Les Paul, neuer Steg-PU stumm

Jetzt dann in Ruhe um die Schaltung kümmern. Du hattest ja bereits geschrieben, dass der Poti auch kaputt sein könnte.
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Btw. ich hab den 498T auch in meine SG verbaut. Sehr vielseitiger PU. 👍
 
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Noch einmal besten Dank für eure Inputs. Die waren sehr hilfreich und man lernt bei neuen Herausforderungen immer wieder was dazu.

:great: :hat:

Kalte Lötstelle? Das Braided Wire-Kabel an das Potigehäuse zu löten, (...)
Die Lötstelle hat sich als leitend erwiesen.

Als ich den Bridge PU direkt mit der Ausgangsbuchse verbunden habe, habe ich das nur mit den jeweiligen heißen Enden von PU und Buchse gemacht, die Masse habe ich belassen.

A = Logarithmisch (Audio Taper)
B = Linear
Das war mir neu, danke. Und ich habe die Info auch auf die Schnelle nicht gefunden.

Leider ist/war es bei europäischen Potiherstellern (Piher, Preh) genau umgekehrt A=lin B=log
Tja, was soll man sagen? Solche Ausnahmen können auch ganz schön ärgerlich und verwirrend sein.

Ich hatte einmal Single Coils von Fender und Seymour Duncan gemeinsam in einer meiner Straße verbaut. SD hat den entgegengesetzten Farbcode von Fender, warum die PUs dann Out of Phase waren.

Jetzt dann in Ruhe um die Schaltung kümmern. Du hattest ja bereits geschrieben, dass der Poti auch kaputt sein könnte.
Ich habe ein CTS Poti bestellt, es wird ein paar Tage dauern, bis es hier ist. Dann wird es sich zeigen.

Ich poste dann das Ergebnis.

Im Fall der Fälle reiß ich die komplette Elektronik raus und mach sie neu. So eine Fehlersuche nervt mich total, die hält mich komplett vom Spielen ab und macht mich völlig unrund.

Btw. ich hab den 498T auch in meine SG verbaut. Sehr vielseitiger PU. 👍
Geschmäcker sind ja bekanntlich sehr unterschiedlich. Was mich betrifft, hab ich die Kombination 490R und 498T auch langjährig in meiner Gibson LP und bin vollauf zufrieden. Ich hab mir im Vorfeld einige andere Kandidaten in der Ferndiagnose angehört, war aber von keinem der viel gepriesenen Probanden überzeugt.

Der Output des PUs am Steg war im Vergleich zum Hals PU deutlich geringer, mittlerweile frage ich mich, ob das nicht auch schon am Poti gelegen haben könnte. Die Epi hab ich gebraucht gekauft und der Vorbesitzer dürfte sich mit PU Wechseln ziemlich ausgetobt haben. Er hat vor dem Verkauf wieder die Original Konfiguration hergestellt und seine PAFs anderswo vertickt.

Ich bin ehrlich gesagt gar kein Freund davon haufenweise Kabel auf die Potigehäuse zu löten
Da bin ich voll bei dir. Ist mühsam und sieht auch völlig unprofessionell aus. Das sich so etwas etabliert hat kann einen nur verwundern. Im Zeitalter der Weltraum Technik gibt es ansprechendere Lösungen.
 
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Ich hab in der SG ebenfalls genau deine Kombi drin und auch alles neu gemacht.

Ich hatte mir für meine Epi dieses Set gekauft:


Plus anderen Schalter und Gibson Potiknöpfe.
 
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:D Natürlich. Poti Knöpfe gehören zum individuellen Design.

Auf jeden Fall. 👌

War aber auch nötig wegen der Riffelung der Achse. Asiatische Potis vs US Potis. Und mir gefallen die Speedknobs eigentlich nicht so sehr.
 
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Da bin ich voll bei dir. Ist mühsam und sieht auch völlig unprofessionell aus. Das sich so etwas etabliert hat kann einen nur verwundern. Im Zeitalter der Weltraum Technik gibt es ansprechendere Lösungen.
Naja, da erlaube ich mir die Frage, warum Du die Masseverbindungen nicht einfach anders umsetzt? ;) Was schwebt Dir denn an "ansprechenden" Lösungen vor?
 
Was schwebt Dir denn an "ansprechenden" Lösungen vor?
Die Frage ging zwar nicht an mich, aber ich setze zentral zwischen die Potis (LP) oder parallel dazu (Strat) eine Rail mit Lötösen auf die Abschirmfolie.
Auf meinen Potigehäusen ist jeweils nur ein Draht angelötet
 
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LPs sind so ab Werk verlötet und ich hab keine Lötösenleiste auf Vorrat zu Hause.
Ab Werk schon immer so gemacht, heißt nicht, dass es auch schon immer gut war. Hat halt einer mit angefangen weil es einfach war und alle haben es nachgemacht.
Der Unterschied zu uns: Die packen im Werk 4 verzinnte Kabel zusammen und löten die gemeinsam mit entsprechendem Kolben auf das Potigehäuse, während wir alles einzeln auflöten und damit das Gehäuse deutlich öfter und länger heiß machen.

Anstelle einer Lötösenleiste kann man auch eine 1mm² Litze nehmen, komplett verzinnen und einen Bügel draus biegen wo alle Massedrähte angelötet werden. damit hab ich angefangen bevor ich die Ösenleisten entdeckt habe.
 
Ab Werk schon immer so gemacht, heißt nicht, dass es auch schon immer gut war.
So ist es, wenn es nach mir ginge, könnte man das schon längst anders lösen.

Anstelle einer Lötösenleiste kann man auch eine 1mm² Litze nehmen, komplett verzinnen und einen Bügel draus biegen wo alle Massedrähte angelötet werden.
Das ist eine gute Lösung und mache ich manchmal auch so. Nur sind die Masseanschlüsse oft dermaßen überdimensioniert dick, dass man sich fragt, wozu das gut sein soll....
 
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Ich hab das Volumen Poti der Bridge getauscht! Jetzt funktioniert alles einwandfrei!

:great:

Ich hab das ausgebaute Poti gemessen, es hat zwischen Schleifer und heißer Anschluss-Öse vom Bridge PU Widerstand unendlich.

Noch mal besten Dank für eure Inputs!

:hat:
 
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