Fishman Fluence Modern Alnico für die Bridge?

  • Ersteller EAROSonic
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Ja, besitzte nahezu ausschließlich Alnicopickups. Ausnahme bildet der Bare Knuckle Brute Force in meiner Japan-Epi. Aber um ehrlich zu sein, wartet bereits seit geraumer Zeit ein Amber Spirit of ´59 auf seinen Einsatz in der Gitarre. Und dann sind wir wieder bei Alnico 5.

Übrigens, die Schrauben für die Fishman haben eine Länge von 15 mm. Die konnte ich bis dato noch nicht finden. Hoffentlich wird das noch was...
 
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Ah sorry, mit Direct-Mounts kenne ich mich nicht aus. Alle meine Gitarren sind mit Pickup-Rahmen und die Direct-Mount-Pickups (ohne Gewinde), die mir jemand fälschlicherweise als normale Pickups verkauft hat, hab ich mit Epoxidharz und Muttern so ausgerüstet, dass ich sie mit Pickup-Rahmen verwenden kann. 😅
 
Fand passende Schrauben beim Rockinger. Die haben eine Gesamtlänge von 16 mm. Sollten funktionieren. Sind sogar schwarz. :)
 
Schwarz kommt schon cooler. Gerade wenn auch die Flügel schwarz sind, was ja bei den Aktiven mit den schwarzen Cover oft der Fall ist.

Ich finde die Direct-Mounted Pickups auch sehr spannend. Soll ja klanglich auch nochmal einen Unterschied machen. Wie werden da eigentlich die Pickups in der Höhe eingestellt? Unterlegscheiben?
 
Über die Schrauben natürlich und unter dem PIckup befindet sich Moosgummi und Federn. Ich finde Direct Mounted schrecklich. Will man die Pickups tiefer stellen, wirkt irgendwann so ein Drehmoment auf die kleine Schraube, dass der Kopf (weil nicht von hoher Qualität) u.U. ganz schnell rund sein kann. Dann ist nichts mehr mit Einstellen. Ich brachte schon mal 30 Minuten damit zu, eine solche Schraube Stück für Stück mit den Seitenschneider zu entfernen. Immer viertel umdrehungsweise. Bei Pickups im Rahmen komme ich auch schneller wieder auf die vorherige Einstellung zurück, sollte sie mir klanglich besser gefallen haben. Ob diese oder jede Befestigungsart besser klingt, kann ich nicht sagen. Ist auch schwer.
 
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Achso, ich dachte das wäre das besondere am Direct-Mounting, dass die Pickups direkt auf dem Holz liegen. Wenn da Moosgummi und Federn dazwischen sind, ist's ja praktisch nix anderes, als wenn die Pickups am Rahmen befestigt sind. Ist dann beides mehr oder weniger wackelig befestigt. :gruebel:
 
Letztendlich sind die Humbucker bei Direct Mounting genauso befestigt wie P90er. Nur bei denen gehen die Schrauben durch den Pickup.

Wenn die PU´s direkt auf dem Holz aufliegen, wie willst du sie dann hochschrauben? Irgendwas muss ja vorhanden sein, um in unterschiedlichen Höhen zu fixieren. An & für sich braucht man bei entsprechend starken Federn auch kein Moosgummi. Im Endeffekt soweit identisch, ob mit oder ohne Rahmen. Der Unterschied besteht nur darin, dass im Rahmen die Höheneinstellschrauben immer dem selben Drehmoment ausgesetzt sind, da sie nie gegen einen Widerstand (Gitarrenbody) arbeiten müssen. Dem könnte man bei DM mit Schraubhülsen im Body begegnen. Aber das macht fast kein Hersteller.
 
Dem könnte man bei DM mit Schraubhülsen im Body begegnen. Aber das macht fast kein Hersteller.
ich frag mich auch schon lange warum das kaum einer macht, das wärs nämlich, weil dann vernudelt man auch nicht das Gewinde der Pickups
 
Die Direct Mounting-Pickups haben kein Gewinde. Die Höheneinstellung geschieht alleine durch die Federn und ggf. Moosgummi. Deswegen sollte man auch keine Pickups aus Direct Mounting kaufen, wenn man sie in Rahmen verwenden will.
  • Direkt Mounting: Holzschrauben (am Ende spitz, grobes Gewinde)
  • Rahmen: Maschinenschrauben (am Ende flach, feines Gewinde)
Bei den Buchsen im Body könnte man es genauso wie oben benannt mit den Federn bewerkstelligen. Ich weiß nicht, wie sich die Höhenjustage verhält, wenn sie durch zwei Gewinde läuft (Pickup & im Body). Buchsen und die korrekte Platzierung kosten eben Geld. Sie müssen eben so installiert werden, dass der PU in alle Richtungen einfach läuft. So ein weicher Rahmen kann Toleranzen besser als fixe Schraubpunkte ausgleichen.
 
Wenn ich ehrlich bin, ich hab noch nie als ich Pickups gekauft habe gesehen das es auch diese eine Drekt Mounting Option dafür gibt, ich kenne es aber aus AHA Momenten aus dem Gebrauchtkauf, als ich mir mal Pickups mit total vernudeltem Gewinde gekauft habe, das war mir eine Lehre, seitdem frage ich nach :D
Aber wenn ich mir so die üblichen Verdächtigen bei Thomann ansehe, wie EMG, Fishman Fluence, Seymour Duncan, Dimarzio, die haben doch alle ein Gewinde für Maschinenschrauben
ich kenne nur die Option Short Leg / Long Leg, wie zb bei Häussel oder Bareknuckle Pickups man auswählen kann
 
Diese Pickups werden auch gekauft, um sie dann für DM aufzubohren. Diejenigen, die sie in Rahmen verwenden wollen, basteln sich mit Epoxidharz wieder Gewindehülsen ran.
 
Ich dachte, die Höhe wäre bei DM Gitarren einfach fix. Und, dass der direkte Kontakt mit dem Holz einige Vorteile bietet, weshalb "moderne" Gitarren häufiger mit DM kommen, statt klassisch mit Pickup-Rahmen.

Wahrscheinlich verhält es sich da genauso, wie der reversed Headstock. Der soll ja auch einige Vorteile gegenüber den klassischen Headstock haben... sagen die einen und die anderen sagen, es sei Quatsch, weil die Saitenlänge zwischen Sattel und Brücke unverändert bleibt. 🤷‍♂️

... ich kenne es aber aus AHA Momenten aus dem Gebrauchtkauf, als ich mir mal Pickups mit total vernudeltem Gewinde gekauft habe, das war mir eine Lehre, seitdem frage ich nach :D

Wem würde sowas passieren? 🙈

Diejenigen, die sie in Rahmen verwenden wollen, basteln sich mit Epoxidharz wieder Gewindehülsen ran.

Wer würde sowas machen? Okay keine Gewindehülsen, aber 2-Komponenten Epoxidkleber. 😜

IMG_20250209_122804~2.jpg


Den Tipp hab ich aus einem YouTube-Video. 👌
 
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Wahrscheinlich verhält es sich da genauso, wie der reversed Headstock. Der soll ja auch einige Vorteile gegenüber den klassischen Headstock haben... sagen die einen und die anderen sagen, es sei Quatsch, weil die Saitenlänge zwischen Sattel und Brücke unverändert bleibt.
Wenn man davon ausgegeht, dass alles Einfluss auf den Klang nimmt, könnte man anführen, dass z.B. die dicke E-Saite beim Standardheadstock gerade verläuft, wohingegen die dünne E-Saite den größten Winkel beschreibt. Bei Reversed ist es genau umgekehrt. Entsprechend verhält es sich mit den Saitenlängen. Hier stellen jeweils die E-Saiten einmal die längsten und kürzesten dar. Welchen Klangeinfluss nimmt eine Saite nach dem Sattel?

Nee, die Pickups sind bei DM keinesfalls fix. Ein P90 Soapbar kann ja auch in der Höhe angepasst werden. Anders bei den Dog Ears, weswegen ich momentan auch etwas "Streß" mit meiner Epi Les Paul Jared habe. Bei ihr geht alles nur über die Polpieces.

Vielleicht oftmals DM, weil man sich sagt/denkt/hofft "Schwingungen werden über die Schrauben direkt in den Body geleitet!". Hier könnte man im Gegensatz zur Headstockausrichtung experimentieren. Klangaufnahmen mit DM und Rahmen und dann beobachten, ob man Unterschiede wahrnimmt. Grundsätzlich werden die aber wohl zu vernachlässigen sein.
 
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Beim Reversed Headstock habe ich nur gehört, dass durch die längeren dünneren Saiten, dass Benden bei den dünneren Saiten angenehmer sei, weil sich "quasi" mehr Material hinter dem Sattel befindet. Weiß nicht, was ich davon halten soll. Denn die Spannung ist ja trotzdem gleich, sonst würde der Ton ja eine andere Frequenz haben.

Vielleicht oftmals DM, weil man sich sagt/denkt/hofft "Schwingungen werden über die Schrauben direkt in den Body geleitet!". Hier könnte man im Gegensatz zur Headstockausrichtung experimentieren. Klangaufnahmen mit DM und Rahmen und dann beobachten, ob man Unterschiede wahrnimmt. Grundsätzlich werden die aber wohl zu vernachlässigen sein.

Das wäre wirklich mal interessant, ob es da wirklich einen klanglichen Unterschied gibt. Und auch von der Realisierung müsste es ja eigentlich gehen, wenn man davon ausgeht, dass man die Pickups einfach per Holzschrauben am Korpus befestigt.
 
Beim Reversed Headstock habe ich nur gehört, dass durch die längeren dünneren Saiten,...
Bei dem sind die dünnen aber die kürzesten Saiten und weisen somit am wenigsten Material hinter dem Sattel auf. Außer, Du meinst mit Material die Kopfplatte. Aber auch das ist nicht der Fall.
 
Korrekt. 🙈

Der Tag ist wieder zu lang.

Irgendwo hatte ich was wegen verbessertem Bending aufgeschnappt. Aber eventuell wurde das da auch schon falsch geschrieben und ich hab nicht wirklich drüber nachgedacht.

Bin ja auch erst seit Sonntag stolzer Besitzer einer Gitarre mit Reversed Headstock. Fand die als Jackson Fan immer komisch. Aber wenn der Headstock weitestgehend gerade ist, wie bei Solar oder Ibanez geht's noch. Bei Jackson ist der Headstock ja deutlich abgeknickt und da siehts für mich komisch aus.
 
Im PU-/Wiring-Sub aber bitte jetzt nicht ausschweifend über Headstock-Designs philosophieren, o.k. ;) ?

LG Lenny (für die Moderation)
 
OK, zurück zum Thema. Der Modern Alnico befindet sich nun auf dem Weg zu mir. Hoffe zum WE trifft er sowie die Schrauben von Rockinger bei mir ein, damit ich das Ganze testen und hier berichten kann.
 
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Der Modern Ceramic ist nun demontiert. Darunter befindet sich nur ein Stück Moosgummi, das mit dem PU verklebt war. Keine Federn. Morgen soll der Alnico geliefert werden. Hoffe, die Schrauben dann ebenfalls, damit ich das Ganze komplettieren, antesten und hier berichten kann, was sich getan hat.
 
Wenn ich das richtig gelesen habe, ist der Modern Alnico gebraucht gekauft. DM oder klassisch verbaut? Falls letzteres, bohrst du dann das Gewinde raus?
 

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