Squier Thinline Tele 72 Maple vs. Softmaple

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ma`ebend ne Frage in die Runde,

was hat es damit auf sich, dass die aktuelle Squier CV Tele Thinline 70s farblich ein m.E.n. völlig unpassenden Body ggü. dem Hals (vintage tinted) hat. Angeblich sei der Body lt. Specs auch aus Maple (wie der Hals) aber eben aus Soft-Maple anstatt aus Maple … ist Softmaple was anderes als Maple? Wenn Hals und Body aus gleichem Holze wäre, dann wäre ja auch auch die Farbigkeit identisch und Hals und Body würden zusammenpassen, aber so finde ich das echt ärgerlich und ziemlich fies (der Body hat einen eher rötlichen Ton, der Hals hingegen klassisch Maple mit eher gelblichem vintage tinted Coating. Vor ein paar jahren noch passte das auch bei den Squieres wundervoll zusammen (z.B. bei der Squier 72er Tele Thinline Vintage modified), bei Fender ist das auch immer ein perfect Match, Hals und Body… nur diese neue Serie der Squier CV haut voll daneben. Hat jemand evtl. dazu irgendwelche Hintergründe bzw. Erklärungen (ausser das Soft-Maple ggü. Maple vmtl. billiger ist). Ich Doofmann hatte schon 2 davon, eine Fender und eben dieser VM Squier und merke doch ständig, dass ich sie nicht hätte verkaufen dürfen. Und eine Fender AVRI 72 Thinline ist mir dann grad doch zu „teuer“ und eine anständige SQ72VM Thinline findet man auch seit Monaten nicht in den Kleinanzeigen.

Drum:

Ist Soft-Maple was anderes als Maple? (vllt. eine euphemistische Umschreibung für Pappel oder Linde?)

Warum (ausser ist billiger) machen die das bei Fender jetzt so?

IMG_1361.jpeg


das ist doch nicht wirklich gelungen und angemessen…

Merci!
 
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...einfach mal googeln, zB "soft vs. hard maple" da erfährst Du dann alles
 
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OK, dann ists wie vermutet… Soft-Maple = „etwas“ leichter zu verarbeiten, preiswerter im Einkauf und machen die das auch so, obwohl es irgendwie richtig falsch aussieht. Schade…
 
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Optisch wirklich daneben. Der Body schaut von der Lackierung her aus wie bei einer <90€ Telecaster von irgendeiner Billigbude.
 
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Warum regen sich manche Leute über etwas auf, das sie sowieso nicht kaufen, weil es ihnen nicht gefällt? :bang:

Einfach nicht beachten. Und wenn sie es doch gekauft haben ... selber schuld.

Wenn man es genau wissen möchte weshalb ein Hersteller irgend etwas macht, dann fragt doch bei dem Hersteller an.

Entschuldigt bitte, aber manchmal kann ich meine Meinung nicht mehr für mich behalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Geh mal an die frische Luft! Die scheint dir gerade zu fehlen!
 
Aja, immer entspannt bleiben. Optik ist immer Geschmackssache, die Hölzer werden auch immer teurer, vergleicht mal die selbe Diskussion bezüglich der Ahorndecken bei (High End) Les Pauls.
Und alles kann gut klingen, egal ob günstiger oder angeblich das Beste (und teuerste) vom Besten. Glaubt mir, ich werde 50 und hatte doppelt so viele High End Gitarren. Irgendwann will (oder sollte man) nur noch spielen... 😉
 
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....(der Body hat einen eher rötlichen Ton, der Hals hingegen klassisch Maple mit eher gelblichem vintage tinted Coating.

Wenn du die gelbe Farbe vom Hals abschleifst, wird er dem Korpus sehr ähneln.
Vielleicht sieht das helle Gitarrchen auch nur auf dem weißen Untergrund etwas gewöhnungsbedürftig aus. Auf der Thomann-Seite gibts die auf schwarz; wesentlich hübscher(y)

Oder es ist wie im Märchen "Das hässliche junge Entlein", wurde später auch ein stolzer Schwaan draus - also reifen bzw. nachdunken lassen:)
 
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Wenn Hals und Body aus gleichem Holze wäre, dann wäre ja auch auch die Farbigkeit identisch
NEI-EN, das ist noch nicht mal 100%ig gewährleistet, wenn du das Holz von verschiedenen Stellen desselben Stamms entnimmst.
und Hals und Body würden zusammenpassen, aber so finde ich das echt ärgerlich und ziemlich fies
Wenn du kein Naturprodukt möchtest, dann kauf dir entweder eine deckend lackierte Gitarre oder noch besser eine aus Carbon. Oder du bezahlst extra für "matching woods". Braucht man für coole Musik aber nicht.
 
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ohweia, lassen wir die Kirche einfach mal im Dorf, klaro, grossartige Musik kann man auch mit total fehlfarbigen Hals/Korpus Hölzern machen, keine Frage, ich war nur einfach ein wenig konsterniert, dass die aktuelle SQ Thinline 70s Serie Softmaple mit Hardmaple mischt, einfach weil sie es in der Vergangenheit ja gut anders und passend hinbekommen haben. Da wird dann eben der "Betriebswirt" den Weg vorgegeben haben. Ich finds einfach nur schade, aber alles andere als ein Beinbruch oder so. Warte ich eben noch ein Weilchen bis wieder mal eine SQ VM auftaucht, oder eben eine ins Beuteschema passend bepreiste Fender. Ist eine reine Luxusfrage, brauchen im Sinne von Unbedingtheit liegt ja nicht vor. Vielleicht kann ich mir auch so eine Hardmaple/Softmaple Version schöngucken [im Sinne von Schöntrinken), wäre ja evtl. einen Versuch wert. Ma ' gucken.
 
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In der Tat (zumindest bei meiner Thinline) war die Farbkombi Body/Neck früher gefälliger:

1741039577989.png


Ich kann jetzt nicht mehr sagen, wann sie hergestellt wurde. Könnte von 2018 gewesen sein. Bei den Kleinanzeigen findet sich eine Thinline, die zumindest in meinen Augen ganz passabel ausschaut. Ist aber auch eine Frage des Geschmacks.
 
Danke. Aber nee, der Body könnte blauer sein! :ROFLMAO:

1741040431253.png


Aber ich will den Thread hier nicht mit meinem abweichenden Foto zuspamen, sorry.
 
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war die Farbkombi Body/Neck früher gefälliger
... wobei von dieser Kombination der Maserung des Korpus am besten durch einen ganz anders gefärbten Hals abgelenkt werden sollte. ,,
Da wird dann eben der "Betriebswirt" den Weg vorgegeben haben. Ich finds einfach nur schade,
Ja, auf jeden Fall. Aber "optischen Murks" gibt es auch bei hochpreisigen Gitarren, gerade bei Klassikgitarren auffällig: Wenn die Mechaniken mit Schlitzschrauben befestigt werden, dann achtet auch bei 10k€-Instrumenten offenbar niemand darauf (habe ich jedenfalls noch nie gesehen), dass die Schlitze parallel ausgerichtet sind und dann auch parallel zur Kopfebene. Dauert keine Minute, kostet kein Geld, ist aber ein blinder Fleck der Instrumentenbauer. (Ist bei Holzbooten so was von üblich, das lernt man im ersten Winter in der Jugendabteilung des Segelvereins...)
Vielleicht kann ich mir auch so eine Hardmaple/Softmaple Version schöngucken [im Sinne von Schöntrinken), wäre ja evtl. einen Versuch wert.
Wird nicht klappen. Meine Gurian-Steelstrings, aus erstklassigem Holz gefertigt, haben auf dem Kopf ein mäßig gut gefertigtes Abziehbild. Gurian war ein Boutique-Hersteller, der den Mist in den 70s gemacht hatte, als "die ganzen Japaner" für deutlich weniger Geld sehr kunstvoll die Namen in Perlmutt etc. auf dem Kopf eingelegt haben. Habe ich mir nach 45 Jahren immer noch nicht schöngeguckt. Und solche Leimreste innen habe ich bei keiner aktuellen chinesischen oder vietnamesischen Gitarre gesehen. (Aber der Klang....! Zum Glück sehe ich die Gitarre beim Spielen nicht.)
 
Die 72er Squier Tele ist immer noch eine extrem günstige und gute Gitarre. Dass da Hals und Korpus nicht zu 100% im gleichen Farbton ist, hat mich bei meinem Model null gestört.
Bei meiner (von vor ca. zwei Jahren), gehe ich auch davon aus, dass beim Hals ein eher gelblicher Klarlack genommen wurde. Das macht Fender gerne, um mehr „vintage“ Appeal zu erreichen. (…bei der aktuellen Am. Ultra sogar so gelb, dass die lackierten Bünde dann zweifarbig silber-gold/messing erscheinen :sick: …und hier sprechen wir von 2,5 k€!).
Wenn man die Fotos hier vergleicht, sehen die Korpi doch alle ziemlich unterschiedlich aus. Es wird also genommen und verbaut, was gerade am Lager ist und nicht handverlesen, was da farblich besonders gut Ton in Ton ist, was ich bei einer ansonsten super verarbeiteten 400€ Gitarre, auch für völlig in Ordnung halte.
Man beachte auch den Unterschied bei den Humbuckerkappen: Squier vs. Fender Logo! Da nehmen die auch was gerade da ist.
jN1EN-pfcxybyqwgi3v7bpnyp4p2dt.jpeg
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yesss! diese Empfindlichkeit (nennen wir es mal Empfindsamkeit) ist bei mir auch eher eine Frage der ziemlich wechselnden Tagesjustage meiner Sinne ob mich das jetzt echt stört oder grad noch so ok ist, aber man hat ja gesehen, dass sie es vor kurzem noch richtig hinbekommen haben. Da warte ich jetzt mal, bis mir so ein Teil vor „Flinte“ läuft. Und klaro, so habe ich es vor Urzeiten auch gelernt, die Schlitze von Schrauben haben senkrecht zu stehen, immer und grundsätzlich, in Zeiten von Inbus und Spaxx ein wirklich schwieriges Unterfangen, da erwarte ich aber wenigstens noch den rechten Winkel zum Werkstück, aber es gibt auch genug Tage an denen es mir richtig egal ist, einfach weil der Ton aus den Fingern spriesst und nicht aus Schraubenköpfen oder matching Woodcolours. An schlimmen Tagen kann ich mir das Ding aber eben nicht mal mehr angucken, einfach weils Kagge aussieht. Firstworldproblems.
 
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Naja das Problem mit den senkrecht stehenden Schraubenschlitzen ...

Das setzt voraus, dass das Gewinde der Schrauben immer im gleichen Winkel zum Schlitz geschnitten wird und dass alle Schrauben beim Eindrehen immer gleich aufgesetzt werden. Dann muss natürlich auch noch darauf geachtet werden, dass das in Abhängigkeit zur Einschraubtiefe gemacht wird, damit die Schrauben dann das zu befestigen Teil bestmöglich festhalten, wenn die Schlitze genau senkrecht stehen und ohne dass das Befestigungloch durch zu weites anziehen der Schrauben ausleiert. Das passiert wohl bei Gitarren sehr häufig, wenn man hier im MB die vielen Threads über lose Gurtknöpfe liest.
 
Naja das Problem mit den senkrecht stehenden Schraubenschlitzen ...
Ist eher ein theoretisches. Ich habe in den letzten 49 Jahren (so lange segele ich) noch keine Probleme mit den verschiedenen Einschraubtiefen etc. gehabt, weder bei Gitarrenmechaniken, bei denen es ja nur um die Positionierung geht, noch bei Bootsbeschlägen, bei denen ganz andere Kräfte auftreten, die gehalten werden müssen. Hat aber als Jugendlicher auch gedauert, bis ich diese Gedanken mit dem Physiklehrbuch im Hinterkopf aus den nächtlichen Albträumen verscheuchen konnte.
 
Dieses theoretische Problem der senkrecht stehenden Schraubköpfe wurde von Dir eingebracht. Ich wollte nur darstellen, was das für einen Rattenschwanz mit sich bringt, wenn man darauf erpicht ist, diesen vermeintlichen Pfusch zu vermeiden.
 
Dieses theoretische Problem der senkrecht stehenden Schraubköpfe wurde von Dir eingebracht. Ich wollte nur darstellen, was das für einen Rattenschwanz mit sich bringt, wenn man darauf erpicht ist, diesen vermeintlichen Pfusch zu vermeiden.
Nee, das ist kein theoretisches Problem der Mechanik (dazu hast du es gemacht), sondern ein praktisches der Optik. Halten tun die Mechaniken so oder so. Darauf zu achten, dass man die Schraubenschlitze einigermaßen ausrichtet, dauert je Schraube ca. 2-3 Sekunden. Sollte bei einem x-tausend€-Instrument nicht die Rolle spielen.
 

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