"alternative-cheapo"-Geheimtipp Amps mit speziellem Klang

  • Ersteller OldRocker
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Ich will ja keine Erbsen zählen, aber ich meinte tatsächlich die nächste Generation mit 75 Watt von 1987. Erst da wurde die besagte "SuperSat"-Schaltung für den Overdrive-Kanal eingeführt, die ich in meiner Erinnerung schon als deutliche Verbesserung empfunden habe.

Für diesen Thread aber genau genommen wurscht, da der hier gefragte Cleankanal auch bei den älteren Versionen mMn schon eine gute Figur macht. Wenns dabei allerdings richtig laut werden soll, bieten sich die Modelle ab dem "Red Stripe" an, der mWn der erste Bandit war, an den man eine Zusatzbox anschließen konnte, was neben der doppelten Membranfläche auch eine weitere Erhöhung auf 100 Watt an 4 Ohm brachte.

Gruß, bagotrix
 
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...keine Berichte über Marlboro, H/H, Emthree, Solton, Dynachord oder ähnliche Schmankerl?
Werde demnächst Fotos von den von mir vorgestellten Amps reinstellen ;) .
 
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Hier steht noch ein Solton Chorus 50 Transistor rum, der so schlecht nicht ist, aber Geheimtipp würde ich den dann doch nicht nennen...


IMG_20250217_192713815.jpg
 
C1 (1).JPG
C1 (2).JPG

Beitrag automatisch zusammengefügt:

Soviel zum Cobra,
nun noch der Traynor...und als Schmankerl hab ich noch nen Carlsbro Stingray Combo mit rein...der allerdings lange nicht so geil klingt wie der Cobra.
Beiden Carlsbro hab ich nachträglich diese Marshall Bespannung gegönnt...die original "Netzhemd" Bespannung sieht absolut unterirdisch aus :sneaky: .

Gruß,
Bernie
T2 (1).JPG
St.JPG
 
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@OldRocker : Ist das ein Engl Straight Topteil auf dem Foto? Den gabs ja auch als Combo. Der Amp passt ja auch gut, was Preis/Leistung angeht, in diesen Thread. Zumindest wurde der Amp vor einigen Jahren noch ziemlich günstig auf dem Gebrauchtmarkt gehandelt.
 
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...ja, das ist n Engl Straight. war mal n 100 Watt Combo, zum Top umgebaut, plus dem 2 schaltbare Mastervolume-Umbau!
Die Kiste läuft nicht stabil weil da noch n Lüfter rein müsste...außerdem ist mir der Klang zu "schlank" in den Mitten - so JCM800 mäßig, nur mit Gain plus für Soli.
 
die Kiste mit dem Chorus

Ja klar.
War mein erster Amp, mit dem ich in der Band gespielt hab. Damals fand ich den saugeil. Während eines schönen Feedbacks war auf einmal der Ton wech. Nur 'ne Sicherung. Später noch einen Celestion G12 V-Type eingebaut und für zu Hause ist der vollkommen in Ordnung.
 
Anbei ein Bandit 65 - stripped

An sich ein echt robustes Kerlchen. Die Potis - allesamt original von <86 - laufen noch wie am ersten Tag. Leider hatte Peavey einen Dreher im Tonestack mit in die Serienproduktion gebracht, weswegen die Mitten immer irgendwie pappig oder wie ein heißerer kläffender Terrier an Nachbars Zaun klangen. Die Werte von C18 und C19 tauschen und auf einmal geht die Sonne auf. Dann kann man natürlich noch den Slope hochziehen um Richtung Fender Clean zu kommen, die Bright-Schaltungen tweaken, die Overdrive-Schaltung über den Filter der Saturation-Schaltung etwas weniger buzzy machen, aber die Tonestack-Sache macht den Löwenanteil. Dann hat man für ganz wenig Geld ganz viel Amp.

P.S.: und natürlich die Fußschalterbuchse mit Schaltkontakt, damit der Amp ohne Fußschalter auf Clean und nicht auf Drive steht ☝🏻

IMG_0686~2.jpg
IMG_0687~2.jpg
 
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Anbei ein Bandit 65 - stripped

Die Potis - allesamt original von <86 - laufen noch wie am ersten Tag.
Apropos Potis, die Achsen sehen aus, als wären die durchgefärbt, oder täuscht das ? Und warum macht man das ?
 
Ich hab seit einiger Zeit einen Fender Princeton Chorus (red knob) als alternative zu einem Roland Jazz Chorus....
Das war mein erster Amp. Clean sehr schön, verzerrt sehr fuzzig (muss man mögen), Chrunch ebenfalls fuzzig. Chorus und Hall sehr brauchbar.
Aber leider viel zu schwach auf den Brust mit 2 mal 25 Transistorwatt für den Bandeinsatz. Es gibt aber noch den Powerchorus, der kann auch lauter.

Der wohl günstigeste und gleichzeitig beste Amp ist für mich der Yamaha T100c. Auch als 50 Watt Version und beide als Combo oder Topteil (jeweils Vollröhre). Designed by Mike Soldano, made in USA. Schaltpläne gibt es im Internet, Modifizierungsvorschläge von Mike Soldano auch.

Die Combos stehen of mit 500 € oder 600 € in den Kleinanzeigen, die Topteile etwas mehr.

Einziger NAchteil, das Ding ist höllisch schwer
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Grund: Vollzitat reduziert
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Joah schön...und sicherlich sowas wie`n Geheimtipp...aber eigentlich kein "Cheapo-Geheimtipp" ;) ...noch was hier?
Gibt es in Zeiten von Software und Modeling keine Cheapo Geheimtipps mehr?
 
in Zeiten von Software und Modeling keine Cheapo Geheimtipps
Ich nutze ja seit zig Jahren einen Blackstar ID:60 Combo (neben anderen Amps) und gebe den wohl auch nicht mehr her. Umfassende Konnektvität (USB [REC/Re-amping/PC-Steuerung], Midi, FX-Loop, Kopfhörer, Line-In/Out etc.pp.), mehr als laut genug, aber auch leise absolut tauglicher Sound, Effekt-Sektion (je 4 Modes Modulation, Delay, Reverb, simultan nutzbar), 128 Presets speicherbar. Aktuelles Angebot z.B. bei KA 200€ inkl. Footswitch:

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Ein bisschen was zum Combo habe ich auch im MB hier und da mal gepostet. Nachstehend noch ein YT-Clip von der damaligen Vorstellung der Blackstar-ID-Series:


View: https://www.youtube.com/watch?v=YCO3ZvCu7yg

LG Lenny
 
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oh Jaaaa!

Marlboro-G 40 R
mit Quadra-Sound-Blender
Leistet treue Dienste, seit Jahren
Irgendwann unter zu Hilfe nahme einer Stichsäge zum Top umgebaut. An einer vernünftigen Box ist das Ding spitze.
Ich liebe den integrierten Quadra-Sound-Blender. Ein etwas spezielles aber sehr brauchbares einfache Tremolo- und Echoeffektgerät.
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Dynachord GS 824

Der deutsche JC120 mit Extras!
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Ein Absolutes Arbeitstier



Hab da noch mehr im Hinterkopf.
Suprem
Roland
Carlsbro
…. Aber dazu später
 
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Hey, oha, den Dynachord GS 824 hab ich in den 90ern ne Zeit lang gespielt!
Habe damit meine gemoddete H&K Cream Machine verstärkt. Das funktionierte sagenhaft - Schwachpunkt der Cream Machine war der dünne, mittige Sound wegen fehlender Klangregelung. Mit "normalen" Amps weiterverstärkt bekam man den nie ganz weg, da die festen Mittenregler immer die falschen Ansatzfrequenzen hatten.
Der Dynachord hatte ne Klangregelung wie n Mischpult - recht tief sitzender Bassregler, recht hoch angesetzter Höhenregler und ne parametrische Mittenregelung. Damit und der satten Leistung konnte ich mit der Cream Machine richtig fette Zerrsounds erzeugen die selbst damalige Röhrentops mit 4/12er Marshallboxen vergleichsweise dünn erscheinen ließen. Hat Spaß gemacht.
Leider war`s damals auch sehr laut und wir hatten recht viele Gigs...und der Dynachord ist mir irgendwann einfach abgeraucht.... :poop: :ROFLMAO: ...
 
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Ok vielleicht nicht mehr ganz so ein Geheimtipp
Hab für meinen vor drei Jahren noch nur 70,- bezahlt.
Aber ein toller Amp
 
Roland ST100 DR
Roland ST50 R


Beide Modelle sind klanglich hervorragende, sehr robuste und vielseitige Arbeitsgeräte.
Beim ST100 DR sind 100Watt beim ST50r sind 50Watt angegeben,
auch Dank des Wirkungsgrad des verbauten Speakers kommt man hier kaum an Leistungsgrenzen oder es wird unerträglich Laut.

Gebaut wurden sie Anfang der 1990er in Italien. Leider wurden beide Modelle nie sehr populär.

Ein aus meiner Sicht tolles Feature ist dass so ziemlich jeder Schaltzustand mit den meisten gängigen Fußschaltern abrufbar ist.
Roland empfiehlt natürlich den eigenen Boss FS5 L ( Schalter! )
Dieser ist natürlich recht teuer aber auch Schalter anderer Hersteller wie LeadFoot oder Besbeco arbeiten einwandfrei.


Channels
Beide Modelle verfügen über drei Kanäle welche per Hand über Tasten am Amp oder per optionalem Fußschalter angewählt werden können.

Channel A ( Clean )
Pre Volume regelt das Gain von Ultra Clean bis leichtem Crunch
Post Volume regelt die Channel Master Lautstärke
Klangregelung (nur ST100 DR)
passive aber sehr effektive 3 Band Klangregelung, Bass, Middle, Treble.

Channel B (Normal/Boost)
Beinhaltet zwei separate PreAmp Einheiten mit welcher vielfältige Distortion Sounds kreiert werden können.

Gain Control regelt die erste PreAmp Einheit von Channel B

Pre Volume Control regelt die dem ersten PreAmp nachgeschalteten zweite PreAmp Einheit

Post Volume Control
regelt die Masterlautstärke von Channel B

Normal/Boost Schalter und Fußschalter Anschluss
Eine LED neben dem Taster zeigt an ob der Boost aktiviert ist. Dieser legt noch eine gehörige Schippe Druck nach. Schön um im Soli nochmal etwas mehr Gas geben zu können. Auch hier kann optional ein Fußschalter verwendet werden.

Klangregelung
Der 3Band EQ in Channel B ist aktiv ausgelegt. Bass, Middle und Treble lassen sich hiermit sehr präzise verbiegen.
Da im ST50 R Channel A über keinen EQ verfügt greift diese beim kleinen Bruder auf beide Kanäle zu.

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„TSE“Technologie

Erste, schon recht erfolgreiche, Schritte auf dem Weg zur Simulation von Röhrensound, wurden hier bereits eingeschlagen.


Speaker
ST100 DR

1x12“ Celestion G12 K85
ST50 R
1x10“ Celestion G10 S50

In beiden Fällen klingen die Verstärker gut abgestimmt und sind aus meiner Sicht über jeden Zweifel erhaben.

Effektsektion
Der ST100 DR
beinhaltet einen klassischen digitalen 16 Bit Roland/Boss Chorus und einen digitalen Hall.
Über einen Sechs Stufen Schaltpoti
Können entsprechende Presets abgerufen werden.

R1. Bright Long Reverb (6sec.)
R2. Warm Spring Reverb (3sec.)
R3. Early Reflection (0,5sec.)
Off Kein Effekt
R+C1 Spring Reverb & Small Chorus
R+C2 Long Reverb & Deep Chorus

Der gewählte Effekt kann über ein optionalen Fußschalter aktiviert werden und wird über ein Poti Stufenlos dem Signal hinzugemischt.
Als Fußschalter kann eigentlich jeder passive Schalter, welcher mit Stereoklinke angeschlossen wird, verwendet werden.

Der ST50 R verfügt über einen Accutronics Federhall.
Dieser ist, ebenfalls per optionalem Fußschalter aktiviertbar und wird im Anteil über ein Poti geregelt.


PreAmp Out / Master in
Auf der Rückseite befindet sich noch die Möglichkeit Effekte einzuschleifen bzw. die PreAmp Sektion direkt abzugreifen.

Ebenfalls lässt sich dort die Presence regeln

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