
peter98
Registrierter Benutzer
Hallo,
Ihr habt die Frage hunderttausendmal gehört, ihr könnt sie nicht mehr hören, ich weiß. Ich informiere mich aber schon seit längerem über dieses Thema und komme nicht weiter.
Ich weiß gar nicht, ob die Frage hier überhaupt rein gehört, weil ich nicht genau weiß, mit welcher Technik ich den gewünschten Klang erreiche. Ich möchte keine hohen Quietsch-Screams (wobei ich die irgendwann schon mal lernen will
) und auch keine Screams wie bei Linkin Park oder enormes Kratzen wie bei Nirvana.
Der Sound, den ich gerne erreichen würde, klingt in etwa so (ab ca. 0:30-0:35, die hohen "Baaart!!"-Schreie von Homer):
Oder wie z.B. der Refrain aus "No more sorrow" von Linkin Park (nicht die Screams, die weiter hinten kommen, sondern das "normal gesungene"; 1:28):
Clean kriege ich das alles hin. Anrauen kann ichs zwar auch, aber irgendwie klingt mein unprofessionelles Rau ganz anders (nicht so durchdringend) und tut auch relativ schnell weh (also nicht schlimm, aber man merkts
). Daher lasse ich das und mache auf Aufnahmen nur einzelne, kurze angeraute Passagen.
Was ich bisher probiert habe? Gesangslehrer gefragt, macht er nicht. Ist ein Klassiker, ich weiß auch gar nicht, ob er das könnte. Daher, wie meistens, Selbststudium
Ich experimentiere mit dem (ich glaube es heißt) Vocal Fry, also diesem Knarzgeräusch. Ich nehme das eigentlich nur zum rein- und rausrutschen von Tönen her. Die Versuche, das Geräusch auf Ton zu erzeugen, schlugen bis vor kurzen immer fehl. Jetzt kann ich das wacklig und nur ganz leise in der Bruststimme und auch nur bis ca. f1. Im Falsett bis c2. Aber nur auf Vokal, nicht auf Text, und allgemein klingt der Sound auch nicht so wie das, was ich gerade erreichen will (wäre das die Technik für diese hohen Screams von z.B. Prince?). Oder wird das noch anders?
Bei kurzen Staccatopassagen mit vielen Konsonanten kann ich ebenfalls ein bisschen brauchbare Zerre erreichen, aber nicht sooo krass viel und ich hau da halt auch ziemlich drauf (bessere Beschreibung fällt mir nicht ein
)...
Bei so kurzen Tönen geht das gut, bei längeren -> Fehlanzeige. Auch ist das von den Konsonanten abhängig.
Daher meine Fragen: welche der beiden (oder eine andere) technik kommt für das in Frage, was ich erreichen möchte, ohne, dass einem danach der Hals wehtut
?
Welche Übungen bieten sich an? Mir ist bisher aufgefallen, dass die Knarz-technik im Falsett bei mir am besten mit "i" geht, in der Bruststimme am besten auf offenes "o" ("oa") ("a" oder "ä" sind auch nicht schlecht).
Würde mich über jegliche Hilfe freuen
LG Peter
Ihr habt die Frage hunderttausendmal gehört, ihr könnt sie nicht mehr hören, ich weiß. Ich informiere mich aber schon seit längerem über dieses Thema und komme nicht weiter.
Ich weiß gar nicht, ob die Frage hier überhaupt rein gehört, weil ich nicht genau weiß, mit welcher Technik ich den gewünschten Klang erreiche. Ich möchte keine hohen Quietsch-Screams (wobei ich die irgendwann schon mal lernen will
Der Sound, den ich gerne erreichen würde, klingt in etwa so (ab ca. 0:30-0:35, die hohen "Baaart!!"-Schreie von Homer):
Oder wie z.B. der Refrain aus "No more sorrow" von Linkin Park (nicht die Screams, die weiter hinten kommen, sondern das "normal gesungene"; 1:28):
Clean kriege ich das alles hin. Anrauen kann ichs zwar auch, aber irgendwie klingt mein unprofessionelles Rau ganz anders (nicht so durchdringend) und tut auch relativ schnell weh (also nicht schlimm, aber man merkts
Was ich bisher probiert habe? Gesangslehrer gefragt, macht er nicht. Ist ein Klassiker, ich weiß auch gar nicht, ob er das könnte. Daher, wie meistens, Selbststudium
Ich experimentiere mit dem (ich glaube es heißt) Vocal Fry, also diesem Knarzgeräusch. Ich nehme das eigentlich nur zum rein- und rausrutschen von Tönen her. Die Versuche, das Geräusch auf Ton zu erzeugen, schlugen bis vor kurzen immer fehl. Jetzt kann ich das wacklig und nur ganz leise in der Bruststimme und auch nur bis ca. f1. Im Falsett bis c2. Aber nur auf Vokal, nicht auf Text, und allgemein klingt der Sound auch nicht so wie das, was ich gerade erreichen will (wäre das die Technik für diese hohen Screams von z.B. Prince?). Oder wird das noch anders?
Bei kurzen Staccatopassagen mit vielen Konsonanten kann ich ebenfalls ein bisschen brauchbare Zerre erreichen, aber nicht sooo krass viel und ich hau da halt auch ziemlich drauf (bessere Beschreibung fällt mir nicht ein

Bei so kurzen Tönen geht das gut, bei längeren -> Fehlanzeige. Auch ist das von den Konsonanten abhängig.
Daher meine Fragen: welche der beiden (oder eine andere) technik kommt für das in Frage, was ich erreichen möchte, ohne, dass einem danach der Hals wehtut

Welche Übungen bieten sich an? Mir ist bisher aufgefallen, dass die Knarz-technik im Falsett bei mir am besten mit "i" geht, in der Bruststimme am besten auf offenes "o" ("oa") ("a" oder "ä" sind auch nicht schlecht).
Würde mich über jegliche Hilfe freuen
LG Peter

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