
Cyril_Demian
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Hallo MickAle,
deine Anforderungen hast du ja schon ausführlich beschrieben. Anhand deiner Vorauswahl bei den neuen bist du auf jeden Fall schon mal auf der richtigen Fährte. Zu Cantonelli kann ich nichts sagen, aber bei Neu-Instrumenten von Bugari, Zero Sette und Scandalli machst du schon mal nichts falsch. Die Polifonico IX von Scandalli habe ich selber schon angespielt und ich finde sie sehr solide. Bei Bugari und Zero Sette (die Instrumente stammen ja aus dem selben Werk) finde ich die Tastaturen spitze, denn sie sind einen Tick leichtgängiger als bei Scandalli.
Zur Frage der Stimmplattenqualität: anhand deines Kriteriums einer guten Dynamik rate ich dir zu Instrumenten mit Tipo a mano Platten. Die Super Dural, die standardmäßig vom Hersteller verbaut werden, genügen den Ansprüchen von ambitionierten Hobby-Spielern, die erstmals die Qualität eines italienischen Instrumentes genießen dürfen. Sie klingen auch voll, wenn man auf Seite des Zuhörers sitzt. Für den Spieler fehlt noch etwas die Dynamik. Natürlich ist das Jammern auf hohem Niveau. Aber ich denke, wenn man schon so viel Geld für ein wirklich gutes Instrument in die Hand nimmt, dann sollte der Aufpreis für Tipo a mano Platten auch noch drin sein. Gerade auf die Lebenszeit verteilt, die man mit dem Instrument verbringt, rechnet sich das allemal. Alle Hersteller bieten ein Upgrade an. Das kostet so zwischen 200 und 500 Euro netto pro Hersteller, abhängig von der Anzahl der Chöre. Plus Mehrwertsteuer und Händlerspanne. Natürlich würdest du dann auch länger auf dein Instrument warten, da es ja extra vom Hersteller mit den besseren Platten versehen werden muss. Dafür könntest du dir dann auch die Farbe aussuchen, falls du vom klassischen Schwarz abweichen willst.
Schon kurz erwähnt wurde die Tastenbreite. Instrumente mit 34 Tasten haben alle 19 mm Tastenbreite. Da ist mir noch kein Hersteller untergekommen, der 20 mm verbaut. Bei Instrumenten mit 37 Tasten gibt es beide Varianten. Beim Polifonico sind es 20 mm, bei den anderen von dir genannten weiß ich es nicht. Ich würde auf jeden Fall im Geschäft den Unterschied ausprobieren. Bei mir persönlich ist es so, dass ich 20 mm bevorzuge. Klar kann ich auch mit Instrumenten mit 19 mm spielen, aber nach einiger Zeit merke ich, dass mir die Tasten doch zu klein sind. Das ist individuell. Manche haben schmälere Hände, manche breitere. Es ist jedenfalls ein Aspekt, auf den die meisten vergessen bzw. zu wenig ernst nehmen.
Zur Frage gebraucht oder neu: wenn du ein Instrument, das neuwertig der oberen Preisklasse (sprich mit Casotto) angehört hat, von einem seriösen Händler neu gewachst und gestimmt bekommst für 4000 Euro, dann würde ich es auf jeden Fall in die engere Wahl nehmen. Ansonsten würde ich dir zu einem neuen raten, denn da kannst du sicher sein, dass du nicht die Katze im Sack kaufst.
Gruß,
Cyril_Demian
deine Anforderungen hast du ja schon ausführlich beschrieben. Anhand deiner Vorauswahl bei den neuen bist du auf jeden Fall schon mal auf der richtigen Fährte. Zu Cantonelli kann ich nichts sagen, aber bei Neu-Instrumenten von Bugari, Zero Sette und Scandalli machst du schon mal nichts falsch. Die Polifonico IX von Scandalli habe ich selber schon angespielt und ich finde sie sehr solide. Bei Bugari und Zero Sette (die Instrumente stammen ja aus dem selben Werk) finde ich die Tastaturen spitze, denn sie sind einen Tick leichtgängiger als bei Scandalli.
Zur Frage der Stimmplattenqualität: anhand deines Kriteriums einer guten Dynamik rate ich dir zu Instrumenten mit Tipo a mano Platten. Die Super Dural, die standardmäßig vom Hersteller verbaut werden, genügen den Ansprüchen von ambitionierten Hobby-Spielern, die erstmals die Qualität eines italienischen Instrumentes genießen dürfen. Sie klingen auch voll, wenn man auf Seite des Zuhörers sitzt. Für den Spieler fehlt noch etwas die Dynamik. Natürlich ist das Jammern auf hohem Niveau. Aber ich denke, wenn man schon so viel Geld für ein wirklich gutes Instrument in die Hand nimmt, dann sollte der Aufpreis für Tipo a mano Platten auch noch drin sein. Gerade auf die Lebenszeit verteilt, die man mit dem Instrument verbringt, rechnet sich das allemal. Alle Hersteller bieten ein Upgrade an. Das kostet so zwischen 200 und 500 Euro netto pro Hersteller, abhängig von der Anzahl der Chöre. Plus Mehrwertsteuer und Händlerspanne. Natürlich würdest du dann auch länger auf dein Instrument warten, da es ja extra vom Hersteller mit den besseren Platten versehen werden muss. Dafür könntest du dir dann auch die Farbe aussuchen, falls du vom klassischen Schwarz abweichen willst.
Schon kurz erwähnt wurde die Tastenbreite. Instrumente mit 34 Tasten haben alle 19 mm Tastenbreite. Da ist mir noch kein Hersteller untergekommen, der 20 mm verbaut. Bei Instrumenten mit 37 Tasten gibt es beide Varianten. Beim Polifonico sind es 20 mm, bei den anderen von dir genannten weiß ich es nicht. Ich würde auf jeden Fall im Geschäft den Unterschied ausprobieren. Bei mir persönlich ist es so, dass ich 20 mm bevorzuge. Klar kann ich auch mit Instrumenten mit 19 mm spielen, aber nach einiger Zeit merke ich, dass mir die Tasten doch zu klein sind. Das ist individuell. Manche haben schmälere Hände, manche breitere. Es ist jedenfalls ein Aspekt, auf den die meisten vergessen bzw. zu wenig ernst nehmen.
Zur Frage gebraucht oder neu: wenn du ein Instrument, das neuwertig der oberen Preisklasse (sprich mit Casotto) angehört hat, von einem seriösen Händler neu gewachst und gestimmt bekommst für 4000 Euro, dann würde ich es auf jeden Fall in die engere Wahl nehmen. Ansonsten würde ich dir zu einem neuen raten, denn da kannst du sicher sein, dass du nicht die Katze im Sack kaufst.
Gruß,
Cyril_Demian