
dave_murray
Registrierter Benutzer
...und ich muss morgen nicht aufstehen, meine Freundin liegt schon im Bett, und ein Glas uralter Rotwein, den ich gerade aufgemacht habe steht neben mir auf dem Tisch.
Keine Ahnung, ob noch jemand wach ist, und das vielleicht sogar liest, oder sogar was dazuschreibt.
Es ist auch nicht wirklich was Themenspezifisches, was ich hier schreibe, aber ich habe irgendwie gerade den Drang, mich mitzuteilen.
Sei es der Rotwein, oder wahrscheinlich einfach nur, weil gerade niemand da ist, mit dem ich reden kann
Auf jeden Fall bin ich wach, hab kein Bedürfnis nach Schlaf, irgendwie würde ich gerne was musikalisches machen, einen Song schreiben. Leider kann ich heute nicht mehr die Gitarre anwerfen, oder was am Computer machen, man will ja niemanden Wecken.
Vor einem Jahr noch dachte ich mir, wie cool es ist, was manche Leute alleine so schaffen. Musikalisch gesehen jetzt. Viele Masterminds wie Trent Reznor oder Steven Wilson schreiben, Arrangieren und Produzieren ganze Alben alleine (hört man zumindest immer, ich kanns mir gut vorstellen).
Ich war begeistert von der Motivation, welche diese Leute antrieb, so wunderbare Sachen zu machen, begeistert davon, wie Sie ganze Konzerthallen mit Ihrer Musik, und allem drumherum, füllen zu können!
Man kommt sich irgendwie so klein vor neben solchen Leuten und ihren Werken.
Irgendwann dann, fängt man dann an, sich irgendein billiges Second-Hand Audio Interface und eine Halblustige DAW zu kaufen, und macht seine ersten Schritte in Richtung selbstständigkeit.
Selbstständig und Unabhängig von anderen Leuten und deren Fähigkeiten! Nicht auf andere angewiesen zu sein! Alles alleine machen zu können! Songs zu machen, die nur von einem selbst kommen, wo niemand sonst seine Finger im Spielt hatte! Irgendwie Egoistisch...
Nun ist es schon ein Jahr her, wo ich damit angefangen habe, Musik alleine zu machen. Nur für mich. Nur mit mir.
Irgendwie bin ich schon stolz auf mich, wenn ich mir ansehe, was in dem Jahr alles passiert ist, wie sehr sich meine Technischen und Musikalischen Fähigkeiten weiterentwickelt haben.
Aber irgendwie kommt man sich auch alleine vor. Jedes Projekt, wenn auch noch mit eingespielter Gitarre oder sogar mit Field- Recordings, wird immer irgendwie ein digitales, unlebendiges Projekt sein. Einfach durch das Wissen, dass es an einem Computer gemacht wurde. Digital. Sequenziert. Irgendwie ohne Leben.
Wann fängt Musik an zu leben? Hat uns die Technik schon überholt? In einer Zeit, wo wirklich jeder zuhause ohne wirklichen finanziellen Aufwand Musik machen kann, gut oder schlecht sei mal dahingestellt.
Ist der Reiz weg, wirklich was zu lernen? Wirklich was zu können?
Muss man was können, um sich auszudrücken?
Keine Ahnung, ob noch jemand wach ist, und das vielleicht sogar liest, oder sogar was dazuschreibt.
Es ist auch nicht wirklich was Themenspezifisches, was ich hier schreibe, aber ich habe irgendwie gerade den Drang, mich mitzuteilen.
Sei es der Rotwein, oder wahrscheinlich einfach nur, weil gerade niemand da ist, mit dem ich reden kann
Auf jeden Fall bin ich wach, hab kein Bedürfnis nach Schlaf, irgendwie würde ich gerne was musikalisches machen, einen Song schreiben. Leider kann ich heute nicht mehr die Gitarre anwerfen, oder was am Computer machen, man will ja niemanden Wecken.
Vor einem Jahr noch dachte ich mir, wie cool es ist, was manche Leute alleine so schaffen. Musikalisch gesehen jetzt. Viele Masterminds wie Trent Reznor oder Steven Wilson schreiben, Arrangieren und Produzieren ganze Alben alleine (hört man zumindest immer, ich kanns mir gut vorstellen).
Ich war begeistert von der Motivation, welche diese Leute antrieb, so wunderbare Sachen zu machen, begeistert davon, wie Sie ganze Konzerthallen mit Ihrer Musik, und allem drumherum, füllen zu können!
Man kommt sich irgendwie so klein vor neben solchen Leuten und ihren Werken.
Irgendwann dann, fängt man dann an, sich irgendein billiges Second-Hand Audio Interface und eine Halblustige DAW zu kaufen, und macht seine ersten Schritte in Richtung selbstständigkeit.
Selbstständig und Unabhängig von anderen Leuten und deren Fähigkeiten! Nicht auf andere angewiesen zu sein! Alles alleine machen zu können! Songs zu machen, die nur von einem selbst kommen, wo niemand sonst seine Finger im Spielt hatte! Irgendwie Egoistisch...
Nun ist es schon ein Jahr her, wo ich damit angefangen habe, Musik alleine zu machen. Nur für mich. Nur mit mir.
Irgendwie bin ich schon stolz auf mich, wenn ich mir ansehe, was in dem Jahr alles passiert ist, wie sehr sich meine Technischen und Musikalischen Fähigkeiten weiterentwickelt haben.
Aber irgendwie kommt man sich auch alleine vor. Jedes Projekt, wenn auch noch mit eingespielter Gitarre oder sogar mit Field- Recordings, wird immer irgendwie ein digitales, unlebendiges Projekt sein. Einfach durch das Wissen, dass es an einem Computer gemacht wurde. Digital. Sequenziert. Irgendwie ohne Leben.
Wann fängt Musik an zu leben? Hat uns die Technik schon überholt? In einer Zeit, wo wirklich jeder zuhause ohne wirklichen finanziellen Aufwand Musik machen kann, gut oder schlecht sei mal dahingestellt.
Ist der Reiz weg, wirklich was zu lernen? Wirklich was zu können?
Muss man was können, um sich auszudrücken?
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