Was muss eine iPad Noten- und Setlist App unbedingt können?

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crayc
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Ich spiele in einer Coverband und die meisten Auftritte sind auf Hochzeiten, Bälle, Firmenevents etc. Weil ich auch Programmierer bin hab ich 2018 eine iPad App gemacht (https://www.leadsheet-app.com/), da mir die bestehenden Setlist-Apps entweder zu überladen oder zu langsam waren.
Die Idee war wenige Features dafür Effizient beim Herunterladen und Organisieren von Setlisten und Verlässlich auf der Bühne (wie forScore nur weniger Features :p).
Seitdem hab ich nur manchmal ein paar Updates gemacht und auch durchwegs positives Feedback von Musikern aus der ganzen Welt erhalten.

Ich überlege nun wieder ein größeres Update zu machen und die App zu verbessern, deswegen wollte ich Fragen was euch an iPad Setlisten Apps für die Live-Performance am wichtigsten ist.
Was darf für euch auf keinen Fall fehlen? Was stört euch bei anderen Apps?

LG Daniel
 
Ich habe eine andere App auf Android.
Ich mag, dass ich hieinschreiben kann.
Die synchro über PC funktioniert gut.
Was ich noch nicht probiert habe, aber manchmal praktisch: von notenportalen wie zb Ultimate eine direkte importfunktion.
 
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Ich habe mir die grade gekauft,finde aber nicht raus wie ich da pdfs rein bekomme
 
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Ich nutze forScore und im Vergleich sieht deine App auf den ersten Blick sehr umständlich und eindimensional aus.
Was insbesondere fehlt ist, dass man Dateien rein-Airdroppen kann. Der Weg über Dropbox oder Dateisystem ist super umständlich.
Auch die Option Meta-Daten zu nutzen, danach zu suchen oder direkt aus einem Leadsheet heraus den Song zu bestimmten Listen zuzuteilen fehlt bei dir.
Für Klassiker bzw längere Noten (10+ Seiten) ist die Möglichkeit Sprünge innerhalb einer Partitur zu verlinken sinnvoll. Also z.B. wenn ich auf Seite 8 eine Wiederholung habe, die auf Seite 4 anfängt, kann ich mir bei forScore einen Verweis setzen, so dass ich mit einem Klick direkt wieder am Anfang der Wiederholung bin.
Die Möglichkeit ein zweites iPad zu nutzen um Noten doppelseitig anzuzeigen kann cool sein.

Aber all das gibt es eben schon bei forScore zum gleichen Preis wie bei deiner App.. Sich da abzuheben wird schwierig.
Was cool wäre, wäre eine Importfunktion, die z.b. Word-Dateien oder .txt oder .pages in PDF umwandelt, aber ich sehe auch die Gefahr, dass sich da was zerschießt.

An deiner Stelle würde ich mir mal die üblichen Verdächtigen an Konkurrenzprodukten angucken und überlegen was man da noch draufsetzen kann, aber ich sehe da ehrlich gesagt nicht viel Luft nach oben.
Eventuell ergäbe es tatsächlich eher Sinn zu gucken, wie man es möglichst simpel machen kann für Leute, die vielleicht nicht so technik-affin sind oder die beim Auftritt keinen Stress haben wollen.
Vielleicht sowas wie einen "Auftritts"-Modus, wo man nicht editieren kann und keine Menüs aufrufen kann, sondern nur die Setlist hat.

Ich mag, dass ich hieinschreiben kann.
Das würde ich als Grundfunktion betrachten. Ohne Annotationen ist so eine App nicht nutzbar. Gleiches gilt für die Unterstützung von Bluetooth-Pedalen. Das sind absolute Essentials
 
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Ich nutze forScore und im Vergleich sieht deine App auf den ersten Blick sehr umständlich und eindimensional aus.
Was insbesondere fehlt ist, dass man Dateien rein-Airdroppen kann. Der Weg über Dropbox oder Dateisystem ist super umständlich.
Auch die Option Meta-Daten zu nutzen, danach zu suchen oder direkt aus einem Leadsheet heraus den Song zu bestimmten Listen zuzuteilen fehlt bei dir.
Für Klassiker bzw längere Noten (10+ Seiten) ist die Möglichkeit Sprünge innerhalb einer Partitur zu verlinken sinnvoll. Also z.B. wenn ich auf Seite 8 eine Wiederholung habe, die auf Seite 4 anfängt, kann ich mir bei forScore einen Verweis setzen, so dass ich mit einem Klick direkt wieder am Anfang der Wiederholung bin.
Die Möglichkeit ein zweites iPad zu nutzen um Noten doppelseitig anzuzeigen kann cool sein.

Aber all das gibt es eben schon bei forScore zum gleichen Preis wie bei deiner App.. Sich da abzuheben wird schwierig.
Was cool wäre, wäre eine Importfunktion, die z.b. Word-Dateien oder .txt oder .pages in PDF umwandelt, aber ich sehe auch die Gefahr, dass sich da was zerschießt.

An deiner Stelle würde ich mir mal die üblichen Verdächtigen an Konkurrenzprodukten angucken und überlegen was man da noch draufsetzen kann, aber ich sehe da ehrlich gesagt nicht viel Luft nach oben.
Eventuell ergäbe es tatsächlich eher Sinn zu gucken, wie man es möglichst simpel machen kann für Leute, die vielleicht nicht so technik-affin sind oder die beim Auftritt keinen Stress haben wollen.
Vielleicht sowas wie einen "Auftritts"-Modus, wo man nicht editieren kann und keine Menüs aufrufen kann, sondern nur die Setlist hat.


Das würde ich als Grundfunktion betrachten. Ohne Annotationen ist so eine App nicht nutzbar. Gleiches gilt für die Unterstützung von Bluetooth-Pedalen. Das sind absolute Essentials
Super Feedback, danke dir!!
Was ist dein bevorzugter Weg Noten in deine App zu importieren?
 
Was ist dein bevorzugter Weg Noten in deine App zu importieren?
Quasi nur Airdrop.

Wenn ich sie selbst mache: Ich bastel meine Noten/Leadsheets meist an meinem Mac, weil mir das iPad zu klein ist, sei es mit MuseScore oder Pages oder whatever, exportiere das als PDF und airdroppe das direkt aufs iPad.
Da bekomme ich direkt beim Annehmen die Option das PDF in forScore zu öffnen. Also ist es direkt offen und ich kann es mit einem Klick direkt in alle Setlisten einordnen, wo es sein soll.
Bei mir hab ich für jede Band/Ensemble eine Setliste (ist quasi wie ein Ordner in forScore) mit dem kompletten Programm, also allen Liedern, aber dann eben auch spezielle Setlisten für jeden Auftritt, bzw in meinem Gitarrenensemble eine Setlist mit dem aktuellen Programm. Die meisten Noten sind dann also in mehreren Setlisten einsortiert, was ich aber direkt in der geöffneten Datei sehen und ändern kann.
Ich glaube sogar ich könnte mir auch forScore auf den Mac laden und das dann synchronisieren lassen. Hab ich noch nicht getestet.

Wenn ich es nicht selbst mache: Manchmal bringt halt jemand z.B. aus der Band schon ein fertiges Leadsheet etc mit. Wir haben alle forScore und er/sie kann mir das einfach direkt airdroppen und dann s.o.
Es ist so eine einfache und direkte Art. Und funktioniert auch mit ganzen Setlisten. Ich kann also z.B. für einen Auftritt eine Setliste fertig machen und dann an Bassist und Sängerin droppen und die haben dann eine exakte Kopie. Ohne Internet, ohne Dropbox Account etc. Simpel und idiotensicher.

Das soll nicht heißen, dass alle anderen Arten sinnlos sind.
Wenn man z.B. oft große Mengen an Noten dazubekommt ist sowas wie iCloud oder Dropbox-Integration super. Ich wurde mal gefragt in einer Big Band mitzuspielen. Die hatten so 500 Stücke aktives Programm. Die würde ich jetzt nicht per Airdrop da reinschubsen wollen, aber sowas ist eigentlich selten der Fall. Grundsätzlich baut sich ja ein Programm meist nach und nach auf.

Generell sind mir aber z.B. Übersichtlichkeit, Konsistenz in der Bedienung ein Simplizität die wichtigsten Dinge.
Der kritischste Fall ist immer beim Auftritt. Wenn dann mal irgendwas nicht funktioniert, will ich nicht erst 10 min rumsuchen müssen, wo jetzt fehlende Stücke hin sind, wieso irgendwas gelöscht ist oder nicht an seinem Platz, sondern ich möchte eine fixe Lösung direkt auf meine Noten zugreifen zu können, so dass alles direkt funktioniert. Mit 3-4 Klicks muss ich jede Datei aufrufen können, die auf dem Gerät ist. Ich will auch nix wieder löschen, sondern es an einen Platz verschieben, wo ich es nicht sehe, aber wenn ich es schnell brauche, muss es fix aufrufbar sein.
Und je mehr Editierfunktionen, umso besser. Farben, verschieden dicke Stifte, Textmarker, am besten noch die Möglichkeit Notenzeichen einzufügen (also z.b. das p für piano, 8va, Wiederholungszeichen etc)(bin mir auch grad nicht sicher ob forScore das kann)
Die zentralen Dinge müssen einfach super einfach zu bedienen und zugänglich sein.
 
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deswegen wollte ich Fragen was euch an iPad Setlisten Apps für die Live-Performance am wichtigsten ist.
Für mich ist wichtig, dass ich die App nicht nur für Auftritte/Proben verwenden kann, sondern auch zum Üben.
Ich finde es praktisch, wenn ich die Songs in verschiedeneren Formaten importieren kann (mindestens PDF, ChordPro, Textdatei) und auch ggfs. von Grund auf neu in einem Editor aufbauen kann. Dies gern auch via Konsole.
Und klar, wichtig ist es auch schnell mal eine Setliste neu machen zu können bzw. zu verändern. Notizen schnell mal reinschreiben …
Wichtig ist auch ein hinterlegtes Songtempo für Metronom und Midi-Clock und die Tonart (transponierbar). Auch ein Midi ProgrammChange sollte im Song hinterlegt werden können.
Ich nutze momentan OnSong 2020; erfüllt für mich alles, auch die im letzten Absatz des „Vor-Posts“ genannten Punkte.
 
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Quasi nur Airdrop.

Wenn ich sie selbst mache: Ich bastel meine Noten/Leadsheets meist an meinem Mac, weil mir das iPad zu klein ist, sei es mit MuseScore oder Pages oder whatever, exportiere das als PDF und airdroppe das direkt aufs iPad.
Da bekomme ich direkt beim Annehmen die Option das PDF in forScore zu öffnen. Also ist es direkt offen und ich kann es mit einem Klick direkt in alle Setlisten einordnen, wo es sein soll.
Bei mir hab ich für jede Band/Ensemble eine Setliste (ist quasi wie ein Ordner in forScore) mit dem kompletten Programm, also allen Liedern, aber dann eben auch spezielle Setlisten für jeden Auftritt, bzw in meinem Gitarrenensemble eine Setlist mit dem aktuellen Programm. Die meisten Noten sind dann also in mehreren Setlisten einsortiert, was ich aber direkt in der geöffneten Datei sehen und ändern kann.
Ich glaube sogar ich könnte mir auch forScore auf den Mac laden und das dann synchronisieren lassen. Hab ich noch nicht getestet.

Wenn ich es nicht selbst mache: Manchmal bringt halt jemand z.B. aus der Band schon ein fertiges Leadsheet etc mit. Wir haben alle forScore und er/sie kann mir das einfach direkt airdroppen und dann s.o.
Es ist so eine einfache und direkte Art. Und funktioniert auch mit ganzen Setlisten. Ich kann also z.B. für einen Auftritt eine Setliste fertig machen und dann an Bassist und Sängerin droppen und die haben dann eine exakte Kopie. Ohne Internet, ohne Dropbox Account etc. Simpel und idiotensicher.

Das soll nicht heißen, dass alle anderen Arten sinnlos sind.
Wenn man z.B. oft große Mengen an Noten dazubekommt ist sowas wie iCloud oder Dropbox-Integration super. Ich wurde mal gefragt in einer Big Band mitzuspielen. Die hatten so 500 Stücke aktives Programm. Die würde ich jetzt nicht per Airdrop da reinschubsen wollen, aber sowas ist eigentlich selten der Fall. Grundsätzlich baut sich ja ein Programm meist nach und nach auf.

Generell sind mir aber z.B. Übersichtlichkeit, Konsistenz in der Bedienung ein Simplizität die wichtigsten Dinge.
Der kritischste Fall ist immer beim Auftritt. Wenn dann mal irgendwas nicht funktioniert, will ich nicht erst 10 min rumsuchen müssen, wo jetzt fehlende Stücke hin sind, wieso irgendwas gelöscht ist oder nicht an seinem Platz, sondern ich möchte eine fixe Lösung direkt auf meine Noten zugreifen zu können, so dass alles direkt funktioniert. Mit 3-4 Klicks muss ich jede Datei aufrufen können, die auf dem Gerät ist. Ich will auch nix wieder löschen, sondern es an einen Platz verschieben, wo ich es nicht sehe, aber wenn ich es schnell brauche, muss es fix aufrufbar sein.
Und je mehr Editierfunktionen, umso besser. Farben, verschieden dicke Stifte, Textmarker, am besten noch die Möglichkeit Notenzeichen einzufügen (also z.b. das p für piano, 8va, Wiederholungszeichen etc)(bin mir auch grad nicht sicher ob forScore das kann)
Die zentralen Dinge müssen einfach super einfach zu bedienen und zugänglich sein.
Cool danke für die Ausführung, Airdrop geht bei meiner App natürlich auch, finde auch dass das auf jedenfall ein Muss ist und sehr praktisch ist auch zwischen Bandmitgliedern Noten auszutauschen.
 

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