Wird eine zusätzliche Soundkarte benötigt? Was tun zur Sound verbesserung?

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mic64
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Hallo liebe Community,

auf diesem Wege suche ich nach Hife für eine Verbesserung für meines Setups. Ich bin hier im Forum neu, daher bin ich mir nich sicher ob der Beitrag im richtigen Thema landet.
Das Setup ist jetzt nichts weltbewegendes, es soll einfach nur dazu dienen am PC bisschen Spaß mit Musikproduktion (Software und Epiano), Gesang, Musik hören und Gaming zu haben

Bisher sind folgende Dinge vorhanden:

- Interface: Behringer Interface U-Phoria UMC404 HD
- Instrument: Yamaha Clavinova
- Mikrofon: T.Bone EM700
- Kopfhörer: Austrian Audio Hi-X25BT
- PC mit FL Studio

Mit der Zeit hat die Qualität des Mikrofons abgebaut und das Aufnahmegerät (PC) ist momentan defekt. Daher möchte ich nun die Gelegenheit ergreifen und ein kleines Upgrade durchführen. Der PC wurde Konfigurert und nun widme ich mich dem Audio.
Die Überlegung war ein neues Mikrofon zu holen (Zur Beratung würde ich hier noch einen weiteren Beitrag in einem anderen Thema verfassen) und eventuell eine Soundkarte um die Audioausgabe zuverbessern, denn wenn ich die Kopfhörer an das Behringer Interface anstatt an das Mainboard angeschlossen habe, konnte ich keine Verbesserung vom Sound feststellen. Daher überlege ich nun ob es sinnvoll ist hier noch zusätzlich eine externe oder interne Soundkarte zuverwenden um das Erlebniss von Sound bei Musikausgabe und Gaming zu verbessern.
Schließe ich in so einem Falll dann das Behringer Interface an die Soundkarte an oder läuft es dann seperat. Ich stelle es mir dann so vor, dass man am PC dann als Standardaufnahme einfach das Behringer wählt und als Ausgabe die Soundkarte. Beißt sich das nicht?

Ich wäre euch wirklich sehr dankbar wenn ihr mir hier bisschen weiterhelfen könnt und mich aufklärt.


Viele Grüße
 
Mit der Zeit hat die Qualität des Mikrofons abgebaut...
Das ist relativ unwahrscheinlich... eher stellt sich ein typischer „Gewöhnungseffekt“ nach einiger Zeit der Nutzung ein. Was neu war, wird dann normal ;)
Ich gehe mal von Windows Nutzung aus. Da gibt es nur 1 Soundausgabe, dh du solltest ein externes Audio-Interface passender Güte auswählen.
Die Auswahl kann durchaus verwirrend sein, grundsätzlich steht dabei die Musikanwendung im Fokus (weil es kritischer/technisch anspruchsvoller ist).

Aufgrund langjähriger positiver Erfahrungen wäre mein Vorschlag ein Audient ID24, quasi die verbesserte Neuauflage des ID22 (habe ich seit 10 Jahren).
Der Preis ist gemessen an der gelieferten Leistung (speziell Vorverstärker und Mix) extrem gut. Ein absolut professionelles System zum „Budgetpreis“.

Wenn du weniger investieren willst... kein Problem. Aber gehe davon aus, dass diese Leistungs-Kategorie üblicherweise eher den doppelten bis 3-fachen Preis des ID24 erfordert.
Die bekannten Steinberg und Focusrite Interfaces sind zwar bewährt, aber eben (mindestens) 1 Kategorie darunter einzuschätzen.
 
Es nimmt schon nicht mehr so gut auf wie damals. Damals hat es gefühlt den ganzen Raum aufgenommen und jetzt funktioniert es grad noch so wenn ich direkt reinspreche und mein Mund sich maximal 5 cm davon befindet. Kann aber auch daran liegen, dass meine Mikrofonarm an der Tischhalterung kaputt war und daher ein zwei mal mit Mikrofon inklusive umgefallen ist. :unsure:

Wenn ich jetzt auf ein Audient ID24 umsteige, kann ich doch das Epiano nicht mehr anschließen ..
Und verbessert sich der Ausgegebene Sound mit diesem Gerät?

Und danke für die erste Rückmeldung :biggrinB:(y)
 
Yamaha Clavinova ist (afaik) ein weiter Bereich mit diversen Modellen.
(ich bin da nicht komplett im Bilde)
Aber über den Daumen gepeilt würde ich bei keinem e-piano unter 1k€ irgendeine Klangverbesserung erwarten. Die sind eher auf „Praxis“ ausgelegt, dh man macht bewusst Abstriche beim Klang, um mit begrenzten Mitteln ein überzeugendes live Ergebnis zu erzielen.

Um Piano-Klang in der DAW zu erzeugen, gibt es Plugins, teils sample-basiert, teils als „physical modeling“. Gerade letzteres hat mit Pianotec einen exzellenten Vertreter.
Dein Clavinova kannst du über eine Adat Erweiterung problemlos anschliessen.
Das ist (meist) ein 19“ Rackgerät mit digitalen und analogen Ein/Ausgängen, dh was analog reingeht (zB dein Piano) geht digital an den Rechner, oder digitale Daten vom Rechner an ein analoges Effektgerät oder auch an zusätzliche Boxen.

Das Verfahren ist sehr flexibel. Effektiv 8 Ein/Ausgänge mono oder 4x stereo, auch gemischt möglich.
Von Audient gibt es das mit identischen Vorstufen wie die des ID24, aber imho ist das problemlos auch 2nd hand möglich, oft für unter 100€. Speziell sogenannte 16bit Geräte sind dabei interessant, dh deren Wandler arbeiten mit 18bit, geben davon aber „nur“ 16bit an den Rechner.
(was sich zunächst nachteilig liest, aber den Vorteil hat, dass diese 16bit 100% gültig sind, dh einen Dynamikumfang von 96dB liefern, also mehr als praktisch jedes externe Gerät)

ps: ich würde für Aufnahmen ein Software Piano bevorzugen, wegen der grösseren Klang-Variabilität. Der Markt ist da in relativ heftigem Wettbewerb, was früher mehrere 100€ gekostet hat, gibt es heute für‘n Fünfziger.
 
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Hallo, erst einmal hat @Telefunky hier schon einiges wichtiges genannt.

Ich fasse aber einmal Zusammen - nur für´s Verständnis - :
Du hast dein E-Piano mit zwei Klinkenkabeln ( bzw. Adapter von Stereo auf 2xMono) am Interface angeschlossen, und Zeitgleich noch das Mikrofon für den Gesang am Interface? Heißt du bräuchtest mindestens drei Kanäle in dieser Konstellation?

Hat dein E-Piano denn einen USB Ausgang oder eine Midi Schnittstelle, denn wie bereits von meinem Vorredner geschrieben sind Virtuelle Instrumente was den Klang angeht meist den internen Klangerzeugern der "günstigeren" E-Pianos weit überlegen und mit einem halbwegs performanten Rechner (wovon ich bei Gaming jetzt einfach mal ausgehe) sollte das ziemlich Latenzfrei auch mit Direktwiedergabe über das Interface gut funktionieren. Das mit dem Virtuellen Instrument kannst du auch einmal testen, viele Hersteller bieten Demoversionen an, die für einen Test und auch eine Auswahl welcher Hersteller oder welches Instrument dir am besten gefallen, reichen sollten.

Es stellt sich mir hier nur ganz klar die Frage nach deinem Budget für Interface, Mikrofon und evtl. auch Software. Weil die Empfehlungen die wir die hier geben können reichen von günstigem Einsteiger Equipment bis zu den Preisen eines Kleinwagens (fast ohne Grenzen nach oben...).

Deshalb, welches Budget hast du dir vorgestellt und was genau willst du damit machen?

Einfach für dich aufnehmen oder willst du das professionell veröffentlichen, das wäre für die Auswahl und die Empfehlung ganz gut zu wissen.

Mir stellt sich ein bisschen die frage ob das Audient ID24 nicht vielleicht, etwas "Over top" ist, zumindest was ich beim jetzigen Equipment und ohne nähere Beschreibung des Vorhabens und des Budgets vermute. Allerdings ist die Qualität des Audient auf einem hohen Level, das will ich gar nicht bestreiten.

Meine Empfehlung ginge aber eher in die Richtung Focusrite Scarlet Reihe. Je nachdem, was du an Eingängen benötigst kämen hier unterschiedliche Modelle infrage, die allesamt gut verarbeitet sind und nach meiner Erfahrung mit unserem "Live-Interface" einem Scarlet Solo auch zuverlässig arbeiten. Und je nachdem, welches Mikrofon dann davor kommt behaupte ich, dass man den Unterschied der Wandler zwischen dem Audient und dem Focusrite bei der Aufnahme vernachlässigen kann.

Die Frage mit dem Mikrofon können wir sicher auch hier mit beantworten, bzw. dir ein paar Empfehlungen geben. Aktuell verwendest du ja ein EM700 hat es einen bestimmten Grund, warum du dir ein Kleinmembran Kondensator Mikrofon gekauft hattest?

Wenn das Mikrofon schon mehrfach heruntergefallen ist, ist es natürlich gut möglich, dass es einen Defekt hat. Dies Würde ich bei der Neuanschaffung eines höherwertigen Mikrofons dann versuchen zu vermeiden ;)

Bitte Hilf uns einmal mit deinem Budget etwas auf die Sprünge und man kann dir sicher etwas gutes, dass auch funktioniert empfehlen.

Grüße
Stephan
 
Wie wäre es mit einem Steinberg UR44C?

Genügend Eingänge für Keyboard und Mikro. 32 Bit Wandler was soviel heisst, die kann man nicht übersteuern egal wa man macht. Dazu ist im Interface auf noch din DSP (Digital Signal Processor) mit drin. Damit kann man zum Beispiel Hall, EQ, Delay, Compressor direkt auf das Eingangssignal mischen mit nahezu zero Latenz. Ideal wenn man Piano aufnehmen will und auch noch dazu singen möchte.

Preis und Leistung stimmen auch. Das ist mit Sicherheit ein ordentlicher Sprung verglichen mit dem Behringer.

Was das Mikro angeht, das ist mit ziemlicher Sicherheit kaputt. Das lohnt sich nicht bei dem Preis, was das gekostet hat da Hand anzulegen.

Mikro könnte ich ein Lewitt empfehlen. Gibt es in eine breiten Spanne von günstig bis high end.

Schließe ich in so einem Falll dann das Behringer Interface an die Soundkarte an oder läuft es dann seperat. Ich stelle es mir dann so vor, dass man am PC dann als Standardaufnahme einfach das Behringer wählt und als Ausgabe die Soundkarte. Beißt sich das nicht?

Mit Sicherheit beisst sich das. Sowas ist suboptimal. Das Interface sollte die Main Soundkarte sein an der alles andere angeschlossen wird. Ist MS Windows das verwendete OS dann ist das auch kein Problem. Das Interface wird einfach als Main Ausgabequelle verwendet. Könnte man theoretisch auch umschalten auf was anderes sofern man das will.
 
Danke für eure Antworten.
Ich versuche die Angaben nochmal etwas genauer zumachen .

Das genaue Modell des Clavinova ist ein CLP-170. Dieses schließe ich mit Midi Kabel an das Behringer Interface an. Zumindest war das der Gedanke, denn davor hatte ich ein Casio (welches leider auch defekt ist, denn meine Katze hat sich über die Tastatur übergeben und auch nach zweimal auseinander bauen und reinigen der Platine funktionieren einige Tasten noch immer nicht) welches ich genau so angeschlossen habe und damit konnte ich die Signal auch im FL Studio erhalten. Daher dachte ich eigentlich, dass es so weiterhin funktioniert. Ich kann es leider nicht testen, da der Rechner erst in 2 Wochen kommt. Der wird auf jeden fall genug Leistung für alles mitbringen. Aber da mache ich mir eigentlich keine Gedanken.

Natürlich habe ich auch schon überlegt ein weiteres kleines Keyboard mit ein paar Reglern für den Tisch zu kaufen. Aber das würde ich dann eventuell im Nachhinein ergänzen.

Zum Budget: Dachte zwischen 300-600 Euro.

naja und eigentlich war gedacht, dass ich gelegentlich mit dem Klavier und der Software am PC paar beats produzieren möchte. Einfach mal wieder an paar Genres (ambient, Lo-fi, hip-hop, .. ) ran tasten und eventuell dazu auch mal paar Vokals aufnehmen. Falls mal was gutes dabei raus kommt, wäre ich nicht abgeneigt es auch zu veröffentlichen.
Außerdem möchte ich mich selbst auch mal in Videos aufnehmen, wie z.b. für streaming oder YouTube.
Games werde ich bestimmt auch mal spielen und Musik hören, da möchte ich auch einfach neben dem prodduzieren auch einen guten Klang haben.


Also wenn ich das richtig verstehe wird mir in erster Linie zu einem neuen Interface geraten?

Verstehe ich es denn auch richtig, dass sobald ein Interface am PC angeschlossen ist und ich die Ausgabe bei Windows auf dieses Gerät lege, wird der Sound der an meine Kopfhörer gegeben wird über das Interface verarbeitet und ausgegeben, nicht mehr über die integrierte Soundkarte vom Mainboard?
Das heißt, dass dann das Behringer dann wohl schlechte Qualität hat oder wie kann das deuten?


Zum Mikrofon: Das bekam ich als Geschenk und habe das dann erstmal verwendet.
Für ein neues Mikrofon habe ich mir schon verschiedene Modelle angeschaut. Hier einige Modelle die mich ansprechen: Rode NT1 Signature, Rode x XDM 100, Shure MV7X, Beyerdynamic, Beyerdynamic M70 Pro X. Auch ein SM7B habe ich in Erwägung gezogen, aber das sprengt bisschen den Rahmen. Falls es am Black Friday ein guten Deal gibt, würde ich auch dazu greifen.


Steinberg UR44C und Lewitt habe ich mir notiert. Auch danke dafür.
 
Dieses schließe ich mit Midi Kabel an das Behringer Interface an.
Laut Handbuch kann das CLP-170 Midi Dateien auch über USB übertragen. Das geht parallel zu einem Interface und du musst dich nicht auf eins beschränken, das Midi Anschlüsse hat.

Verstehe ich es denn auch richtig, dass sobald ein Interface am PC angeschlossen ist und ich die Ausgabe bei Windows auf dieses Gerät lege, wird der Sound der an meine Kopfhörer gegeben wird über das Interface verarbeitet und ausgegeben, nicht mehr über die integrierte Soundkarte vom Mainboard?
Das ist richtig

Das heißt, dass dann das Behringer dann wohl schlechte Qualität hat oder wie kann das deuten?
Prinzipiell sind die Behringer Teile schon in Ordnung, aber definitiv Einsteigerklasse. Das Audient (oder andere) sind da schon eine Ecke besser. Wobei ich hier nicht weiß was du für Verbesserungen erwartest in der Ausgabe. Einen großen Unterscheid wirst du da nicht feststellen. Ein Interface ist hauptsächlich besser weil es ordentliche Treiber hat und mit geringer Latenz funktioniert und bessere Eingänge hat.

Also ich persönlich höre keinen Unterschied zwischen interface und On-Board bei der Wiedergabe.
 
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Laut Handbuch kann das CLP-170 Midi Dateien auch über USB übertragen. Das geht parallel zu einem Interface und du musst dich nicht auf eins beschränken, das Midi Anschlüsse hat.
Mit einem USB-B zu USB-C Kabel dann? einfach in irgendeine Buchse reinstecken? dann benötige ich wahrscheinlich noch einen Treiber oder erkennt die Software das Gerät?

Hm okay verstehe. Dann macht es natürlich wenig Sinn hier noch eine Soundkarte extra zu verbauen und zusätzlich ein Interface zu betreiben. Dachte eben vielleicht kann ich die Qualität der Soundausgabe auf meine Kopfhörer noch steigern da viele Leute im Internet schreiben, dass man doch einen gewwwaltigen Unterschied merkt wenn man eine Soundkarte verbaut hat anstatt die Onboard Grafik zu nutzen. Reicht es dann aus einfach auf einen besseren Kopfhörer zusetzen??

Das meine ich auch eigentlich mit der Ausgabe. Also ich hab irgendwie durch diese ganzen Videos und Foren die Haltung angenommen, dass die Karte auf dem Mainboard ausreichend ist, aber man es definitiv durch soundkarten verbessern kann.
Wenn sich jetzt aber eine Soundkarte und ein Interface gegenseitig aufheben, weil nur eins von beiden Audio ausgeben kann, erübrigt sich das ja mit der Soundkarte.

Oder ich nutze dann eben eine Soundkarte für den Audioutput und ein Interface für das Input und stelle das dann so auf dem PC ein. Aber das kommt mir irgendwie auch ein bisschen blöd vor .. naja noch zerbreche ich mir den Kopf darüber.
 
Oder ich nutze dann eben eine Soundkarte für den Audioutput und ein Interface für das Input und stelle das dann so auf dem PC ein.
Das wird mit ziemlicher Sicherheit scheitern: in einer DAW hast Ein- und Ausgabe häufig gleichzeitig und synchronisiert mit dem Sample Takt, dh auf (mindestens) 1/44000 Sek genau. ;)
Soundkarte ist heute ein Synonym für Windows Multimedia = trash (oder billigste Unterhaltung).
Im Gegensatz dazu soll ein Interface Audio in Studio-Qualität liefern.
IdR sind das USB oder Thunderbolt Geräte.

Nebenbei: bei dem erwähnten ID 22 (oder dem ID44) gilt das zu 100%.
Die Vorstufen stammen aus Audients Studio Konsole (5-stellig) und sind absolut identisch.
(sehr kostengünstig, da lediglich 1 Design)
Die Ausgangswandler entsprechen ebenfalls Studio-Anforderungen, so neutral, dass sie uU fast ernüchternd wirken können. Im Mix bilden sie aber auch Details ab, die auf anderen Geräten oft untergehen.
 
besseren Kopfhörer zusetzen??
ich habe gerade gesehen du arbeitest mit Bluetooth Kopfhörern die alternativ auch über USB C an den PC angeschlossen werden können, nach meinem Verständnis umgehen die ja dann das Interface. Damit du von der Klangqualität des Interface profitierst müssen die Kopfhörer auch mit diesem (z.B. über Kabel) verbunden werden, das scheint mir bei deinen Kopfhörern nicht möglich. Austrian Audio hat ja aber an sich eigentlich keinen schlechten Ruf.

USB-B zu USB-C Kabel
Das muss kein USB C sein, da geht ein einfaches USB B zu USB A Kabel, also quasi das Standard Druckerkabel, dass muss nicht mal was zu besonderes sein.
 
einfach in irgendeine Buchse reinstecken?
Schau dir hier mal Seite 65 an: https://images.thomann.de/pics/prod/154718_manual.pdf

das scheint mir bei deinen Kopfhörern nicht möglich.
Auf der Austrian Audio Webseite steht, dass ein USB-C zu 3,5mm Klinke Kabel dabei ist. Damit (und einem 3,5mm auf 6,3mm Adapter) solltest du den Kopfhörer an das Interface anschließen.
Das ersetzt dann die Interne Soundkarte komplett. Das wird auf jeden Fall auch die beste Qualität haben.

Wie gut der Kopfhörer allerdings ist kann ich nicht beurteilen, aber wie schon von @Stephan 1234 geschrieben hat die Firma eigentlich einen guten Ruf und ich denke mal, dass es kein Schrott ist. Wahrscheinlich aber eher modern fett klingend als neutral.
 
dass ein USB-C zu 3,5mm Klinke Kabel dabei ist
Danke für den Hinweis, das hatte ich tatsächlich übersehen. Ich habe nur USB C Anschluss gelesen und war dann direkt bei "ahhh das Ding hat wohl nur nen digitalen Eingang" - mein Fehler.

Ohne BT liegen die Kopfhörer ja im Preisbereich um die 100€, sollten also für die Anwendung durchaus brauchbar sein. Die "Studio Standards" von Beyerdynamic DT770 liegen ja nur geringfügig drüber, natürlich kann man das nicht verallgemeinern. Ich gehe aber auch davon aus, dass die KH eher einen Hifi-Klang haben, als Neutralität, aber wie gesagt, ich kenne sie selbst nicht.
 
Das Setup ist jetzt nichts weltbewegendes, es soll einfach nur dazu dienen am PC bisschen Spaß mit Musikproduktion (Software und Epiano), Gesang, Musik hören und Gaming zu haben

naja und eigentlich war gedacht, dass ich gelegentlich mit dem Klavier und der Software am PC paar beats produzieren möchte. Einfach mal wieder an paar Genres (ambient, Lo-fi, hip-hop, .. ) ran tasten und eventuell dazu auch mal paar Vokals aufnehmen. Falls mal was gutes dabei raus kommt, wäre ich nicht abgeneigt es auch zu veröffentlichen.
Unter diesen Voraussetzungen sehe ich überhaupt keinen Grund das Interface zu ersetzten. Ich habe selbst ein UMC204HD und habe keinen Grund zur Beschwerde. Die UMC204 und 404 Interfaces haben auch eine gute Ausstattung und viele Anschlußmöglichkeiten.
 

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