Welches Interface zur Nutzung am iPhone?

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Laura Snowblood
Laura Snowblood
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Ende letzten Jahres sind ein paar neue Audio Interfaces auf den Markt gekommen und ich teste im Moment wie gut diese mit dem iPhone funktionieren.
Mein MacBook ist fast zwölf Jahre alt und mittlerweile viel zu langsam um damit noch Musik zu produzieren.
Also möchte ich auf ein mobiles Gerät umsteigen und da ich ein iPhone besitze, teste ich die Kompatibilität verschiedener Interfaces.

Wichtig für mich:
-Umstellung der Eingänge auf „Hi-Z“ bzw. „INST“ per Knopfdruck am Interface
-Kompatibilität mit iOS
-MIDI Anschluss
-Stromversorgung mit Powerbank möglich


Aktuell habe ich das Arturia Minifuse 2 und muss sagen ich werde es zurückgeben. Denn ohne einen an die Stromversorgung angeschlossenen USB Hub kann ich es am iPhone nicht betreiben.
Der USB Hub am Interface liefert nur 250mA und mein Keyboard braucht 1A und ist somit zu „hungrig“.

Als nächstes teste ich Universal Audios Volt 2 und Volt 276.
Sobald ich diese Geräte habe, berichte ich hier weiter.

Was sind eure Empfehlungen? Welches „mobile Setup“ nutzt ihr zum Beispiel auf Reisen?
 
Welches „mobile Setup“ nutzt ihr zum Beispiel auf Reisen?
Eigentlich sind genau für diesen Zweck Laptops erfunden worden.
ich persöhnlich würde nie auf die Idee kommen zum Musik machen ein Handy zu nutzen
meine Idee für den Stromhunger Deiner Geräte wäre eine passende Powerbank.
 
Leider sind nicht alle Apps, die auf Mobilgeräten (iPhone und iPad) verfügbar sind auch auf den Laptops verfügbar. Und die intuitive Touch Bedienung hat ihren eigenen Reiz. :)
 
Laura Snowblood
  • Gelöscht von Basselch
  • Grund: Siehe PN. MfG. Basselch
Wie hast du dich entschieden?
Ich hätte ja das Apogee Jam Plus vorgeschlagen, wenn es nur um Gitarre/Bass geht. Keine zusätzliche Stromversorgung notwendig (y)
 
Tja im Moment nutze ich mein altes Focusrite 18i8. Leider ist es nicht unabhängig vom Strom und man kann die Eingänge (Hi-Z oder Line In) nur in der Software ändern.
Wie schon geschrieben ging das Arturia Minifuse 2 zurück. Eventuell ist das SSL 2+ eine Lösung. Es hat alle Anschlüsse auf der Rückseite und scheint mit einem powered Hub zu funktionieren. Es gibt auch Taster für Hi-Z. 😃

https://www.thomann.de/de/ssl_2_481703.htm
 
Für anspruchsvolle Sachen in Richtung "Produktion" würde ich jetzt auch nicht wirklich an ein Smartphone denken.

Aber um mal fix etwas gleichzeitig mit Bild und Ton aufzunehmen finde ich z.B. so einen Roland GO Mixer Pro X ganz praktisch.
Da kann man auch noch gleich andere Signalquellen mit verarbeiten. (Backung-Track, etc.)
 
Mittlerweile nehme ich in Cubasis 3 mit dem iPad und iPhone Songs auf.
Im Moment nutze ich immer noch das Scarlett. Allerdings werde ich das Arturia Minifuse 4 demnächst mal testen.
 
Hallo wjl!
Das von dir vorgeschlagene Focusrite hat leider keinen MIDI Anschluss.
Danke für deine Antwort.
 
Ende letzten Jahres sind ein paar neue Audio Interfaces auf den Markt gekommen und ich teste im Moment wie gut diese mit dem iPhone funktionieren.
Mein MacBook ist fast zwölf Jahre alt und mittlerweile viel zu langsam um damit noch Musik zu produzieren.
Ich nutze 2 MacBook Pro von 2012 (und einen iMac von 2013), die ich auf 16 GB RAM und SSD aufgerüstet habe, außerdem per Open Core Legacy Patcher auf Monterey upgedated habe. Ventura nutze wegen fehlender Firewire-Unterstützung nicht, wäre aber per OCLP auch möglich.

Auf den MacBooks laufen die aktuellste Version von Logic sowie Cubase Pro 12 ohne Probleme.
Was sind eure Empfehlungen? Welches „mobile Setup“ nutzt ihr zum Beispiel auf Reisen?
siehe oben!

Mein iPhone und auch iPad nutze ich zum Recorden unterwegs so gut wie nicht, allerhöchstens als "Diktiergerät". Im Urlaub habe ich aber immer MBP, Audiointerface Steinberg UR 22 Mk II, Kopfhörer und Kondensatormikro AT 2010 (absoluter Geheimtipp!) dabei, bei Kurztrips am WE zusätzlich eine mobile MIDI-Tastatur, im Urlaub sogar meinen Nord Stage 3 Compact zum Einspielen und Üben.

Das UR 22 Mk II (Nachfolger UR22C) soll auch am iPhone/iPad funktionieren, habe ich aber noch nicht getestet. Wie gesagt, iPhone/iPad ist mir für so etwas zu fummelig.
 
Mittlerweile nehme ich in Cubasis 3 mit dem iPad und iPhone Songs auf.

Was sind eure Empfehlungen? Welches „mobile Setup“ nutzt ihr zum Beispiel auf Reisen?“

Das von dir vorgeschlagene Focusrite hat leider keinen MIDI Anschluss.
Ich mache auch viel unterwegs mit dem IPad (letztlich (bis momentan auf Anschlußadapter wg. Lightning) ist das alles auch mit dem IPhone möglich) benutze als Minimal-Setup ein Esi UGM 192 https://www.thomann.de/de/esi_ugm192.htm
spezielle MIdi Anschlüsse brauche ich nicht (mehr), läuft alles über USB Midi … (dann mit kleinem Hub).
 
Grund: Zitatergänzung
Danke für eure Beiträge. Das Arturia minifuse 4 ist NICHT empfehlenswert für die Nutzung mit iPad oder iPhone. Der Output 3+4 und der 2. KH Ausgang werden nicht erkannt.
Das nächste Testobjekt ist das VOLT 4.
da steht wenigstens offizielle iOS Unterstützung dabei. 😃
 
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Das Arturia Minifuse 2 und auch das Minifuse 4 ist nach meinem Test am Ipad mit 4 Ein und 4 Ausgängen voll kompatibel. Bei Ipad 13 mit M2 Prozesser wird mir 6.6 ms als Gesamt-Latenz angezeigt. (Bei Einstellung in Cubasis 3 von 1.3 ms Vorgabe , kleiner guard Buffer) Beim Spielen über Midi von internen Sounds entfällt die Eingangslatenz, so dass man den Ton unter 5 ms hören kann. Das ist für einen Keyboarder absolut zufriedenstellend.

Nun ein Beispiel wie ich zusätzlich zum Midi Track noch die 4 Audio Eingänge dazu verwendet habe. In Cubasis habe zunächst einen Audiotrack erstellt und im Routing auf Mono gestellt und dann den Kanal 1 (von 6) für ein Mikro ausgewählt. Dann eine zweite Spur Mono mit für den 2. vorderen Eingang der z.B. für eine Gitarre oder zweites Mikro verwendet werden kann.

Beim Minifuse 4 kann man nun zusätzlich die beiden hinteren Eingänge für eine weitere Stereospur verwenden.
Erstelle einen weiteren Track als Audiotrack mit Routing auf Stereo. Dann auf 1/2 tippen und in der Kanal Auswahl die Eingänge 3/4 anwählen. Wenn diese nicht angezeigt werden, ist das 4er im Class Compliant Kompatibilitätsmodus. Um das zu ändern, trenne Stromversorgung und USB. Dann halte die linke Instrumente Taste gedrückt und verbinde dann USB. Nun sollten alle 6 Eingänge in Cubasis iOs angezeigt werden.

In dem Bericht von Laura heißt es, dass der zweiten Kopfhörerausgang nicht auswählbar ist. Die dafür erforderliche Einstellung lässt sich in dem Minifuse control center vornehmen, das es für MacOs und Windows gibt. Dort kann man den Ausgang 3/4 für den 2 Stereo Ausgang umstellen. Bei Auslieferung sind beide Ausgänge anscheinend parallel geschaltet und das 4er sollte auch mit allen 4 Eingängen plus die beiden virtuellen Eingängen und entspechenden Ausgangskanälen verwendbar sein.

Diese Einstellung-Software gibt es für das Ipad nicht. Das ist für mich als Besitzer eines PC keine Einschränkung, da es sich um eine einmalige Anpassung handelt. Hier lässt sich auch der Loopback so einstellen, dass man den Ton eines youtube videos als Quelle für einen Audiotrack auswählen kann. Dazu kann man 2 'virtuelle Eingänge' verwenden. Das 4er kann das immer schon und am Minifuse 2 macht man dazu ein Firmware-update über dieses control center. Ich habe beide Interfaces getestet und das 4er behalten, da ich die mir hier den Kopfhörer 1 für den standallone Betrieb und den Kopfhörer 2 für den Betrieb mit ipad und Nutzung von Effekten konfigurieren konnte.

Resümee: Wer auf niedrige Latenz Wert legt, dem kann ich die Arturia Interfaces empfehlen.

P.s. es funktioniert sogar auch unter Android. S23 Ulta. Auch hier 4 Eingänge auswählbar. 8 ms Gesamt Latenz bei 4 ms vorgabe. Allerdings sind bei Android Kanäle 3 und 4 nicht in Cubasis nutzbar, da das Android nicht unterstützt. Mit der App Audio Evolution und dem in-app Kauf eines einen eigenen Treibers der die Android Einschränkung umgeht, geht es auch alle 4 Eingänge zu nutzen.
 
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