Block gequollen

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Nuria_
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Hallo! Ich habe in einem Set mehrere Blockflöten ersteigert und eine Altflöte, eine Moeck Rottenburgh, ist wohl schon ein wenig mitgenommen - der Block steht vor und das tiefe g hat eine Art Wolfston, h/b sprechen schlecht an und auch die Höhe ist ein wenig schwergängig. Kriegt man das gefixt und ein Fall für den Flötenbauer oder ist das Instrument nimmer zu retten?

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Grund: Vorschaubilder eingebunden
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Wenn die Flöte ansonsten in Ordnung ist, ein Fall für den Flötenbauer. Da ist bestimmt etwas zu machen.
 
Na der Block ist ja nicht gequollen, sondern verrutscht. Der lässt sich sicher auch zurückdrücken.
 
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Hallo @Nuria_ ein Bild von der Draufsicht wäre auch noch interessant, ob der Block etwa leicht verdreht ist. Der Windkanal muss waagrecht zum Labiumschnitt sein.

Ich habe schon gefühlt hunderte Blöcke raus und wieder reingemacht. Jede Flöte in meiner Sammlung wurde schon gründlich gereinigt im Windkanal. Wenn du dich traust, dann ist es eigentlich kein Problem. Auf eine Holzfläche aufsetzen, dann mit etwas Druck versuchen ihn reinzudrücken. Das letzte Stück "rastet" meist mit einem hörbaren leichten "klack" wieder ein, wenn er nicht aufgequollen ist und fest sitzt. Es kann sein, dass sie dann wieder vernünftig klingt, wenn nicht, dann hilft wirklich nur ein Flötenbauer.
 
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Sieht für mein Auge recht gerade aus. Sitzt ziemlich bombenfest der Block, mit sanftem Druck ist da nichts zu wollen und bei mehr Kraft habe ich Angst was zu beschädigen. Dann wohl am besten der Blockflötenbauer. Danke vielmals für euren Rat!

1000064148.jpg
 
Grund: Wider Fototapete als Vorschaubild eingebunden, bitte mache das doch selbst.
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Na es erfordert da schon etwas mehr als sanften Druck. Ich selbst würde das wohl mit der Seitenzange meiner Hobelbank drücken weil die sehr schöne plane Oberflächen hat. Im Haushalt gibt es da natürlich keine geeigneten Werkzeuge.

Leipzig ist nun nicht gerade um die Ecke, sonst hätte ich vorgeschlagen Du kommst einfach mal vorbei.

Geeignete Pflanzenöle von beiden Seiten in die Fuge können auch hilfreich sein...

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Na es erfordert da schon etwas mehr als sanften Druck.

Mehr wollte ich jemanden, der damit noch keine Erfahrung hat, nicht unbedingt empfehlen.

Tatsächlich gibt es da aber auch Varianten, ich habe genug Blockflöten, wo der Block ganz einfach auszuschlagen und wieder einzusetzen geht und sanfter Druck völlig ausreicht. Ich hatte aber auch jede Menge hartnäckiger Fälle, wo man schon richtig heftig zulangen musste, wenn man ihn herausbekommen wollte, oder erst einmal gar nichts ging und er sich erst nach mehrmaligen Versuchen löste.

Geeignete Pflanzenöle von beiden Seiten in die Fuge können auch hilfreich sein...

Würde ich wiederum niemand empfehlen, denn wenn etwas Öl auf die Blockbahn gelangt, kann es negative Auswirkungen haben.

Welche Teile der Flöte sollen geölt werden?

Lackierte Holzflächen dürfen nicht geölt werden. Ansonsten können Sie an Ihrer Flöte alles ölen, außer dem Windkanal. Damit die Kriechfähigkeit des Öls nicht dafür sorgt, dass es unbeabsichtigt dorthin gelangt, empfiehlt es sich, auch den Block und Teile des Labiums unbehandelt zu lassen.

Gehen Sie beim Ölen des Kopfstücks besonders umsichtig vor und achten Sie darauf, dass der Block möglichst nicht mit Öl in Berührung kommt.
Quelle: https://www.moeck.com/de/blockfloet...flegehinweise/das-oelen-von-holzblockfloeten/
 
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