Ich hab mir das Teil als Ü-Amp für zu Hause kommen lassen und als Backup für Gigs, weil er so schön klein ist, passt noch hintern Fahrersitz
1. Fazit: Es geht nix übern Röhrenamp, was Wärme, Klangdichte und Dynamik angeht (bin verwöhnt, Engl, Marshall)
2. Fazit: Für meinen beschriebenen Zweck ist der Cube OK. Clean-Kanal kommt gut, ebenso Acoustic, Black Panel und vor allem der Metal Stack, der sehr voll tönt (eher bluesig/ hardockig als Metal) und zugleich Varianten im Anschlag recht gut rüberbringt. 8) Mit den anderen Presets kann ich persönlich weniger anfangen.
Die Effekte (recht brauchbar vorproduziert) muss man sehr vorsichtig dazumischen, ab etwa 15 % werden Sie eigentlich schon zu dominant. Der Hall klingt recht scharf, auch hier ist weniger mehr.
Die Klangregelung funktioniert recht unterschiedlich, immer in Abhängigkeit von den voreingestellten Ampsimulationen, weil die ja ihrerseits jeweils unterschiedlich Frequenzen mitbringen. Da muss man sich etwas mit beschäftigen, damit man weiß, wann man beim welchem Preset was wo am besten/schnellsten hindreht.
Was ich vermisse, ist ein Ausgang für externe LS-Box. Kann man zwar in 30 Minuten selbst einbauen, aber das Dumme ist dabei immer, dass dann vermutlich die Garantie erlischt.
Der Direktausgang (z.B. Recording, Kopfhörer) schmeisst einen mörderischen Pegel. Also Volume erst auf Null und dann laaangsam aufdrehen.
Features: 30 Watt, 10"-Speaker. 3-Band-Klangregelung. Effekte: Wahlweise (entweder/oder) Chorus/Flanger/Phaser/Tremolo sowie entweder Delay (Echo) oder Reverb (Hall). Kanäle: 1. Clean (Volumeregler). 2. Lead. In Lead folgende Presets per Hand wählbar: Acoustic, Black Panel, Brit Combo, Tweed, Classic Stack, Metal, Rectifier (alle mit gemeinsamem Gain, Volume). Recording Out/ Phones. Anschluss für Doppelfußschalter "Clean/Lead" und Effekt On/off (für Chorus, Flanger...-Section); Aux-In Eingang für CD-Player o.ä.